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Preisbildung der Automobilzulieferer im Independent Aftermarket

Title: Preisbildung der Automobilzulieferer im Independent Aftermarket

Diploma Thesis , 2011 , 63 Pages , Grade: 2

Autor:in: Marko Funke (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Summary Excerpt Details

Viele Automobilzulieferer, die in der Erstausrüstung, Nachserie und im Independent Aftermarket vertreten sind, waren sehr stark von der Wirtschaftskrise betroffen. Unternehmen, die in allen Bereichen aufgestellt sind, konnten die Krise besser bewältigen. Aufgrund der Jahrelangen Preisdiktatur der Automobilhersteller gegenüber der Zuliefererindustrie, bekamen viele Zulieferer, die in der Abhängigkeit eines einzelnen Lieferanten waren, Liquiditätsschwierigkeiten. Dies hatte zur Folge, dass sich die Zulieferindustrie der Wirtschaftslage angepasst hat und ihre Belegschaft reduzierte, Lagerkapazitäten senkten und somit Know-how einbüßten. Die Preisstrategie dieser Unternehmen ist sehr kompliziert und hängt von vielen Einflussfaktoren ab. Das Problem der Zulieferer besteht hauptsächlich im Bereich der Preisgestaltung im Independent Aftermarket, da hier die unverbindlichen Bruttopreise der Hersteller, der Wettbewerber und der eigenen Preise zu berücksichtigen sind. Des Weiteren entstehen durch die Globalisierung in Europa weitere Einflüsse und Preisdruck auf die Automobilzulieferer. Die Preisstellung im Bereich der OEMs und OES sind auf Jahre festgelegte und vertraglich fixierte Preise für die Serie und bereits festgelegte Preise nach der Serie. In diesem Bereich gibt es nicht viel Spielraum für Preisanpassungen. Diese Preisproblematik gilt es zu Analysieren und anhand von Lösungsansätzen zu lösen
Dazu gibt es einige Lösungsansätze, die den Automobilzulieferern zur Verfügung stehen. Angefangen bei einem hoch komplizierten und bis ins Detail ausgearbeiteten Preis-Prozess bis hin zu professionellen Software Anbietern, die komplizierte Systeme mit sehr viel Aufwand und Kosten erstellen.
Genau dieses Thema soll in den folgenden Kapiteln erläutert werden, ausgehend von den allgemeinen Begriffen bis hin zu den Lösungsansätzen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

1.1 Aufgabenstellung und Zielsetzung

1.2 Aufbau und Gliederung

1.3 Gewinntreiber Preis

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Definitionen Grundbegriffe

2.1.1 OEM Original Equipment Manufacturer

2.1.2 OES Original Equipment Services

2.1.3 IAM Independent Aftermarket

2.2 Zusammenhänge und Problemstellung zwischen OEM-OES-IAM

3 Formen und Einflüsse der Preisbildung im IAM

3.1 Nettopreissystem

3.2 Rabattpreissystem

3.3 Bonusunterstützte Preisbildung

3.4 Einflüsse der Jahresrahmenvereinbarungen

4 Problemstellung Preisbildung im IAM

4.1 Wettbewerber

4.2 Marktführerschaft

4.3 Informationsquellen

4.4 Online-Autoteile-Shops

4.5 Kooperationen

4.5.1 Begriff

4.5.2 Untergliederung des Großhandels im IAM

4.5.3 Leistungen der Teilegroßhändler und Kooperationen

4.5.4 Preisdruck der Kunden auf IAM Zulieferindustrie

4.6 Grau-Importe

5 Lösungsansätze

5.1 Preismanagementsystemanbieter

5.2 Preiskorridor

5.3 Pricing-Prozess

5.4 Moderne Preisgegenangebot

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die komplexe Preisgestaltung von Automobilzulieferern im "Independent Aftermarket" (IAM) unter Berücksichtigung von globalem Wettbewerbsdruck, Herstelleranforderungen und neuen Online-Vertriebskanälen, um professionelle Lösungsansätze für ein nachhaltiges Preismanagement zu entwickeln.

  • Herausforderungen durch OEM-Preisdiktate und Wettbewerber aus Billiglohnländern
  • Bedeutung von Bonusprogrammen und Rabattsystemen für die Gewinnmarge
  • Auswirkungen der fortschreitenden Digitalisierung durch Online-Autoteile-Shops
  • Strategische Bedeutung von Kooperationen und Einkaufsgemeinschaften im Großhandel
  • Optimierungspotenziale durch Preiskorridore und strukturierte Pricing-Prozesse

Auszug aus dem Buch

1.3 Gewinntreiber Preis

Viele Unternehmen sind bestrebt, ihre internen Abläufe in der Logistik, im Einkauf, Lagerhaltung und Beschaffung zu optimieren und kontinuierlich die Fix- bzw. die variablen Kosten so niedrig wie möglich zu halten, weil die Ertragssituationen der Unternehmen sich in den letzten Jahren verschlechtert hat. Gleichzeitig treiben die Rohstoffkosten den Einkaufspreis auf verschiedene Produkte enorm in die Höhe. Betrachtet man dann die prozentuale Auswirkung auf den daraus resultierenden Margengewinn, werden die Unternehmen feststellen, dass die direkte Auswirkung auf den Gewinn nicht den oft ersehnten Effekt bewirkt. Wie bereits genannt, gibt es nur drei Gewinntreiber in einem Unternehmen, die Kosten (fix, variabel), das Volumen, wobei hier die Möglichkeiten der Ausweitung durch Marktsättigung, Marktanteile und Wettbewerb begrenzt sind. Der dritte und effektivste Gewinntreiber ist der Preis.

