Zur literarischen Vermittlung von Werten und Moralvorstellungen in Kinderkrimis

Dargestellt an Erich Kästners "Emil und die Detektive" (1929) und Andreas Steinhöfels "Beschützer der Diebe" (1994)


Examensarbeit, 2011
71 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Literaturhistorische Entwicklung der Werte in der Kinder- und Jugendliteratur

3 Krimis für Kinder und Jugendliche
3.1 Literarische Merkmale
3.2 Typologie

4 Ausgewählte Kinderkrimis - eine Analyse
4.1 Emil und die Detektive (1929) von Erich Kästner
4.1.1 Detektivroman, Kriminalroman oder Thriller - Gemeinsamkeiten und Grenzen
4.2 Beschützer der Diebe (1994) von Andreas Steinhöfel
4.2.1 Detektivroman, Kriminalroman oder Thriller - Gemeinsamkeiten und Grenzen

5 Moralentwicklung und Sozialisation
5.1 Werte und Moralvorstellungen - Zur Begrifflichkeit
5.2 Die kognitive Theorie der Moralentwicklung nach Kohlberg
5.2.1 Die Rolle moralischer Gefühle in der Moralentwicklung ..
5.2.2 Die Bedeutung sozialer Erfahrungen für die moralische Entwicklung

6 Literarische Vermittlung von Werten und Moralvorstellungen - ein Vergleich
6.1 Vermittlung von Werten und Moralvorstellungen über produktionsästhetische Aspekte
6.1.1 Handlung
6.1.2 Figuren
6.1.3 Handlung sraum
6.1.4 Erzählinstanz
6.2 Vermittelte Werte und Moralvorstellungen
6.2.1 Gerechtigkeit
6.2.2 Freundschaft
6.2.3 Liebe
6.2.4 Toleranz

7 Andreas Steinhöfel - ein Erbe Kästners?

8 Schluss

9 Literaturverzeichnis
9.1 Primärliteratur
9.2 Sekundärliteratur

1 Einleitung

Beschreibe Wirklichkeiten - aber so, daß [sic!] sie die Phantasie nicht lähmen, den Traum nicht ausschließen. Hilf den Kindern nicht, mit der Literatur aus der Welt zu fliehen. Hilf ihnen, ihre Welt zu verstehen, zu durchschauen, zu bezweifeln, zu befragen und wenn es nötig ist, anzugreifen.[1]

Die Neuerung, die 1929 mit Erich Kästners Emil und die Detektive in die deutsche Kinderliteratur einzog, bestand nicht darin, von einer fremden oder besseren Welt zu erzählen, sondern bildete die gegenwärtige soziale Wirklichkeit ab. Im Ton der Neuen Sachlichkeit schildert Kästner einen fiktiven, direkt an Kinder adressierten Krimi.[2] In Kästners Nachfolge stehen zahlreiche Autoren die ebenfalls den Freiraum der Großstadt wählen, um über spannende kriminalistische Abenteuer und lebensnahe Protagonisten Werte und Moralvorstellungen der Gesellschaft zu diskutieren. Zu den vielschichtigsten Autoren, die gegenwärtig für junge Leser und Leserinnen schreiben, zählt Andreas Steinhöfel, der 1994 seinen ersten Kinderkrimi Beschützer der Diebe veröffentlicht. Hinsichtlich der ungebrochenen Rezeption von Emil und die Detektive drängt sich eine vergleichende Analyse beider Werke regelrecht auf.

Im Rahmen dieser Arbeit wird untersucht, auf welche Art und Weise die Autoren das Genre des Kinderkrimis als Transportmittel für die literarische Vermittlung von Werten und Moralvorstellungen einsetzen. Der Vergleich beider Werke soll Auskunft darüber geben, inwiefern Werte und Moralvorstellungen einem bestimmten Zeitgeist unterliegen innerhalb dessen sie Verbindlichkeit stiften. In diesem Kontext gilt es herauszufinden, unter welchen Bedingungen Werte und Moralvorstellungen veränderbar sind. Führen beispielsweise gesellschaftliche Strukturveränderungen zu einer Verschiebung zentraler Wertvorstellungen? In welcher Verantwortung stehen darüber hinaus spezifische Bildungsideale und Erziehungsziele? Inwiefern greift der Prozess der Sozialisation für die Entwicklung des Individuums und der damit verbundenen Übernahme von Werten und Moralvorstellungen der Gesellschaft? Diesen Fragestellungen soll im Verlauf der Arbeit nachgegangen werden.

