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Geschäftspolitik von ethisch respektive sozial orientierten Banken im Vergleich zu herkömmlichen renditeorientierten Banken

Titre: Geschäftspolitik von ethisch respektive sozial orientierten Banken im Vergleich zu herkömmlichen renditeorientierten Banken

Travail d'étude , 2011 , 74 Pages , Note: 2,0

Autor:in: St. Münchow (Auteur), Kathleen Hummel (Auteur), D. Jauerneck (Auteur), Kay Scheschonk (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

Seit dem Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise leidet der bislang ergebnisorientierte Bankensektor aufgrund der immer weiter steigenden Gewinnerzielungsabsichten unter erheblichen Vertrauensverlusten seitens der Kunden. Die Kritik an der Kundenberatung, die von der Gesellschaft zunehmend als zu vertriebsorientiert und von Eigeninteressen bestimmt wahrgenommen wurde, unterstreicht dieses Bild. Daher ist es nicht überraschend, dass ethisch und sozial ausgerichtete Banken zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Das scheinbar verantwortungsbewusste Wirtschaften nach ausschließlich ethischen Werten sorgte bei ethisch-sozial ausgerichteten Banken nach wie vor für einen Zulauf verunsicherter Anleger, die sich verstärkt für soziale und öko-logische Themen interessieren.

Das Ziel dieser Studienarbeit ist es zu untersuchen, wie eine Veränderung der geschäftspolitischen Ausrichtung für renditeorientierte Banken hin zu ethischen und sozialen Themen den geschäftlichen Erfolg steigern kann. Die Untersuchung umfasst dabei auch, in welcher finanziell tragfähigen Form diese Banken den sich wandelnden Kundeninteressen künftig gerecht werden können.

Einleitend werden in der Studienarbeit die Ursachen, der Hergang und die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise betrachtet und im Folgenden der Ethik- und Moralbegriff erläutert und die Wahrnehmung aus Sicht von Banken und Kunden dargestellt. Durch den Vergleich von Banken wird die Geschäftspolitik einiger in Deutschland tätiger Kreditinstitute in Bezug auf ihre ethische oder soziale Ausrichtung näher betrachtet. Die theoretische Grundlage wird durch einen Überblick von ethisch oder sozial orientierten Produkten ergänzt.

In der Empirie wird das Verhalten von Kunden hinsichtlich ihrer ethischen bzw. sozialen Orientierung für ausgewählte Anlageformen, ihrem Wunsch nach aktiver Beteiligung an operativen geschäftspolitischen Entscheidungen und ihrer Preissensitivität näher untersucht.

Die Analyse der Ergebnisse zeigt, dass ethische Prinzipien abhängig von persönlichen Faktoren, wie beispielsweise Alter, Bildungsstand, Einkommen und Vermögen, unterschiedlich wahrgenommen und priorisiert werden.

Die Akzeptanz der Kunden, die Wandlung hin zu ethisch-sozial geprägten Merkmalen der Geschäftsstrategie unterstützen zu wollen, scheint für renditeorientierte Banken partiell durchaus umsetzbar und Erfolg versprechend zu sein.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Vorbetrachtung

1.1. Problemstellung

1.2. Zielstellung

1.3. Abgrenzungen

1.4. Vorgehensweise

2. Theoretische Fundierung

2.1. Die Finanz- und Wirtschaftskrise - ein kurzer historischer Abriss

2.2. Die Folgen und Lehren der Krise

2.3. Definition - Ethik und Moral

2.4. Ethische Ansätze aus Banken- und Kundensicht

2.4.1. Ethikbanken in Deutschland

2.4.1.1. EthikBank eG®

2.4.1.2. GLS Gemeinschaftsbank eG

2.4.1.3. Steyler Bank GmbH

2.4.2. Renditeorientierte Banken in Deutschland

2.4.2.1. ING-DiBa AG

2.4.2.2. Commerzbank AG

2.4.2.3. Deutsche Bank AG

2.5. Ethische und soziale Produkte

2.5.1. Bankguthaben und Kredite

2.5.2. Wertpapiere

2.5.3. Immobilien

2.5.4. Beteiligungen

3. Empirische Untersuchung

3.1. Einführung

3.2. Zielsetzung und Konzeption der empirischen Untersuchung

3.3. Adressaten, Rücklauf und Teilnehmer der Befragung

3.4. Auswertung der Befragung

3.4.1. Bankverbindungen der Befragten

3.4.2. Kenntnisse und Nutzung ethischer bzw. sozialer Produkte

3.4.3. Anlagestrategien und deren Spezifika

3.4.4. Ethische Prinzipien in der Einzelbetrachtung

3.4.5. Ethische und soziale Motive für Anlageprodukte

3.4.6. Mitbestimmung bei der Kreditvergabe

3.4.7. Preiselastizität von Bankprodukten und -dienstleistungen

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Studienarbeit untersucht, ob eine Veränderung der geschäftspolitischen Ausrichtung hin zu ethischen und sozialen Themen den geschäftlichen Erfolg renditeorientierter Banken steigern kann und wie diese Umstellung finanziell tragfähig gestaltet werden kann.

