Baktrien – Achämeniden, Griechen und Nomaden


Hausarbeit (Hauptseminar), 2010

21 Seiten, Note: B


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Baktrien

3. Das Verhältnis zwischen Achämeniden und Nomaden

4. Der Krieg Alexanders des Großen gegen die Nomaden

5. Die Seleukiden und die indigene Bevölkerung Baktriens

6. Der Kampf der Seleukiden gegen die Nomaden in Baktrien

7. Die Erhebungen des Andragoras und Diodotos

8. Die Gräber von Tilla-Tepe

9. Zusammenfassung

10. Quellen- und Literaturangabe

1. Einleitung

Diese Hausarbeit soll versuchen,das östlichste je vom Hellenismus beeinflusste Gebiet, Baktrien, zu untersuchen. Hierbei soll weniger eine spezielle Stadt, als vielmehr das ganze GebietΒακτριανή– natürlich auch mit Verweisen auf die Städtebaupolitik der einzelnen Hegemonen in dieser Region – ins Zentrum der Recherche gerückt werden. Es soll versucht werden, die wechselhafte Geschichte, die Ursachen und Prozesse der Machtwechsel, sowie die Rolle der autochthonen Bevölkerungsschichten bei diesen Entwicklungenin dieser fernen Satrapie zu beleuchten.

Die Untersuchungen beginnen hierbei bei der Machtübernahme der Achämeniden, erstecken sich über das Wirken Alexanders des Großen und terminieren schließlich mit dem Zeitalter des Hellenismus, i.e. dem Seleukidenreich und dem graeco-baktrischen Reich. Die Bedeutung der Region für das Reich des Seleukos, die Widrigkeiten beim Versuch dieses Territorium zu stabilisieren und letztlich der Verlust Baktriens sowie diedirekten Folgen desselbigen für den Diadochenstaat sollen dabei im Mittelpunkt stehen.

Bei allen Unterpunkten wird hierbei das Verhältnis der einzelnen Ethnien, die wirtschaftlichen Interdependenzen, mögliche Akkulturationsprozesse, aber auch Konflikte und deren Ursachen in den Vordergrund gerückt werden. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf den Umgang der einzelnen Fremdherrscher mit den Indigenen, aber auch – und vielleicht sogar interessanter – auf die Politik der Achämeniden und Griechen hinsichtlich der ursprünglich jenseits der Grenzen Baktriens situierten nomadischen Völkerschaften gelegt. Die Hausarbeit soll auch die Frage beantworten, inwieweit ein Prozess des Synkretismus, ein Verschmelzen der einzelnen Ethnien, stattgefunden haben könnte und wie nachhaltig der Einfluss des Hellenismus in dieser Region gewesen ist.

Die Arbeit basiert auf verschiedenen Monographien und anthologischen Aufsätzen unterschiedlicher Historiker und Archäologen. Desweiteren sollen natürlich auch Quellen zur Beantwortung der einzelnen Fragen herangeführt werden. Hier muss erwähnt werden, dass eine günstig zu nennende Situation der Dokumentation durch schriftliche Quellen, wie wir sie zum Beispiel fürBabylonien oder den Westen des Reiches vorfinden, für Baktrien nicht existiert.[1] Die uns bekannten Überlieferungen müssen darüber hinaus als sekundär bezeichnet werden – eine Ausnahme sind hierbei lediglich einige Berichte des Herodot, vornehmlich bezüglich der nomadischen Skythen. So wurden die uns zur Verfügung stehenden Zeugnisse, die die Ereignisse jener Zeit beleuchten, allesamt Jahrhunderte später niedergeschrieben. Geschichtsschreiber wie Arrianos oder Curtius Rufus, die ihre Berichte ja auf für uns größtenteils verschollene Texte des Aristobulus, Ptolemaios und Kleitarchos basieren, sind hierbei zu erwähnen. Desweiteren gibt es einzelne Erwähnung über Baktrien in den Schriften des Strabon, Plinius der Ältere, des Polybios oder auch Justin.[2]