Eine Preissteigerung hat enorme Auswirkungen und kann sogar eine entsprechende Volumenverminderung auffangen, weil eine Preiserhöhung den Gewinn etwa doppelt so stark beeinflusst wie Mengenänderungen. Dies gilt ebenfalls bei einer Preissenkung. Hierbei ist ein gewisses Maß an Feingefühl gefordert, inwieweit der Kunde bereit ist, den maximalen Preis zu akzeptieren, ohne einen zu hohen Volumenverlust zu riskieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Diese Einleitung beleuchtet die prekäre Ertragssituation der Automobilzulieferer infolge von Preisdruck und definiert das Ziel, Lösungsansätze zur Preisoptimierung zu erarbeiten.

2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die zentralen Akteure im Automobilsektor (OEM, OES, IAM) differenziert und deren komplexe Abhängigkeitsverhältnisse in Bezug auf die Ersatzteilversorgung dargestellt.

3 Formen und Einflüsse der Preisbildung im IAM: Dieses Kapitel untersucht die Instrumente der Preispolitik wie Nettopreissysteme, Rabatte und Bonusprogramme sowie den Einfluss langfristiger Rahmenvereinbarungen.

4 Problemstellung Preisbildung im IAM: Der Fokus liegt auf den externen Herausforderungen durch starken Wettbewerb, Marktführerschaft, Digitalisierung (Online-Shops) und der zunehmenden Konzentration durch Kooperationen im Großhandel.

5 Lösungsansätze: Hier werden professionelle Methoden wie Preismanagementsysteme, die Einführung von Preiskorridoren und strukturierte Pricing-Prozesse vorgestellt, um die Ertragsfähigkeit langfristig zu sichern.

6 Fazit: Die Arbeit resümiert, dass für Zulieferer im hart umkämpften Ersatzteilmarkt kein Weg an einer professionellen und systemgestützten Preisstrategie vorbeiführt.

Schlüsselwörter

Automobilzulieferer, Independent Aftermarket, Preisbildung, Preismanagement, OEM, OES, Rabattsysteme, Bonusprogramme, Preisdruck, Online-Autoteile-Shops, Ersatzteilmarkt, Preiskorridor, Pricing-Prozess, Wertschöpfungskette, Wettbewerbsstrategie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der komplexen Preisgestaltung für Automobilzulieferer im sogenannten "Independent Aftermarket", also dem freien Ersatzteilmarkt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Preisstrategien der Automobilhersteller, die Auswirkungen von Rabatt- und Bonussystemen sowie den wachsenden Druck durch Online-Handel und Kooperationen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Preisproblematik zu analysieren und Wege für Automobilzulieferer aufzuzeigen, wie sie durch professionelles Preismanagement ihre Erträge nachhaltig steigern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Auswertung von Marktdaten, ergänzt durch konkrete Fallbeispiele aus der Praxis der Preisgestaltung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Instrumente der Preisbildung, die Problembereiche der Marktbeeinflussung und stellt konkrete Lösungsansätze wie Preiskorridore und Pricing-Prozesse vor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Independent Aftermarket, Preismanagement, OEM, Wettbewerbsdruck und Ersatzteilmarkt.

Warum ist die Preisbildung im Aftermarket so kompliziert?

Sie ist durch eine Vielzahl von Akteuren, unverbindliche Preisempfehlungen, komplexe Bonusstrukturen und eine zunehmende Markttransparenz durch Online-Portale geprägt.

Welche Rolle spielen Online-Autoteile-Shops?

Sie fungieren als neue Vertriebskanäle, die durch ihre Transparenz den Preisdruck auf die Zulieferer erhöhen und herkömmliche Preisstrategien herausfordern.

Was bedeutet "zeitwertgerechte Reparatur"?

Dies bezeichnet eine Reparatur mit Ident- oder Gebrauchtteilen, die in einem angemessenen Preisverhältnis zum Restwert älterer Fahrzeuge steht.

Wie helfen Pricing-Prozesse bei der Gewinnsteigerung?

Durch die Einführung strukturierter Regelwerke und IT-gestützter Systeme können Fehlentscheidungen minimiert und Margenpotenziale durch eine differenzierte Preisgestaltung ausgeschöpft werden.

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Details

Title
Preisbildung der Automobilzulieferer im Independent Aftermarket
College
Management School Cologne
Grade
2
Author
Marko Funke (Author)
Publication Year
2011
Pages
63
Catalog Number
V184081
ISBN (eBook)
9783656087212
ISBN (Book)
9783656087328
Language
German
Tags
Automobilzulieferer Independent Aftermarket Pricing Preiskorridor Preismanagement Wettbewerb Original Equipment Service Original Equipment manufacturer Preisprozess pricing process
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marko Funke (Author), 2011, Preisbildung der Automobilzulieferer im Independent Aftermarket, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/184081
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