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Einstellungs - Verhaltens - Inkonsistenz am Beispiel umweltorientierten Kaufverhaltens

Eine empirische Untersuchung

Titel: Einstellungs - Verhaltens - Inkonsistenz am Beispiel umweltorientierten Kaufverhaltens

Diplomarbeit , 1999 , 116 Seiten , Note: 1

Autor:in: Wolfgang Treber (Autor:in)

BWL - Allgemeines
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Die ökologische ( Selbst- ) Zerstörung unserer Industriegesellschaft ist nach der Überzeugung zahlreicher Wissenschaftler nur dann zu verhindern, wenn sowohl Unternehmen, als auch Konsumenten im Rahmen ihrer Produktions- bzw. Konsumprozesse einen eigenständigen Beitrag zum Schutz der natürlichen Umwelt leisten.
Dieser ökologischen Herausforderung haben sich in den vergangenen Jahren zunehmend mehr Unternehmen ( z.B. aus der Reinigungsmittelbranche ) durch die Herstellung umweltorientierter( umweltfreundlicher ) Produkte gestellt. Zweifellos resultiert diese unternehmerische Neuorientierung neben gestiegenem Problembewußtsein sowie umweltpolitisch und gesellschaftlich artikulierten Forderungen auch aus der Hoffnung, Kundenbedürnisse zu befriedigen und neue Markt- und Wettbewerbschancen zu erlangen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2. Praktische Relevanz

1.3. Zielsetzung und Vorgehensweise

1.4. Begriffe und Grundlagen.

1.4.1. Einstellung

1.4.2. Wert

1.4.3. Motivation

2. Psychologische Theorien zur Einstellungs - Verhaltens – Relationen

2.1. Strukturmodelle im Bereich der Einstellungs - Verhaltens – Forschung

2.1.1. „Theorie des überlegten Handelns“

2.1.2. „Theorie des geplanten Verhaltens“

2.1.2.1. Potentielle Modellerweiterung um das Konstrukt «Habit»

2.1.2.2. Potentielle Modellerweiterung um das Konstrukt «wahrgenommenes Verhalten/ Konsequenzen»

2.2. Prozeßmodelle im Bereich der Einstellungs - Verhaltens – Forschung

2.2.1. MODE - Modell

2.2.2. Motivationspsychologische Theorien

2.2.2.1. „Rubikonmodell der Handlungsphasen“

2.2.2.2. „Theorie der Handlungskontrolle“

3. Einstellungs - Verhaltens - Diskrepanz bei umweltorientiertem Kaufverhalten

3.1. Definition und Diskussion des Konstrukts «Umweltbewußtsein»

3.1.1. Entwicklung des „Umweltbewußtseins“ in Deutschland

3.1.2. Bedeutungsebenen und Konzeptionen des «Umweltbewußtseins»

3.2. Grundlagen zum Verständnis individuellen Kaufverhaltens

3.2.1. „Stimulus – Organism – Response“ – Elemente

3.2.2. Bedürfnisse und Nutzen

3.2.3. Normen und situative Gegebenheiten

3.3. Empirische Forschungsergebnisse zur Relation «Umweltbewußtsein» – «Umweltverhalten»

3.4. Ableitung und Ausgestaltung eines eigenen Untersuchungsmodells

3.5. Konzeption und Durchführung einer empirischen Studie

3.5.1. Operationalisierung der Untersuchungsvariablen

3.5.2. Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse

3.5.2.1. Deskriptive Befunde

3.5.2.2. Ergebnisse der Modellanalyse

3.6. Implikationen für die Vermarktung umweltfreundlicher Produkte

4. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der Einstellungs-Verhaltens-Diskrepanz im Kontext umweltorientierten Kaufverhaltens. Ausgehend von allgemeinen psychologischen Theorien zur Einstellungs-Verhaltens-Relation entwickelt der Autor ein eigenes Untersuchungsmodell, das durch eine empirische Studie verifiziert wird, um daraus Implikationen für die Vermarktung umweltfreundlicher Produkte abzuleiten.

  • Analyse von Struktur- und Prozessmodellen der Einstellungs-Verhaltens-Forschung.
  • Erforschung der psychologischen Determinanten des Umweltbewusstseins.
  • Konzeption und Durchführung einer empirischen Untersuchung zum umweltorientierten Kaufverhalten.
  • Untersuchung moderierender Effekte wie der Handlungskontrolle.
  • Ableitung praxisorientierter Vermarktungsempfehlungen für umweltfreundliche Produkte.

Auszug aus dem Buch

1.1. Problemstellung

Die ökologische ( Selbst- ) Zerstörung unserer Industriegesellschaft ist nach der Überzeu gung zahlreicher Wissenschaftler nur dann zu verhindern, wenn sowohl Unternehmen, als auch Konsumenten im Rahmen ihrer Produktions- bzw. Konsumprozesse einen eigenstän digen Beitrag zum Schutz der natürlichen Umwelt leisten.

Dieser ökologischen Herausforderung haben sich in den vergangenen Jahren zunehmend mehr Unternehmen ( z.B. aus der Reinigungsmittelbranche ) durch die Herstellung um weltorientierter ( umweltfreundlicher ) Produkte gestellt. Zweifellos resultiert diese unter nehmerische Neuorientierung neben gestiegenem Problembewußtsein sowie umweltpoli tisch und gesellschaftlich artikulierten Forderungen auch aus der Hoffnung, Kundenbedür nisse zu befriedigen und neue Markt- und Wettbewerbschancen zu erlangen.

