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Familienpolitik der DDR - frauenorientierte Sozialpolitik

Título: Familienpolitik der DDR - frauenorientierte Sozialpolitik

Trabajo Escrito , 2011 , 25 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Anne Andraschko (Autor)

Política - Historia de los sistemas políticos
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Die Sozialpolitik in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) richtete sich aufgrund
der enormen Fachkräfteabwanderung und der Republikflucht rasch an die Frau und orientierte
sich zunehmend an ihnen. Die Frau in der DDR wurde nicht als Individuum sondern eher als
Arbeitskraft gesehen und sollte aus diesem Grund der Gesellschaft, im Bezug auf ihr
Arbeitskraftpotential nützen, aber gleichzeitig auch für die Nachwuchsreproduktion sorgen,
damit die sozialistische Gesellschaft weiter Bestand hat. Die Hinwendung zur Familienpolitik
erfolgte in der wechselseitigen Verbindung mit der Frauenpolitik. Die Frauen sollten zur
Arbeit gebracht werden, aber dabei kein schlechtes Gewissen bekommen, dass sie ihre
Familie vernachlässigen. Um die Arbeit lukrativer zu machen, unterstützt der Staat die
Familie indem er bestimmte finanzielle Leistungen erbringt und pädagogische Einrichtungen
schafft. Im Folgenden sollen zuerst die geschichtlichen Hintergründe zur Entstehung der DDR
erläutert werden, sowie die offizielle und inoffizielle politische Kultur. Bevor die einzelnen
Entwicklungsperioden der Sozialpolitik in der DDR, die frauenorientierte Sozialpolitik,
welche sich durch das Frauenleitbild und die Frauenerwerbsarbeit untergliedern lässt, und die
Ziele, Maßnahmen und Probleme der Familienpolitik erläutert werden, erfolgen zuerst die
Begriffsbestimmungen zur Sozialpolitik in der DDR, Familienpolitik in der DDR und BRD
und ebenso die Definition der Familie in der DDR. Abschließend wird die Deutsche
Demokratische Republik mit der Bundesrepublik Deutschland verglichen und die
Auswirkungen der Wiedervereinigung im Bezug auf die Familienpolitik veranschaulicht.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. geschichtliche Hintergründe

2.1 Gründung der DDR

2.2 die politische Kultur der DDR

2.2.1 die offizielle politische Kultur

2.2.2 die inoffizielle politische Kultur

3. Definitionen

3.1 Sozialpolitik in der DDR

3.2 Familienpolitik

3.2.1 DDR

3.2.2 BRD

3.3 Familie in der DDR

4. Entwicklungsperioden der Sozialpolitik der DDR

4.1 frauenorientierte Sozialpolitik

4.1.1 Frauenleitbild

4.1.2 Frauenerwerbsarbeit

4.2 Familienpolitik in der DDR

4.2.1 Ziele und Leitbild

4.2.2 Maßnahmen

4.2.3 Probleme der Familienpolitik

5. DDR und BRD im Vergleich – Auswirkungen der Wiedervereinigung im Bezug auf die Familienpolitik

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Entwicklung und Ausgestaltung der Sozial- und Familienpolitik in der DDR, wobei der Fokus insbesondere auf der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Familie sowie der Rolle der Frau liegt. Es wird analysiert, wie der Staat durch ideologische Leitbilder und materielle Anreize versuchte, das Arbeitskräftepotenzial zu sichern und die sozialistische Gesellschaftsstruktur zu festigen.

  • Historische Rahmenbedingungen und politische Kultur in der DDR
  • Strukturen der frauenorientierten Sozial- und Familienpolitik
  • Wirkungsweise von familienpolitischen Maßnahmen und Instrumenten
  • Vergleich der Sozialsysteme von DDR und BRD im Zuge der Wiedervereinigung

Auszug aus dem Buch

4.2.3 Probleme der Familienpolitik

Der Wende der Familienpolitik in der DDR wurde der Vorwurf der Doppelbödigkeit gemacht, da es bei den Maßnahmen und Unterstützungen nicht um Geschlechtergleichheit ging, sondern darum die Familie zur Institution zu machen und somit Sozialisationsinstanz des sozialistischen Staates zu werden. Ein weiterer Misserfolg liegt in der ungenügenden Arbeitsteilung im Haushalt, die hohe Scheidungsrate und die damit verbundenen geringeren Geburten, sowie die beruflichen Nachteile der Frau nach der Geburt. Kritik kommt auch auf, da die familienpolitischen Maßnahmen nahezu keine nachhaltigen Veränderungen im Geburtenverhalten hervorgebracht haben.

