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Möglichkeiten und Grenzen des Sponsorings von Schulen unter besonderer Berücksichtigung von Sportsponsoring an Schulen

Título: Möglichkeiten und Grenzen des Sponsorings von Schulen unter besonderer Berücksichtigung von Sportsponsoring an Schulen

Tesis , 1999 , 155 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Martin Rutemöller (Autor)

Deporte - Economía del deporte, Gestión del deporte
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In letzter Vergangenheit berichten die Medien immer wieder über Themen, die sich mit dem Sponsoring von Schulen beschäftigen. Es fallen Überschriften auf wie: „Soll es Werbung in den Berliner Schulen geben?“ (DER TAGESPIEGEL; 09.11.97) oder „Werbung an Schulen reizt Sportartikelbranche“ (FAZ 28.11.97)sowie „Wer braucht eigentlich wen? Über Autonomie und Sponsoring in der Schule“ (FRANKFURTER RUNDSCHAU, 22.04.1999). Diese Pressenotizen wirken überraschend, da Schule bislang scheinbar ein Bereich war, in dem Werbung weitgehend ausgeschlossen war. Der Begriff Sponsoring fällt höchstens ins Gedächtnis, wenn man an die Förderung von Wettbewerben im Bereich des Schulsports denkt, und dann verbindet man normalerweise das mäzenatische Sponsoring damit, wo Firmen ohne geforderte Gegenleistung Sachspenden zur Verfügung stellen.

Extracto


Gliederung der Diplomarbeit

0. Einleitung

1. Sponsoring — Eine Gegenstandsbestimmung

1.1 Kommunikationspolitik als Instrument des Marketing

1.2 Vom Mäzenatentum zum Sponsoring

1.2.1 Merkmale des Sponsoring

1.2.2 Typologie im Sponsoring

1.3 Sponsoring Bereiche

1.3.1 Sportsponsoring

1.3.2 Kultursponsoring

1.3.3 Umweltsponsoring

1.3.4 Sozialsponsoring

1.4 Formen der Zusammenarbeit

1.4.1 Sponsoringformen aus der Sicht der Gesponserten

1.4.2 Sponsoringformen aus der Sicht der Sponsoren

1.4.3 Motive des Sponsoring-Engagements

1.4.4 Grundvoraussetzung einer Zusammenarbeit mit Sponsoren

2. Sportsponsoring eine Sonderform?

2.1 Entstehungsgeschichte des Sportsponsorings

2.2 Professionalität des Sportsponsorings

2.3 Zukunftsperspektiven im Sportsponsoring

2.4 Zusammenfassende Schlussfolgerung

3. Sponsoring in Schulen, eine Form des Sozialsponsoring

3.1 Verschiedene Formen der Unterstützung

3.2 Sponsoring im Schulsport

4. Schulsponsoringprojekte

4.1 Der Bundeswettbewerb Jugend Trainiert Für Olympia e.V.

4.2 Schul- und Stadtteilprojekt Infra Ratingen West

4.3 Beispiele aus verschiedenen Sponsoring-Projekten

5. Blick über die Landesgrenze. Schulsponsoring in anderen Ländern

6. Rechtliche Aspekte des Schulsponsoring

6.1 Finanzpolitische Verantwortungsbereiche

6.2 Zusammenarbeit zwischen Schule und Schulträger

6.3 Die Rolle des Fördervereins

7. Die Zukunft des Sponsoring von Schulen

7.1 Wie sieht Schule von morgen aus?

7.1.1 Das Schulsponsoring-Projekt „Safer Skating“

7.1.2 Zum Projektbüro Schule & Partner

7.1.3 Sponsoring-Projekte schulintern entwickelt

7.2 Was hat Schule zu bieten?

7.3 Voraussetzungen für erfolgreiches Sponsoring

7.4 Alternative Geldquellen

8. Bewertung. Chancen und Risiken des Sponsorings von Schulen

9. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen des Sponsorings von Schulen vor dem Hintergrund der knapper werdenden öffentlichen Haushaltsmittel. Ziel ist es zu klären, unter welchen pädagogischen und rechtlichen Voraussetzungen Sponsoring als Instrument der Schulentwicklung eingesetzt werden kann, ohne den Bildungsauftrag zu gefährden.