Einführend wird im zweiten Kapitel ein Überblick über die historische Entwicklung der Wertvorstellungen in der Kinder- und Jugendliteratur gegeben. Daraufhin wird in Kapitel drei ein theoretischer Teil entwickelt, der terminologische Diskussionen in Bezug auf das Krimi-Genre klärt, literarische Merkmale herausarbeitet und schließlich eine an der literaturwissenschaftlichen Forschung orientierte Typologie vornimmt. Diese Erkenntnisse dienen als Grundlage für die im vierten Kapitel analysierten Kinderkrimis und werten beide Werke hinsichtlich einer zu verortenden kinderkriminalistischen Erscheinungsform aus. Der Hauptteil der Arbeit zeigt auf, über welche Aspekte Werte und Moral vorstellungen in beiden Werken ihre literarische Umsetzung finden und diskutiert anhand von Textbeispielen konkret vermittelte soziale und moralische Wertebereiche. Die theoretische Grundlage bildet hierbei Kapitel fünf, das den Zusammenhang zwischen der moralischen Entwicklung und dem Prozess der Sozialisation erforscht. Unter Einbeziehung der kognitiven Theorie der Moralentwicklung nach Kohlberg werden die Rolle moralischer Gefühle sowie die Bedeutung sozialer Erfahrungen für die moralische Entwicklung untersucht. Abschließend wird aufgezeigt, worin sich die Nähe zwischen Kästner und Steinhöfel in Bezug auf die literarische Vermittlung von Werten und Moralvorstellungen andeutet und gleichermaßen bewertet, inwieweit literarische Traditionen im Beschützer der Diebe aufgegriffen oder verändert werden.

2 Literaturhistorische Entwicklung der Werte in der Kinder- und Jugendliteratur

Die Auseinandersetzung mit Werten und Moral vorstellungen in der Kinder- und Jugendliteratur verlangt die Beachtung pädagogischer, gesellschaftspolitischer sowie rezeptionsgeschichtlicher Tendenzen und Wirkungen. Im Folgenden werden Entwicklungslinien aufgezeigt, die beschreiben, wie sich die Kinder- und Jugendliteratur im Spannungsfeld von Erziehung und literarischem Anspruch behauptet.[3]

Die Entstehung der Kinder- und Jugendliteratur steht in engem Zusammenhang mit der Herausbildung von Kindheit, indem sie ein bestimmtes Bild des Kindes verbreitet. Das sich im 18. Jahrhundert allmählich ausprägende veränderte Verständnis von Kindheit, spiegelt Philippe Ariès in seiner Geschichte der Kindheit wider. Er belegt, dass die Ideen und Vorstellungen von Kindern und Kindsein über die Jahrhunderte hinweg nicht dieselben sind.[4] Historisch gesehen dokumentiert die Kinder- und Jugendliteratur bis weit ins 20. Jahrhundert in erster Linie eine didaktische und erzieherische Funktion.[5] Ihr pädagogischer Charakter und die Sicherstellung von kulturellen Werten des Menschen, sowie der Gesellschaft, sind unverkennbar. Tugenden wie Zuverlässigkeit, Fleiß und Ordnung bestimmen die Literatur für Kinder und Jugendliche.[6] Im Zuge der Romantik kursiert die Vorstellung vom Kind als Hoffnungsträger, das authentisch und kreativ die eigene Welt ordnet und der Gesellschaft einen Weg in die Zukunft weist.[7] Eine entscheidende Wende erfolgt im Zusammenhang mit der kultur- und gesellschaftsrevolutionären Studentenbewegung gegen Ende der 60er Jahre. Kritisiert werden zunehmend die so genannten Heile-Welt-Geschichten, die ohne jeglichen Bezug zur Wirklichkeit und als bloße „Weltflucht“[8] identifiziert werden. Eine Kinder- und Jugendliteratur, die zum Nachdenken auffordert und an die neuen Ideen der Sozialisationsforschung anknüpft, steht seitdem im Vordergrund. Dazu zählen sozialrealistische und psychologisch-phantastische Werke mit aufklärerischen Tendenzen. [9] Des Weiteren sollen problemorientierte Inhalte und Themen die Kinder in die Wirklichkeit zurückholen. Dieses veränderte Verständnis von Kindheit löst sich von jeglichen Tabus und fordert lautstark die Emanzipation des Kindes sowie eine gleichberechtigte Teilhabe an der Welt der Erwachsenen.[10] Ausgehend von diesen Veränderungen entsteht ein Wertwandel, der zur Umschichtung der allgemeinen Pflicht- und Akzeptanzwerte in Selbstentfaltungswerte, wie Emanzipation und Individualismus, führt.[11] [12] In der Wende vom belehrenden zum zugleich unterhaltenden, belletristischen Kinderbuch, ist dieses Medium in seiner Darstellung heute zwar nicht mehr offenkundig erzieherisch und Disziplin fordernd, dennoch übernimmt es auch gegenwärtig eine unverkennbare Sozialisationsfunktion, durch welche demokratische Werte und Moralvorstellungen vermittelt werden. In Anlehnung an die Ausführungen von Malte Dahrendorf, erfährt die Kinder- und Jugendliteratur „seit ihrer Entstehung [...] einen direkten Bezug zur Sozialisation in der bürgerlichen Gesellschaft und ist ohne diese weder zu denken noch zu verstehen“ . Dieses Zitat unterstützt die Annahme, Kinder- und Jugendliteratur als ein historisch bedingtes Phänomen, mit spezifischen Aufgaben in der jeweils bestehenden Gesellschaft, zu beschreiben. Eine Spezifizierung der Aufgaben erfährt die Kinder- und Jugendliteratur in ihrer Funktion, denn von Beginn an fällt ihr eine gleichzeitige Sozialisierungs- sowie Literarisierungsfunktion zu.

