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Geschäftsberichterstattung im Internet

Title: Geschäftsberichterstattung im Internet

Diploma Thesis , 1997 , 110 Pages , Grade: 2.3

Autor:in: Matthias Schulz (Author)

Business economics - Miscellaneous
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"Die Schnellen fressen die Langsamen" . Mit diesem Satz machte Edmund Hug, der neue Chef der IBM-Landesgesellschaften, in einem kürzlich erschienenen Artikel1 der Zeitschrift Capital auf den herrschenden Kampf um bessere Kommunikations- und Informationsinfrastrukturen aufmerksam. Die Suche nach leistungsfähigeren Informationskanälen ist mehr als ein Trend. Sie weist vielmehr auf eine sich verändernde Gewichtung zwischen Informationen und materiellem Vermögen hin. Im gegenwärtigen und besonders im zukünftigen Wettbewerb wird in vielen Branchen derjenige erfolgreich sein, der über aktuellere und besser aufbereitete Informationen verfügt als seine Konkurrenten. In einer Umwelt, die von technologischen Neuerungen und ständigem Wandel geprägt ist, sind nur aktuelle Informationen und Zahlen aussagekräftig. Die Manager modern geführter Unternehmen verbessern deshalb die Ausbildung ihrer Mitarbeiter, führen Workflow- und Groupwaresysteme ein, tauschen über EDI mit Zulieferern Daten aus und stellen Internet-Zugänge für Ihre Mitarbeiter zur Verfügung.
Diese Veränderungen im innerbetrieblichen Kommunikationssystem und in der Vernetzung mit Zulieferern werden in Zukunft nicht ausreichen, um den Erfolg einer Unternehmung zu determinieren, denn auch Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre ändern ihr Anspruchsniveau. Sie wollen schneller und komfortabler über relevante Unternehmensdaten verfügen können. Aktionäre werden in naher Zukunft Aktualität nicht mehr nur als Zusatzleistung, sondern als Grundvoraussetzung für eine Investition betrachten. Wie die vorliegende Arbeit aufzeigt, ist es möglich, diesen zukünftigen Anforderungen schon heute gerecht zu werden. Das Internet bietet dabei eine zeitgemäße Plattform für moderne Kommunikationsstrukturen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

