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Mitarbeiterbefragung im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung in einer Einrichtung der stationären Krankenpflege

Titel: Mitarbeiterbefragung im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung in einer Einrichtung der stationären Krankenpflege

Projektarbeit , 2011 , 32 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Diana Falter (Autor:in)

Pädagogik - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im nachfolgenden Projektbericht wird über die Etablierung der betrieblichen Gesundheitsförderung
in einer Einrichtung des Gesundheitsdienstes (Krankenhaus) berichtet.
Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) bezeichnet eine mehrere Analyse- und Gestaltungsebenen
umfassende Handlungsstrategie auf den Ebenen Mensch-Organisation-Arbeit, die strategisch und
methodisch darauf abzielt, Gesundheitsressourcen im Unternehmen aufzubauen.
Der Leitbegriff Gesundheitsförderung entstand als Bezeichnung für ein gesundheitspolitisches
Aktionsprogramm zur Erreichung der Ziele „Gesundheit für alle 2000“. Ziele und Prinzipien der
Gesundheitsförderung sind Anfang der 1980er Jahre im Wesentlichen im europäischen Regionalbüro
der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelt worden und 1986 in der Ottawa-Charta zur
Gesundheitsförderung zusammengefasst worden. Die Ottawa-Charta definiert Gesundheitsförderung
als einen Prozess, der darauf abzielt allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über
ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie dadurch zur Stärkung Ihrer Gesundheit zu befähigen. Im
Jahre 1997 ist diese Definition durch die Jakarta-Erklärung zur Gesundheitsförderung
weiterentwickelt worden.
Gesundheitsförderung ist nach dem Verständnis der WHO ein Konzept, das bei der Analyse und
Stärkung der Gesundheitsressourcen und –potentiale der Menschen und auf allen gesellschaftlichen
Ebenen ansetzt. Daher ist kennzeichnend für das Konzept der Gesundheitsförderung auch die
salutogenetische Fragestellung, wie und wo Gesundheit hergestellt wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort/Einleitung

2. Vorüberlegung

2.1. Pädagogische Grundlagen

2.2. Theoretische Grundlagen

2.3. Ausgangslage und Begründung

3. Fragestellung, Zielsetzung und Zielgruppe

4. Planung des Projektes

4.1. Fragebogenaufbau

4.2. Auswertung der Mitarbeiterbefragung

5. Projektverlauf/Durchführung

6. Evaluation/Auswertung

7. Diskussion und Ausblick

Zielsetzung und Themen

Das Hauptziel des Projektes besteht in der Erfassung des aktuellen körperlichen und psychischen Gesundheitszustandes der Mitarbeiter einer Klinik, um auf dieser Basis zielgerichtete gesundheitsfördernde Maßnahmen im Arbeitsalltag etablieren zu können.

  • Grundlagen der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF)
  • Konzeption und Durchführung einer anonymen Mitarbeiterbefragung
  • Analyse physischer und psychischer Belastungsfaktoren
  • Identifikation von Verbesserungspotenzialen in der Arbeitsorganisation
  • Entwicklung und Ableitung von Interventionsmaßnahmen

Auszug aus dem Buch

Salutogenese

Der Begriff Salutogenese wurde von Aaron Antonovsky, einem amerikanisch-israelischen Medizinsoziologen, als Gegenbegriff zu dem der Pathogenese geprägt. Die Pathogenese beschäftigt sich hauptsächlich mit der Entstehung von Erkrankungen: Warum und woran Menschen erkranken? Die Pathogenese betrachtet die Gesundheit als Normalfall und Krankheit als einen davon abweichenden alternativen Zustand.

Dahingegen beschäftigt sich das Konzept der Salutogenese (salus= Unversehrtheit; genese = Entstehung) mit der Erforschung der Prozesse, die Gesundheit erhalten und fördern. Die Grundfrage der Salutogenese lautet, warum Menschen trotz oftmals zahlreicher alltäglicher Belastungen und krankheitserregender Risikokonstellationen sowie kritischer Lebensereignisse gesund bleiben.

Antonovsky geht in seinen Betrachtungen davon aus, dass Gesundheit „kein normaler, passiver Gleichgewichtszustand“ (Homöostase) ist, sondern ein „labiles, aktives und sich dynamisch regulierendes Geschehen“ (Heterostase). Gesundheit und Krankheit sind damit Teil eines kontinuierlichen Prozesses, an dessen Endpolen völlige Gesundheit bzw. Krankheit stehen. Der Mensch bewegt sich auf diesem Kontinuum, erreicht aber nie einen der beiden Extrempole, ist also nie nur krank oder nur gesund.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort/Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Konzept der betrieblichen Gesundheitsförderung ein und erläutert den salutogenetischen Ansatz nach Antonovsky als theoretischen Rahmen.