„Familienpolitische Leistungen können zwar temporäre Effekte, z.B. das Vorziehen geplanter Geburten bewirken, führen jedoch langfristig zu keiner höheren Fertilität. `Familienpolitik kann weder Kinderwünsche erzeugen noch Kinder `kaufen´´. Trotzdem kann auf eine staatlich geförderte Familienpolitik nicht verzichtet werden, denn sie ist zweifelsohne für die Unterstützung des Lebens mit Kindern unabdingbar. Menschen hatten noch nie einem Staat zuliebe, sondern nur im ureigensten persönlichen Interesse Kinder. Und selbst unter sehr günstigen familienpolitischen Rahmenbedingungen wird sich daran nichts ändern.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die sozialpolitische Ausrichtung der DDR ein und erläutert die enge Verknüpfung von Frauen- und Familienpolitik zur Sicherung des Arbeitskräftepotenzials.

2. geschichtliche Hintergründe: Dieses Kapitel behandelt die Entstehung der DDR, die Auswirkungen des Kalten Krieges und die Entwicklung der offiziellen sowie inoffiziellen politischen Kultur.

3. Definitionen: Hier werden die theoretischen Begrifflichkeiten von Sozialpolitik und Familienpolitik für den DDR-Kontext definiert und von den Strukturen in der BRD abgegrenzt.

4. Entwicklungsperioden der Sozialpolitik der DDR: Das Kapitel analysiert die zwei Phasen der Sozialpolitik und beleuchtet detailliert die frauenorientierte Politik, das Leitbild der berufstätigen Mutter sowie spezifische familienpolitische Maßnahmen und deren Probleme.

5. DDR und BRD im Vergleich – Auswirkungen der Wiedervereinigung im Bezug auf die Familienpolitik: Der abschließende Vergleich beleuchtet die systemische Transformation nach der Wiedervereinigung und bewertet die Vor- und Nachteile der Integration beider Sozialsysteme.

Schlüsselwörter

DDR, Sozialpolitik, Familienpolitik, Frauenpolitik, Frauenerwerbsarbeit, Sozialismus, Wiedervereinigung, Familienleitbild, Kinderbetreuung, SED, Geburtenrückgang, Arbeitspotenzial, Erziehungsurlaub, Mutterschutz, Frauenarbeitsschutz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die sozial- und familienpolitischen Strategien der Deutschen Demokratischen Republik und deren Zielsetzung, die ökonomische Leistungsfähigkeit des Staates durch die Einbindung von Frauen in den Arbeitsmarkt zu maximieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Frauen- und Familienpolitik der DDR, die politische Steuerung durch ideologische Leitbilder sowie die Auswirkungen der staatlichen Maßnahmen auf die Lebensrealität der Familien.

Welches Ziel oder welche Forschungsfrage wird verfolgt?

Das primäre Ziel ist es, die Entwicklung der Familienpolitik zu hinterfragen und zu klären, wie diese Politik zur Erreichung sozialistischer Ziele, wie dem Erhalt des Arbeitskräftepotenzials, eingesetzt wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse geschichtlicher und sozialwissenschaftlicher Quellen, um die sozialpolitischen Entwicklungen der DDR und den Vergleich zur BRD zu rekonstruieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Entwicklungsperioden der Sozialpolitik, die Analyse des Frauenleitbilds und der Frauenerwerbsarbeit sowie eine detaillierte Prüfung der familienpolitischen Maßnahmen und deren Probleme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind DDR, Sozialpolitik, Familienpolitik, Frauenerwerbsarbeit, Sozialismus, Familienleitbild, Kinderbetreuung und Wiedervereinigung.

Was verstand die DDR unter dem Begriff der "Zwangsadoption"?

Es handelte sich um eine repressive Maßnahme gegen Republikflüchtlinge, bei der der Staat Kindern von geflüchteten Eltern entzog, um diese im Sinne des sozialistischen Systems zu erziehen und potenzielle Fluchtwillige abzuschrecken.

Wie unterschied sich die Familienpolitik der DDR von der der BRD nach der Wiedervereinigung?

Während die BRD bei der sozialen Grundsicherung Leistungsvorsprünge hatte, war die DDR in der quantitativen Bereitstellung von Kinderbetreuungseinrichtungen und der Freistellungsregelung für Mütter deutlich besser aufgestellt.

Final del extracto de 25 páginas  - subir

Detalles

Título
Familienpolitik der DDR - frauenorientierte Sozialpolitik
Universidad
University of Augsburg
Calificación
2,3
Autor
Anne Andraschko (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
25
No. de catálogo
V184302
ISBN (Ebook)
9783656089865
ISBN (Libro)
9783656090076
Idioma
Alemán
Etiqueta
Familienpolitik DDR Sozialpolitik BRD
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anne Andraschko (Autor), 2011, Familienpolitik der DDR - frauenorientierte Sozialpolitik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/184302
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