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Aufbau und Funktionsweise des Akkordeons

Titre: Aufbau und Funktionsweise des Akkordeons

Dossier / Travail , 2009 , 18 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Daniel Krist (Auteur)

Musicologie - Divers
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In dieser Hausarbeit widme ich mich dem Aufbau und der Funktionsweise des Akkordeons.
Da die Bandbreite an verschiedenen Arten und Konstruktionen des Akkordeons sehr groß ist
und die Einbeziehung aller den Rahmen dieser Hausarbeit sprengen würde, liegt der
Hauptfokus auf dem Piano-Akkordeon. Ich habe dieses Instrument ausgewählt, da es am
populärsten ist. Im Folgenden werde ich trotzdem den Oberbegriff Akkordeon, bezogen auf
das chromatische Piano-Akkordeon, verwenden. Die Wahl dieses Instruments für diese
Hausarbeit begründet sich darin, dass mein Wissen darüber doch sehr oberflächlich ist, was
auch bei den meisten Menschen, die es spielen und mit denen ich mich unterhielt, der Fall
ist. Auch der unverwechselbare Klang des Instruments und die Möglichkeit der
Klangfarbenformung lassen die Frage aufkommen, wie dieser Klang überhaupt zustande
kommt und was ihn vor allem charakterisiert.
Im ersten Kapitel widme ich mich dem schematischen Aufbau des Piano-Akkordeons, wobei
ich versuchen werde, die Beschreibungen so allgemein wie möglich zu halten, da das Piano-
Akkordeon von Hersteller zu Hersteller und von Typ zu Typ sehr unterschiedlich ausfällt. In
Kapitel zwei werde ich auf die Grundprinzipien der Tonerzeugung und Funktionsweise des
Akkordeons eingehen. Kapitel drei beschäftigt sich mit dem Klang selbst. Zur Klanganalyse
werde ich die Computerprogramme „Praat“ und „Audacity“ zur Visualisierung und
Untersuchung der einzelnen Klangbeispiele benutzen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Aufbau des Piano-Akkordeons

1.1 Stimmstock / Stimmplattensätze / Stimmzungen

1.2 Der Diskant

1.3 Der Faltenbalg

1.4 Der Bass

2. Funktionsweise und Tonerzeugung des Akkordeons

2.1 Der Bernoulli-Effekt

2.2 Die schwingende Zunge

2.3 Luftstrom und Schalldruck

2.4 Klangcharakteristik

3. Klanganalyse im Zeit- und Frequenzbereich

3.1 Vergleich zwischen Violine und Akkordeon mit dem Kammerton a‘

3.2 Vergleich verschiedener Registereinstellungen mit dem Ton c‘

4. Zusammenfassung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht den technischen Aufbau sowie die physikalischen Prinzipien der Tonerzeugung des Piano-Akkordeons. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die komplexe Klangerzeugung und die spektralen Charakteristika des Instruments durch eine fundierte Analyse zu erlangen.

  • Struktureller Aufbau des Piano-Akkordeons (Diskant, Balg, Bass)
  • Physikalische Grundlagen der Tonerzeugung (Bernoulli-Effekt, durchschlagende Zungen)
  • Akustische Analyse der Klangcharakteristik mittels Zeit- und Frequenzbereich
  • Vergleichende Klanganalyse verschiedener Registereinstellungen und Instrumente

Auszug aus dem Buch

2.1 Der Bernoulli-Effekt

Der Bernoulli-Effekt beschäftigt sich mit Druckänderungen entlang einer Strömung. Er sagt aus: Der Druck entlang einer Strömungslinie wird umso kleiner, je größer die Strömungsgeschwindigkeit ist. Dieser Effekt wird genutzt, um die Zunge in Schwingung zu versetzen. Es bedarf einer Luftströmung, die durch Ziehen bzw. Drücken des Handzuginstrumentes entsteht. Durch Druck bzw. Zug entstehen Luftdruckunterschiede zwischen Balg-Innenraum und dem Außenraum, die durch ein- bzw. ausströmende Luft ausgeglichen werden. Bei diesem Vorgang passiert der Luftstrom den Spalt zwischen angewinkelter Zungenspitze und Kanzellenraum.

