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Informations- und Kommunikationsnetzwerke als Einflußfaktor im Wettbewerb der Regionen am Beispiel der Region Rhein-Main

Title: Informations- und Kommunikationsnetzwerke als Einflußfaktor im Wettbewerb der Regionen am Beispiel der Region Rhein-Main

Diploma Thesis , 1998 , 110 Pages , Grade: 3

Autor:in: Diplom Kaufmann Thomas Kroemer (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Summary Excerpt Details

Ziele der Arbeit Globalisierung ist eine intensivere Form der Internationalisierung und ist gleichzeitig der Hintergrund für diese Arbeit.
Innovationen und neue Techniken haben ein Veränderungspotential, welches jeweils unterschiedlich ist. Das Veränderungspotential kann Vorteile und gleichzeitig auch Nachteile haben. Viele Auswirkungen der IuK-Netzwerke sind noch nicht geklärt und absehbar. Diese Arbeit versucht den Stand der Vernetzung und ihrer Raumwirksamkeit zu beschreiben.
1) Was ist so besonders am Phänomen der Netzwerke? Die immanenten
Gesetze der „Netzwerke“ und ihre technischen Ausprägungen werden erklärt.
Es werden aber auch Ideen vorgestellt nach welchen Mustern Entwicklungen vonstatten gehen und die Raumwirksamkeit von IuK-Netzwerken diskutiert.
IuK-Netzwerke haben mit Güter- und Personenverkehr die Gemeinsamkeit der Distanzüberwindung.
2) Insbesondere das Veränderungspotential der IuK-Netzwerke für den
materiellen Transport und ihre Raumwirksamkeit werden skizziert.
Das Veränderungspotential von IuK-Netzwerken als Schlüsseltechnologie mit
Querschnittsfunktionen für andere Sektoren der Wirtschaft wird beschrieben.
Eine Übersicht über mögliche andere Standortfaktoren hilft IuK-Netzwerke als
Standortfaktor zu relativieren. Besonders Regionen, deren Bewohner mit
anderen Regionen um begrenzte Ressourcen konkurrieren, stehen hier im
Blickpunkt.
3) Können IuK-Netzwerke den Regionen helfen, ihre eigene Position
gegenüber andere Regionen zu verbessern?. Denkbar ist der Ausbau und die finanzielle Förderung von IuK-Netzwerken. Gibt es noch andere Ansätze z.B. innerhalb regionaler Milieus die Position einer Region zu verbessern?
4) Was ist wenn die anderen Regionen die gleichen Netzwerke besitzen, wenn eine Art von Wettrüsten entsteht?
Das Veränderungspotential der IuK-Netzwerke beeinflußt auch die Region Rhein-Main. Möglichkeiten, Restriktionen und Risiken werden zum Ende der Arbeit vorgestellt. Es wird auch kurz auf mögliche Konkurrenzregionen eingegangen. Die Region-Rhein-Main hat eine besondere Branchenstruktur und eine unterschiedliche Ausstattung mit IuK-Netzwerken.
5) Welche besonderen Branchen sind in der Rhein-Main-Region ansässig und wie ist der Stand der Vernetzung besonders in Frankfurt a.M.?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 Problemstellung

