Der weiße Mann hat die Uhr, aber wir haben die Zeit! Die Wahrheit ist es immer wert, ausgesprochen zu werden. Du kannst den Regenbogen nicht haben, wenn es nicht irgendwo regnet. Erwarte nichts von den anderen, wenn du selbst noch nichts gegeben hast. Nur wer träumt, gelangt zur Weisheit. Weißt du, dass die Bäume reden? Wir sind ein Teil der Erde. Das sind einige „Weisheiten der Indianer“ aus dem gleichnamigen Taschenbuch. Aus ihnen geht hervor, dass sich die Indianer im Gegensatz zu den Weißen als Teil der Natur fühlen und deswegen Pflanzen und Tiere mehr respektieren. Viele vor langer Zeit gesprochene Worte des roten Mannes über die Umwelt und das Miteinander der Menschen klingen heute erstaunlich aktuell. Herausgeber des Taschenbuches „Weisheiten der Indianer“ ist der Wiesbadener Autor Ernst Probst. Er hat von 1986 bis heute rund 200 Bücher, Taschenbücher, Broschüren und
E-Books veröffentlicht.
Inhalt
Vorwort / Seite 7
Weisheiten der Indianer / Seite 13
Aleek-chea-ahoosh (Plenty Coups) / Seite 13
Big Elk (Ontopanga) / Seite 13
Black Elk (Hehaka Sapa) / Seite 15
Black Kettle (Make-ta-vatah, Motavato oder Moxtaveto) / Seite 19
Brave Buffalo (Tatanka-ohitika) / Seite 21
Crazy Horse (Tashunke Witko) / Seite 23
Crowfoot (Isapo Muxika) / Seite 25
Deganawida (Peacemaker) / Seite 25
Flying Hawk (Cetan Kinyan) / Seite 27
Gebet der Irokesen / Seite 29
Gebet der Navajo / Seite 29
Geronimo (Bedonkohe Goyaalé) / Seite 31
Hollow Horn Bear (Matho Hehlogeca) / Seite 35
Indianische Weisheit / Seite 37
Chief Joseph (Himmaton-Yalakit) / Seite 53
Kanadischer Indianer / Seite 55
Luther Standing Bear (Ota Kte, Plenty Kill oder Mochunozhin) / Seite 57
Ohiyesa (Charles Alexander Eastman) / Seite 63
Red Cloud (Mahpiya Luta) / Seite 67
Sagoyewatha (Red Jacket) / Seite 69
Seattle (Sealth, Seathl oder See-ahth) / Seite 71
Sinthe-Galeshka (Spotted Tail) / Seite 79
Sitting Bull (Thathanka Iyotake) / Seite 81
Smohalla (Dreamer) / Seite 85
Tecumseh (Tecumtha oder Tikamthi) / Seite 87
Wahunsonacock (Powhatan) / Seite 91
Wamditanka (Big Eagle) / Seite 93
Weisheit der Apachen / Seite 95
Weisheit der Azteken / Seite 95
Weisheit der Cheyenne / Seite 97
Weisheit der Cree / Seite 97
Weisheit der Crow / Seite 98
Weisheit der Hopi / Seite 98
Weisheit der Mohawk / Seite 99
Weisheit der Navajo / Seite 99
Weisheit der Nootka / Seite 99
Weisheit der Oglala-Lakota (Sioux) / Seite 100
Weisheit der Ojibwa / Seite 101
Weisheit der Pueblo / Seite 101
Weisheit der Suquamish / Seite 101
Weisheit der Winnebago / Seite 101
Weisheit der Wintu / Seite 101
Weucha (Shake Hand) / Seite 103
White Antelope / Seite 103
Wooden Leg / Seite 105
Zielsetzung & Themen
Diese Publikation versammelt historische Zitate, Reden und Lebensweisheiten bedeutender indianischer Häuptlinge, Medizinmänner und Propheten, um deren tiefe spirituelle Verbindung zur Natur, ihr Verständnis von Gemeinschaft sowie ihren Widerstand gegen die Kolonialisierung und die Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen zu dokumentieren.