1.2 Methodik

1.3 Untersuchungsobjekt

2. Grundlagen

2.1 Der Geschäftsbericht

2.1.1 Historie und Begriff

2.1.2 Adressatenkreis

2.1.3 Bedeutung für die betriebliche Praxis

2.1.4 Aktuelle Entwicklungen und Ausblick

2.2 Das Internet

2.2.1 Historie und Begriff

2.2.2 Bedeutung für die betriebliche Praxis

2.2.3 Aktuelle Entwicklungen und Ausblick

2.2.4 Abgrenzung der Begriffe Intranet und Extranet

3. Gesetze und Regelungen

3.1 Erfüllung gesetzlicher Pflichten

3.2 Allgemeine Regelungen für den Geschäftsbericht

3.2.1 Inhalt und Aufbau des Geschäftsberichtes

3.2.2 Anordnung der Komponenten

3.3 Spezielle Regelungen für den Online-Geschäftsbericht

3.3.1 Ausgangslage

3.3.2 Informations- und Kommunikationsdienstegesetz (IuKDG)

3.3.3 Mediendienste-Staatsvertrag (MDStV)

3.3.4 Rundfunkstaatsvertrag

3.3.5 Telekommunikationsgesetz (TKG)

3.3.6 Exkurs: Implikationen für den steuerberatenden Berufsstand

3.4 Fazit

4. Empirische Untersuchung

4.1 Untersuchungsziele

4.2 Untersuchungsmethode

4.3 Untersuchungsergebnisse

4.3.1 Unternehmenskommunikation

4.3.2 Feedbackfunktion

4.3.3 Auswertung der Fragebögen

4.3.4 Untersuchung der Geschäftsberichte

4.4 Vergleich mit amerikanischen Geschäftsberichten

4.5 Fazit

5. Vorgehensweise zur Veröffentlichung eines Online-Geschäftsberichts

5.1 Zielsetzung und Methodik

5.2 Datenaufbereitung und Design des Berichts

5.2.1 Umfang des Informationsangebots

5.2.2 Gestaltung des Berichts

5.2.3 Benutzerführung

5.3 Publikation und Bekanntmachung des Online-Geschäftsberichts

5.3.1 Voraussetzungen

5.3.2 Bekanntmachung der Webpräsenz

5.4 Erfolgsmessung der Online-Aktivität

6. Pro und Kontra

6.1 Pro

6.1.1 Verbesserung der Kommunikation

6.1.2 Entlastung des Unternehmens

6.1.3 Bessere Aufbereitung von Informationen

6.1.4 Strategische Vorteile

6.2 Kontra

6.3 Kostenvergleich:

6.4 Exkurs: Geschäftsberichte auf CD-ROM und Diskette

7. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht, wie deutsche Unternehmen die Möglichkeiten des Internets für ihre Geschäftsberichterstattung nutzen, welche rechtlichen Rahmenbedingungen dabei bestehen und wie ein multimedialer Geschäftsbericht optimal gestaltet werden kann, um den Anforderungen von Investoren und Öffentlichkeit gerecht zu werden.

  • Rechtliche Anforderungen und Pflichten bei der Online-Publikation von Finanzdaten
  • Empirische Analyse des aktuellen Status der Online-Geschäftsberichterstattung bei deutschen Unternehmen
  • Konzeptionelle Vorschläge zur Planung und multimedialen Gestaltung von Online-Berichten
  • Analyse von Navigations- und Benutzungskonzepten im digitalen Umfeld
  • Kosten-Nutzen-Vergleich zwischen klassischen gedruckten Berichten und digitalen Formaten

Auszug aus dem Buch

2.1.3 Bedeutung für die betriebliche Praxis

Die "Finanzierung mit Eigenkapital und Fremdkapital langfristig zu sichern, wird (...) immer mehr zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor." Ökonomisch denkende Kapitalanleger stellen einem Unternehmen Kapital nur dann zu marktüblichen Konditionen zur Verfügung, wenn ihnen ausreichend vergleichbare Informationen über die Unternehmenslage zur Verfügung stehen.

Außerdem berühren vor allem Großunternehmungen durch ihre Tätigkeit in den verschiedensten Bereichen öffentliche Interessen.

Die Unternehmen begegnen diesen Anforderungen mit Investor-Relations- oder Public-Relations-Maßnahmen wie Aktionärsbriefe, Finanz- und Imageanzeigen, Pressemitteilungen und vor allem mit dem jährlich veröffentlichtem Geschäftsbericht. Dieser ist sowohl für die Kapitalanleger als auch für die interessierte Öffentlichkeit häufig die erste und wichtigste Informationsquelle.

Deshalb wird insbesondere der freie Teil des Geschäftsberichtes neben der besseren Information der Leser auch immer mehr zur werbenden Selbstdarstellung mit dem Ziel der Erhöhung des Bekanntheitsgrades und der Imageverbesserung des berichtenden Unternehmens benutzt. Der Geschäftsbericht wird dadurch zu einer Mischung aus Informationsinstrument und Imagebroschüre.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die wachsende Bedeutung von Informations- und Kommunikationsinfrastrukturen für den Unternehmenserfolg und führt in die Problematik der Online-Geschäftsberichterstattung ein.

2. Grundlagen: Es werden die theoretischen Grundlagen des klassischen Geschäftsberichts sowie die technologische Entwicklung des Internets und verwandter Netzwerkstrukturen wie Intranet und Extranet dargelegt.

3. Gesetze und Regelungen: Dieses Kapitel erörtert die rechtlichen Rahmenbedingungen für Internetpublikationen, insbesondere unter Berücksichtigung von Informations- und Kommunikationsdienstegesetzen und deren Relevanz für Unternehmen.