Eine große Hilfe bei der Rekonstruktion der Ereignisse jener Jahrhunderte sind archäologische Ausgrabungen und die hierbei zu Tage geförderten epigraphischen und vor allem auch numismatischen Funde, welche eine genauere Kritik der Textquellen und in Kombination mit denselbigen ein besseres Verständnis historischer Prozesse zulassen.[3] Die schwierige Situation der Region, die ja seit Jahrzehnten von Konflikten und Kriegen heimgesucht wird, hat hierbei Ausgrabungen immer wieder behindert beziehungsweise zum Verlust bereits exkavierten Fundmaterials geführt. Es ist darüber hinaus zu befürchten, dass die zahlreichen Bombardements während der verschiedenen militärischen Auseinandersetzungen bisher unentdeckte Rudimente antiker Architektur und kulturelle Prätentiösen für immer vernichtet haben.

2. Baktrien

Bevor die geschichtlichen Ereignisse in und um Baktrien ins Zentrum der Untersuchung gerückt werden sollen, gilt es zunächst einige Gedanken über die geographische Situation der Region selber anzustellen. Zu anfangs sollte Erwähnung finden, dass die angrenzenden Gebiete Sogdien und Margiana oftmals mit Baktrien eng in Verbindung gebracht, wenn nicht sogar von manchen Autoren synonym verwandt werden.Hierbei verwundert es auch nicht, dass die drei genannten Areale im Laufe der Jahrhunderte von den einzelnen Hegemonialmächten oftmals als eine Verwaltungseinheit zusammengefasst worden ist.Die ökonomische und kulturelle Signifikanz Baktriens ergibt sich aus der zentralen Lage in Mittelasien. Die Seidenstraße, welche die Region durchzog und als Hauptschlagader des antiken und mittelalterlichen Handels zwischen der westlichen und östlichen Hemisphäre bezeichnet werden kann, dürfte auch zur Entwicklung Baktriens als kulturellen Knotenpunkt beigetragen haben.[4] Weitere Faktoren, die zur Bedeutung Baktriens beigetragen haben dürften, sind neben den ackerbaulichen Nutzflächen die von Ailianos und Plinius berichteten Ressourcen an Gold und Bactrianorumsmaragdi.[5]

Curtius bezeichnet die ungewöhnliche Mannigfaltigkeit der Region mit den Worten: Bactrianaeterrae multiplex atvaria natura est.[6] Auch bei AmmianusMarcellinus finden wir Aussagen über Baktrien, jedoch verweist dieser lediglich auf die fruchtbaren Weideflächen und nicht auf die Prävalenz weitestgehend unwirtlicher Landschaften, wie dies Curtius tat.[7] In der Tat kann der Kontrast zwischen lebensfeindlichen Wüsten, weitgestreckten Gletschern, subtropischen Tälern und gemäßigten Ebenen der Steppen als außergewöhnlich beschrieben werden. Vergegenwärtigt man sich zudem die sommerliche Durchschnittstemperatur Baktriens von 39° Celsius und vergleicht selbige mit der Temperatur in Athen, welche um die 30° Celsius beträgt, kann man sich die Strapazeneines griechischen Fußsoldaten – auch eingedenk der ungewohnten Aridität – während einer der unzähligen Gewaltmärsche Alexanders vorstellen.[8]

3. Das Verhältnis zwischen Achämeniden und Nomaden

Bevor der Fokus nun auf Nomaden und Achämeniden gerichtet wird, sollte zunächst der generische Begriff Nomaden kurz untersucht werden. Das Wort leitet sich aus dem griechischen Begriff für „weiden“ ab,[9] was ein Hauptattribut dieser Völkerschaften, nämlich das der steten Migration aufgrund der fortwährenden Erkundung neuen Weidelandes, reflektiert.

Konnotationen gehen jedoch weit darüber hinaus. So verbindet man mit diesen Ethnien der mittel- und ostasiatischen Steppe meist Reiterscharen, die durch ihre Kriegskunst in zahlreichen Geschichtsbüchern ihren Niederschlag gefunden haben. So berichtet bereits Herodot: „Nun auch von ihren Bräuchen im Kriege. Wenn ein Skythe zum ersten Mal einen Feind erschlägt, so trinkt er von dessen Blut. Hat jemand in der Schlacht einen Gegner erschlagen, so bringt er dessen Kopf dem König. […]Die Kopfhaut zieht er auf folgende Weise ab: Nachdem er einen Schnitt rings um die Ohren gemacht hat, nimmt er den Kopf in die Hand und schüttelt ihn heraus; dann schabt er die Haut mit einer Ochsenrippe[…] und wenn sie weich ist, dient sie ihm als Handtuch […].“[10]

