Das „erste Vaterland“

Entwicklung des zweisprachigen Schulwesens in SBZ und DDR zwischen 1945 und 1964


Hausarbeit (Hauptseminar), 2011

18 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Vorbetrachtung

2. Rahmenbedingungen und Hintergründe
2.1 Wirtschaftliche Einflüsse
2.1.1 Braunkohleabbau als Spezifikum der Mittel- und Niederlausitz
2.2 Die „rote“ Domowina

3. Entwicklung des sorbischen Schulwesens
3.1 Sorbische Schule vor 1945
3.2 Erste Schritte
3.3 Institutionalisierung und Ausbau
3.4 Widerstände
3.5 Zwischen Religion und Sozialismus
3.6 Zentralisierung des Schulwesens 1959
3.7 Umschwung und Abbau

4. Fazit

5. Quellen und weiterführende Literatur

1. Vorbetrachtung

Die etwa tausendjährige Präsenz slawischer Bevölkerungsgruppen in deutschen Staatswesen war über Jahrhunderte geprägt von hierarchischer Dominanz des Deutschen über die verschiedenen slawischen Idiome – unter ihnen die sorbische bzw. wendische Sprache – und daraus resultierender Assimilation. So wurde die slawische Bevölkerung im heutigen Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern bereits in den ersten Jahrhunderten germanisiert; die vermutlich letzte Sprecherin einer autochthonen slawischen Sprache außerhalb der Lausitz – des Drawänopolabischen im Wendland – starb 1756. Ihren Höhepunkt erreichte diese Entwicklung unter nationalsozialistischer Herrschaft, als selbst der bloße Gebrauch des Sorbischen in der Öffentlichkeit verboten, alle sorbischen Organisationen aufgelöst und die Verschickung der Sorben nach Osteuropa geplant wurde.[1] Nach 1945 wurde alles anders. So zumindest ist die allgemeine Bewertung jener historischen Entwicklungen, die die Sorben nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erfassten; vor allem aber ist so bis heute die Meinung des überwiegenden Teils der deutschen Mehrheitsbevölkerung. Die unmittelbare Nachkriegszeit und vor allem die erste Hälfte der 1950er Jahre waren tatsächlich eine Epoche des Aufbaus für die sorbische Sprache und Kultur, wie sich noch zeigen wird. Aber war die Nationalitätenpolitik des „ersten sozialistischen Staates auf deutschem Boden“ tatsächlich so perfekt, wie sie sich selbst sah? Waren die Sorben wirklich „die gehätschelte slawische Minderheit der DDR“[2], wie noch heute oftmals zu hören ist? Und warum halbierte sich dann ihre Zahl in den 40 Jahren DDR beinahe und sank damit so schnell wie nie zuvor?[3]

In den vergangenen 20 Jahren haben sich einige sorbische und nicht-sorbische Wissenschaftler sowie auch Schriftsteller, Politiker und ehemalige Funktionäre mit dem Schicksal der Sorben unter der SED-Herrschaft beschäftigt. Genauer betrachtet wurden vor allem das sorbische Bildungswesen und die Beziehungen zwischen Domowina und SED, die als Kernfaktor der staatlichen Sorbenpolitik angesehen werden können. Hier soll versucht werden, anhand der Entwicklung des sorbischen Schulwesens in den ersten 15 Jahren nach dem Krieg Ansprüche und Realität der DDR-Nationalitätenpolitik gegenüberzustellen und Widersprüche, wo sie bestehen, zu erklären und zu interpretieren. Dabei wird zunächst auf gesellschaftliche Hintergründe eingegangen, die für die Bildungspolitik und ihre Ausgestaltung von Bedeutung waren.

2. Rahmenbedingungen und Hintergründe

2.1 Wirtschaftliche Einflüsse

Die Geschichte der Sorben und ihrer Sprache war von jeher wesentlich von ökonomischen Entwicklungen und Abhängigkeiten beeinflusst und geprägt worden. Stellte die relative Abgelegenheit und dünne Besiedlung der Lausitz sowie ihre vorwiegend landwirtschaftliche Prägung in der vorindustriellen Zeit durchaus einen wichtigen Faktor für das Weiterbestehen des sorbischen Ethnikums als einzigem verbliebenen Rest der alten elbslawischen Besiedlung dar, wurde die industrielle Entwicklung ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts – im zweisprachigen Teil der Lausitz v.a. durch die reichen Braunkohlevorkommen hervorgerufen – zu einem Faktor, der eben jenes Weiterbestehen ernsthaft bedrohte, indem er traditionelle Lebens- und Arbeitswelten und damit Sprachräume ersetzte bzw. zerstörte. Nach 1952 kam als weiterer – in Bezug auf die Vitalität des Sorbischen negativer – Faktor die sozialistische Kollektivierung der Landwirtschaft hinzu, welche mit den Familienhöfen eine der letzten Domänen des Sorbischen in der Arbeitswelt beseitigte. Dagegen regte sich in den ländlichen sorbischen Gebieten durchaus Widerstand, nicht zu unterschätzen sind auch die Auswirkungen der massenhaften Abwanderung von Bauern und schließlich der Prestigeverlust der Domowina, die den SED-Kurs mittrug.[4]

