Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Pédagogie - Pédagogie des médias

Einsatz von Computerprogrammen im Musikunterricht der Realschule am Beispiel von "Band-in-a-Box"

Titre: Einsatz von Computerprogrammen im Musikunterricht der Realschule am Beispiel von "Band-in-a-Box"

Epreuve d'examen , 2010 , 85 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Barbara Weidler (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie des médias
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

„Jedem Kind ein Instrument“ ist ein Projekt im Ruhrgebiet, das bis zum Jahr 2010
jedem Grundschüler ermöglichen soll, ein selbst gewähltes Instrument zu
erlernen. Für weiterführende Schulen ist zu überlegen, ob die Forderung nicht
„Jedem Schüler einen Computer“ heißen könnte. Denn mit dem breiten Angebot
von Musiksoftware zur heutigen Zeit kann man inzwischen jeden Computer in ein
Musikinstrument verwandeln. Musik aufzunehmen, zu bearbeiten, oder durch den
Computer Musik erstellen zu lassen, ist in der heutigen Zeit mit der richtigen
Software durch wenige Mausklicks möglich. Was die Schüler mitbringen müssen?
Erfahrung im Umgang mit dem Computer, die die Schüler von heute ohnehin
haben, oft sogar mehr als der Lehrer. Eine musikalische Vorbildung ist jedoch
nicht unbedingt notwendig, da der Computer die Musik macht. Mit Band-in-a-Box
kann der Schüler ein paar Akkorde eingeben, einen passenden Stil auswählen und
im Handumdrehen hat der Schüler seinen eigenen Song geschaffen. Vielleicht ist
das nicht die Art von Musik, die die Politiker im Rahmen des Projekts „Jedem Kind
ein Instrument“ gefordert haben, jedoch hat ist das Ergebnis ähnlich: Motivation
und die Erfahrung selbst Musik machen zu können. Diese Arbeit soll nun nach
Klärung des Softwarebegriffs veranschaulichen, wie im Musikunterricht das
Programm Band-in-a-Box eingesetzt werden kann.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Musiksoftware im Musikunterricht

2. Softwaretypologie

2.1 Allgemeine Softwareübersicht nach Gerald Joswowitz

2.1.1 Notensatzprogramme

2.1.2 Recording und Editing

2.1.3 Sequenzer

2.1.4 Software zur Musikproduktion

2.1.5 Multimedia

2.2 Softwaretypologie nach Auerswald

2.3 Softwaretypologie nach Ahlers

2.4 Vergleich der Typologien

2.5 Typologie von Band-in-a-Box

3. Anwendung von Band-in-a-Box im Musikunterricht der Realschule

3.1 Vorausgehende Überlegungen

3.1.1 Technische Voraussetzungen

3.1.2 Methodische Voraussetzungen

3.1.3 Finanzierung

3.1.4 Zeitfaktor

3.2 Unterrichtsentwürfe mit Band-in-a-Box

3.2.1 Harmonielehre

3.2.2 Arbeiten mit Playbacks

3.2.2.1 Erklärung des Begriffs „Playback“

3.2.2.2 Vor- und Nachteile von Playbacks

3.2.2.3 Beispiel aus der Unterrichtspraxis

3.2.3 Vergleich von automatisierter Musik und Originalmusik

3.3 Einsatz in Schülerbands

4. Lehrgangsskript zu ausgewählten Themen

4.1 Intro erstellen

4.2 Arbeiten mit MIDI

4.2.1 Definition MIDI

4.2.2 Bearbeitung eines MIDI-Arrangements

4.2.2.1 Zuordnung von Instrumenten

4.2.2.2 Kanäle ein- und ausblenden

4.2.2.3 Piano Handsplit

4.2.3 Import einer einzelnen MIDI-Melodie

4.3 Arbeiten mit Karaoke

4.3.1 Dateiformat

4.3.2 Quellen

4.3.3 Öffnen einer Karaoke-Datei

4.3.4 Erstellen einer Karaoke-Datei

4.4 Der Audioakkord-Wizard

4.5 Melodist/ Solist

4.6 Erstellen eines Multistylesongs

4.7 Notation und Druck

4.7.1 Darstellungen

4.7.2 Bearbeiten einer vorhandenen Melodiestimme

4.7.3 Manuelle Eingabe einer Melodie

4.7.4 Druckoptionen

4.7.4.1 Einstellungen für einzelne Stimmen

4.7.4.2 Erstellung einer Partitur

5. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den pädagogisch-praktischen Einsatz der Musiksoftware Band-in-a-Box im Musikunterricht an Realschulen, um Schülern durch computergestützte Werkzeuge den Zugang zu musikalischer Gestaltung und Arrangement zu ermöglichen. Das primäre Ziel ist es, Lehrkräften methodische Ansätze und praktische Anleitungen für die Nutzung des Programms zur Verfügung zu stellen.

  • Klassifizierung und Typologie verschiedener Musiksoftware
  • Technische und methodische Voraussetzungen für den Schuleinsatz
  • Konkrete Unterrichtsentwürfe (z.B. Harmonielehre, Playback-Arbeit)
  • Praktisches Lehrgangsskript für grundlegende Funktionen (MIDI, Karaoke, Notation)
  • Möglichkeiten der Integration in Schülerbands

Auszug aus dem Buch

3.2.2.2 Vor- und Nachteile von Playbacks

In den folgenden Auflistungen soll zwischen Playbacks als Audiodatei und Playbacks als MIDI-Datei unterschieden werden, da jede der beiden Dateiformate ihre eigenen Vor- und Nachteile mit sich bringt.

Vorteile des Audioplaybacks:

– Klangqualität: die Qualität eines Audioplaybacks ist dem eines MIDI-Playbacks weit überlegen. Die Instrumente klingen wie eine Live-Band.

