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Kooperation zwischen Wirtschaft und Naturschutz durch Umweltsponsoring. Möglichkeiten und Erfordernisse eines Projekts in der Eifel

Titre: Kooperation zwischen Wirtschaft und Naturschutz durch Umweltsponsoring. Möglichkeiten und Erfordernisse eines Projekts in der Eifel

Mémoire (de fin d'études) , 1998 , 164 Pages , Note: 1

Autor:in: Klaus Engels (Auteur)

Sciences de l'Environnement
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In der vorliegenden Arbeit wird im Auftrag der Biologischen Station im Kreis Euskirchen e.V. und des Instituts für landwirtschafttliche Betriebslehre in Bonn untersucht, welche Chancen und Gestaltungsmöglichkeiten bestehen, für die Finanzierung nicht öffentlich geförderter Projektbereiche der Biologischen Station Sponsoren zu finden.

Gegenstand des ersten Teils ist eine empirische Untersuchung zur Bereitschaft von Unternehmen, Umweltsponsoring in ihren Kommunikations-Mix zu integrieren. Im zweiten Teil wird auf der Grundlage der Untersuchungsergebnisse ein Sponsoring-Konzept für ein nicht öffentlich förderbares Renaturierungsprojekt der Biologischen Station im Kreis Euskirchen e. V. in internationaler Kooperation mit dem Belgischen Natur- und Vogelschutzgebiete V.o.E. (BNVS Ostbelgien) entwickelt. Schließlich werden die konkreten Chancen evaluiert, die ein Umweltsponsoring-Programm bietet und inwieweit die Voraussetzungen für Kooperationen mit hochprofessionell geführten Wirtschaftsunternehmen erfüllbar sind.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Umweltsponsoring - Ein Element der Umweltkommunikation

1.1 Begriffsbestimmungen

1.1.1 Umweltkommunikation - Integraler Bestandteil einer neuorientierten Unternehmenskommunikation und eines im Aufbau begriffenen Umweltmarketing

1.1.2 Der Begriff Sponsoring

1.1.3 Der Begriff Umweltsponsoring

1.1.4 Umweltsponsoring vs. Ökosponsoring Unterschiedliche Bezeichnungen – Eine Bedeutung? Der Versuch einer Begriffsfestlegung

1.2 Umweltsponsoring in Deutschland - Ein Überblick

1.2.1 Bisherige Befunde zum Stellenwert des Umweltsponsoring

1.2.2 Erscheinungsformen des Umweltsponsoring – Fallbeispiele aus der Praxis

1.3 Motive für Umweltsponsorships seitens der Wirtschaft

2 Empirische Untersuchung zur Bereitschaft der Privatwirtschaft zum Umweltsponsoring unter besonderer Berücksichtigung des Naturschutzprojekts in der Nordeifel

2.1 Zielsetzung und Methodik der Untersuchung

2.2 Statistische Auswertung der Untersuchungsergebnisse

2.2.1 Befunde über generelle Tendenzen im Umweltsponsoring

2.2.2 Befunde über inhaltliche Ansprüche und Leistungsanforderungen an ein Sponsorship bezogen auf das Nordeifelprojekt

2.3 Schlußfolgerungen aus den vorliegenden Befunden

3 Empfehlungen für den Aufbau eines Umweltsponsoringkonzepts

3.1 Strukturelle Voraussetzungen seitens des Gesponserten

3.2 Empfehlungen für den Konzeptaufbau

3.3 Rechtliche Rahmenbedingungen aus Sicht des Gesponserten

3.3.1 Vertragsrechtliche Aspekte

3.3.2 Steuerrechliche Aspekte

4 Hintergründe und Inhalte des Naturschutzprojekts

4.1 Naturschutz und Kulturlandschaftspflege heute–

4.2 Einführende Erläuterungen

4.2.1 Zum Verständnis der Begriffe Naturschutz und Kulturlandschaftspflege

4.2.2 Heutige konzeptionelle Ansprüche an einen wirksamen Naturschutz

4.2.3 Naturschutz und Kulturlandschaftspflege in Nordrhein-Westfalen

4.3 Das Projekt des Deutsch-Belgischen Biotopverbunds in der Nordeifel (DBB)

4.3.1 Strukturen und Tätigkeitsfelder der Projektinitiatoren

4.3.2 Umfang und Inhalte des Projekts

4.4 Hintergründe und Inhalte der zu fördernden Naturschutzarbeit im deutschen Teil des Projektgebiets

4.4.1 Die naturräumlichen Strukturen des Betrachtungsraums

4.4.2 Begründung der Schutzwürdigkeit des Gebiets anhand einer Darstellung der historischen Kulturlandschaftsentwicklung der Nordeifel