3 Krimis für Kinder und Jugendliche

Die Attraktivität von Detektiv- und Kriminalgeschichten im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur scheint, trotz enormer Medienkonkurrenz, ungebrochen. Dies zeigen verschiedene Gespräche mit geschultem Fachpersonal aus dem Bibliothekarswesen, welche darauf hindeuten, dass sich das Genre, welches „die Vorgänge um Mord und Verbrechen auf spannend­unterhaltende Weise [präsentiert]“[13], in zahlreichen Variationen wiederfindet, das Spektrum enorm breit ist und die Nachfrage für ein etwa 10 bis 13-jähriges Lesepublikum aktuell groß ist. Diesem Interesse von Kindern und Jugendlichen an Krimis steht seitens der Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik eine lang andauernde Kritik gegenüber. Diskutiert wird in den 70er Jahren der Krimi im Kontext zur Trivialliteratur. Dabei geht es mehrheitlich darum, Krimis als Schullektüre, hinsichtlich des Trends der Jahre, entsprechend ideologiekritisch zu behandeln. Die zentralen Vorwürfe an jede Form von Trivialliteratur gelten der Systemstabilisierung, der Manipulation und dem falschen Bewusstsein. Im Sinne des aufklärerischen Denkens stieg die Hoffnung, dass sich die Schüler und Schülerinnen von dieser Lektüre abwenden würden, um nach „Höherem“ zu greifen. Dieser Überzeugung ist auch Peter Nusser, jedoch schließen seine Überlegungen, im Gegensatz zu anderen Wissenschaftlern, ebenfalls die Leseinteressen der Schüler und Schülerinnen ein, wonach den Bedürfnissen wie Vergnügen, Spannung und Identifikation nachzukommen sei. [14] Im Weiteren wird dafür plädiert, auf eine literarische Analyse eine literarische Wertung folgen zu lassen und keine Kritik an einer grundsätzlich systemstabilen Literatur zu erheben.[15]

Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Krimi in der Kinder- und Jugendliteratur weist eine rege Fachdiskussion um die richtige Begrifflichkeit auf. Die Autoren erscheinen an vielen Stellen unsicher, wenn eine präzise Begriffsbestimmung der Gattung vorgenommen werden soll. In zahlreichen Publikationen wird der Krimi für Kinder und Jugendliche nicht als eigenständige Gattung angesehen. An dieser Stelle ist mehrfach von „Genre­Mischung“ oder von „Abenteuer-Krimi-Problembuch“ die Rede.[16] Nach wie vor besteht keine einheitliche Terminologie hinsichtlich der Gattung. Häufig werden die Begriffe Detektivroman, Kriminalroman, Krimi oder gar Thriller synonym für eine Literaturform verwendet, die ein „Verbrechen und dessen Aufklärung zum Thema hat“ [17]. Daraus ergibt sich keine systematisch erkennbare Klärung der Begriffe und es entsteht ein breites Spannungsfeld zwischen „rationaler Ermittlungsgeschichte“ und „reißerischem Krimi“. [18] In Übereinstimmung mit Günter Lange wird in dieser Arbeit „Krimi“ als Oberbegriff gewählt, da sich der Begriff seit den 80er Jahren deutlich durchzusetzen scheint. Außerdem entspricht er einer zeitgemäßen Ausdrucksweise, die besonders bei Kindern und Jugendlichen Verwendung findet. Entgegen der Ansicht Günter Langes wird der Begriff Krimi im weiteren Verlauf der Arbeit jedoch nicht mit dem Begriff der Kriminalliteratur gleichgesetzt und als Synonym verwendet. Meines Erachtens nach handelt es sich bei diesem um eine weitaus allgemeiner gefasste Begrifflichkeit, woraus sich die Form des Krimis ableitet bzw. worin sie ihren Ursprung findet. In diesem Sinne fungiert der Begriff der Kriminalliteratur vordergründig als „Sammelbegriff“ für die Literatur, die sich mit der Thematik des Verbrechens und seiner Verfolgung beschäftigt. Im Weiteren soll ganz deutlich von Geraldine Schmidt-Dumonts Auffassung Abstand genommen werden, welche Kinderkrimis als „Detektivgeschichten der Trivialliteratur [beschreibt], die aller einfachste Unterhaltungsbedürfnisse befriedigen“[19]. Über diese Feststellung wertet sie das Genre von vorneherein ab. Im Weiteren nennt sie daraufhin anspruchsvollere Texte Kriminalgeschichten bzw.