Auch Machiavelli schließt sich dem Tenor Herodots an, wenn er in seinen Discorsischreibt: „Eine andere Art ist es, wenn ein gesamtes Volk (mit Familie) einen Ort verlässt, angetrieben von Hungersnöten oder Krieg, und sich aufmachen ein neues zu Hause und ein neues Land zu suchen, in welchem sie leben können. In diesem Fall wird es nicht bloß dort regieren, es wird alles in Anspruch nehmen und die alten Einwohner vertreiben oder töten. Das ist Krieg der grausamsten und schrecklichsten Weise.“[11]

Auch wenn man den tendenziösen Charakter vieler Quellen bedenkt– und die beiden hier genannten Autoren nehmen sich dabei wahrlich nicht aus – so sind die Analogien derselbigen bezüglich ihrer Berichte über die Art und Weise der nomadischen Kriegsführung jedoch auffallend. Somit sind die Darstellungen der Nomaden als äußerst kriegerische und im Zuge dessen auch brutal vorgehende Völker wohl auch mehr eine bloße Schimäre unserer Geschichtsschreiber.

Umso erstaunlicher erscheint hierbei das Verhältnis zwischen Achämeniden und Indigenen zu den Nomaden. Aber zunächst zur persischen Annexion Baktriens: Das Gebiet wurde Mitte des 6. Jahrhunderts v. Chr. erobert und blieb auch in achämenidischem Besitz bis zum großen Feldzug Alexanders.[12] Die Politik der Eroberer erfuhr bei den sich anschließenden Auseinandersetzungen mit den nomadischen Völkerschaften eine entscheidende Gradwende: Hatten die Könige zuvor noch versucht mit konventionellen Mitteln die Reiterheere zu unterwerfen – unter anderem wurde bei einem dieser Unternehmen Kyros der Große (†529 v. Chr)von den Massageten, einen dieser Reitervölker, getötet – so bemühte sich Dareios I.(† 486 v. Chr.)um eine lediglich formelle Anerkennung persischer Hegemonie seitens der Nomaden.

Man kann sich hierbei sicher sein, dass ein solcher Schritt von den nomadischen Völkerschaften nur bei vehementer Bedrohung einer militärischen Übermacht, in diesem Falle der Perser, unternommen worden wäre. Aber auch die Achämeniden mussten bei dieser Lösung Zugeständnisse machen, was wiederum auf die Einsicht diesen Gegner nicht oder nur unter unverhältnismäßig hohen Verlusten schlagen zu können, schließen lässt. Nichtsdestoweniger konnten sie erreichen, dass sich die Nomaden auch zur Heerfolge verpflichten mussten.[13] Dies ist unter anderem dokumentiert durch die Kontingente nomadischer Reiter auf Seiten des Dareios III. (†330 v. Chr.)bei der Schlacht von Gaugamela.[14]

Baktrien wurde in der Folge eng an das Perserreich gebunden und in selbiges als Satrapie inkorporiert. Ein Indikator des starken kulturellen und wirtschaftlichen Eindringens der Fremdherrscher war die Verbreitung des Aramäischen. Diese Sprache wurde in dieser Region noch lange nach der Eroberung Alexanders gebraucht und reflektiert somit die Nachhaltigkeit persischer Einflussnahme. Desweiteren verweisen zahlreiche numismatische Funde in Baktrien auf eine starke wirtschaftliche Integration.[15]

Überhaupt bedeutete die Angliederung an das Perserreich eine nachhaltige Stabilisierung der Verhältnisse zwischen den Nomaden und den ansässigen Autochthonen. Die relativ häufigen, räuberischen Übergriffe der Reitervölker nahmen dahingehend ab, als dass sich eben diese kriegerische Politik zugunsten einer im Großen und Ganzen friedlichen Koexistenz zwischen den Grenzvölkern entwickelte. Der Handel war hierbei äußerst facettenreich. Er reichte von Getreide und handwerklichen Produkten, über Keramik, Schmuck und Waffen. Für die Nomaden war es offenkundig lukrativer, auf diesem Wege Nahrung und Gebrauchsgegenstände zu akquirieren, als mithilfe ständiger Raubzüge.[16] Diese den Frieden in der Region garantierendenHandelsbeziehungen sollten später durch die griechischen Machthaber (erst Alexander der Große und später die Seleukiden) auf entscheidende Weise gestört und damit neue, anhaltende Wellen nomadischer Raub- und Tributzüge initiiert werden.