2.1.1 Braunkohleabbau als Spezifikum der Mittel- und Niederlausitz

Bereits im 18. Jahrhundert wurde Braunkohle in zahlreichen Orten der Mittel- und Niederlausitz im aufwändigen Untertage-Abbau gewonnen und meist direkt verfeuert. Für diese Prozesse waren weder ausgebildete Facharbeiter nötig, noch geschahen sie in einem großindustriellen Ausmaß, welches die Heranziehung ortsfremder Arbeiter nötig gemacht hätte. Einen Industrialisierungsschub großen Ausmaßes gab es zunächst nach der Wende zum 20. Jahrhundert mit dem Aufbau der ersten kleineren Kraftwerke, dem Aufschluss erster Gruben, in denen Kohle über Tage gefördert wurde, und der Anlage von Brikettfabriken. Gesteigert wurde die Förderung erneut sprunghaft mit dem Vierjahresplan der Nationalsozialisten 1933, der aus dem Wunsch heraus, Deutschland autark versorgen zu können, zu einem Aufschluss weiterer Gruben und erhöhtem Arbeiterzuzug aus deutschsprachigen Regionen führte.

Bis 1950 war jedoch die Flächen- und Ortsinanspruchnahme durch den Braunkohletagebau insgesamt relativ gering. Das änderte sich in der DDR, die auf die Braunkohle als einzige heimische Energiequelle zwangsweise angewiesen war. Hatte es vor 1950 nur vier Inanspruchnahmen von überwiegend sorbischen Orten gegeben, wurde der Abbruch von Orten mit dem Aufbau der Großkraftwerke in Schwarze Pumpe/Carna Plumpa (ab 1955), Vetschau/Wětošow (1960) und Boxberg/Hamor (ab 1966) zum Normalfall. Unter dem Eindruck der Ölkrise wurde 1976 mit dem Bau des Kraftwerks in Jänschwalde/Janšojce begonnen, welches heute das zweitgrößte seiner Art in Deutschland ist.[5] Alle genannten Kraftwerke lagen und liegen im sorbischen Siedlungsgebiet, was auch für die meisten der neuen Tagebaue des Lausitzer Reviers zutrifft. In den Jahren zwischen 1955 und 1990 wurden für die Kohleförderung insgesamt 67 Orte und Ortsteile mit mehr als 12.000 Einwohnern[6] innerhalb des Siedlungsgebietes abgebrochen, wobei in den meisten von ihnen noch Sorbisch gesprochen wurde. Da es damals noch nicht üblich war, devastierte Orte als Ganzes umzusiedeln, erhielten die Bewohner meist moderne Plattenbauwohnungen in den aufstrebenden Städten der Region, wo sich mit dem Verlust der Dorfgemeinschaft und dem Wechsel der Umgebungssprache meist auch ihr sorbisches Bewusstsein verlor.

Sorbische Kritiker des industriellen Aufbaus in der mittleren Lausitz betrachteten diesen in den 1950er und 1960er Jahren fast ausschließlich negativ, was in Bezug auf den Erhalt des Sorbischen in den betroffenen Gebieten auch durchweg zutrifft. So wurde vor allem dem inmitten der Heidelandschaft errichteten Großkraftwerk Schwarze Pumpe der Beiname „row serbstwa“(„Grab des Sorbentums“) gegeben, was auf den massenhaften Zuzug deutschsprachiger Arbeiter und die anstehende Devastierung dutzender Orte anspielte. Aus der Sicht der Bewohner der Heidedörfer der Region stellte sich die Entwicklung dagegen ambivalent dar. Die betroffenen bäuerlich geprägten Ortschaften waren nicht nur sorbisch, sondern gehörten aufgrund des kargen Bodens auch zu den ärmsten der Lausitz; ihre Einwohner waren neben der Arbeit auf dem eigenen Grund auch auf diverse Nebentätigkeiten zur Finanzierung ihres Lebens angewiesen. Es handelte sich also um „Halbbauern“, regional als „Rucksackbauern“[7] bezeichnet, die schon vor dem Aufschluss der großen Tagebaue und dem Bau der Großkraftwerke mit einer „modernen“ – jedoch deutschsprachigen – Umwelt in Kontakt standen, und eben um jene Sorben, die durch den Einzug der Großindustrie in ihre Region zwar ihre Sprache und oft ihr Heimatdorf „verloren“, andererseits aber einen höheren Lebensstandard als je zuvor erfuhren.[8]