Detektivgeschichten. Diese Argumentation ist für die vorliegende Arbeit keine grundlegende These, da im Folgenden, in Anlehnung an Richard Alewyn, zwischen Detektiv- und Kriminalroman unterschieden wird. Ebenso kritisch betrachtet werden müssen die Ausführungen von Birgit Dankert, welche, hinsichtlich der vielen Mischformen, zu wenig differenziert, wenn sie mit Krimi den Detektivroman und den Kriminalroman zugleich benennt. Zwar zitiert sie vorerst im positiven Sinne Alewyn, der eine grundsätzliche Unterscheidung von Detektiv- und Kriminalroman vornimmt, wird dann aber in ihrer Argumentation zunehmend unsicher und verwendet beide Begriffe synonym.[20]

Nach Richard Alewyn erzählt „der Kriminalroman die Geschichte eines Verbrechens, der Detektivroman die Geschichte der Aufklärung eines Verbrechens“ . Wie bereits erwähnt zeigt sich, dass bezüglich dieser Auffassung Widersprüche und Überschneidungen existieren. Was dem einen als Argument für den Detektivroman gilt, nämlich die Aufklärung eines Verbrechens, gilt dem anderen als unabdingbarer Bestandteil des Kriminalromans. Trotz mancherlei Kritik, stellt die Einteilung nach Alewyn ein Grundgerüst für eine anschauliche Bestimmung der Begrifflichkeiten dar.

Im Gegensatz zum Kriminalroman ist der Handlungsablauf im Detektivroman klar strukturiert. Er beginnt in der Regel mit einem Verbrechen,[21] wobei die Vorgeschichte und der Täter unbekannt sind. Der Detektiv versucht nun im weiteren Verlauf der Handlung den Fall aufzuklären und den Täter zu überführen. Der Kriminalroman dagegen konzentriert sich auf die Verbrechensgeschichte, wobei Planung, Durchführung und Aufklärung des Verbrechens gleichermaßen Beachtung finden. Ergänzt werden sollte diese Einteilung durch einen weiteren Typus, der als „Thriller“ bezeichnet wird und in der Kinder- und Jugendliteratur seit den 90er Jahren zunehmend [22]

Verwendung findet. Der Thriller zeichnet sich dadurch aus, dass er nicht die Aufklärung eines Verbrechens in den Mittelpunkt des Geschehens stellt, sondern sich in erster Linie mit der Verfolgung eines schon von Anfang an bekannten Verbrechers beschäftigt. Dieser muss nun entweder an der Tat gehindert oder in einer abenteuerlichen Verfolgungsjagd zur Rede gestellt werden.

Das nachstehende Schaubild zeigt die für diese Arbeit festgelegten und fundamentalen Typen des Kinderkrimis und reduziert somit die enorme Fachdiskussion um die Begrifflichkeit auf das Wesentliche:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Typen des Kinderkrimis

Diese Einteilung ist, wie schon mehrfach innerhalb des Diskurses im Rahmen der Kriminalliteratur für Kinder und Jugendliche festgestellt wurde, nach wie vor idealtypisch. Annäherungen, Abweichungen sowie Überschneidungen der Typen, sorgen für einen hohen Variantenreichtum innerhalb der Gattungen.

Im Folgenden werden die für den Krimi als literarische Gattung charakteristischen Merkmale herausgearbeitet. Im Anschluss daran sollen weitere Typologisierungsversuche folgen, die Abbildung eins erweitern und konkretisieren.[23]

Diese endgültige Typologisierung gilt als Grundlage für die gesamte Arbeit, so dass die in Kapitel vier ausgewählten Kinderkrimis eine Zuordnung hinsichtlich ihrer Erscheinungsformen erhalten.

3.1 Literarische Merkmale

Als typische Elemente des Krimi-Genres gelten ein begrenztes

Personeninventar, eine spezifische Erzählstruktur, Realismus in Bezug auf den Handlungsort und die gesellschaftliche Situation sowie die Erzählhaltung und Leserintention. Konstituierende Strukturelemente, die sowohl den Detektiv- und Kriminalroman als auch den Thriller betreffen, sind die Tat, ihre Vorgeschichte, die Ermittlung, die Aufklärung und eventuell die Bestrafung des Verbrechers. Im Weiteren unterscheiden sich diese drei Strukturtypen hinsichtlich ihrer Intention und der Identifikationsfigur des Lesers. Die Intention der Detektivgeschichte geht in erster Linie einher mit der Verrätselung und Aufklärung der Geschehnisse, die durch Verzögerungen, Irrwege und Überraschungen gekennzeichnet sein können. Die Teilnahme des Lesers an der Planung und Durchführung eines Verbrechens sowie die Überführung des Verbrechers, kennzeichnen hingegen die Intention der Kriminalgeschichte. Der Thriller beabsichtigt die Teilnahme an Verfolgungsjagden und die Gefangennahme des Täters. Die Identifikationsfigur des Lesers ist sowohl im Detektivroman als auch im Thriller der Detektiv, im Kriminalroman der Verbrecher. Ein weiterer Vergleich hinsichtlich des Bauschemas zeigt deutlich, dass Kriminalroman und Thriller im Gegensatz zum Detektivroman eine offene Struktur aufweisen. In Bezug auf den Realitätsanspruch im Krimi kann festgestellt werden, dass eine realistische Fiktion des Handlungsortes und der gesellschaftlichen Bedingungen seit jeher eine Forderung an den Krimi darstellt, denn im Gegensatz zu anderen Gattungen passt er sich optimal den gesellschaftlichen Bedingungen seiner jeweiligen Entstehungszeit an. Als Erzähltechniken fungieren überwiegend traditionelle Darstellungsformen wie auktoriale-, personale- oder Ich-Perspektive. Moderne Krimis wechseln dagegen verstärkt[24] ihre Perspektiven, so dass innere Monologe und erlebte Rede abwechselnd innerhalb der Passagen auftauchen. Das Geschehen wirkt auf diese Art und Weise „multiperspektivisch“ und erzeugt Parallelhandlungen.[25]