– Motivationsfaktor: Für die Schüler bietet ein Playback eine willkommene Abwechslung zur herkömmlichen Begleitung durch den Lehrer am Klavier oder der Gitarre. Die Schüler fühlen sich oft wie ein Star, da sie im Stande sind, professionell klingende Musik zu machen.

– Technik: eine Audio-CD hat nahezu keine Aussetzer und ist nicht unbedingt auf den Einsatz eines Computers angewiesen.

– Stimmen: Vokalbegleitung, wie „ah“ und „oh“ werden durch menschliche Stimmen gesungen und klingen sehr authentisch.

Nachteile des Audioplaybacks:

– Festgelegte musikalische Parameter: Tempo und Tonhöhe sind bei einer Audiodatei festgelegt und können nicht ohne Qualitätsminderung verlangsamt oder in der Tonhöhe verändert werden.

– Über schwierige Passagen wird hinweg gesungen, die Treffsicherheit und rhythmische Genauigkeit nehmen mit jedem Durchlauf ab.

– Audioplaybacks sind meistens sehr teuer in der Anschaffung

– Dateigröße: Audiodateien sind wesentlich größer als MIDI-Dateien.

Vorteile des MIDI-Playbacks:

– Veränderbarkeit: die musikalischen Parameter lassen sich leicht verändern. So kann man z.B. das Tempo und die Tonart in jedem beliebigen Sequenzer verändern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Musiksoftware im Musikunterricht: Einführung in die Thematik und Diskussion der Möglichkeiten, jeden Computer mittels Software in ein Musikinstrument zu verwandeln, um Schülermotivation zu fördern.

2. Softwaretypologie: Detaillierte Einordnung von Musiksoftware in Kategorien nach verschiedenen wissenschaftlichen Ansätzen und spezifische Typisierung von Band-in-a-Box.

3. Anwendung von Band-in-a-Box im Musikunterricht der Realschule: Analyse technischer und methodischer Voraussetzungen sowie Vorstellung konkreter Unterrichtskonzepte und Beispiele aus der Praxis.

4. Lehrgangsskript zu ausgewählten Themen: Anleitungen zur Bedienung spezifischer Funktionen wie MIDI-Bearbeitung, Karaoke-Erstellung und Notation.

5. Ausblick: Kurzer Rückblick auf die behandelten Inhalte und Hinweis auf weiterführende Funktionen wie Realtracks oder professionelle Audiobearbeitung.

Schlüsselwörter

Band-in-a-Box, Musikunterricht, Realschule, Musiksoftware, MIDI, Playback, Notation, Sequenzer, Musikproduktion, Medienkompetenz, Schulpraxis, Arrangerprogramm, Computer, Notensatz, Unterrichtsentwurf

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Einsatz von Musiksoftware, konkret Band-in-a-Box, im Musikunterricht an Realschulen zur Förderung musikalischer Gestaltungsprozesse.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Neben einer theoretischen Einordnung von Softwaretypen liegt der Schwerpunkt auf praktischen Voraussetzungen für den Unterricht und detaillierten Anleitungen zur Bedienung des Programms.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erstellung eines praxisnahen Leitfadens, der Lehrern hilft, das Potenzial computergestützter Musikarbeit methodisch sinnvoll in den Schulalltag zu integrieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zur Anwendung?

Die Arbeit basiert auf Literaturanalysen zur Softwaretypologie sowie der Darstellung didaktischer Grundsätze und empirisch fundierter Unterrichtserfahrungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der Voraussetzungen für den Einsatz, die Vorstellung konkreter Unterrichtsentwürfe und ein detailliertes Lehrgangsskript für die Softwareanwendung.

Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit charakterisiert?

Zentrale Begriffe sind Musiksoftware, MIDI-Arrangement, Playback-Nutzung, Notation und die schulpraktische Anwendung innerhalb von Schülerbands.

Welche Rolle spielt die "nachwachsende Generation" der Lehrer in diesem Kontext?

Die Arbeit unterscheidet zwischen verschiedenen Lehrergenerationen und stellt fest, dass jüngere Lehrkräfte oft einen intuitiveren und flexibleren Zugang zur Mediennutzung haben.

Warum wird Band-in-a-Box als "Multifunktionswerkzeug" bezeichnet?

Da das Programm zahlreiche Funktionen wie Sequenzer, Notensatz und Recording unter einer Oberfläche vereint, wird es als vielseitiges Werkzeug für die Arrangement-Erstellung klassifiziert.

Welche Bedeutung haben die "Arbeitsblätter" im Anhang?

Sie dienen als direkt einsetzbare Unterrichtsmaterialien für Schüler, um die in der Arbeit beschriebenen technischen Schritte eigenständig am Computer zu erproben.

Wie ist der Stellenwert der "Karaoke-Funktion" für den Unterricht?

Die Karaoke-Funktion wird als hilfreich eingestuft, um insbesondere bei fremdsprachigen Liedern durch Textmitlauf und optische Unterstützung der Rhythmik das Singen zu fördern.

Fin de l'extrait de 85 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Einsatz von Computerprogrammen im Musikunterricht der Realschule am Beispiel von "Band-in-a-Box"
Université
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Cours
Musikpädagogik
Note
2,0
Auteur
Barbara Weidler (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
85
N° de catalogue
V184529
ISBN (ebook)
9783656093701
ISBN (Livre)
9783656093763
Langue
allemand
mots-clé
Lehrgangsskript Band in a Box Computerprogramme
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Barbara Weidler (Auteur), 2010, Einsatz von Computerprogrammen im Musikunterricht der Realschule am Beispiel von "Band-in-a-Box", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/184529
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  85  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint