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Anreizsysteme für den innerbetrieblichen Wissensmarkt: organisatorische und technische Möglichkeiten

Titel: Anreizsysteme für den innerbetrieblichen Wissensmarkt: organisatorische und technische Möglichkeiten

Diplomarbeit , 2000 , 99 Seiten , Note: 1.3

Autor:in: Norman Frischmuth (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Laut Recherche der Zeitschrift „Informationweek“ beschäftigen sich 94 Prozent der 144 von dem Informationszentrum „Benchmarking“ befragten Unternehmen mit Wissensmanagement und erachten diese Thematik als ‚unabdingbar‘. Damit stellt sich berechtigter Weise die Frage, warum nur einige wenige Unternehmen es geschafft haben, zumindest im Ansatz Wissensmanagement im Unternehmen zu betreiben. Viele renommierte Unternehmen kündigen die Einführung von vielversprechenden Projekten an. Die wahre Herausforderung und häufige Ursache für das Scheitern ehrgeiziger Projekte wird dabei übersehen – die Problematik der Wissensverteilung und der Wissensnutzung. Keine Software kann einem Unternehmen die Arbeit abnehmen herauszufinden, welches Wissen für den Unternehmenserfolg von Interesse ist, wo das Wissen zu finden ist und wie es verteilt werden kann. Bei dem Versuch, diese Aufgaben zu bewältigen, zeigt sich schnell, daß die Lokalisierung und Verteilung von Wissen sehr zeitintensiv und organisatorisch anspruchsvoll ist. Nicht der Aufbau der notwendigen Infrastrukturen stellt Unternehmen vor große Herausforderungen, sondern die Frage nach der freiwilligen Verteilung von Wissen unter den Mitarbeitern. Eine freiwillige Kooperation aller Mitarbeiter im Sinne der Wissensverteilung und Wissensnutzung ist nur mit Hilfe von Anreizsystemen zu erreichen. Ziel des Autors ist es, Voraussetzungen für ein Anreizsystem und dessen Aufbau zu erarbeiten. Das Anreizsystem soll die Akteure des Wissensmarktes motivieren mit Wissen zu handeln, um dadurch die Wissensverteilung und die Wissensnutzung im Unternehmen zu gewährleisten.

In der Diplomarbeit werden im ersten Schritt die Grundbegriffe des Wissensmanagements erfaßt, anschließend unterschiedliche Sichtweisen auf die Thematik zur späteren Abgrenzung dargestellt und eine Zielstellung für ein technisch und organisatorisch gestütztes Anreizsystem für den innerbetrieblichen Wissensmarkt erarbeitet. Der Schwerpunkt der Betrachtung liegt in der Sichtweise von Wissensmanagement als Markt. Dieser fördert die Identifikation, aber vor allem die Verteilung und Nutzung von Wissen im nternehmen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINFÜHRUNG IN DIE ARBEIT

1.1. BESPRECHUNG DER THEMATIK

1.2. AUFBAU DER ARBEIT

2. WISSEN ALS VIERTER PRODUKTIONSFAKTOR

2.1. DIE BEDEUTUNG DES WISSENS IM HISTORISCHEN KONTEXT

2.2. AUF DEM WEG ZUR INFORMATIONSGESELLSCHAFT

2.3. NEUE HERAUSFORDERUNGEN FÜR DIE WIRTSCHAFT

3. WISSEN IST NICHT GLEICH WISSEN

3.1. DIE BASIS DES WISSENS

3.1.1. DATEN – ATOME DER INFORMATION

3.1.2. INFORMATIONEN – MOLEKÜLE DES WISSENS

3.1.3. WISSEN – UNIVERSUM DES EINZELNEN

3.2. WISSENSARTEN

3.2.1. EXPLIZITES WISSEN

3.2.2. IMPLIZITES WISSEN

3.2.3. WISSENSUMWANDLUNG

3.3. PROBLEMATIK DES WISSENS

3.3.1. DIE WISSENSVERTEILUNG

3.3.2. DIE WISSENSBEWERTUNG

3.3.3. DIE WISSENSBEWAHRUNG

4. DIE GRUNDLAGEN DES WISSENSMANAGEMENTS

4.1. GRUNDFRAGEN UND ZIELSETZUNG

4.2. ORGANISATORISCHE VORAUSSETZUNGEN

4.3. TECHNOLOGISCHE VORAUSSETZUNGEN

4.3.1. INFORMATIONSSYSTEME

4.3.2. KOMMUNIKATIONSSYSTEME

4.3.3. DOKUMENTATIONSSYSTEME

4.4. VON EINEM NIEMALS ENDENDEN PROZEß

5. WISSEN LOKALISIEREN UND FÖRDERN

5.1. DIE WISSENSKULTUR

5.1.1. DIE LERNENDE ORGANISATION

5.1.2. DAS LERNENDE UNTERNEHMEN

5.1.3. KOMMUNIKATION – WICHTIGES ELEMENT DER WISSENSKULTUR

5.2. ORTE UND QUELLEN DES WISSENS

5.2.1. AUFDECKUNG DER IMMATERIELLEN VERMÖGENSWERTE

5.2.2. DER WISSENSARBEITER

5.2.3. KOMMUNIKATIONSFÖRDERUNG

5.2.4. DIE GRUPPE ALS WISSENSTRÄGER UND WISSENSVERTEILER

5.3. KATALYSATOREN FÜR DEN WISSENSTRANSFER

5.4. WISSEN SICHTBAR MACHEN

5.4.1. ORIENTIERUNGSHILFEN FÜR DEN ALLTAG

5.4.2. VORAUSSETZUNGEN DER WISSENSVERTEILUNG

5.4.3. TECHNISCHE WISSENSVERTEILUNG

5.4.4. PROBLEME UND CHANCEN

6. WISSEN AUF DEM WISSENSMARKT

6.1. AKTEURE DES WISSENSMARKTES

6.1.1. DER KÄUFER

6.1.2. DER VERKÄUFER

6.1.3. DER BROKER

6.1.4. DER WÄCHTER

6.2. DIE WÄHRUNG AUF DEM INNERBETRIEBLICHEN WISSENSMARKT

6.2.1. DIE TRANSAKTIONSTHEORIE

6.2.2. MOTIVATIONSMÖGLICHKEITEN

6.2.3. DER WISSENSMARKT – STEUERUNG UND ENTWICKLUNG

6.3. BAUSTEINE EINES ANREIZSYSTEMS

6.3.1. DIE INHALTLICHE KOMPONENTE

6.3.2. DIE ORGANISATORISCHE KOMPONENTE

6.3.3. DIE TECHNISCHE KOMPONENTE

7. MODELLBESCHREIBUNG DES WISSENSMARKTES

7.1. ABBILDUNG DES WISSENSMARKTES

7.2. ANWENDUNGEN DES WISSENSSYSTEMS

7.2.1. ELEKTRONISCHES BRANCHENBUCH

7.2.2. ELEKTRONISCHE WISSENSLANDKARTEN

7.2.3. RESSOURCENVERWALTUNG

7.2.4. PROJEKTVERWALTUNG

7.3. ÜBERLEGUNGEN ZU EINER UMSETZUNG

8. ANREIZSYSTEME FÜR DEN WISSENSMARKT – EIN FAZIT

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, Voraussetzungen und strukturelle Anforderungen für die Implementierung eines technisch und organisatorisch gestützten Anreizsystems zu erarbeiten, welches die Akteure eines innerbetrieblichen Wissensmarktes motiviert, Wissen zu teilen und aktiv zu nutzen, um damit die Wissensverteilung und -nutzung innerhalb des Unternehmens nachhaltig zu verbessern.

  • Analyse des Wissens als strategische Ressource und Produktionsfaktor
  • Untersuchung der organisatorischen Voraussetzungen für effektives Wissensmanagement
  • Erörterung technischer Möglichkeiten und Infrastrukturen zur Wissensverteilung
  • Konzeption eines Marktplatzmodells zur Interaktion zwischen Wissensanbietern, -nachfragern und Brokern
  • Entwicklung von Bewertungsinstrumenten und Motivationsmechanismen (Anreizsysteme)

Auszug aus dem Buch

2.1. Die Bedeutung des Wissens im historischen Kontext

Verfolgt man die geschichtliche Entwicklung des Menschen in den letzten 2000 Jahren, kommt man zu der Erkenntnis, daß Wissen schon immer einen wichtigen Bestandteil im Entwicklungsprozeß darstellte. Auch in den grauen Anfängen der Zivilisationen war es vor allem das Wissen eines Stammes oder Volkes, welches das Überleben sicherte.