Man stelle sich nun den Spalt als eine punktuelle Verengung in einer Röhre vor, durch die ein stetiger Luftstrom mit gleichbleibendem Luftvolumen fließt. Demnach muss die Geschwindigkeit des Luftstroms an der Stelle der Verjüngung größer sein als an den Stellen vor und nach der Verengung. An genau dieser Stelle, der Verengung, herrscht ein niedrigerer Luftdruck als im restlichen Teil der Röhre, der den Luftstrom förmlich hindurch saugt. Genau dieses Phänomen tritt direkt unter der Stimmzungenspitze auf. Die sog. Bernoullikraft, die aus dem Unterdruck entsteht, zieht das freischwingende Ende der Stimmzunge nach unten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Aufbau des Piano-Akkordeons: Dieses Kapitel erläutert die bautechnische Gliederung des Instruments in Diskant, Balg und Bass sowie die mechanischen Details der Stimmstöcke und Zungen.

2. Funktionsweise und Tonerzeugung des Akkordeons: Hier werden die physikalischen Prinzipien wie der Bernoulli-Effekt und das Schwingungsverhalten der durchschlagenden Zungen als Basis der Tonerzeugung beschrieben.

3. Klanganalyse im Zeit- und Frequenzbereich: Dieses Kapitel widmet sich der computergestützten Untersuchung von Klangbeispielen, um Unterschiede in der Klangfarbe und Registereinstellungen akustisch zu belegen.

4. Zusammenfassung: Die abschließende Betrachtung resümiert die Komplexität des Akkordeonbaus und weist auf den weiteren Forschungsbedarf in der musikalischen Akustik hin.

Schlüsselwörter

Akkordeon, Piano-Akkordeon, Musikalische Akustik, Tonerzeugung, Bernoulli-Effekt, Durchschlagende Zunge, Klangspektrum, Registereinstellungen, Schwingungsanalyse, Harmonische Partialtöne, Fourier-Analyse, Stimmzunge, Kanzelle, Luftstrom, Frequenzbereich.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der physikalisch-technischen Funktionsweise des Piano-Akkordeons und analysiert, wie dessen Klang auf akustischer Ebene entsteht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen den mechanischen Aufbau des Instruments, die hydrodynamischen Prozesse bei der Tonerzeugung und die spektrale Zusammensetzung des Akkordeonklangs.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die oft oberflächliche Kenntnis über das Akkordeon durch eine fundierte physikalische und akustische Analyse zu vertiefen und die Charakteristik seiner Klangfarben zu ergründen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Zur Anwendung kommt eine Literaturrecherche kombiniert mit einer empirischen Klanganalyse mittels der Computerprogramme „Praat“ und „Audacity“ zur Untersuchung von Zeitverläufen und Frequenzspektren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in den bautechnischen Aufbau, die physikalischen Erklärungsmodelle zur Tonerzeugung (Bernoulli-Effekt) sowie die vergleichende Analyse von Klangbeispielen verschiedener Register.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Akkordeon, Tonerzeugung, Bernoulli-Effekt, Klangspektrum und Partialtöne charakterisiert.

Warum spielt die Einschwingphase bei der Klanganalyse eine so große Rolle?

Die Einschwingphase ist laut Autor entscheidend für die Toncharakteristik, da tiefe Töne aufgrund der größeren Masse der Stimmzungen deutlich länger zum Anschwingen benötigen als hohe Töne.

Was zeigt der Vergleich zwischen dem 8-Fuß-Register und dem gedoppelten 8-Fuß-Register?

Der Vergleich verdeutlicht, dass eine leichte Verstimmung der Register zueinander zu einer Schwebung führt, was sich im Frequenzspektrum durch aufgespaltene Spitzen bei den Partialtönen nachweisen lässt.

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Résumé des informations

Titre
Aufbau und Funktionsweise des Akkordeons
Université
Academy of Music and Arts Hanover
Cours
Systematische Musikwissenschaft
Note
1,7
Auteur
Daniel Krist (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
18
N° de catalogue
V184566
ISBN (ebook)
9783656094364
ISBN (Livre)
9783656455462
Langue
allemand
mots-clé
Akkordeon Ziehharmonika
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Daniel Krist (Auteur), 2009, Aufbau und Funktionsweise des Akkordeons, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/184566
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Extrait de  18  pages
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