4. Empirische Untersuchung: Die Untersuchung analysiert anhand einer Stichprobe, inwieweit deutsche Großunternehmen bereits Geschäftsberichte im Internet veröffentlichen und wie diese technisch und inhaltlich aufbereitet sind.

5. Vorgehensweise zur Veröffentlichung eines Online-Geschäftsberichts: Hier werden praktische Empfehlungen für Planung, Design, Publikation und Erfolgsmessung multimedialer Online-Geschäftsberichte gegeben.

6. Pro und Kontra: Es erfolgt eine kritische Abwägung der Vor- und Nachteile sowie ein Kostenvergleich zwischen gedruckten Berichten, Online-Publikationen und anderen digitalen Datenträgern.

7. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Einschätzung über das Potenzial des Internets als Instrument für die moderne Unternehmenskommunikation und den Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Geschäftsbericht, Internet, Unternehmenskommunikation, Investor-Relations, Public-Relations, Online-Publikation, Multimedia, Interaktivität, Navigation, Webdesign, Informationsgehalt, Finanzdaten, Unternehmensimage, Rechtliche Rahmenbedingungen, Benchmarking.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Digitalisierung der Geschäftsberichterstattung und untersucht, wie Unternehmen das Internet nutzen können, um ihre Finanzberichte effektiv und rechtssicher zu publizieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die rechtlichen Rahmenbedingungen (z.B. IuKDG), technologische Gestaltungsaspekte von Webpräsenzen, eine empirische Status-Quo-Analyse deutscher Unternehmen sowie eine strategische Nutzenbewertung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, anwendbare Verfahrensvorschläge für die Praxis zu entwickeln, wie ein multimedialer, interaktiver Geschäftsbericht konzipiert werden sollte, um sowohl gesetzliche Anforderungen zu erfüllen als auch das Unternehmensimage zu stärken.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Untersuchung verwendet?

Die Arbeit kombiniert Grundlagenforschung mit einer empirischen Untersuchung, bei der eine Stichprobe von 100 großen deutschen Unternehmen mittels Internetrecherche und E-Mail-Befragungen analysiert wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erörterung rechtlicher Restriktionen, eine empirische Bestandsaufnahme, Anleitungen zur technischen Umsetzung (Webdesign, Benutzerführung) sowie eine Kosten-Nutzen-Analyse der verschiedenen Publikationsmedien.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Neben dem Kernbegriff "Geschäftsbericht" sind "Internet", "Investor-Relations", "Multimedia", "Interaktivität" und "Unternehmenskommunikation" maßgebliche Begriffe.

Warum wird die Trennung von obligatorischem und freiem Teil im Online-Bericht betont?

Die Arbeit betont diese Trennung, um sicherzustellen, dass die prüfungspflichtigen Daten (gesetzlicher Teil) klar von werblichen Inhalten (freier Teil) abgegrenzt sind, damit Nutzer nicht durch die Hyperlink-Struktur in die Irre geführt werden.

Was ist das Ergebnis des Kostenvergleichs zwischen gedruckten und digitalen Berichten?

Das Ergebnis zeigt, dass der Aufwand für digitale Berichte eher fixer Natur (Planung, Gestaltung) ist, während beim Druck variable Kosten anfallen, wobei sich eine Online-Publikation vor allem bei großen Zielgruppen amortisiert.

Welche Empfehlung gibt die Arbeit für die Benutzerführung?

Es wird empfohlen, eine intuitive Steuerung zu wählen, die an gedruckten Berichten orientiert ist, aber durch standardisierte Hyperlinks, Suchfunktionen und ein klares Inhaltsverzeichnis die Vorteile der digitalen Navigation nutzt.

Excerpt out of 110 pages  - scroll top

Details

Title
Geschäftsberichterstattung im Internet
College
Saarland University
Grade
2.3
Author
Matthias Schulz (Author)
Publication Year
1997
Pages
110
Catalog Number
V185149
ISBN (eBook)
9783656994558
ISBN (Book)
9783867460545
Language
German
Tags
geschäftsberichterstattung internet
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Matthias Schulz (Author), 1997, Geschäftsberichterstattung im Internet, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185149
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