Diese Hoffnung wurde und wird durch die Ergebnisse vielfältiger Bevölkerungsumfragen ( in Deutschland ) genährt, die übereinstimmend eine zunehmende Verbrauchersensibilisie rung für Umweltprobleme und deren Lösungen ausweisen. Als Indikator dieser Sensibi lisierung fungiert in zahlreichen Untersuchungen das „Umweltbewußtsein“ des Einzelnen, das der Autor dieser Arbeit, späteren Begriffserörterungen vorgreifend, als ( positive ) „Einstellung“ zur natürlichen Umwelt versteht.

Gemäß der empirischen Befunde sind Ende der 90er Jahre ca. 60 % der deutschen Bevöl kerung „umweltbewußt“, was den unternehmerischen Glauben an ein positives Konsum klima für umweltorientierte Produkte zu bestätigen scheint. Doch diese Erhebungsdaten spiegeln sich leider selten in den tatsächlichen Absatzzahlen wider, weshalb in einigen themenbezogenen Veröffentlichungen der Begriff „Verhaltenslücke“ kursiert mit dem die Autoren die Divergenz zwischen der inneren, psychischen Determinante „Umweltbewußt- sein“ und umweltorientiertem Kaufverhalten als äußerer, manifester Verhaltensweise be schreiben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik des umweltorientierten Kaufverhaltens ein, definiert zentrale Begriffe und skizziert die Zielsetzung und Vorgehensweise der Arbeit.

2. Psychologische Theorien zur Einstellungs - Verhaltens – Relationen: Hier werden relevante Struktur- und Prozessmodelle der Sozialpsychologie vorgestellt und evaluiert, die als theoretische Basis für das Untersuchungsmodell dienen.

3. Einstellungs - Verhaltens - Diskrepanz bei umweltorientiertem Kaufverhalten: In diesem Kapitel wird das Konstrukt „Umweltbewusstsein“ spezifiziert, der empirische Untersuchungsaufbau erläutert und die Ergebnisse hinsichtlich des Kaufverhaltens diskutiert.

4. Fazit und Ausblick: Das letzte Kapitel fasst die Kernergebnisse der Untersuchung zusammen und bietet einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen zur Verringerung der Einstellungs-Verhaltens-Diskrepanz.

Schlüsselwörter

Umweltbewusstsein, Kaufverhalten, Einstellungs-Verhaltens-Diskrepanz, Theorie des überlegten Handelns, Theorie des geplanten Verhaltens, Handlungskontrolle, Marketing, Empirische Untersuchung, Konsumentenverhalten, Umweltorientierte Produkte, Nutzen, Motivationspsychologie, MODE-Modell, Rubikonmodell, Sozialpsychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die theoretischen Hintergründe und empirischen Zusammenhänge zwischen dem Umweltbewusstsein von Konsumenten und deren tatsächlichem, umweltorientierten Kaufverhalten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind psychologische Einstellungs- und Verhaltensmodelle, die Operationalisierung von Umweltbewusstsein sowie die Anwendung dieser Theorien auf das betriebswirtschaftliche Marketing.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen einer positiven Einstellung zur Umwelt und dem tatsächlichen Kaufverhalten zu erklären und durch ein empirisch fundiertes Modell handlungsrelevante Faktoren zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse psychologischer Theorien (Struktur- und Prozessmodelle) und einer eigenen empirischen quantitativen Studie mittels standardisierter Fragebögen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Kapitel 2), die Definition und Kontextualisierung des Umweltbewusstseins (Kapitel 3.1) sowie die Konzeption und Auswertung einer empirischen Studie (Kapitel 3.5).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Umweltbewusstsein, Einstellungs-Verhaltens-Diskrepanz, Theorie des geplanten Verhaltens, Handlungskontrolle und Konsumentenverhalten charakterisiert.

Welche Rolle spielt die Variable „Handlungskontrolle“ in der Studie?

Die Handlungskontrolle fungiert als moderierende Variable, die erklärt, warum Personen trotz einer vorhandenen Kaufabsicht diese in manchen Situationen nicht realisieren können.

Wie schätzt der Autor die Vermarktbarkeit umweltfreundlicher Produkte ein?

Der Autor empfiehlt eine gezielte Markenbildung und die Verbesserung der Produktverfügbarkeit sowie die Verminderung von Informationsdefiziten, um das umweltorientierte Kaufverhalten durch Adressierung individueller Nutzenmotive zu fördern.

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Details

Titel
Einstellungs - Verhaltens - Inkonsistenz am Beispiel umweltorientierten Kaufverhaltens
Untertitel
Eine empirische Untersuchung
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Note
1
Autor
Wolfgang Treber (Autor:in)
Erscheinungsjahr
1999
Seiten
116
Katalognummer
V185316
ISBN (eBook)
9783656999218
ISBN (Buch)
9783867462471
Sprache
Deutsch
Schlagworte
einstellungs verhaltens inkonsistenz beispiel kaufverhaltens eine untersuchung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Wolfgang Treber (Autor:in), 1999, Einstellungs - Verhaltens - Inkonsistenz am Beispiel umweltorientierten Kaufverhaltens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185316
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Leseprobe aus  116  Seiten
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