1.2 Ziele der Arbeit

1.3 Gang der Untersuchung

2 IUK-NETZWERKE

2.1.1 Netzeffekte

2.1.2 Theorem der Kontaktkostenreduktion

2.2 Übertragungswege von IuK- Netzwerken

2.2.1 Betreiber von Übertragungswegen

2.2.2 Übertragungswege

2.2.2.1 Kupferkabelnetz

2.2.2.1.1 TV-Kabelnetz

2.2.2.2 Lichtwellenleiter

2.2.2.3 Stromnetz

2.2.2.4 Funknetz

2.2.2.4.1 Richtfunk

2.2.2.4.2 Satelliten gestützte Netze

2.3 Raumwirksamkeit von IuK- Netzwerken

2.3.1 Zentralisierung

2.3.2 Dezentralisierung

2.3.3 Zentralisierung und Dezentralisierung

3 GLOBALISIERUNG UND STANDORTWAHL

3.1 Wettbewerb der Regionen

3.1.1 Marketing für Regionen

3.1.1.1 Schlüsseltechnologien und regionale Milieus

3.1.1.2 Modell des Standort-Marketing nach Kotler

3.2 Standortfaktoren bei der Standortwahl

3.2.1 Übersicht über Standortfaktorkataloge

3.2.2 IuK-Netzwerke als Standortfaktor

3.2.2.1 IuK-Technologie und Produktivität

3.3 Modell der Standortwahl

4 RHEIN-MAIN-REGION

4.1 Branchen-Struktur

4.2 Kosten der Telekommunikation im Rhein-Main-Gebiet

4.2.1 Kosten der Anbindung

4.2.1.1 Citynetz Betreiber in Frankfurt a.M.

4.2.2 Kosten der Provider

4.2.2.1 Online-Dienste

4.2.2.2 Internet-Service-Provider in der Rhein-Main-Region

4.3 Wettbewerbsfähigkeit

4.3.1 Konkurrenzregionen

4.3.2 Handlungsempfehlung

5 SCHLUßBETRACHTUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Informations- und Kommunikationsnetzwerken (IuK-Netzwerken) als zentralen Standortfaktor im globalen Wettbewerb der Regionen, wobei die Region Rhein-Main als konkretes Fallbeispiel dient. Ziel ist es, das Veränderungspotenzial dieser Netzwerke für die wirtschaftliche Attraktivität von Standorten zu analysieren und Handlungsempfehlungen für die Region abzuleiten.

  • Rolle von IuK-Netzwerken als Standortfaktor im globalen Wettbewerb.
  • Theoretische Grundlagen zur Raumwirksamkeit und Netzökonomik.
  • Analyse der Telekommunikationskosten als Wettbewerbsvorteil.
  • Untersuchung der Wirtschaftsstruktur und Vernetzung in der Region Rhein-Main.

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung

Der Planet Erde ist endlich und wird immer überschaubarer. Die Ursachen hierfür sind unter anderem die schnelle und leistungsfähige Transporttechnik und die Informations- und Kommunikations-Netzwerke (IuK-Netzwerke). Die Concorde die den Manager von London nach New York bringt um internationale Geschäfte zu erledigen und die Möglichkeit mit Hilfe des satellitengestützten Handys mit der Zentrale in London zu telefonieren, ermöglichen ein Zusammenwachsen, eine Verkleinerung der Welt in distanzieller Sicht. Ein gegenteiliger Effekt der Raumschrumpfung ist auch denkbar: bisher abgelegene, unzugängliche Gebiete sind nun erreichbar (der Raum „wächst“), damit weitet sich das Feld für potentielle wirtschaftliche Tätigkeit aus.

Das wesentliche an der Globalisierung ist die Wahrnehmung von Unterschieden und Vorteilen (z.B. Standort) auf unserer Welt und gleichzeitig eine Mitverantwortung, die unweigerlich in diesem interaktiven Handlungsprozeß entsteht. Wir befinden uns als menschliche Erdbewohner immer mehr in einem immateriellen Netzwerk. Dies birgt Chancen aber auch Risiken. Betrachtet man der Welt als ein abgegrenztes knappes Gut, dann bedeutet Globalisierung auch dieses Gut zu erschließen, aufzuteilen bzw. wirtschaftlich zu nutzen. Denkbar ist ein weltweiter Vertrieb eines Produktes einer multinationalen Unternehmung, die auf unterschiedlichen Kontinenten und Staaten unter Ausnutzung lokaler Vorteile produziert und die begrenzte weltweite Nachfrage nach diesem Produkt abschöpft, bis Marktsättigung entsteht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Problemstellung der Globalisierung und die Bedeutung von IuK-Netzwerken als Standortfaktor, inklusive der Zielsetzung und des Gangs der Untersuchung.

