Es gibt eine Fülle an Theorien des Kinderspiels und des menschlichen und tierischen Spiels an sich.
Aus den beiden übergeordneten Betrachtungsweisen - der funktionsorientierten und der phänomenologischen - habe ich je eine Theorie ausgewählt, dargestellt und Beispiele gegeben.
Weiter noch habe ich sie miteinander verglichen, Parallelen aufgezeigt und Unterschiede herausgestellt, Parallelen aufgezeigt
Inhaltsverzeichnis
- Funktionsorientierte Spieltheorie: Spiel als biologische Funktion.
- Phänomenologische / Strukturdynamische Spieltheorie: ROLF OERTER...
- Bedeutung für kindliche Bildungsprozesse.......
- Zusatz für Pädagogen, Erzieher, Lehrer und Therapeuten......
- Literaturverzeichnis..
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Präsentation und Analyse von zwei Spieltheorien: der funktionsorientierten Spieltheorie, die Spiel als biologische Funktion betrachtet, und der phänomenologischen / strukturdynamischen Spieltheorie von ROLF OERTER. Die Arbeit untersucht die Unterschiede und Parallelen zwischen den beiden Theorien und beleuchtet ihre Bedeutung für kindliche Bildungsprozesse.
- Biologische Funktionen des Spiels
- Phänomenologie des Spiels
- Strukturdynamische Merkmale des Spiels
- Bedeutung des Spiels für die kindliche Entwicklung
- Implikationen für pädagogische Praxis
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel befasst sich mit der funktionsorientierten Spieltheorie, die Spiel als biologische Funktion betrachtet. Es werden die drei biologischen Funktionen des Spiels nach GROOS vorgestellt: Einübung, Ergänzung und Erholung. Die Arbeit beleuchtet die Bedeutung des Spiels für die Selbstausbildung und die Entwicklung der Innenwelt des Individuums. Darüber hinaus werden die Ansätze von HASSENSTEIN und PORTMANN diskutiert, die die Funktion des Spiels als Informationsgewinn und die Bedeutung von Außenbeziehungen für die Entwicklung des Individuums hervorheben.
Das zweite Kapitel widmet sich der phänomenologischen / strukturdynamischen Spieltheorie von ROLF OERTER. OERTER betrachtet Spiel als eine besondere Form der Handlung, die sich durch Zweckfreiheit und die Fokussierung auf die Lust an der Handlung auszeichnet. Die Arbeit analysiert die vier Elemente der Handlung nach OERTER (Ziel, Handlung, Ergebnis, Folge) und zeigt, wie diese im Spiel modifiziert werden. Darüber hinaus wird die Bedeutung des übergeordneten Gegenstandsbezugs (ÜG) für das Spielgeschehen erläutert. OERTER argumentiert, dass im Spiel unbewusst übergeordnete Thematiken wie Entwicklungs- und Beziehungsthematiken verarbeitet werden.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Spieltheorien, Spiel als biologische Funktion, phänomenologische Spieltheorie, strukturdynamische Spieltheorie, ROLF OERTER, GROOS, HASSENSTEIN, PORTMANN, Zweckfreiheit, übergeordneter Gegenstandsbezug, kindliche Entwicklung, Bildungsprozesse, pädagogische Praxis.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die funktionsorientierte Spieltheorie?
Diese Theorie betrachtet das Spiel als biologische Notwendigkeit. Karl Groos definiert Spiel als eine Form der Einübung von Instinkten und Fähigkeiten für das spätere Leben.
Welche drei biologischen Funktionen des Spiels gibt es?
Nach Groos erfüllt das Spiel die Funktionen der Einübung (Lernen), Ergänzung (Ausleben von Trieben) und Erholung (Entspannung).
Was charakterisiert die Spieltheorie von Rolf Oerter?
Oerter verfolgt einen phänomenologischen Ansatz. Er sieht das Spiel als zweckfreie Handlung, bei der die Lust an der Tätigkeit im Vordergrund steht.
Was bedeutet "Zweckfreiheit" im Spiel?
Zweckfreiheit bedeutet, dass das Spiel keinem äußeren Ziel dient. Das Ergebnis der Handlung ist weniger wichtig als der Prozess des Spielens selbst.
Was ist der "übergeordnete Gegenstandsbezug" (ÜG)?
Nach Oerter verarbeiten Kinder im Spiel unbewusst übergeordnete Themen wie Beziehungsstrukturen oder Entwicklungsaufgaben, indem sie diese auf Spielobjekte projizieren.
Welche Bedeutung hat das Spiel für die kindliche Bildung?
Spiel ist ein zentraler Modus des Lernens, in dem Kinder ihre Umwelt erkunden, soziale Rollen erproben und kognitive sowie emotionale Kompetenzen entwickeln.
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- Diplom-Pädagogin Anna Bachem (Autor), 2010, Theorien des Spiels, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/184315