  • Vergleich zwischen ethisch-sozial orientierten und renditeorientierten Banken
  • Analyse der Wahrnehmung ethischer Kriterien durch Bankkunden
  • Einfluss von sozio-demografischen Faktoren auf das ethische Anlageverhalten
  • Bereitschaft von Kunden zur Akzeptanz von Renditeverzichten oder Entgelten
  • Untersuchung von Mitbestimmungsmöglichkeiten bei der Kreditvergabe

Auszug aus dem Buch

2.3. Definition - Ethik und Moral

Bevor im Detail eine Untersuchung der Ethikbanken und deren Geschäftspolitik möglich ist, erfolgt eine Abgrenzung der Begrifflichkeiten Ethik und Moral. Der Begriff Ethik entstammt dem altgriechischen Wort ethos (Gewohnheit, Sitte, Brauch) und beschreibt die Wissenschaft von der Moral, insbesondere hinsichtlich ihrer Begründbarkeit sowie die Diskussion über zugrunde liegende Normen und Werte.

Die Ethik stellt sich zudem als praktische Wissenschaft dar, bei der es um eine verantwortbare Praxis geht. Bei der Suche nach Antworten auf die Frage, wie in bestimmten Situationen gehandelt werden soll, ist es ihre Aufgabe, Kriterien für gutes und schlechtes Handeln und die Bewertung vorhandener Motive und Folgen aufzuzeigen. Sokrates (470 - 399 v. Chr.) befasste sich als erster Philosoph vor allem mit ethischen Fragestellungen und widmete sich später seinem Hauptthema Der richtige Lebensweg.

Der eigentliche Begriff der Ethik wurde von Aristoteles (384 - 322 v. Chr.) eingeführt, der sich erstmalig wissenschaftlich damit beschäftigte. Aristoteles war der Überzeugung, dass die menschliche Praxis grundsätzlich einer vernünftigen und theoretisch fundierten Reflexion zugänglich sei.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorbetrachtung: Einführung in die Problematik des Bankensektors nach der Finanzkrise und die wachsende Bedeutung ethischer Geschäftsmodelle.

2. Theoretische Fundierung: Analyse der Ursachen der Finanzkrise, Definition ethischer Begriffe und Vorstellung verschiedener Bankentypen und Anlageprodukte.

3. Empirische Untersuchung: Auswertung einer Onlinebefragung zum Anlageverhalten, zur Preissensitivität und zur Bedeutung ethischer Prinzipien für Bankkunden.

4. Schlussbetrachtung: Resümee über die Erfolgschancen einer ethischen Geschäftspolitik und Empfehlungen für eine zielgruppengerechte Umsetzung bei renditeorientierten Banken.

Schlüsselwörter

Banken, Geschäftspolitik, Ethik, Moral, Finanzkrise, Social Banking, nachhaltige Geldanlagen, Anlagestrategie, Kundeninteressen, Renditeverzicht, Preissensitivität, ethische Prinzipien, Mitbestimmung, empirische Untersuchung, Kundenbindung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Geschäftspolitik von Banken und untersucht, wie eine stärkere Ausrichtung auf ethische und soziale Werte das Vertrauen der Kunden zurückgewinnen und den Geschäftserfolg beeinflussen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Schwerpunkten gehören der Vergleich zwischen renditeorientierten und ethisch ausgerichteten Banken, die Untersuchung des Kundenverhaltens sowie die Finanzierbarkeit von Strategieänderungen.

Was ist das primäre Ziel der Studienarbeit?

Das Ziel ist festzustellen, ob sich aus dem gewandelten Bewusstsein der Kunden ein strategisches Geschäftsfeld für Banken entwickeln lässt und in welcher Form eine Umstellung der Geschäftsstrategie finanziell umsetzbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturrecherche und einer empirischen Untersuchung in Form eines anonymisierten Onlinefragebogens unter Bankkunden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erläuterung der Finanzkrise und ethischer Ansätze sowie eine detaillierte empirische Auswertung zu Anlagepräferenzen, Bildungsgraden und der Zahlungsbereitschaft von Kunden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär mit Begriffen wie Social Banking, nachhaltige Geldanlagen, ethische Geschäftspolitik, Kundenpräferenzen und Preissensitivität beschreiben.

Welche Rolle spielt das Alter der Kunden für die ethische Ausrichtung?

Die Untersuchung zeigt, dass insbesondere die Altersgruppe der 41- bis 50-Jährigen ein außergewöhnlich hohes Interesse an ethisch und sozial ausgerichteten Bankgeschäften aufweist.

Ist ein Renditeverzicht aus Sicht der Kunden realistisch?

Ja, mehr als 70 Prozent der befragten Kunden bekundeten eine grundsätzliche Bereitschaft, für eine ethische Ausrichtung ihrer Bank auf Rendite zu verzichten oder zusätzliche Entgelte zu zahlen.

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Résumé des informations

Titre
Geschäftspolitik von ethisch respektive sozial orientierten Banken im Vergleich zu herkömmlichen renditeorientierten Banken
Université
Frankfurt School of Finance & Management
Cours
Unternehmensethik, empirische Sozialforschung, Strategisches Management,
Note
2,0
Auteurs
St. Münchow (Auteur), Kathleen Hummel (Auteur), D. Jauerneck (Auteur), Kay Scheschonk (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
74
N° de catalogue
V184405
ISBN (ebook)
9783656092186
ISBN (Livre)
9783656092285
Langue
allemand
mots-clé
geschäftspolitik banken vergleich ethik sozial ethisch bank rendite renditeorientiert
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
St. Münchow (Auteur), Kathleen Hummel (Auteur), D. Jauerneck (Auteur), Kay Scheschonk (Auteur), 2011, Geschäftspolitik von ethisch respektive sozial orientierten Banken im Vergleich zu herkömmlichen renditeorientierten Banken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/184405
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Extrait de  74  pages
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