4. Der Krieg Alexanders des Großen († 323 v. Chr.)gegen die Nomaden

Die griechische Geschichte in Baktrien beginnt mit der Eroberung Alexanders im vierten Jahrhundert. Selbiger veranlasste, dass in etwa 20.000 Siedler in verschiedenen Städten und Festungen ansässig wurden. Die griechische Kultur erwies sich über die nächsten zweihundert Jahre als äußerst einflussreich und prägend in dieser Region.[17]

Alexander traf in Baktrien auf äußerst hartnäckigen Widerstand seitens der nomadischen Ethnien. Bedenkt man, dass Alexander lediglich vier Jahre für seinen Feldzug von Griechenland über Kleinasien und Iran bis hin zum Hindukusch benötigte, so ist es erstaunlich, dass selbst ein Militär von der Größe und Fähigkeit des Makedonen drei Jahre für den Kampf gegen die Nomaden in Baktrien opfern musste.[18] Auch dies wieder ein Beleg für ihre militärische Resilienz.

Alexander versuchte auch hier, wie schon zuvor in seinen Feldzügen erfolgreich angewandt, durch eine Kombination aggressiver Vorstöße und vor allem durch Gründung von Siedlungen und Fortifikationen den Gegner zu schwächen beziehungsweise die Region zu stabilisieren. Curtius Rufus berichtet über eines dieser Bollwerke: „Nachdem er dann die Flüsse Ochos und Oxos überschritten hatte, gelangte er in die Stadt der Margiana[das spätere Antiochia Margiana und heutige Merv]. Ganz in der Nähe wählte man Plätze für die Gründung von sechs Festungen aus, für zwei von ihnen nach Süden von der Stadt aus orientiert, für vier nach Osten, in dichtem Abstand voneinander um nicht lange nach gegenseitiger Hilfe suchen zu müssen.“[19]

Eine weitere Städtegründung, die von Alexandria-Eschate, instigierte sogar einen Aufstand gegen die griechische Präsenz. Die Vehemenz der Reaktion und das Faktum, dass sich nicht nur die Nomaden, sondern auch die Indigenen unter Führung des Spitamenes (†328 v. Chr.)dem Krieg gegen Alexander anschlossen,[20] lässt sich nur dadurch erklären, dass die griechischen Militärstützpunkte als untragbare Interferenz in die Angelegenheiten der Einheimischen (und eben auch Nomaden) betrachtet worden. Das Besondere an Alexandria-Eschate war eben, dass diese Niederlassung unmissverständlich militärischen Couleurs und nicht wie noch bei den meisten achämenidischen Kolonisationsvorhaben vornehmlich zivilen Siedlungscharakters war.[21]

[...]


[1] Josef Wiesenhöfter: Discordia et Defectio – Dynamis kaiPithanourgia. Die frühen Seleukiden und Iran, in: Bernd Funck (Hrsg.): Hellenismus. Beiträge zur Erforschung von Akkulturation und politischer Ordnung in den Staaten des hellenistischen Zeitalters, Tübingen 1996, S. 32.

[2] Vgl. B. Brentjes und H. Treidler, Baktria, DNP 2 (1996), Sp. 414.

[3] Vgl. Igor Picikian: Neue Entdeckungen in Baktrien und die hellenistische Kultur, in: Bernd Funck (Hrsg.): Hellenismus. Beiträge zur Erforschung von Akkulturation und politischer Ordnung in den Staaten des hellenistischen Zeitalters, Tübingen 1996, S. 77.

[4] Vgl. Frank L. Holt: Alexander The Great and Bactria. The Formation of a Greek Frontier in Central Asia, New York 1993, S. 11 u. 21.