Von zentraler Bedeutung für die Kinderkrimis ist außerdem die Frage nach der Rolle der Erzählspannung, weil gerade das junge Lesepublikum nach ihr verlangt. Grundlegend bezeichnet der Begriff Spannung ein „dichterisches Kunstmittel, [das] Neugier, Erwartung und Interesse des Lesers [...] am Stoff erregen und wacherhalten [soll]“ [26]. Hinsichtlich des Spannungsaufbaus wird zwischen äußerer und innerer Spannung unterschieden. Die äußere Spannung entsteht aus dem Handlungsverlauf und fordert das immense Aufeinanderprallen von Gegensätzen, das zum Beispiel durch klar voneinander abgrenzbare Figuren mit den unterschiedlichsten Charaktermerkmalen, wie gut-böse oder moralisch-unmoralisch, erzwungen wird. Des Weiteren ist die äußere Spannung von speziellen Handlungsorten oder Schauplätzen abhängig, die Möglichkeiten bieten aktionsreiche Konflikte auszutragen. Während bei der äußeren Spannung Dialog und Handlung in den Vordergrund treten, konzentriert sich die innere Spannung im Wesentlichen auf die Figuren und deren seelische Befindlichkeit, wobei das Denken und Fühlen der handelnden Personen in den Mittelpunkt rückt. Grundsätzlich wird Spannung dadurch erzeugt, dass der Leser in Bezug auf „seine evozierten Erwartungen in Unsicherheit oder Unwissen versetzt wird, die er auflösen möchte“[27]. Daraus resultieren einerseits als Elemente von Spannung, Anspielungen und Vorausdeutungen, die durch Ahnungen, Träume oder Weissagungen in den Text eingebunden werden können. Andererseits dienen die Konfrontation zwischen gegensätzlichen Wertsystemen, der Reiz an etwas Neuem oder aber Lügen und Falschaussagen als Mittel zur Spannungserzeugung. [28]

3.2 Typologie

Aus der Bandbreite der Kinderkrimis, die ein Verbrechen und dessen Aufklärung in den Mittelpunkt stellen, wurden bisher drei Hauptrichtungen dargestellt: der Detektivroman, der Kriminalroman und der Thriller. Wie bereits nachgewiesen, unterscheiden sie sich durch Inhalt, Intention und Art der Darstellung. Im Folgenden wird der Versuch unternommen, diese, an der Erzählstruktur orientierte Typologie, hinsichtlich der Entwicklung innerhalb der Gattung, zu erweitern. Das bedeutet, dass aus der Fülle der Typologisierungsversuche nur jene Verwendung finden, die sich an der literaturwissenschaftlichen Forschung orientieren, und auf dieser Grundlage für die weiteren Ausführungen dieser Arbeit eine Basis schaffen. Das folgende Schaubild stellt eine Erweiterung der Abbildung eins dar und betrachtet den Detektivroman hinsichtlich seiner klassischen Form, unterteilt den Kriminalroman in gesellschaftskritische Detektiv- und Verbrechensgeschichte und beschreibt den Thriller als actionreichen Abenteuerkrimi:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: erweiterte Typologie des Kinderkrimis

Die klassische Detektivgeschichte gilt als die kinder- und jugendliterarisch dominanteste Form, wobei hinsichtlich der Zusammensetzung der Detektivgruppe einzelne Varianten identifiziert werden können. Zum einen treten Kinder oder Jugendliche als Detektive auf, die allein oder als Gruppe agieren. Andererseits existiert ebenfalls das Muster, wonach Erwachsene einzeln oder mit Kindern als Helfer, die detektivische Arbeit übernehmen. Ferner treten vermehrt Tiere auf, die sich als Gruppenmitglieder etablieren. Im Allgemeinen endet die Geschichte mit der Verhaftung des Täters und der Herstellung der alten Ordnung. Auf diese Art und Weise kann der klassischen Detektivgeschichte eine „werterhaltende Funktion“[29] zugeschrieben werden. Zudem nimmt der Leser am Geschehen teil, erhält aber erfahrungsgemäß nicht die Möglichkeit, aus eigener Initiative heraus, den Fall eigenständig aufzudecken. [30]