2 IUK-NETZWERKE: Darstellung netztheoretischer Grundlagen, verschiedener Übertragungswege und deren technischer Eigenschaften sowie eine Diskussion über die Raumwirksamkeit.

3 GLOBALISIERUNG UND STANDORTWAHL: Analyse des Zusammenhangs zwischen Globalisierung, Standortwettbewerb und der Rolle von regionalen Milieus sowie Standortfaktoren.

4 RHEIN-MAIN-REGION: Detaillierte Betrachtung der Region Rhein-Main, ihrer Branchenstruktur, der Kosten der Telekommunikation und ihrer Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zu anderen Regionen.

5 SCHLUßBETRACHTUNG: Zusammenfassende Bewertung der Rolle von IuK-Netzwerken als Standortfaktor und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung.

Schlüsselwörter

IuK-Netzwerke, Globalisierung, Standortwettbewerb, Region Rhein-Main, Telekommunikation, Infrastruktur, Standortfaktoren, Internet, Wirtschaftsförderung, Standortmarketing, Raumwirksamkeit, Vernetzung, Wettbewerbsfähigkeit, Datenübertragung, Regionale Entwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, inwieweit Informations- und Kommunikationsnetzwerke einen entscheidenden Standortfaktor für Unternehmen darstellen und wie Regionen durch diese Netzwerke ihre Position im globalen Wettbewerb verbessern können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die ökonomische Netztheorie, die Bedeutung von Standortfaktoren in Zeiten der Globalisierung sowie die spezifische Telekommunikationsinfrastruktur in der Region Rhein-Main.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, das Veränderungspotenzial von IuK-Netzwerken für Unternehmen zu beschreiben und aufzuzeigen, wie die Region Rhein-Main von ihrer technologischen Ausstattung profitieren kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse der Netzökonomik und regionalökonomischer Konzepte sowie auf einer empirischen Betrachtung von Standortfaktoren und der Versorgungssituation im Raum Rhein-Main.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen zu Netzwerken verschiedene Übertragungsmedien, Methoden der Standortwahl sowie die aktuelle Wirtschafts- und Wettbewerbssituation der Region Rhein-Main detailliert dargestellt.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Untersuchung?

Die Untersuchung ist geprägt durch Begriffe wie Globalisierung, IuK-Netzwerke, regionale Milieus, Standortmarketing, Wettbewerbsvorteile und Infrastrukturinvestitionen.

Was macht die Rhein-Main-Region als Fallbeispiel besonders?

Die Region ist durch ihre polyzentrische Struktur und ihre Bedeutung als Finanz- und Handelszentrum charakterisiert, was sie zu einem idealen Beispiel für die Untersuchung von unternehmensbezogenen Dienstleistungen und moderner Telekommunikation macht.

Warum wird in der Arbeit auch der Aspekt der Standort-Identität hervorgehoben?

Der Autor argumentiert, dass für den Erfolg im Standortwettbewerb nicht nur harte technische Faktoren zählen, sondern dass eine Region auch ein klares Profil und eine "regionale Identität" entwickeln muss, um sich von anderen Standorten abzuheben.

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Details

Title
Informations- und Kommunikationsnetzwerke als Einflußfaktor im Wettbewerb der Regionen am Beispiel der Region Rhein-Main
College
University of Frankfurt (Main)
Grade
3
Author
Diplom Kaufmann Thomas Kroemer (Author)
Publication Year
1998
Pages
110
Catalog Number
V185339
ISBN (eBook)
9783656993100
ISBN (Book)
9783867462693
Language
German
Tags
informations- kommunikationsnetzwerke einflußfaktor wettbewerb regionen beispiel region rhein-main
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom Kaufmann Thomas Kroemer (Author), 1998, Informations- und Kommunikationsnetzwerke als Einflußfaktor im Wettbewerb der Regionen am Beispiel der Region Rhein-Main, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185339
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