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Entstehung und Idee der Dogmatischen Konstitution über die Kirche "Lumen Gentium"

Título: Entstehung und Idee der Dogmatischen Konstitution über die Kirche "Lumen Gentium"

Presentación (Redacción) , 2011 , 15 Páginas

Autor:in: Hans Kottemann (Autor)

Teología - Teología histórica, historia eclesiástica
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„Die Kirche ist (…) in Christus gleichsam das Sakrament, das heißt Zeichen und Werkzeug für die innigste Vereinigung mit Gott wie für die Einheit der ganzen Menschheit. Deshalb möchte sie das Thema der vorausgehenden Konzilien fortführen, ihr Wesen und ihre universale Sendung ihren Gläubigen und aller Welt eingehender erklären.“ (LG 1,1), so die ersten Worte aus dem I. Kapitel der dogmatischen Konstitution »Lumen gentium« des II. Vatikanischen Konzils.
Im Rahmen dieser Ausarbeitung soll dargelegt werden, wie dieses zentrale Anliegen des II Vaticanuums zur (katholischen) Ekklesiologie bearbeitet und den Gläubigen dargelegt werden soll. Da es sich bei der Frage danach was Kirche ist und wie sie zu verstehen sei, um ein hochkomplexes Thema handelt, berührt der Text inhaltlich mehrere Ebenen, „die des Glaubens, die der Sakramentalität und die der institutionellen Ebene.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

1.1 Einordnung in die Kirchen- / Zeitgeschichte

1.2 Vom Entwurf zur fertigen Konstitution

1.3 Ein inhaltliche Überblick

2 Die einzelnen Kapitel der Dogmatischen Konstitution „Lumen genitum“

2.1 Kapitel 1: Das Mysterium Kirche

2.2 Kapitel 2: Das Volk Gottes

2.3 Die „Organisation“ Kirche

2.3.1 Kapitel 3: Die hierarchische Verfassung der Kirche, insbesondere das Bischofsamt

2.3.2 Kapitel 4: Die Laien

2.3.3 Kapitel 5: Die Allgemeine Berufung zur Heiligkeit in der Kirche

Kapitel 6: Die Ordensleute

2.3.4 Kapitel 7: Der endzeitliche Charakter der pilgernden Kirche und ihre Einheit mit der himmlischen Kirche

2.3.5 Kapitel 8: Die selige jungfräuliche Gottesmutter Maria im Geheimnis Christi und der Kirche

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, die Entstehungsgeschichte sowie die inhaltliche Struktur der dogmatischen Konstitution „Lumen gentium“ des Zweiten Vatikanischen Konzils systematisch darzulegen. Dabei wird untersucht, wie das Dokument als grundlegender Verfassungstext kirchlichen Lebens fungiert und welche theologischen Ekklesiologien darin verankert sind.

  • Historische Einordnung der Kirchenkonstitution in den zeitgeschichtlichen Kontext
  • Analyse des Wandels vom ersten zum endgültigen Entwurf der Konstitution
  • Darstellung der kirchlichen Selbstdefinition als „Mysterium“ und „Volk Gottes“
  • Untersuchung der institutionellen Ordnung und der Ämterlehre
  • Bedeutung von Maria als „In-Bild“ der Kirche im Schlusskapitel

Auszug aus dem Buch

1.1 Einordnung in die Kirchen- / Zeitgeschichte

Mit der Französischen Revolution und dem Zusammenbruch der Reichskirche endet in Europa eine Periode der Kirchengeschichte, welche durch die Einheit kirchlicher und öffentlicher Ordnung gekennzeichnet ist. Staaten konstatieren sich und „legitimieren so zugleich die eigene Autorität durch den Rückgriff auf die Volkssouveränität.“

