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Möglichkeiten der Ausgliederung von Teilfunktionen der Personalwirtschaft im Industriebetrieb

Titre: Möglichkeiten der Ausgliederung von Teilfunktionen der Personalwirtschaft im Industriebetrieb

Mémoire (de fin d'études) , 1997 , 57 Pages , Note: 1.3

Autor:in: Frank Renner (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Divers
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Die Kosten sind auch im Personalbereich ein entscheidendes ökonomisches Kriterium. Es wird diskutiert, wie sich die Kosten in ihrer Höhe und Struktur verändern. Die Qualität einer Leistung ist ein weiteres wichtiges Kriterium im Entscheidungsprozeß über Ausgliederungsmaßnahmen. Es wird diskutiert, wie die Qualität der Leistung durch eine Externalisierung beeinflußt wird. Ebenso ist die verfügbare Quantität der Leistung zu berücksichtigen. Es wird die Bereitstellung ausreichender Kapazitäten untersucht.

Bei einer Entscheidung sind auch die Risiken zu bedenken. An dieser Stelle werden die Gefahren bei einer Ausgliederung dargestellt.

Angesichts der strategischen Bedeutung der personalwirtschaftlichen Funktionsbereiche wird auch die mögliche spätere organisatorische Form der Ausgliederung in die Diskussion einbezogen.

Auch das Personal muß frühzeitig in die Überlegungen einbezogen werden. Unter diesem Kriterium wird der Verbleib der betroffenen Mitarbeiter angesprochen.

Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen

2.1 Begriff, Formen und Ziele der Ausgliederung

2.2 Begriff, Aufgaben und Stellung der Personalwirtschaft

3. Diskussion der Ausgliederung ausgewählter Teilfunktionen der Personalwirtschaft

3.1 Personalbedarfsermittlung

3.2 Personalbeschaffung

3.3 Aus- und Weiterbildung

3.4 Personalfreistellung

3.5 Lohn- und Gehaltsabrechnung

3.6 Gemeinschaftsverpflegung

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Ziel dieser Arbeit ist es, die Möglichkeiten und Potenziale der Ausgliederung (Outsourcing) von personalwirtschaftlichen Teilfunktionen in Industriebetrieben systematisch zu untersuchen und anhand ökonomischer sowie qualitativer Kriterien zu bewerten.

  • Grundlagen und Definitionen des Outsourcing-Begriffs
  • Analyse der Personalwirtschaft als Funktionsbereich im Industriebetrieb
  • Untersuchung spezifischer Teilfunktionen wie Personalbedarfsermittlung und Beschaffung
  • Bewertung von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie Personalfreistellung
  • Betrachtung administrativer Bereiche wie Lohnabrechnung und Gemeinschaftsverpflegung

Auszug aus dem Buch

3.1 Personalbedarfsermittlung

Eine wichtige Funktion der Personalwirtschaft ist die Ermittlung des Personalbedarfs, der zur Sicherstellung der Erfüllung der gegenwärtigen und zukünftigen Betriebsaufgaben erforderlich ist. Dabei ist der Personalbedarf nach Anzahl (quantitativ), Art (qualitativ), Zeitpunkt und Dauer (zeitlich) sowie Einsatzort (räumlich) zu ermitteln. Man unterscheidet den Gesamt- bzw. Bruttopersonalbedarf und den aktuellen Personalbedarf bzw. Nettopersonalbedarf, der sich als Differenz aus dem Gesamtpersonalbedarf und dem prognostizierten Personalbestand ergibt.

Zur Ermittlung des Bruttopersonalbedarfs werden die zukünftig zu leistenden Arbeitsmengen qualitativ und quantitativ vorausbestimmt und daraus die Anzahl der benötigten Arbeitskräfte einer bestimmten Qualifikation abgeleitet.

Die Grundlage zur Ermittlung des Nettopersonalbedarfs ist eine genaue Analyse des gegenwärtigen qualitativen und quantitativen Personalbestands und der zu erwartenden Veränderungen im Planungszeitraum. Der Nettopersonalbedarf kann entweder eine personelle Deckung, Überdeckung oder Unterdeckung ausweisen. Bei einer personellen Deckung sind keine Anpassungsmaßnahmen erforderlich. Bei einer personellen Unterdeckung muß Personal über den internen oder externen Arbeitsmarkt beschafft werden. Bei einer lediglich qualitativen Unterdeckung kann der Fehlbestand auch durch Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen ausgeglichen werden. Eine personelle Überdeckung erfordert gewöhnlich Personalfreistellungsmaßnahmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Bedeutung des Outsourcing im Wettbewerbsumfeld der Industrie ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit.

2. Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Outsourcing, Externalisierung und Ausgliederung und beschreibt die Kernaufgaben sowie die organisatorische Einordnung der Personalwirtschaft.

3. Diskussion der Ausgliederung ausgewählter Teilfunktionen der Personalwirtschaft: Dieser Hauptteil analysiert sechs spezifische Teilbereiche der Personalwirtschaft hinsichtlich der Eignung für eine Ausgliederung und diskutiert diese anhand ökonomischer und qualitativer Kriterien.

3.1 Personalbedarfsermittlung: Es wird erörtert, dass nur Teilaspekte dieser komplexen Planungsaufgabe sinnvoll ausgliederbar sind, da Steuerung und Kontrolle im Haus verbleiben sollten.

3.2 Personalbeschaffung: Dieses Kapitel untersucht die Möglichkeiten der externen Unterstützung bei der Personalsuche, insbesondere im Hinblick auf den externen Arbeitsmarkt und rechtliche Rahmenbedingungen.

3.3 Aus- und Weiterbildung: Hier wird aufgezeigt, dass die betriebliche Bildungsarbeit für eine vollständige Externalisierung geeignet ist, wobei eine enge inhaltliche Abstimmung essenziell bleibt.

3.4 Personalfreistellung: Die Arbeit beleuchtet die Möglichkeiten der externen Beratung bei Trennungsprozessen, insbesondere um rechtliche und psychologische Hürden effizient zu bewältigen.

3.5 Lohn- und Gehaltsabrechnung: Das Kapitel analysiert das Outsourcing-Potenzial in der Entgeltabrechnung, bei der vor allem Kostensenkungen durch EDV-gestützte externe Dienstleister erzielt werden können.

3.6 Gemeinschaftsverpflegung: Die Ausgliederung der Kantinenbewirtschaftung wird als sinnvolle Maßnahme beschrieben, um branchenfremde Aufgaben an spezialisierte Dienstleister zu übertragen.

4. Zusammenfassung: Die Arbeit resümiert, dass keine pauschale Empfehlung möglich ist, da jede Ausgliederungsentscheidung eine individuelle Abwägung der Vor- und Nachteile erfordert.

Schlüsselwörter

Outsourcing, Personalwirtschaft, Industriebetrieb, Personalbeschaffung, Personalfreistellung, Lohnabrechnung, Gemeinschaftsverpflegung, Ausgliederung, Kostenmanagement, Wettbewerbsvorteile, Externalisierung, Personalbedarfsermittlung, Aus- und Weiterbildung, Kernkompetenzen, Kostentransparenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung, welche personalwirtschaftlichen Teilfunktionen in einem Industriebetrieb sinnvoll an externe Dienstleister ausgegliedert werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die strategische Ausgliederung von Personalfunktionen, die Analyse von Kostenstrukturen sowie die qualitativen Auswirkungen einer solchen Externalisierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Möglichkeiten zur Ausgliederung personalwirtschaftlicher Teilaufgaben aufzuzeigen und Kriterien für eine fundierte betriebliche Entscheidungsfindung zu liefern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse der personalwirtschaftlichen Funktionen, kombiniert mit einer Diskussion anhand spezifischer Bewertungskriterien wie Kosten, Qualität und Risiken.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert konkret die Bereiche Personalbedarfsermittlung, Personalbeschaffung, Aus- und Weiterbildung, Personalfreistellung, Lohn- und Gehaltsabrechnung sowie Gemeinschaftsverpflegung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Outsourcing, Personalwirtschaft, Industriebetrieb, Externalisierung und Kernkompetenzen.

Warum ist eine vollständige Ausgliederung der Personalbedarfsermittlung nicht sinnvoll?

Weil die Steuerung, Kontrolle und das tiefgreifende betriebsinterne Insiderwissen für eine zuverlässige Bedarfsermittlung im Unternehmen verbleiben müssen.

Welche Vorteile bietet ein externer Dienstleister bei der Lohnabrechnung?

Ein externer Dienstleister ermöglicht Kosteneinsparungen durch Skaleneffekte bei der EDV-Nutzung und bringt spezialisiertes Fachwissen zu steuerlichen und gesetzlichen Anforderungen ein.

Wie gehen Unternehmen mit dem Kündigungsschutz bei Betriebsübergang um?

Da Kündigungen aufgrund eines Betriebsübergangs unzulässig sind (§ 613a BGB), wird häufig die Versetzung innerhalb des Betriebes oder die Übernahme des Personals durch den Dienstleister angestrebt.

Welche Rolle spielt die Gemeinschaftsverpflegung beim Outsourcing?

Sie gilt als branchenfremde, kostenverursachende Notwendigkeit, deren Ausgliederung an spezialisierte Anbieter Effizienzvorteile und eine qualitative Verbesserung des Serviceangebots verspricht.

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Résumé des informations

Titre
Möglichkeiten der Ausgliederung von Teilfunktionen der Personalwirtschaft im Industriebetrieb
Université
University of Göttingen
Note
1.3
Auteur
Frank Renner (Auteur)
Année de publication
1997
Pages
57
N° de catalogue
V185119
ISBN (ebook)
9783656995654
ISBN (Livre)
9783867460248
Langue
allemand
mots-clé
möglichkeiten ausgliederung teilfunktionen personalwirtschaft industriebetrieb
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Frank Renner (Auteur), 1997, Möglichkeiten der Ausgliederung von Teilfunktionen der Personalwirtschaft im Industriebetrieb, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185119
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Extrait de  57  pages
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