- Philosophische Betrachtungen zum Leben, Tod und zur Vergänglichkeit.
- Die kritische Auseinandersetzung mit der westlichen Zivilisation und ihrem Naturverständnis.
- Spiritualität als Grundlage für den Umgang mit der Erde und anderen Lebewesen.
- Historische Perspektiven auf den Konflikt zwischen indigenen Völkern und europäischen Einwanderern.
- Kulturelle Identität und die Bedeutung der Erziehung zur Stille und Weisheit.
Auszug aus dem Buch
Weisheiten der Indianer
Die Menschen meines Volkes waren weise. Sie vernachlässigten ihre Kinder nicht. Unsere Lehrer – Großväter, Väter, Onkel – waren sorgfältig und geduldig. Sie versäumten es nie, eine gute Leistung zu loben, vermieden es aber, dabei ein Wort zu sagen, das einen anderen Jungen entmutigt hätte, der nicht so schnell lernte. Wenn ein Junge versagte und seine Aufgabe nicht bewältigte, nahmen sie sich seiner mit doppelter Mühe an, bis er seine Fähigkeiten entfaltet hatte und soweit war, wie es seinen Anlagen entsprach.
Aleek-chea-ahoosh = Viele Heldentaten (Plenty Coups), 1848–1932, Häuptling der Crow
Sei nicht bekümmert. Schicksalsschläge werden auch die Klügsten und Besten der Menschheit ereilen. Der Tod wird jeden treffen und immer unerwartet.
Big Elk = Großer Elch (Ontopanga), 1770–1846/1853, Häuptling der Omaha
Zusammenfassung der Kapitel
Vorwort: Eine kurze Einführung in die Lebensweise und das Naturverständnis der Indianer sowie die Aktualität ihrer alten Worte.
Weisheiten der Indianer: Eine umfangreiche Sammlung von Zitaten und Einsichten zahlreicher bedeutender Persönlichkeiten der verschiedenen indianischen Völker Nordamerikas.
Schlüsselwörter
Indianer, Weisheit, Naturverständnis, Spiritualität, Schöpfung, Lebenszyklus, Häuptlinge, Reden, Widerstand, Kolonialisierung, Tradition, Kultur, Philosophie, Erde, Menschheit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Es geht um die Bewahrung und Wiedergabe der spirituellen und lebensphilosophischen Einsichten bedeutender Persönlichkeiten der indianischen Völker.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentrale Verbindung zur Natur, der Respekt vor allen Lebewesen, die Erziehung zur Stille sowie die kritische Reflektion über den westlichen Lebensstil.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, die oft vergessenen oder missverstandenen Werte der indigenen Völker durch ihre eigenen Worte einem modernen Publikum zugänglich zu machen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine dokumentarische Kompilation, bei der historische Zitate und Reden gesammelt und in thematische Zusammenhänge gebracht werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil präsentiert eine Vielzahl an Zitaten von Persönlichkeiten wie Black Elk, Sitting Bull, Seattle und Tecumseh, ergänzt durch historische Einordnungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Nachhaltigkeit, Spiritualität, Naturerhaltung, kulturelles Erbe und Weisheit.
Wie stehen die Indianer zum Begriff des "Besitzes" von Land?
Aus Sicht der zitierten indianischen Häuptlinge ist die Erde heilig und kann nicht verkauft oder besessen werden, da der Mensch ein Teil der Erde ist und nicht ihr Herr.
Warum wird in dieser Publikation so oft der Maler Karl Bodmer erwähnt?
Die Arbeit nutzt die historischen Zeichnungen Bodmers aus dem 19. Jahrhundert, um die Lebensrealität der dargestellten Persönlichkeiten visuell zu illustrieren.
Welche Rolle spielt das Konzept der "Stille" in den Texten?
Die Stille wird als Grundlage für Weisheit, Ehrfurcht und harmonisches Miteinander beschrieben, im Gegensatz zur pausenlosen Rede und Hektik der weißen Gesellschaft.
- Citation du texte
- Ernst Probst (Hrsg.) (Auteur), 2011, Weisheiten der Indianer, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/184877