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„Ist der Stock für Erziehung notwendig?“

Die autoritäre Erziehung in der Nachkriegszeit

Titre: „Ist der Stock für Erziehung notwendig?“

Thèse Scolaire , 2009 , 22 Pages , Note: 1,8

Autor:in: Sascha Krüger (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles maternelles, éducation de la petite enfance
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Résumé Extrait Résumé des informations

8. Mai 1945: Der Krieg ist vorbei, Deutschland liegt in Schutt und Asche, sowohl politisch, als auch äußerlich. Not und Elend regieren die Straßen. Viele Männer sind nach dem Krieg in Kriegsgefangenschaft oder haben ihn erst gar nicht über-lebt. Der Krieg hat zahlreiche Opfer gekostet und weite Teile Deutschlands und Europas zerstört.
„Deutschland war dreifach geschlagen: militärisch, politisch und moralisch. “
Viele Frauen waren zu dieser Zeit mit ihren Kindern alleine. Wie wurden diese damals erzogen und warum wurden sie so erzogen? Warum pflegten sie ihren Erziehungsstil? War der autoritäre Stil zu dieser Zeit gerechtfertigt? Gehören Schläge zur Erziehung dazu?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Begründung der Themenwahl

1.1 Was ist das Thema?

1.2 Warum gerade dieses Thema?

1.3 Persönliche Motivation

2. Fachliche Auseinandersetzung

2.1 Theoretische Grundlage

2.1.1 Bezeichnung der Nachkriegszeit

2.1.2 Was ist der autoritäre Erziehungsstil und welche Merkmale weist er auf?

2.1.3 Auswirkungen des autoritären Erziehungsstils auf das Kind

2.1.4 Der autoritäre Erziehungsstil und seine Rahmenbedingungen in der Nachkriegszeit

2.1.5 „Ist der Stock für Erziehung notwendig?“

2.2 Praxisbezug

2.2.1 Umfragen und Erfahrungsberichte

2.2.2 Relevanz für die Praxis

3. Persönliche Schlussfolgerung

4. Literaturliste

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, den autoritären Erziehungsstil in der deutschen Nachkriegszeit zu analysieren, seine historischen Rahmenbedingungen zu verstehen und kritisch zu hinterfragen, ob körperliche Gewalt in der Erziehung als notwendig erachtet wurde oder gerechtfertigt war.

  • Historische Einordnung und Charakterisierung der Nachkriegszeit.
  • Definition und Merkmale des autoritären Erziehungsstils.
  • Untersuchung der Auswirkungen von Gewalt und autoritärer Erziehung auf das Kind.
  • Empirische Einblicke durch Zeitzeugengespräche und Erfahrungsberichte.
  • Rechtliche und gesellschaftliche Entwicklung hin zur gewaltfreien Erziehung.

Auszug aus dem Buch

2.1.4 Der autoritäre Erziehungsstil und seine Rahmenbedingungen in der Nachkriegszeit

„Noch nie hat ein Mensch so unsägliches Unglück über ein Volk gebracht, wie über uns der Mann, dem wir unser Schicksal anvertraut hatten, Adolf Hitler“ Mit diesen Worten stellte Gustav Wyneken, Nestor der deutschen Jugendbewegung, sein Manifest an die „Volkgenossen“ vor.

Der Satz von Gustav Wyneken zeigt deutlich die Wut und die Trauer, die Verzweiflung und doch die richtungweisende Struktur, nämlich den Nationalsozialismus keine Chance mehr zu lassen, die nicht nur er, sondern viele Menschen zu dieser Zeit spürten. Was ist aber mit der Erziehung zu dieser Zeit geschehen?

