Ziel dieser Arbeit ist es den Lufthansa Konzern durch Anwendung verschiedener Multiples anhand ähnlicher Unternehmen mit dem Multiplikatorenverfahren zu bewerten. Im Rahmen dieser Wertermittlung soll zu dieser Bewertungsmethode kritisch Stellung genommen werden, indem die Stärken und hauptsächlich die Schwächen und Probleme dieses Verfahrens, welche sich aus der praktischen Anwendung ergeben, herausgearbeitet und näher analysiert werden.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Abgrenzung der verschiedenen Bewertungsverfahren
1.2 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
2. Analyse des Lufthansa Konzerns
2.1 Unternehmensanalyse mit Hilfe von Due Diligence
2.2 Branchen- und Konzerncharakteristika
2.3 Zukunftsprognose
3. Aufstellung der Peer Group
3.1 Kriterien zur Auswahl der Vergleichsunternehmen
3.2 Air Berlin als deutsches Vergleichsunternehmen
3.3 Europäische Vergleichsunternehmen
3.3.1 KLM-Air France
3.3.2 British Airways
3.4 Probleme bei der Auswahl der Vergleichsunternehmen
4. Auswahl der geeigneten Multiplikatoren
4.1 Bildung der Multiplikatoren
4.2 Bedeutung und Kriterien der Multiplikatorenauswahl
4.3 EV/EBITDA Multiplikator
4.4 EV/Passagierzahl als Non-Financial Multiplikator
5. Berechnung der Multiplikatoren vergleichbarer börsennotierter Unternehmen
5.1 Berechnung der Equity- und Enterprise Values
5.2 Berechnung und Schätzung der Bezugsgrößen EBITDA und Passagierzahl
5.3 Zusammenfassung zu Multiplikatoren
5.4 Anpassung der Multiplikatoren durch Wertauf- und -abschläge
5.5 Aggregation der Multiplikatoren
6. Wertermittlung des Lufthansa Konzerns
6.1. Ermittlung der Bezugsgrößen des Lufthansa Konzerns
6.2. Bestimmung der Enterprise Values des Lufthansa Konzerns
6.3. Ermittlung der Equity Values des Lufthansa Konzerns
7. Interpretation der Ergebnisse
8. Stochastisches Multiplikatorenverfahren als Alternative zur verwendeten Methode
9. Zusammenfassung und kritische Würdigung des Multiplikatorenverfahrens
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Unternehmensbewertung der Lufthansa AG unter Anwendung verschiedener Multiples im Rahmen des Multiplikatorenverfahrens. Dabei wird kritisch beleuchtet, welche Stärken, Schwächen und Probleme sich bei der praktischen Anwendung dieser Bewertungsmethode ergeben.
- Analyse der Lufthansa AG inklusive Due Diligence
- Konstruktion einer Peer Group mit vergleichbaren Fluggesellschaften
- Auswahl und Anwendung von Financial und Non-Financial Multiplikatoren
- Kritische Würdigung des Multiplikatorenverfahrens im Vergleich zu stochastischen Modellen
Auszug aus dem Buch
1.2 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
Ziel dieser Arbeit ist es den Lufthansa Konzern durch Anwendung verschiedener Multiples anhand ähnlicher Unternehmen mit dem Multiplikatorenverfahren zu bewerten. Im Rahmen dieser Wertermittlung soll zu dieser Bewertungsmethode kritisch Stellung genommen werden, indem die Stärken und hauptsächlich die Schwächen und Probleme dieses Verfahrens, welche sich aus der praktischen Anwendung ergeben, herausgearbeitet und näher analysiert werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle Bedeutung der Unternehmensbewertung ein und grenzt verschiedene Bewertungsverfahren voneinander ab.
2. Analyse des Lufthansa Konzerns: Dieses Kapitel analysiert die Lufthansa AG mittels Due Diligence sowie Branchencharakteristika und gibt einen Ausblick auf die Zukunft.