2.2 Die „rote“ Domowina

Im Jahre 1951 wurde der parteitreue sorbische Kommunist Kurt Krjeńc zum Nachfolger von Pawoł Nedo, der den Bund Lausitzer Sorben bereits vor seinem Verbot durch die Nationalsozialisten 1937 geführt hatte, gewählt. Im Voraus war Nedo – den Krjeńc bereits seit 1946 immer wieder direkt oder indirekt für seine politischen Positionen kritisiert hatte – nach Dresden versetzt worden und so persönlich nicht mehr in der Lage, den Posten auszufüllen. Schon in den ersten Jahren von Krjeńc' Amtszeit wurden systematisch Geistliche aus den entscheidenden Gremien der Organisation entfernt und diese bis auf wenige Ausnahmen mit SED-Mitgliedern besetzt, von denen die Wenigsten zuvor eine besondere Rolle in der sorbischen Bewegung gespielt hatten. Die Domowina wurde fest in das System eingebunden und personell eng mit der SED verknüpft. Gleichzeitig waren die ersten Jahre nach 1951 auch die Gründerzeit zahlreicher wichtiger sorbischer Institutionen.[9]

Trotz dieser zunächst beeindruckend regen Aufbautätigkeit klagte die Domowinaführung in einem Schreiben an den Ministerpräsidenten Otto Grotewohl darüber, dass „ die Lösung des sorbischen Problems [allein] als Angelegenheit der Sorben betrachtet“ werde und dass es allgemein am Rückhalt durch die Parteiführung und die Mehrheitsbevölkerung fehle. Dass Grotewohl den hervorgehobenen Passus mit den Worten „ warum ist das falsch?“ markierte und im Folgenden alle durchaus sinnvollen Vorschläge der Domowina – z.B. zur Einrichtung einer zentralen Verbindungsstelle beim Ministerpräsidenten – abgelehnt wurden,[10] kann stellvertretend für das mangelnde Interesse bzw. Verständnis für sorbische Angelegenheiten auch in den höchsten Ebenen verstanden werden. Dass es einer Organisation wie der Domowina ohne die Unterstützung des Staates und der Öffentlichkeit auch und gerade in der DDR nicht möglich sein konnte, die sorbische Sprache und Kultur aus ihrer jahrhundertealten unterlegenen Position auf ein gleichberechtigtes Niveau zu heben, musste auch in Berlin jedem klar sein. Die Tatsache jedoch, dass der Bundesvorstand der Domowina unter Krjeńc nur drei Wochen nach der Niederschlagung des Aufstandes vom 17. Juni ein Schreiben nach Berlin sendet, in dem die Arbeit der “zentralen Stellen” mit scharfen Worten als “mangelhaft” charakterisiert wird,[11] zeigt, dass es durchaus Kritik an der SED von Seiten der Domowina gab, wenn jene die Interessen der Sorben ignorierte. Diese Kritik war unmöglich ohne die Zustimmung von Krjeńc geäußert worden. Die zweifelnden handschriftlichen Kommentare des Ministerpräsidenten Grotewohl in an ihn übermittelten Schreiben des Domowina-Bundesvorstands lassen zudem erkennen, dass das Gespenst eines sorbischen Separatismus noch immer eine Rolle für die Entscheidungsprozesse der Verantwortlichen spielte. So wurde eine Passage im Schreiben des Domowina-Bundessekretärs Jan Šołta an das ZK der SED, in welcher sich Šołta zum „Kampf für das gemeinsame, einige und demokratische Vaterland“ bekennt, durch Grotewohl lapidar kommentiert: „Ist das Deutschland oder die sorbische Republik?“ Die Nähe und tiefe Verbundenheit zwischen der „Partei der Arbeiterklasse“ und ihrer sorbischen Minderheit war also allzu oft nur scheinbar vorhanden. Zu einem wirklichen Bruch zwischen Partei und „nationaler sozialistischer Organisation“ kam es dennoch nie; im Zweifelsfall setzte die SED ihren Standpunkt durch. Das entfremdete viele – vor allem katholische – Sorben von ihrer Dachorganisation und den von ihr propagierten Zielen.

