Die folgende Arbeit gibt einen Überblick über die Situation indigener Völker, deren Lebensraum in von der IUCN als Schutzgebiete deklarierten Gebieten liegt. Als Beispiel wurde hierbei im speziellen auf die Annapurna Conservation Area und den Sagarmatha National Park eingegangen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der rechtlichen Situation der betroffenen Indigenen in Hinblick auf die touristische und landwirtschaftliche sowie rituelle und habituelle Nutzung der Gebiete.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Schutzgebiete in Nepal
- 2 Annapurna Conservation Area
- 3 Sagarmatha (Mount Everest) Nationalpark
- 4 Schlussfolgerungen zur Situation indigener Völker in Schutzgebieten in Nepal
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit Schutzgebieten in Nepal, insbesondere mit dem Annapurna Conservation Area und dem Sagarmatha National Park. Ziel ist es, die Situation indigener Völker in diesen Gebieten zu analysieren und deren Selbstbestimmungsrecht in den Kontext von Tourismusmanagement und Schutzgebietsmanagement zu stellen.
- Schutzgebietsmanagement und indigene Selbstbestimmung
- Der Einfluss von Tourismus auf die indigene Kultur und Lebensweise
- Die Rolle der nepalesischen Regierung und internationaler Organisationen
- Die Herausforderungen für indigene Gemeinschaften in Schutzgebieten
- Mögliche Wege zu einer nachhaltigen und gerechten Entwicklung in Schutzgebieten
Zusammenfassung der Kapitel
1 Schutzgebiete in Nepal
Dieses Kapitel führt in die verschiedenen Schutzgebietkategorien in Nepal ein, insbesondere in die Kategorie "National Park" und "Habitat/Species Management Area". Es wird auf die Geschichte der Schutzgebietsentwicklung in Nepal eingegangen und die spezifischen Herausforderungen für indigene Gemeinschaften durch die staatlichen Schutzgebietspolitik beleuchtet.
2 Annapurna Conservation Area
Dieses Kapitel befasst sich mit dem Annapurna Conservation Area, einem Schutzgebiet, das eine besondere Rolle für die indigene Bevölkerung spielt. Es werden die ethnischen Gruppen, die in diesem Gebiet leben, vorgestellt und deren traditionelle Lebensweise und Kultur im Kontext des Schutzgebietsmanagements betrachtet.
3 Sagarmatha (Mount Everest) Nationalpark
Dieses Kapitel analysiert den Sagarmatha National Park, einen Nationalpark mit hoher touristischer Bedeutung und einer bedeutenden indigenen Bevölkerung. Die spezifischen Herausforderungen, die der Nationalpark für indigene Gemeinschaften darstellt, werden im Detail behandelt.
Schlüsselwörter
Indigene Völker, Schutzgebiete, Nepal, Tourismusmanagement, Selbstbestimmung, Nachhaltigkeit, Kultur, Tradition, Nationalpark, Conservation Area, Annapurna, Sagarmatha, Mount Everest, Ethnische Gruppen, Schutzgebietspolitik.
Häufig gestellte Fragen
Welche Schutzgebiete in Nepal werden in der Arbeit untersucht?
Der Schwerpunkt liegt auf der Annapurna Conservation Area und dem Sagarmatha (Mount Everest) Nationalpark.
Wie wirkt sich der Naturschutz auf indigene Völker aus?
Die Arbeit analysiert die rechtliche Situation Indigener hinsichtlich ihrer rituellen, landwirtschaftlichen und habituellen Nutzung von Gebieten, die als Schutzgebiete deklariert wurden.
Welche Rolle spielt der Tourismus in diesen Gebieten?
Es wird untersucht, wie Tourismusmanagement das Selbstbestimmungsrecht und die traditionelle Lebensweise der indigenen Gemeinschaften beeinflusst.
Was sind die Herausforderungen für die nepalesische Regierung?
Die Regierung muss einen Ausgleich zwischen internationalem Naturschutzrecht, Tourismusinteressen und den Rechten der lokalen ethnischen Gruppen finden.
Was ist das Ziel der Arbeit?
Die Untersuchung will Wege zu einer nachhaltigen und gerechten Entwicklung aufzeigen, die den Schutz der Natur mit den Rechten der Bewohner vereint.
- Arbeit zitieren
- B.A. Michaela Harfst (Autor:in), 2010, Nationalparks und Schutzgebiete in Nepal, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/184327