4.4.3 Die Lebensadern – Vorrangflächen des Naturschutzprojekts

5 Vorschläge für die Konzeption des geplanten Umweltsposoring-programms an einem konkreten Beispiel

5.1 Erarbeitung eines Katalogs zu fördernder Schutzgüter und Maßnahmen

5.1.1 Die ökosystemare Struktur des Lewertbachtals

5.1.2 Katalog der Schutzarten und ihrer Biotopzuordnung

5.1.3 Die Maßnahmen und ihre Kosten

5.2 Vorschläge für die Zusammenstellung einzelner Sponsorship-Angebote

5.2.1 Szenario A Sponsorship für Talabschnitt A:

5.2.2 Renaturierung des begradigten Abschnitts des Lewertbachs

5.2.3 Szenario B Sponsorships für den Ersatz der Bachverrohrungen:

5.2.4 Bau von Stahlsonderprofilen

5.2.5 Szenario C Umfassende Renaturierung des Talabschnitts B:

5.2.6 Flächenankauf – Initiierung der Sukzession – Bachrenaturierung

5.2.7 Szenario D Umfassendes Gesamtangebot:

5.2.8 Renaturierung des Lewertbachtals

6 Bewertung der Möglichkeiten und Erfordernisse für die erfolgreiche Umsetzung des geplanten Sponsoringprogramms

6.1 Bewertung der Möglichkeiten für die Sponsorensuche

6.2 Bewertung der Voraussetzungen für die Umsetzung eines Sponsoringkonzepts

6.2.1 Aspekte hinsichtlich der Vorgehensweise

6.2.2 Die strukturellen Voraussetzungen der Biologischen Station

7 Schlußbetrachtung

7.1 Zusammenfassung

7.2 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht im Auftrag der Biologischen Station im Kreis Euskirchen e.V. und des Instituts für landwirtschaftliche Betriebslehre in Bonn das Potenzial von Umweltsponsoring als Instrument zur Finanzierung nicht öffentlich geförderter Naturschutzprojekte. Ziel ist es, auf Basis einer empirischen Unternehmensbefragung Handlungsempfehlungen für den Aufbau eines Sponsoringkonzepts zu entwickeln und exemplarisch auf ein Renaturierungsprojekt in der Nordeifel anzuwenden.

  • Grundlagen des Umweltsponsoring als Element der Umweltkommunikation
  • Empirische Untersuchung zur Bereitschaft der Privatwirtschaft zum Sponsoring
  • Konzeptioneller Aufbau eines Umweltsponsoringprogramms für den Naturschutz
  • Rechtliche und steuerrechtliche Rahmenbedingungen
  • Praxisbeispiel: Renaturierung des Lewertbachtals

Auszug aus dem Buch

1.1.2 Der Begriff Sponsoring

Die Bedeutung des englischen Begriffs sponsoring ist ins Deutsche mit „unterstützen, fördern“ zu übersetzen. Ursprünglich bezog sich der Begriff auf die Unterstützung eines Wahlkandidaten (LECHNERS ENGLISCH-WÖRTERBUCH 1995). Nachdem auch international die Definitionsversuche teilweise weit divergierten, steht Sponsoring seit den 80er Jahren für eine Form der Unternehmenskommunikation, die von Formen reiner Finanzhilfen wie Spenden, Mäzenatentum oder Fundraising scharf abzugrenzen ist (WALLISER 1995). Zwar stellt das Sponsoring wie diese aufgeführten reinen Gönnerleistungen eine Form der Förderung dar, jedoch erwartet der Geber dafür eine Gegenleistung, um seine Kommunikationsziele zu verwirklichen. Sponsoring kann gemäß einer von BRUHN (1990a: 2) geprägten Definition, ergänzt durch die Ausführungen von WALLISER (1995: 4), zusammengefaßt werden als:

Kommunikationsinstrument, das die Bereitstellung von Geld- oder Sachmitteln oder Dienstleistungen für Unternehmen oder Organisationen im sportlichen, kulturellen, sozialen oder Umweltbereich mit der Erreichung eigener Unternehmensziele verbindet.

Ist also Sponsoring als Bestandteil der Marketing-Strategie eines Unternehmens zu betrachten, so impliziert doch der Begriff Kommunikation, daß der Sponsor nicht nur unmittelbar kommerzielle Ziele verfolgt. „Ein Unternehmen beispielsweise, das mittels Sponsoring die Motivation der Mitarbeiter erhöhen möchte, verfolgt höchstens indirekt kommerzielle Ziele,“ betont WALLISER (1995: 4). Dementsprechend argumentiert er, daß sich die Antriebsgründe für ein Sponsorship nicht ausschließlich auf die eigenen Kommunikationsziele, sondern auch auf den Fördergedanken und auf den partnerschaftlichen Dialog stützen können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Umweltsponsoring - Ein Element der Umweltkommunikation: Dieses Kapitel definiert Umweltsponsoring als Kommunikationsinstrument und grenzt es von anderen Formen der Förderung ab.