  • Abgrenzung von Sponsoring, Mäzenatentum und Werbung im schulischen Kontext.
  • Analyse der Rolle des Sportsponsorings als Vorreiter und Sonderform.
  • Untersuchung konkreter Praxisbeispiele im deutschen und internationalen Schulwesen.
  • Bewertung der rechtlichen Rahmenbedingungen und Verantwortlichkeiten von Schulträgern und Fördervereinen.
  • Diskussion von Chancen und Risiken bei der Implementierung von Fundraising-Strategien an Schulen.

Auszug aus dem Buch

1.2 Vom Mäzenatentum zum Sponsoring

Die Förderung von Kultur und Sport sowie des Sozialwesens blickt auf eine lange Tradition zurück. Der Urvater der Förderer ist Gaius Clinius Maecenas (um 96 v. Chr. Bis 8. v. Chr.), römischer Ritter, der als Freund, Helfer und Berater des Kaisers Augustus diesem eng zur Seite stand. Aus seinem Namen entstand der Begriff „Mäzenatentum“ (vgl. Meyers Enzyklopädisches Lexikon, 1975, 799). Demnach wurden und werden Mäzen als Förderer des Gemeinwohls genannt, die mit privaten Mitteln Gutes vollbringen. „Ein Mäzen fördert Personen oder Organisationen, ohne dafür konkret Gegenleistungen zu erwarten“ (BRUHN 1991, 17).

Die ersten Stiftungen traten zur römischen Kaiserzeit auf, als viele Christen das Himmelreich mittels karitativer Werke erlangen wollten. Erst im späten Mittelalter trat in den freien Reichsstädten das Bürgertum mit der Errichtung von privaten, d.h. von der Kirche unabhängigen Stiftungen hervor. „Johann Christian Senckenberg (1702-1772) stiftete der Stadt Frankfurt ein Krankenhaus für die Versorgung bedürftiger Bürger“ (vgl. GRÜßER 1996, 7).

In der neueren Zeitgeschichte trat mehr und mehr der Staat an die Stelle der Mäzen und Stiftungen, wobei die Unterstützungen immer auch konjunkturellen Schwankungen unterworfen war.

Im Falle des klassischen Mäzenatentums würde der Mäzen die Unterstützung auch dann vornehmen, wenn sein Name oder der seines Unternehmens nicht in Zusammenhang mit der Förderung gebracht wird. Die Aufgabe von Mäzenatentum wird heute teilweise von Stiftungen übernommen.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende mediale und politische Diskussion über das Sponsoring an Schulen und legt dar, warum eine präzise Abgrenzung des Begriffs Sponsoring gegenüber anderen Formen der Unterstützung erforderlich ist.

1. Sponsoring — Eine Gegenstandsbestimmung: Dieses Kapitel definiert Sponsoring als Instrument der Unternehmenskommunikation und grenzt es von Mäzenatentum und klassischer Werbung ab, wobei verschiedene Typen und Segmente des Sponsorings vorgestellt werden.

2. Sportsponsoring eine Sonderform?: Es wird analysiert, warum das Sportsponsoring eine historisch gewachsene Sonderstellung einnimmt und durch seine hohe mediale Reichweite und Professionalisierung ein dominantes, aber auch wettbewerbsintensives Feld darstellt.

3. Sponsoring in Schulen, eine Form des Sozialsponsoring: Die Arbeit zeigt auf, dass Schulsponsoring in Deutschland als eine spezielle Form des Sozialsponsorings anzusehen ist, deren Akzeptanz im schulischen Alltag zwischen pädagogischem Erziehungsauftrag und finanzieller Notwendigkeit schwankt.

4. Schulsponsoringprojekte: Anhand von Fallbeispielen wie „Jugend Trainiert Für Olympia“ und „Infra Ratingen West“ werden praktische Sponsoring-Modelle und deren Umsetzung an Schulen konkret dargestellt.