Dadurch ist auch die Kirche gefordert, sich zu in ihrem eigenen Verständnis zu positionieren. Das I. Vatikanum hatte schon einmal einen Versuch in derselben Richtung unternommen. Das Konzil musste jedoch frühzeitig abgebrochen werden, da zwei Tage nach der vierten Sitzung des I. Vatikanischen Konzils, am 20. Juli 1870, der Deutsch-Französische Krieg ausbrach, als Folge dessen die piemontesischen Truppen am 20. September 1870 die Stadt die Stadt Rom besetzten, so dass Papst Pius ein „Gefangener des Vatikans“ wurde. Denn im Rahmen der Einfluss- / Gebietsverteilung hatten die jüngst geeinten Italiener zwar erduldet, dass Savoyen von Frankreich annektiert wurde, der Kirchenstaat um Rom herum wurde jedoch von Ihnen beansprucht. Rom herum.Zwar wurde mit der Konstitution „Pastor aeternus“ vom 18. Juli 1870 der Umfang der päpstlichen Primatialgewalt und dessen lehramtliche Unfehlbarkeit definiert, die Lehre von der Kirche als Ganzem aber, die in dem ursprünglichen Vatikanischem Schema enthalten war, kam nicht mehr zur Verhandlung.

Eine Reihe von weiteren Strömungen in den Jahren zwischen dem ersten und dem zweiten Vatikanischem Konzil führten zur Vorbereitung eines Schemas über die Kirche, welches auf dem zweiten Vatikanischem Konzil diskutiert und verabschiedet werden sollte, wozu insbesondere „die liturgische Erneuerung seit 1909, die ökumenische Bewegung seit 1925, die Widerendeckung der Heiligen Schrift als Fundament der Theologie und das Herausstellen des Auftrags, den die Kirche kraft ihrer in einer Welt hat, die zugleich immer mehr auseinanderstrebende Tendenzen und eine verstärkte Suche nach Einheit in sich vereinigt, zählen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung bettet das Dokument in seinen historischen Kontext ein und beleuchtet die langwierige Entstehungsgeschichte der Konstitution sowie deren Bedeutung als fundamentaler Verfassungstext.

2 Die einzelnen Kapitel der Dogmatischen Konstitution „Lumen genitum“: Dieser Hauptteil analysiert die acht Kapitel des Dokuments, angefangen vom „Mysterium Kirche“ über das „Volk Gottes“ und die hierarchische Struktur bis hin zur Rolle Mariens im Heilsplan.

Schlüsselwörter

Lumen gentium, Zweites Vatikanisches Konzil, Ekklesiologie, Mysterium Kirche, Volk Gottes, Bischofsamt, Laien, Ordensleute, Mariologie, Aggiornamento, Kirchenverfassung, Heilsgeschichte, Liturgie, Jurisdiktion, Unfehlbarkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Entstehung und die inhaltlichen Kernpunkte der dogmatischen Konstitution „Lumen gentium“ des Zweiten Vatikanischen Konzils.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind das Verständnis der Kirche als Mysterium und Volk Gottes, die institutionelle Verfassung, die Rolle der Laien und Ordensleute sowie die mariologische Dimension innerhalb der Ekklesiologie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Aufbau und die theologische Konzeption des Textes zu verdeutlichen, um ein fundiertes Verständnis dieser kirchenkonstituierenden Schrift zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine historisch-theologische Analyse, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur und der direkten Auseinandersetzung mit dem Konstitutionstext basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine systematische Besprechung der acht Kapitel von „Lumen gentium“, wobei die Übergänge von der mystischen hin zur institutionellen Ebene der Kirche detailliert betrachtet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Lumen gentium, Ekklesiologie, Aggiornamento und Konzil geprägt.

Warum wird im Dokument der Begriff „Aggiornamento“ erwähnt?

Der Begriff beschreibt das Leitmotiv des Zweiten Vatikanischen Konzils: die notwendige Öffnung der katholischen Kirche und ihre Anpassung an die Moderne.

Welche Rolle spielt Maria in der Konstitution gemäß der Arbeit?

Maria wird im achten Kapitel als „In-Bild“ der Kirche betrachtet, wodurch die heilsgeschichtliche Dimension und das Mysterium der Kirche erneut aufgegriffen und zusammengefasst werden.

Final del extracto de 15 páginas  - subir

Detalles

Título
Entstehung und Idee der Dogmatischen Konstitution über die Kirche "Lumen Gentium"
Universidad
University of Vechta
Autor
Hans Kottemann (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
15
No. de catálogo
V184221
ISBN (Ebook)
9783656089070
Idioma
Alemán
Etiqueta
entstehung idee dogmatischen konstitution kirche lumen gentium
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Hans Kottemann (Autor), 2011, Entstehung und Idee der Dogmatischen Konstitution über die Kirche "Lumen Gentium", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/184221
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