3. Entwicklung des sorbischen Schulwesens

3.1 Sorbische Schule vor 1945

Ein sorbisches Schulwesen im eigentlichen Sinne des Wortes hatte es bis 1945 nicht gegeben. Zwar erfolgte in vielen Dörfern der Lausitz Unterricht in sorbischer Sprache, allerdings meist nur in den ersten Volksschuljahren und nur aus dem Grund, dass anders eine Wissensvermittlung nicht möglich gewesen wäre. Ziel war jedoch meist vorrangig die Heranführung an die deutsche Sprache; nicht die Bildung in der Muttersprache als Selbstzweck. Sorbisch war also meist „Hilfssprache“ im Unterricht, was sich auch nach 1945 in Debatten über die Sinnhaftigkeit sorbischen Unterrichts niederschlug.[12] Im deutschen Kaiserreich und – trotz verabschiedeter Minderheitengesetze – in der Weimarer Republik wurde der Gebrauch der Sprache in der Schule weiter eingeschränkt, wenngleich es zwischen 1927 und 1931 seitens des Sächsischen Bildungsministeriums Bestrebungen gab, in sorbischen Mehrheitsgebieten Schulen mit sorbischer Unterrichtssprache einzuführen, was vom Auswärtigen Amt im Hinblick auf die deutschen Minderheiten in den slawischen Nachbarstaaten ausdrücklich unterstützt wurde. Letztendlich scheiterte das Projekt jedoch am Widerstand der preußischen Behörden, die es nicht mittragen wollten.[13] 1936 setzten schließlich die Nationalsozialisten der Anwendung des Sorbischen in der Öffentlichkeit – also auch in den Schulen – ein vorläufiges Ende.[14] In der unmittelbaren Nachkriegszeit erfolgte schließlich die gesetzliche Anerkennung des sorbischen Volkes und seiner Rechte, und zwar noch vor Gründung der DDR als Staat. Zwar hatte sich die sächsische KPD bereits in den 1920er Jahren gelegentlich mit sorbischen Themen befasst, die Hauptrolle beim Entgegenkommen der neuen Herrschenden in Bezug auf sorbische Forderungen spielten jedoch andere Faktoren.

[...]


[1] Pech 1999, S. 23; sh. auch Wippermann 1996

[2] Vgl. Menge, Marlies: “Wie die Sorben Eier anmalen” in: DIE ZEIT, 10. April 1981

[3] Diese verbreitete Schätzung beruht auf Ernst Tschernik, “Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung”, der für 1945 von etwa 100.000 Sorben ausgeht. Noch 1884/85 hatte Arnošt Muka in seiner “Statistika Łužiskich Serbow” über 160.000 Sorben gezählt. Heute wird von 60.000 Sorben gesprochen, wobei es keine verlässlichen Daten über Zuordnung und Sprecherzahlen gibt.

[4] Vgl. Pech 1999, S. 203-214

[5] Vgl. Förster 1995

[6] Die offizielle Statistik erwähnt nur die Einwohnerzahl zum Zeitpunkt der tatsächlichen Umsiedlung. Die zahlreichen Bewohner, welche die Orte im Tagebauvorranggebiet zuvor freiwillig verließen, tauchen nirgends auf.

[7] Vgl. Ratajczak 2002, S. 52

[8] Ebd., S. 75ff.

[9] Darunter waren u.a. der Domowina-Verlag, das Institut für sorbische Volksforschung, das Ensemble für sorbische Volkskunst, das Deutsch-Sorbische Volkstheater und das Institut für Sorabistik in Leipzig.

[10] Vgl.: Sekretariat des Bundesvorstands der Domowina: Beschlußvorlage für das Sekretariat des ZK zur Entwicklung der sorbischen Kultur. In: Kotsch 2000, S. 96ff.

[11] Ebd.

[12] Vgl. Elle 1993, S. 4f.

[13] Vgl. Pech 2005

[14] Vgl. Pech 1999, S. 23

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Das „erste Vaterland“
Untertitel
Entwicklung des zweisprachigen Schulwesens in SBZ und DDR zwischen 1945 und 1964
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin  (Institut für Slawistik)
Note
1,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
18
Katalognummer
V184182
ISBN (eBook)
9783656088318
ISBN (Buch)
9783656088639
Dateigröße
568 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sorben, ddr, bildungspolitik, sprachpolitik, zweisprachigkeit, lausitz
Arbeit zitieren
Julian Nitzsche (Autor:in), 2011, Das „erste Vaterland“, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/184182

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