Die gesellschaftskritische Detektivgeschichte präsentiert Probleme einzelner Figuren und der Gesellschaft inmitten einer spannenden Handlung. Die Verbrechen entstehen aus den gesellschaftlichen Umständen heraus und die Täter werden in ihren „sozialen und individuellen Nöten und Zwängen“[31] gesehen. In erster Linie geht es um die persönlichen Probleme der Protagonisten. Die Figuren erhalten meist eine differenziertere Darstellung und ihr psycho-sozialer Hintergrund findet Eingang in die Geschichte. Der Detektiv wird oft zum „Anti-Helden“[32]. Im Rahmen der gesellschaftskritischen Detektivgeschichte tauchen zeitgemäße gesellschaftliche Problemfelder auf. In ihrem Aufsatz Detektiv- und Kriminalgeschichte bezieht Hannelore Daubert sogar den „emanzipatorischen Anspruch“[33] mit ein. Der Blick des Lesers wird dabei auf die Entstehungsgeschichte einer Straftat gerichtet und behandelt darüber hinaus gesellschaftliche Zusammenhänge und sozial bedingte Motive. Tabuisierte Themen werden angesprochen, um den Leser für gesellschaftliche Defizite zu sensibilisieren und um ihm die Notwendigkeit zur Veränderung aufzuzeigen.[34]

Im Gegensatz zur gesellschaftskritischen Detektivgeschichte wird in der gesellschaftskritischen Verbrechensgeschichte die Seite des Täters beleuchtet. Dabei geht es um die Erforschung der Beweggründe für die Tat. Die Frage nach der Existenz psychischer und sozialer Motive in Zusammenhang mit dem Verbrechen, rücken in den Vordergrund.

Der Leser soll zum Nachdenken angeregt werden und die Beweggründe, die zur Tat geführt haben, verstehen, so dass vorschnelles Verurteilen verhindert wird.[35]

Entgegen der Auffassung von Günter Lange, der den Thriller hinsichtlich seiner Erscheinungsform als Agentenroman definiert, wird in meiner Arbeit die Definition des Thrillers im Sinne von Nina Schindler vertreten. In Bezug auf seine „emotionalen Spannungseffekte“, beschreibt sie den Thriller als „actionreichen Abenteuerkrimi“.[36] Im Hinblick auf die Krimis für Kinder und Jugendliche erscheint diese Definition stichfester, da sie im Weiteren den kindlichen Rezipienten mit in die Handlung einbezieht. Der Agentenroman, der eher „härtere Darstellungen“ bevorzugt, findet sich vielmehr in der Kriminalliteratur für Erwachsene und spiegelt nicht den Trend der aktuellen Krimis für Kinder und Jugendliche wider.[37] Wie bereits erwähnt, ist der Thriller durch die Geschichte einer Verfolgung gekennzeichnet. Dieser Aspekt findet nun eine Erweiterung in dem Sinne, dass durch die Einbeziehung des Lesers die Lesemotivation steigt und das Spannungselement dadurch noch größer wird. Die Spannung wird beispielsweise durch verstrickte „mafiöse Strukturen“ erzeugt, die sich mit Verschwörungen in Politik oder Wirtschaft befassen. Oftmals geraten zudem Unbeteiligte in den „Strudel der Ereignisse“ und werden zum Opfer.[38]

4 Ausgewählte Kinderkrimis - eine Analyse

Im Folgenden werden die Kinderkrimis Emil und die Detektive von Erich Kästner und Beschützer der Diebe von Andreas Steinhöfel inhaltlich skizziert. Die Kapitel 4.1.1 und 4.2.1 nehmen die Begrifflichkeitsdiskussion des Krimi­Genres wieder auf und klären, um welche kinderkriminalistische Erscheinungsform es sich in beiden Werken handelt. Damit schließt sich der Kreis zu Kapitel drei.

4.1 Emil und die Detektive (1929) von Erich Kästner

Der Kinderkrimi Emil und die Detektive von Erich Kästner handelt von der ersten Reise des Neustädter Realschülers Emil Tischbein nach Berlin. Eine Exposition, Die Geschichte fängt noch gar nicht an , wird der eigentlichen Geschichte vorangestellt. Hier reflektiert der Autor über die Entstehung seines Werks. Im Gespräch mit dem Kellner Nietenführ, wird ihm von dem Vorhaben, einen Südseeroman zu schreiben, abgeraten. Nietenführ regt ihn an, eine realistische Geschichte über die Großstadt zu schreiben. Schließlich beginnt die eigentliche Geschichte mit den Worten des Erzählers: „So, nun wollen wir aber endlich anfangen“[40] und erzählt in „schwungvoller Dramaturgie“ [41] vom Musterknaben Emil Tischbein, der aus Neustadt stammt und zu seiner Großmutter nach Berlin fährt, um dieser 140 Mark zu überbringen. Während er schläft, wird ihm das Geld jedoch im Eisenbahnabteil gestohlen. Emil verdächtigt einen Mann, der sich Grundeis nennt und einen steifen Hut trägt. Doch Emil weiß erstens nicht, ob dieser Herr tatsächlich der Dieb ist und zweitens ist Herr Grundeis, als Emil erwacht, nicht mehr im Abteil. Kurz darauf sieht Emil den Verdächtigen an der nächsten Station aussteigen und folgt ihm bis zu einem Café. Zur Polizei möchte Emil nicht gehen, weil er in Neustadt ein Denkmal bemalt hat und daher Arrest befürchtet. Er versteckt sich hinter einem Zeitungskiosk und belauert den im Café sitzenden Herrn mit dem steifen Hut. Plötzlich spricht ihn ein Berliner Junge, Gustav mit der Hupe, an. Emil erzählt ihm was geschehen ist und Gustav alarmiert sofort seine Freunde. Sie halten einen Kriegsrat ab, legen ihr Taschengeld zusammen, gründen einen Bereitschaftsdienst, eine Telefonzentrale und andere notwendige Unterabteilungen. Grundeis wird systematisch beschattet und am anderen Morgen, als er das Geld in einer Bank wechseln will, von Emil und den Detektiven überwältigt. Es stellt sich heraus, dass Grundeis ein lange gesuchter Bankräuber ist, für dessen Ergreifung 1000 Mark Belohnung ausgesetzt sind, die nun Emil erhält.[42]