2. Vorüberlegung: Hier werden die didaktischen Planungsmodelle sowie der Setting-Ansatz in der Gesundheitsförderung beschrieben und die Ausgangssituation in der Klinik begründet.

3. Fragestellung, Zielsetzung und Zielgruppe: Dieser Abschnitt definiert die Ziele der Untersuchung, beschreibt die Zielgruppe im Krankenhaus und begründet die Wahl einer anonymen Vollerhebung.

4. Planung des Projektes: Der Fokus liegt auf der Zusammensetzung der Projektgruppe, der Strukturierung des Fragebogens und den gewählten statistischen Auswertungsmethoden.

5. Projektverlauf/Durchführung: Dieses Kapitel dokumentiert den zeitlichen Ablauf von der Gründung der Projektgruppe bis hin zur Präsentation der Ergebnisse und der Kalkulation der Projektkosten.

6. Evaluation/Auswertung: Hier werden die erhobenen Daten der Mitarbeiterbefragung deskriptiv dargestellt, insbesondere zu Gesundheitsverhalten, Stress und physischen Belastungen.

7. Diskussion und Ausblick: Der Autor reflektiert den Projektverlauf und gibt Empfehlungen für künftige Gesundheitsinitiativen, etwa hinsichtlich der Wahl der Befragungsmethode.

Schlüsselwörter

Betriebliche Gesundheitsförderung, Mitarbeiterbefragung, Krankenhaus, Salutogenese, Setting-Ansatz, Arbeitsplatzbelastung, Rückenschmerzen, Stressmanagement, Prävention, Partizipation, Gesundheit am Arbeitsplatz, Fragebogen, Arbeitszufriedenheit, Evaluation, Gesundheitsmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Einführung und Evaluation betrieblicher Gesundheitsförderungsmaßnahmen in einem Krankenhaus durch eine umfassende Mitarbeiterbefragung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die zentralen Themen sind das Gesundheitsverhalten, die physische und psychische Belastungssituation im Klinikalltag sowie die Akzeptanz und Bekanntheit von gesundheitsfördernden Angeboten.

Was ist das primäre Ziel des Projektes?

Das primäre Ziel ist es, den Gesundheitszustand und die Belastungspunkte der Belegschaft zu erfassen, um darauf basierend wirksame, zielgerichtete Maßnahmen zur Gesundheitsförderung zu entwickeln.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Es wird eine schriftliche, anonyme Querschnitts-Vollerhebung durchgeführt, deren Daten deskriptiv sowie mittels Subgruppenanalysen und Kreuztabellen ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung (Salutogenese/Setting-Ansatz), die detaillierte Planung und Durchführung der Befragung sowie die ausführliche Darstellung der Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Betriebliche Gesundheitsförderung, Mitarbeiterbefragung, Salutogenese, Arbeitsbelastung und Partizipation.

Wie wurde die Anonymität der Befragten sichergestellt?

Die Befragung wurde als anonyme Vollerhebung gestaltet, bei der zu keinem Zeitpunkt Rückschlüsse auf die einzelne Person möglich waren.

Welche konkreten Belastungsfaktoren wurden identifiziert?

Neben psychischen Belastungsfaktoren wie Stress und Termindruck wurden physische Belastungen durch Heben, Tragen sowie Zwangshaltungen im Pflegealltag hervorgehoben.

Welche Maßnahmen wurden aus dem Projekt abgeleitet?

Bereits angestoßene Maßnahmen umfassen physiotherapeutische Angebote, Laufveranstaltungen und Fußgymnastik, während zukünftig eine Arbeitsunfähigkeitsanalyse angestrebt wird.

Welche Empfehlungen gibt die Autorin für zukünftige Projekte?

Die Autorin empfiehlt bei einer erneuten Durchführung den Einsatz von Online-Befragungen und die Einbindung einer Kick-off-Veranstaltung zur Reduzierung von Vorbehalten.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mitarbeiterbefragung im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung in einer Einrichtung der stationären Krankenpflege
Hochschule
Pädagogische Hochschule Freiburg im Breisgau  (Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung Wissenschaftliches Institut des JHW)
Veranstaltung
Kontaktstudium Gesundheitspädagogik
Note
2,0
Autor
Diana Falter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
32
Katalognummer
V184413
ISBN (eBook)
9783656092445
ISBN (Buch)
9783656092575
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mitarbeiterbefragung rahmen gesundheitsförderung einrichtung krankenpflege
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diana Falter (Autor:in), 2011, Mitarbeiterbefragung im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung in einer Einrichtung der stationären Krankenpflege, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/184413
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Leseprobe aus  32  Seiten
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