3. Aufstellung der Peer Group: In diesem Kapitel werden Kriterien zur Auswahl von Vergleichsunternehmen definiert und potenzielle Kandidaten wie Air Berlin, KLM-Air France und British Airways analysiert.
4. Auswahl der geeigneten Multiplikatoren: Hier werden die methodischen Grundlagen für die Multiplikatorbildung gelegt und der EV/EBITDA- sowie der EV/Passagierzahl-Multiplikator begründet.
5. Berechnung der Multiplikatoren vergleichbarer börsennotierter Unternehmen: Dieses Kapitel beinhaltet die konkrete Ermittlung der Equity- und Enterprise Values sowie die Berechnung der Multiplikatoren für die Peer Group.
6. Wertermittlung des Lufthansa Konzerns: Hier erfolgt die eigentliche Bewertung der Lufthansa AG durch Multiplikation der eigenen Bezugsgrößen mit den berechneten Medianmultiplikatoren.
7. Interpretation der Ergebnisse: Dieses Kapitel wertet die ermittelten Unternehmenswerte aus und setzt diese in eine Bandbreite.
8. Stochastisches Multiplikatorenverfahren als Alternative zur verwendeten Methode: Hier wird eine computergestützte Simulationsvariante als Alternative zum Standard-Multiplikatorenverfahren vorgestellt.
9. Zusammenfassung und kritische Würdigung des Multiplikatorenverfahrens: Das abschließende Kapitel fasst die Probleme der Methode zusammen und würdigt ihre Anwendbarkeit kritisch.
Schlüsselwörter
Lufthansa AG, Multiplikatorenverfahren, Unternehmensbewertung, Peer Group, EV/EBITDA, Passagierzahl, Due Diligence, Enterprise Value, Equity Value, Finanzkrise, Luftverkehrsbranche, Marktkapitalisierung, Unternehmensanalyse, Kapitalstruktur, Börsenkurs
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung des Multiplikatorenverfahrens zur Bewertung der Lufthansa AG auf Basis vergleichbarer börsennotierter Unternehmen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die zentralen Felder sind die Unternehmensanalyse der Lufthansa, die Identifikation einer passenden Peer Group und die Berechnung sowie Interpretation verschiedener Multiplikatoren.
Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?
Das Hauptziel ist eine fundierte Wertermittlung der Lufthansa AG mittels Multiples sowie eine kritische Hinterfragung der Eignung dieses Verfahrens in der Praxis.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird das Multiplikatorenverfahren angewandt, ergänzt durch eine qualitative Unternehmensanalyse und eine abschließende kritische Würdigung im Vergleich zu stochastischen Verfahren.
Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Auswahl der Vergleichsunternehmen, der Berechnung der spezifischen Multiplikatoren (EV/EBITDA und EV/Passagierzahl) und deren Anwendung auf die Kennzahlen der Lufthansa.
Welche Begriffe beschreiben die Arbeit am besten?
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Unternehmensbewertung, Multiplikatorenansatz, Peer Group und Luftverkehrsbranche charakterisiert.
Warum wird Air Berlin als Vergleichsunternehmen herangezogen?
Air Berlin wird als wichtigster inländischer Konkurrent betrachtet, der trotz unterschiedlicher Größe und Strategie ähnliche Branchenrahmenbedingungen teilt.
Welchen Einfluss haben die unterschiedlichen Geschäftsjahre der Konkurrenten?
Die abweichenden Geschäftsjahresenden bei British Airways und KLM-Air France erschweren den direkten Ergebnisvergleich mit der Lufthansa, was im Modell durch fiktive Annahmen adressiert wird.
Ist das Multiplikatorenverfahren objektiv?
Nein, der Autor betont, dass die Auswahl der Multiplikatoren und die Adjustierungen stark subjektiv durch den Bewertenden beeinflusst werden.
- Quote paper
- Daniel Schreiber (Author), 2009, Bewertung der Lufthansa AG mittels Multiples, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185093