5. Blick über die Landesgrenze. Schulsponsoring in anderen Ländern: Dieses Kapitel vergleicht die Situation in Deutschland mit internationalen Erfahrungen aus Großbritannien, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und den USA, um Best-Practice-Ansätze zu identifizieren.

6. Rechtliche Aspekte des Schulsponsoring: Hier werden die rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere die finanzpolitische Verantwortung der Schulträger und die Rolle von Fördervereinen beim Abschluss von Sponsoringverträgen beleuchtet.

7. Die Zukunft des Sponsoring von Schulen: Dieses Kapitel entwickelt Zukunftsperspektiven, stellt das Projektbüro Schule & Partner vor und diskutiert Voraussetzungen für eine erfolgreiche Sponsoringstrategie sowie alternative Fundraising-Methoden.

8. Bewertung. Chancen und Risiken des Sponsorings von Schulen: Abschließend werden die Vor- und Nachteile sowie die ethischen Herausforderungen des Schulsponsorings gegenübergestellt, um eine fundierte Handlungsempfehlung für die Schulpraxis zu geben.

Schlüsselwörter

Schulsponsoring, Sportsponsoring, Sozialsponsoring, Mäzenatentum, Fundraising, Schulentwicklung, Unternehmenskommunikation, Öffentlichkeitsarbeit, Bildungsauftrag, Sponsoringvertrag, Schulautonomie, Projektbüro Schule & Partner, Marketing, Bildungsfinanzierung, Schulkultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen, rechtlichen Rahmenbedingungen und praktischen Anwendungsmöglichkeiten von Sponsoring an öffentlichen Schulen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentral sind die Abgrenzung von Sponsoring gegenüber Mäzenatentum und Werbung, die Besonderheiten des Sportsponsorings sowie die Chancen und Risiken von Sponsoring im Kontext der Schulentwicklung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schulen professionell und pädagogisch verantwortbar mit Sponsoren zusammenarbeiten können, um ihre Ressourcen zu verbessern, ohne ihre Autonomie oder ihren Bildungsauftrag zu gefährden.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse der Fachliteratur, die Auswertung bestehender Rechtsgrundlagen und die Untersuchung konkreter Fallbeispiele aus dem In- und Ausland.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine begriffliche Fundierung, eine Analyse des Sportsponsorings, eine detaillierte Betrachtung von Schulsponsoring-Projekten (u.a. „Jugend Trainiert Für Olympia“), rechtliche Aspekte und Strategien für die zukünftige Gestaltung von Sponsoring an Schulen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die zentralen Begriffe sind Schulsponsoring, Fundraising, Schulautonomie, Sponsoringstrategie und Bildungsauftrag.

Inwiefern unterscheidet sich das Projekt „Safer Skating“ von anderen Ansätzen?

Es zeichnet sich durch eine zentrale konzeptionelle Begleitung durch das „Projektbüro Schule & Partner“ aus, das als Schnittstelle zwischen Schule, Wissenschaft und Wirtschaft fungiert und eine hohe Professionalität in der Umsetzung sicherstellt.

Welche Bedeutung kommt dem Förderverein zu?

Der Förderverein fungiert als rechtlich eigenständige Einrichtung, die es Schulen ermöglicht, Sponsoringgelder entgegenzunehmen und steuerlich vorteilhaft zu verwalten, was Schulen als rechtlich unselbstständige Einrichtungen oft erschwert ist.

Final del extracto de 155 páginas  - subir

Detalles

Título
Möglichkeiten und Grenzen des Sponsorings von Schulen unter besonderer Berücksichtigung von Sportsponsoring an Schulen
Universidad
Ruhr-University of Bochum
Calificación
2
Autor
Martin Rutemöller (Autor)
Año de publicación
1999
Páginas
155
No. de catálogo
V185357
ISBN (Ebook)
9783656999416
ISBN (Libro)
9783867462877
Idioma
Alemán
Etiqueta
möglichkeiten grenzen sponsorings schulen berücksichtigung sportsponsoring
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Martin Rutemöller (Autor), 1999, Möglichkeiten und Grenzen des Sponsorings von Schulen unter besonderer Berücksichtigung von Sportsponsoring an Schulen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185357
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