4.1.1 Detektivroman, Kriminalroman oder Thriller - Gemeinsamkeiten und Grenzen

In Bezug auf geltende, für den Kinderkrimi sich konstituierende Charakteristika, zeigt sich, dass in Emil und die Detektive typische literarische Merkmale zu finden sind, die ihn als Kinderkrimi identifizieren. Grundlegend können demnach ein realistischer Handlungsort, ein Täter, das Verbrechen sowie die Detektive ausfindig gemacht werden. Berlin gilt als reale Stadt, die für die jungen Detektive ein idealer Ort mit vielen Straßen, Toreinfahrten, Höfen, großen Plätzen und Kiosken darstellt. Der Herr mit dem steifen Hut ist vermutlich der Täter, der das Verbrechen, nämlich den Diebstahl von 140 Mark, begangen hat. Letztendlich fungiert die Detektivgruppe, eine Jungengruppe mit Pony Hütchen als einziges Mädchen, die den Fall erfolgreich zu Ende führt. Als wesentliche Mittel zur Stellung des Täters erweisen sich die Verfolgungsjagd sowie das logische Denken der Detektive. Ausgehend vom Kriterium der Form, handelt es sich im Hinblick auf Alewyns Unterscheidung bei Kästners Emil und die Detektive um einen Detektivroman, der eine klassische Detektivgeschichte darstellt. Die Detektive übernehmen den Fall und sind um dessen Aufklärung bemüht. Die genaue Analyse des Gegenstandes zeigt jedoch, dass entgegen der allgemeinen Definition, der Täter, in diesem Fall der Dieb, gar nicht unbekannt ist. Dies führt zu der Tatsache, dass die Ermittlung des Diebes ausbleibt und die Verfolgung direkt aufgenommen wird. Da der Täter bereits bekannt ist, bezieht sich die Spannung der Handlung vor allem auf die Verfolgung und Entlarvung des Diebes.

[...]


[1] Peter Härtling anlässlich der Verleihung des Deutschen Jugendbuchpreises 1976.

[2] Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur. Ein internationales Lexikon. 2 Bde. Hg. v. Bettina Kümmerling-Meibauer. Stuttgart u.a. 1999. Bd. 1: A-K. S. 512f.

[3] Jutta Kleedorfer: „Und die Moral von der Geschichte Einige Gedanken über Werte und Wertorientierung in der Kinder- und Jugendliteratur“. In: Medien-Impulse (1997), H. 22. S. 27­36, hier: S. 27.

[4] Philippe Ariès: Geschichte der Kindheit. 16. Aufl. München 1975. S. 92f.

[5] Winfred Kaminski: Einführung in die Kinder- und Jugendliteratur. Literarische Phantasie und gesellschaftliche Wirklichkeit. 3., erw. Aufl. Weinheim u.a. 1994. S. 38f.

[6] Vgl. Kleedorfer: „Und die Moral von der Geschicht“, S. 28.

[7] Vgl. ebd., S. 29f.

[8] Vgl. Kaminski: Einführung in die Kinder- und Jugendliteratur, S. 38.

[9] Vgl. ebd., S. 38f.

[10] Jörg Steinz / Andrea Weinmann: „Die Kinder- und Jugendliteratur der Bundesrepublik nach 1945“. In: Günter Lange (Hg.): Taschenbuch der Kinder- und Jugendliteratur. Bd. 1: Grundlagen - Gattungen. 2. korrigierte Aufl. S. 97-136, hier: S. 121.

[11] Vgl. Kleedorfer: „Und die Moral von der Geschicht“, S. 30.

[12] Malte Dahrendorf: „Jugendliteratur und Sozialisation“. In: Hans Gärtner (Hg.): Jugendliteratur im Sozialisationsprozess. Bad Heilbrunn 1978. S. 9-16, hier: S. 9.

[13] Ulrich Suerbaum: Krimi. Eine Analyse der Gattung. Stuttgart 1984. S. 14.