Der Krieg ist zu Ende, Deutschland völlig zerstört, die Erziehung der Kinder in der frühen Nachkriegszeit ist eine ganz besondere. Natürlich ist autoritäre Erziehung in der Nachkriegszeit, nicht gleich autoritäre Erziehung in der Nachkriegszeit, denn die Rahmenbedingungen und die Gründe warum so erzogen wurde waren nicht immer die gleichen. Schauen wir zunächst auf die frühe Nachkriegszeit. In der frühen Nachkriegszeit im Jahre 1945, fand man eine ganz besondere und zuvor noch nie da gewesene Rahmenbedingung vor.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Begründung der Themenwahl: Der Autor erläutert die Beweggründe für die Themenwahl, ausgehend von historischem Interesse und Erzählungen aus der Nachkriegszeit.

2. Fachliche Auseinandersetzung: In diesem Hauptteil wird der autoritäre Erziehungsstil theoretisch definiert, seine Auswirkungen auf Kinder analysiert und die historische Einbettung in die Nachkriegszeit diskutiert.

3. Persönliche Schlussfolgerung: Der Autor reflektiert die gewonnenen Erkenntnisse kritisch und positioniert sich klar gegen Gewalt in der Erziehung.

4. Literaturliste: Die Liste umfasst die verwendeten Quellen, darunter Fachliteratur, Online-Quellen und gesetzliche Grundlagen.

Schlüsselwörter

Nachkriegszeit, autoritärer Erziehungsstil, Erziehung, Gewalt, Nationalsozialismus, Umerziehung, Disziplin, Kindheit, Zeitzeugen, Elternhaus, Grundgesetz, körperliche Züchtigung, Pädagogik, Rollendenken, Kindeswohl.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem autoritären Erziehungsstil in Deutschland während der Nachkriegszeit und untersucht kritisch die Rolle von Gewalt und Disziplin in der Kindererziehung dieser Epoche.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die historische Einordnung der Nachkriegszeit, die Definition autoritärer Erziehungsmethoden, die Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern sowie der Wandel hin zur gesetzlich verankerten gewaltfreien Erziehung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu hinterfragen, warum autoritäre Erziehung in der Nachkriegszeit weit verbreitet war, welche Rahmenbedingungen dies begünstigten und warum Gewalt in der Erziehung heute nicht mehr zeitgemäß ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit einer empirischen Komponente, bestehend aus Gesprächen und Erfahrungsberichten von Zeitzeugen in einem Altenheim.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen des Erziehungsstils, die spezifischen Lebensumstände der Nachkriegszeit (z. B. Trümmerkinder, Väterabwesenheit) und deren Einfluss auf die Erziehungspraxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Nachkriegszeit, autoritäre Erziehung, Gewalt in der Erziehung, Kindheit, Zeitzeugen und gewaltfreie Erziehung.

Welche Rolle spielten die Väter in der Nachkriegszeit laut den Zeitzeugen?

Viele Väter waren abwesend (Kriegsgefangenschaft oder gefallen), was dazu führte, dass Mütter die Erziehung übernahmen, jedoch häufig den autoritären Stil des Vaters durch Zucht und Gehorsam imitierten.

Wie bewertet der Autor die Rolle der Bibel in der damaligen Erziehung?

Der Autor distanziert sich von gewaltverherrlichenden Zitaten in der Bibel, die in der Nachkriegszeit zur Rechtfertigung körperlicher Züchtigung genutzt wurden, und betont, dass diese Ansichten heute nicht mehr zeitgemäß sind.

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Résumé des informations

Titre
„Ist der Stock für Erziehung notwendig?“
Sous-titre
Die autoritäre Erziehung in der Nachkriegszeit
Université
Studienseminar Mannheim
Note
1,8
Auteur
Sascha Krüger (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
22
N° de catalogue
V184128
ISBN (ebook)
9783656088424
ISBN (Livre)
9783656088752
Langue
allemand
mots-clé
stock erziehung nachkriegszeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sascha Krüger (Auteur), 2009, „Ist der Stock für Erziehung notwendig?“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/184128
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Extrait de  22  pages
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