2 Empirische Untersuchung zur Bereitschaft der Privatwirtschaft zum Umweltsponsoring unter besonderer Berücksichtigung des Naturschutzprojekts in der Nordeifel: Die empirische Befragung von 340 Unternehmen ermittelt das Interesse an Sponsoring und identifiziert relevante Branchen sowie Leistungsanforderungen.

3 Empfehlungen für den Aufbau eines Umweltsponsoringkonzepts: Es werden strategische Empfehlungen für Sponsorensuche, Konzeptaufbau und rechtliche Aspekte für Naturschutzorganisationen erarbeitet.

4 Hintergründe und Inhalte des Naturschutzprojekts: Das Kapitel beschreibt das Projekt des Deutsch-Belgischen Biotopverbunds in der Nordeifel und begründet dessen Schutzwürdigkeit.

5 Vorschläge für die Konzeption des geplanten Umweltsposoring-programms an einem konkreten Beispiel: Anhand des Lewertbachtals werden Maßnahmen katalogisiert und konkrete Sponsorship-Szenarien entwickelt.

6 Bewertung der Möglichkeiten und Erfordernisse für die erfolgreiche Umsetzung des geplanten Sponsoringprogramms: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert und strukturelle Voraussetzungen der Biologischen Station für eine erfolgreiche Akquisition bewertet.

7 Schlußbetrachtung: Das Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse der zweigeteilten Arbeit zusammen und gibt ein Fazit zur Umsetzbarkeit des Konzepts.

Schlüsselwörter

Umweltsponsoring, Naturschutz, Umweltkommunikation, Biotopverbund, Nordeifel, Unternehmenskommunikation, Projektfinanzierung, ökologische Nachhaltigkeit, Sponsoring-Konzept, Kooperation, Öffentlichkeitsarbeit, Lewertbachtal, Unternehmensimage, ökologische Effizienz, Regionalbezug.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Kooperation zwischen der Wirtschaft und dem Naturschutz durch Umweltsponsoring, konkret am Beispiel des Deutsch-Belgischen Biotopverbunds in der Nordeifel.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Umweltkommunikation, den Motivationslagen der Privatwirtschaft, der empirischen Analyse von Sponsoring-Interessen und der Entwicklung konkreter Sponsoring-Konzepte für Naturschutzprojekte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Chancen und Gestaltungsmöglichkeiten für ein Sponsoringkonzept aufzuzeigen, um nicht öffentlich geförderte Projektbereiche der Biologischen Station im Kreis Euskirchen zu finanzieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer empirischen Untersuchung in Form einer schriftlichen Befragung von 340 Unternehmen aus relevanten Branchen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Neben der empirischen Auswertung der Unternehmensbereitschaft werden im zweiten Teil der Arbeit konkrete Renaturierungsmaßnahmen (z.B. im Lewertbachtal) katalogisiert und als Sponsoring-Pakete in verschiedenen Szenarien ausgearbeitet.

Welche Rolle spielt der Regionalbezug?

Der Regionalbezug ist besonders für kleine und mittelständische Unternehmen sowie für Banken und Energieversorger ein wichtiger Faktor, um ihre Verantwortung vor Ort glaubhaft zu dokumentieren.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Umweltsponsoring und Ökosponsoring wichtig?

Der Autor entscheidet sich für den Begriff „Umweltsponsoring“, da das Präfix „Öko“ in der Werbung oft fälschlicherweise als inhaltsleeres Gütesiegel verwendet wird, während „Umwelt“ in diesem Kontext eine ganzheitlichere, wissenschaftlich fundierte Bedeutung hat.

Welche strukturellen Voraussetzungen muss die Biologische Station erfüllen?

Die Biologische Station benötigt professionelle Strukturen im Bereich Projektmanagement, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, um den hohen Anforderungen der Unternehmen an Fachkompetenz und mediale Präsentation gerecht zu werden.

Warum ist die rechtliche Beratung für Naturschutzverbände so wichtig?

Da Umweltsponsoring steuerlich komplex ist, müssen Vereine sicherstellen, dass durch die Sponsoring-Verträge ihre Gemeinnützigkeit nicht gefährdet wird.

Fin de l'extrait de 164 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Kooperation zwischen Wirtschaft und Naturschutz durch Umweltsponsoring. Möglichkeiten und Erfordernisse eines Projekts in der Eifel
Université
University of Bonn
Note
1
Auteur
Klaus Engels (Auteur)
Année de publication
1998
Pages
164
N° de catalogue
V185433
ISBN (ebook)
9783668277458
ISBN (Livre)
9783867463287
Langue
allemand
mots-clé
kooperation wirtschaft naturschutz umweltsponsoring möglichkeiten erfordernisse projekts eifel
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Klaus Engels (Auteur), 1998, Kooperation zwischen Wirtschaft und Naturschutz durch Umweltsponsoring. Möglichkeiten und Erfordernisse eines Projekts in der Eifel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185433
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Extrait de  164  pages
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