[14] Peter Nusser: Der Kriminalroman. Stuttgart 1980. S. 179.

[15] Petra Josting u. Gudrun Stenzel: „Einführung: Zur Diskussion über Krimis für Kinder und Jugendliche“. In: Petra Josting / Gudrun Stenzel (Hg.): Auf heißer Spur in allen Medien. Kinder- und Jugendkrimis zum Lesen, Hören, Sehen und Klicken. Weinheim 2002. S. 3-6, hier:

[16] Erich Perschon: „Kinderkrimi. Begriff und Typologie“. In: Inge Cevela / Heidi Lexe (Hg.): Fernkurs Kinder- und Jugendliteratur. Wien 2000. S. 7.

[17] Hannelore Daubert: „Detektiv- und Kriminalgeschichte“. In: Dietrich Grünewald / Winfried Kaminski (Hg.): Kinder- und Jugendmedien. Ein Handbuch für die Praxis. Weinheim 1984. S. 431-439, hier: S. 431.

[18] Vgl. Perschon: „Kinderkrimi“, S. 6.

[19] Geraldine Schmidt-Dumont: „Kriminal- und Detektivgeschichten in der Jugendliteratur“. In: Informationen Jugendliteratur und Medien (1980), H.3. S. 42-47, hier: S. 42.

[20] Birgit Dankert: „Detektiv- und Kriminalgeschichten für junge Leser“. In: Gerhard Haas (Hg.): Kinder- und Jugendliteratur. Ein Handbuch. 3., neu bearb. Aufl. Stuttgart 1984. S. 139­151, hier: S. 139f.

[21] Richard Alewyn: „Anatomie des Detektivromans“. In: Jochen Vogt (Hg.): Der Kriminalroman I. Zur Theorie und Geschichte einer Gattung. München 1971. S. 372-403, hier: S. 375.

[22] Vgl. Daubert: „Detektiv- und Kriminalgeschichte“, S. 431f.

[23] Günter Lange: „Krimis für Kinder und Jugendliche“. In: Günter Lange (Hg.): Taschenbuch der Kinder- und Jugendliteratur. Bd. 1: Grundlagen - Gattungen. 2. korrigierte Aufl. S. 525­546, hier: S. 525f.

[24] Vgl. Lange: „Krimis für Kinder und Jugendliche“, S. 526.

[25] Vgl. ebd., S. 527.

[26] Sachwörterbuch der Literatur. Hg. v. Gero von Wilpert. 8. verb. u. erw. Aufl. Stuttgart 2001. S. 769.

[27] Hans-Werner Ludwig: Arbeitsbuch Romananalyse. 6. Aufl. Tübingen 1998. S. 164.

[28] Vgl. Gansel: „Moderne Kinder- und Jugendliteratur“, S. 87f.

[29] Vgl. Daubert: „Detektiv- und Kriminalgeschichte“, S. 433.

[30] Vgl. Perschon: „Kinderkrimi“, S. 11.

[31] Vgl. Lange: „Krimis für Kinder und Jugendliche“, S. 537.

[32] Vgl. Perschon: „Kinderkrimi“, S. 12.

[33] Vgl. Daubert: „Detektiv- und Kriminalgeschichte“, S. 436.

[34] Vgl. ebd., S. 436f.

[35] Vgl. Lange: „Krimis für Kinder und Jugendliche“. S. 538.

[36] Nina Schindler: Das Mordsbuch. Alles über Krimis. Hildesheim 1997. S. 14.

[37] Vgl. Lange: „Krimis für Kinder und Jugendliche“. S. 534.

[38] Gudrun Stenzel: „Spannung pur zwischen zwei Buchdeckeln: Kinder- und Jugendkrimis der Jahrtausendwende“. In: Petra Josting / Gudrun Stenzel (Hg.): Auf heißer Spur in allen Medien. Weinheim 2002. S. 21-38, hier S. 33f.

[39] Erich Kästner: Emil und die Detektive. Ein Roman für Kinder. 158. Aufl. Berlin 1929. S. 7.

[40] Vgl. ebd., S. 28.

[41] Vgl. Hanuschek: Erich Kästner, S. 48.

[42] Vgl. Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur, S. 512.

Ende der Leseprobe aus 71 Seiten

Details

Titel
Zur literarischen Vermittlung von Werten und Moralvorstellungen in Kinderkrimis
Untertitel
Dargestellt an Erich Kästners "Emil und die Detektive" (1929) und Andreas Steinhöfels "Beschützer der Diebe" (1994)
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Note
1,3
Autor
Jahr
2011
Seiten
71
Katalognummer
V184722
ISBN (eBook)
9783656096184
ISBN (Buch)
9783656096450
Dateigröße
675 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Schlagworte
vermittlung, werten, moralvorstellungen, kinderkrimis, dargestellt, erich, kästners, emil, detektive, andreas, steinhöfels, beschützer, diebe
Arbeit zitieren
Sonja Hilvert (Autor), 2011, Zur literarischen Vermittlung von Werten und Moralvorstellungen in Kinderkrimis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/184722

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