[5] Vgl. B. Brentjes und H. Treidler, Baktria, DNP 2 (1996), Sp. 414-415.

[6] Curt. 7.4.26.

[7] Amm. 23.6.56-57.

[8] Vgl. Frank Holt L.: Alexander The Great and Bactria. The Formation of a Greek Frontier in Central Asia, New York 1993, S. 25.

[9] Günter Gurst, Nomade, MNL 10 (1974), S. 142.

[10] Hdt. 4.64.

[11] Machiavelli zitiertnach Gerard Chaliand: From Mongolia to the Danube. Nomadic Empires, New Brunswick and London 2004, Einführung.

[12] Vgl. G. Koselenko, A. Bader und W. Gaibov: Die Margiana in hellenistischer Zeit, in: Bernd Funck (Hrsg.): Hellenismus. Beiträge zur Erforschung von Akkulturation und politischer Ordnung in den Staaten des hellenistischen Zeitalters, Tübingen 1996, S. 125.

[13] Vgl. Marek J. Olbrycht: Die Beziehungen der Steppennomaden Mittelasiens zu den hellenistischen Staaten (bis zum Ende des 3. Jahrhunderts vor Chr.), in: Bernd Funck (Hrsg.): Hellenismus. Beiträge zur Erforschung von Akkulturation und politischer Ordnung in den Staaten des hellenistischen Zeitalters, Tübingen 1996, S. 148-49.

[14] Curt. 4.12.7 und 4.15.2.

[15] Vgl. Frank L. Holt: Alexander The Great and Bactria. The Formation of a Greek Frontier in Central Asia, New York 1993, S. 42 u. 43.

[16] Vgl. Marek J. Olbrycht: Die Beziehungen der Steppennomaden Mittelasiens zu den hellenistischen Staaten (bis zum Ende des 3. Jahrhunderts vor Chr.), in: Bernd Funck (Hrsg.): Hellenismus. Beiträge zur Erforschung von Akkulturation und politischer Ordnung in den Staaten des hellenistischen Zeitalters, Tübingen 1996, S. 149.

[17] Vgl. Igor Picikian: Neue Entdeckungen in Baktrien und die hellenistische Kultur, in: Bernd Funck (Hrsg.): Hellenismus. Beiträge zur Erforschung von Akkulturation und politischer Ordnung in den Staaten des hellenistischen Zeitalters, Tübingen 1996, S. 80.

[18] Vgl. Marek J. Olbrycht: Die Beziehungen der Steppennomaden Mittelasiens zu den hellenistischen Staaten (bis zum Ende des 3. Jahrhunderts vor Chr.), in: Bernd Funck (Hrsg.): Hellenismus. Beiträge zur Erforschung von Akkulturation und politischer Ordnung in den Staaten des hellenistischen Zeitalters, Tübingen 1996, S. 152.

[19] Curt. 7.10.15.

[20] Arr. an. 4.1.4.

[21] Vgl. Frank L. Holt: Alexander The Great and Bactria. The Formation of a Greek Frontier in Central Asia, New York 1993, S. 50.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Baktrien – Achämeniden, Griechen und Nomaden
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Note
B
Autor
Jahr
2010
Seiten
21
Katalognummer
V184576
ISBN (eBook)
9783656094333
ISBN (Buch)
9783656094067
Dateigröße
598 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Diese Hausarbeit soll versuchen, das östlichste je vom Hellenismus beeinflusste Gebiet, Baktrien, zu untersuchen. Hierbei soll weniger eine spezielle Stadt, als vielmehr das ganze Gebiet Βακτριανή – natürlich auch mit Verweisen auf die Städtebaupolitik der einzelnen Hegemonen in dieser Region – ins Zentrum der Recherche gerückt werden. Es soll versucht werden, die wechselhafte Geschichte, die Ursachen und Prozesse der Machtwechsel, sowie die Rolle der autochthonen Bevölkerungsschichten bei diesen Entwicklungen in dieser fernen Satrapie zu beleuchten.
Schlagworte
baktrien, achämeniden, griechen, nomaden
Arbeit zitieren
Toni Friedrich (Autor), 2010, Baktrien – Achämeniden, Griechen und Nomaden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/184576

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Baktrien – Achämeniden, Griechen und Nomaden



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden