In den vergangenen Jahren sind die Begriffe „Online“ und „Datenautobahn “ zu Schlagwörtern geworden, die überwiegend für das Phänomen Internet stehen. Presse, Hörfunk und Fernsehen widmen sich immer eingehender diesem Bereich. Etwa 30 bis 40 Millionen Menschen - so schätzt die Internet Society - sind heute schon auf dem „Online-Trip“. Gemeint ist das Internet, das größte Computernetz der Welt. Die Nutzung und die Anzahl der Teilnehmer nehmen von Monat zu Monat gewaltig zu , insbesondere bedingt durch graphische und komfortable Benutzeroberflächen, die eine bequeme Handhabung für jedermann ermöglichen. Das „Netz aller Netze“, wie es auch häufig genannt wird, bietet bereits heute grenzenlose Kommunikation rund um den Erdball; bis zur Jahrtausendwende wird mit etwa 250 Millionen Nutzern gerechnet. Dies sind entscheidende Gründe, sich mit der Materie Internet auf der betriebswirtschaftlichen Ebene zu befassen. Diese neue Form der Kommunikation und Information - via Datenhighway - bietet die Möglichkeit, weltweit eine große Zahl von Kunden und Interessenten anzusprechen. Daraus lassen sich insbesondere neue und ungeahnte Chancen in den Bereichen Vertrieb, Absatz und Marketing entwickeln. Diese Diplomarbeit bietet eine wissenschaftliche und systematische Darstellung der Möglichkeiten und Hindernisse eines Marketing im Internet.
Inhaltsverzeichnis
1 Problemstellung
1.1 Themenbegründung
1.2 Vorgehensweise und Zielsetzung
2 Grundlagen
2.1 Marketing mit Neuen Medien
2.1.1 Begriffsdefinition
2.1.2 Entwicklung des Marketing mit Neuen Medien
2.1.3 Einsatzmöglichkeiten der Neuen Medien im Marketing
2.1.3.1 Digitales Kabel- und Satellitenfernsehen
2.1.3.2 CD-ROM, CD-I und DVD
2.1.3.3 Online-Medien
2.1.3.4 Andere moderne Medien
2.1.4. Ziele des Marketing mit Neuen Medien
2.2 Das Internet
2.2.1 Begriffsdefinition
2.2.2 Geschichte des Internet
2.2.3 Aufbau des Internet
2.2.4 Beschreibung der wichtigsten Dienste
2.2.4.1 World Wide Web (WWW, W3)
2.2.4.2 Electronic Mail (E-MAIL)
2.2.4.3 Usenet News
2.2.4.4 File Transfer Protocol (FTP)
2.2.4.5 Andere interessante Dienste
2.2.5 Nutzer des Internet
2.2.6 Netzkultur
3 Neue Möglichkeiten durch Marketing im Internet
3.1 Marktinformationsbeschaffung
3.2 Produktpolitik
3.3 Kontrahierungspolitik
3.4 Distributionspolitik
3.4 Kommunikationspolitik
3.5 Einheitlichkeit im Marketing-Mix
4 Risiken und Probleme des Internet für das Marketing
4.1 Sicherheit des Netzes
4.2 Übertragungsraten und Preise
4.3 Image des Internet
4.4 Rechtliche Fragen und Sonstiges
5 Alternativen und Zukunft
5.1 Kommerzielle Online-Dienste als Alternativen zum Internet
5.1.1 Telekom-Online (TOL)
5.1.2 CompuServe (CIS)
5.1.3 Microsoft Network (MSN)
5.2 Zukünftige Entwicklung
6 Überlegungen zu einem möglichen Internet-Auftritt am Beispiel der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH
6.1 Die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV)
6.2 Nutzen des Internet
6.2.1 Aus Sicht der Kunden der WVV
6.2.2 Aus Sicht der WVV
6.3 Konzeption eines Internet-Auftritts für die WVV
6.3.1 Kosten und Betreuung
6.3.2 Sicherheit
6.4 Resümee
7 Schlußwort
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit bietet eine wissenschaftliche und systematische Darstellung der Möglichkeiten und Hindernisse für den Einsatz von Marketinginstrumenten im Internet. Sie untersucht praxisorientiert, wie Unternehmen neue Kommunikations- und Vertriebswege im Netz nutzen können, welche Risiken dabei bestehen und wie ein konkreter Internet-Auftritt, beispielhaft dargestellt am Fall der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV), konzipiert werden kann.
- Theoretische Grundlagen des Marketings mit neuen Medien und dem Internet
- Analyse neuer Möglichkeiten in den Bereichen Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationspolitik
- Risiko- und Problemanalyse des Internets als Marketingplattform
- Vergleich des Internets mit anderen kommerziellen Online-Diensten
- Praktische Konzeption und Implementierung eines Internet-Auftritts für ein Versorgungsunternehmen
Auszug aus dem Buch
2.2.4.1 World Wide Web (WWW, W3)
Das World Wide Web liest sich wie ein riesiges Buch, in dem die Informationen über die ganze Welt verteilt sind. Es ist möglich, jede Art von Daten aus dem Internet abzurufen. Diese Daten können Texte, Grafiken, Musik und sogar kleine Filme sein. Durch die äußerst anwenderfreundliche und graphische Benutzeroberfläche der meisten Browser ist das Navigieren im WWW selbst für den Laien leicht zu handhaben. Anhand der farbig markierten (meist unterstrichenen) „Links“ kann man sich immer weiter auf der Suche nach mehr Informationen durch das W3 hangeln; im Internet-Jargon „surfen“ genannt. Aufgrund der benutzerfreundlichen und multimedialen Anwendung wurde das WWW inzwischen zum meistgenutzten Dienst im Internet. Zur Verdeutlichung ist hier als ein Beispiel die Homepage von Focus-Online abgebildet (s. Abb. 6).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Problemstellung: Einleitung in die Bedeutung des Internets für die Betriebswirtschaft und Darstellung der Zielsetzung der Arbeit.
2 Grundlagen: Theoretische Einführung in das Marketing mit Neuen Medien sowie technischer Aufbau und Geschichte des Internets.
3 Neue Möglichkeiten durch Marketing im Internet: Untersuchung der Chancen für die klassische Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationspolitik.
4 Risiken und Probleme des Internet für das Marketing: Kritische Betrachtung von Sicherheitsaspekten, Übertragungsgeschwindigkeiten sowie rechtlichen und gesellschaftlichen Hürden.
5 Alternativen und Zukunft: Diskussion kommerzieller Online-Dienste als Alternative zum Internet und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
6 Überlegungen zu einem möglichen Internet-Auftritt am Beispiel der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH: Praxisorientierte Fallstudie zur Planung und Konzeption eines Internet-Auftritts für ein kommunales Versorgungsunternehmen.
7 Schlußwort: Zusammenfassung der Ergebnisse und Fazit zur Notwendigkeit der Beherrschung neuer Medientechnologien für die zukünftige Konkurrenzfähigkeit.
Schlüsselwörter
Internet, Marketing, Online-Marketing, World Wide Web, Neue Medien, Direktmarketing, Online-Dienste, E-Commerce, Multimedia, Unternehmensstrategie, Netz-Sicherheit, Online-Marktforschung, Kommunikationspolitik, Distribution, WVV
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?
Die Diplomarbeit befasst sich mit den Möglichkeiten und Risiken des Marketings im Medium Internet unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Im Zentrum stehen die theoretischen Grundlagen des Marketings, die Chancen für die Marketing-Mix-Instrumente, die Risiken des Netzes sowie die praktische Anwendung am Beispiel eines lokalen Versorgers.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Ziel ist eine praxisorientierte Darstellung, wie Unternehmen die neuen Möglichkeiten des Internets nutzen können, um ihre Wettbewerbsfähigkeit durch moderne Kommunikations- und Vertriebswege zu sichern.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu Marketing und Neuen Medien sowie einer praxisnahen Konzeptionsstudie für ein spezifisches Unternehmen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der neuen Marketing-Möglichkeiten, eine Auseinandersetzung mit Risiken (Sicherheit, Kosten) und den Vergleich mit kommerziellen Online-Diensten.
Welche Schlüsselbegriffe prägen die Untersuchung?
Zentrale Begriffe sind Online-Marketing, World Wide Web, Net-Sicherheit, neue Medien und betriebswirtschaftliche Konzeption.
Wie wird der Internet-Auftritt der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH geplant?
Die Konzeption umfasst strategische Überlegungen, die Festlegung von Zielgruppen, ein Inhouse/Outhouse-Konzept für die technische Umsetzung sowie Fragen zur Vermarktung und Erfolgs-Kontrolle.
Welche Rolle spielt die Sicherheit im Marketingkontext?
Die Sicherheit ist ein zentrales Problemthema, da Unsicherheiten bei der Datenübertragung und beim Online-Bezahlen den Erfolg im Online-Shopping derzeit noch hemmen.
- Quote paper
- Joachim Freiherr von Lüninck (Author), 1996, Marketing im Internet, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185121