Im ständigen Kampf um Territorien und Lebensräume waren es die Völker, die durch einen Wissensvorsprung in der Waffentechnik anderen Völkern überlegen waren. Das galt der Überlegenheit von Eisen- über Bronzewaffen, genauso wie den verbesserten Angriffstechniken des Dschingis Khan oder der Römer bis in die heutige Zeit.

Völker, die den großen Wissensvorsprung nicht transportieren konnten, waren unterlegen (Maya- und Inka-Kultur). Zum Erhalt der militärischen Eroberungen war jedoch das Wissen über Politik und Wirtschaft, zum Erhalt und Ausbau der Lebensräume, von entscheidender Bedeutung.

Die Problematik der Wissensverteilung setzte aber auch fortschrittliche Zivilisationen unter Druck. Die Fähigkeit, neues Wissen zu erlangen und dieses schnell zu verteilen und es somit zur rechten Zeit am rechten Ort bereitzustellen, stellte eine hohe Herausforderung dar. Vor allem große Gesellschaften waren nicht in der Lage, aktuelles Wissen zügig zu den Entscheidungsträgern zu transportieren, um entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINFÜHRUNG IN DIE ARBEIT: Der Autor stellt die Relevanz des Wissensmanagements dar und skizziert das Ziel, ein Anreizsystem zur Förderung der Wissensverteilung zu entwickeln.

2. WISSEN ALS VIERTER PRODUKTIONSFAKTOR: Dieses Kapitel ordnet Wissen historisch und gesellschaftlich ein und analysiert die neuen Herausforderungen durch den Wandel zur Informationsgesellschaft.

3. WISSEN IST NICHT GLEICH WISSEN: Hier werden grundlegende Begriffsdefinitionen wie Daten, Informationen und Wissen geklärt sowie Wissensarten und deren Transformation behandelt.

4. DIE GRUNDLAGEN DES WISSENSMANAGEMENTS: Es werden die tragenden Säulen – Mensch, Organisation und Technik – sowie die Konzeption von Wissensmanagement als Kreislaufsystem und Markt erläutert.

5. WISSEN LOKALISIEREN UND FÖRDERN: Der Autor untersucht die Wissenskultur, Quellen des Wissens und Möglichkeiten, informelle Netzwerke für den Wissensfluss zu aktivieren.

6. WISSEN AUF DEM WISSENSMARKT: Dieser Abschnitt fokussiert auf die Akteure des Marktes (Käufer, Verkäufer, Broker, Wächter) sowie auf die ökonomischen Mechanismen und die Gestaltung eines Anreizsystems.

7. MODELLBESCHREIBUNG DES WISSENSMARKTES: Das Kapitel beschreibt ein technisches Wissenssystem als Modell und zeigt konkrete Anwendungen für dessen praktische Umsetzung auf.

8. ANREIZSYSTEME FÜR DEN WISSENSMARKT – EIN FAZIT: Das Fazit bewertet die Bedeutung von Anreizsystemen im Rahmen des beschriebenen Marktkonzepts und unterstreicht die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Strategie.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Anreizsysteme, Wissensmarkt, Wissensverteilung, Wissensnutzung, Wissenskultur, Informationsgesellschaft, Wissensarbeiter, Wissenslandkarten, Transaktionstheorie, Wissensmanagement-Systeme, Wissensbewertung, Lernende Organisation, Unternehmenskultur, Marktwährung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Konzeption von Anreizsystemen, um den innerbetrieblichen Austausch und die Nutzung von Wissen innerhalb eines Unternehmens durch ein marktähnliches Modell zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Abgrenzung von Daten, Informationen und Wissen, die organisatorischen und technologischen Voraussetzungen für Wissensmanagement sowie die Etablierung eines "Wissensmarktes" mit entsprechenden Akteuren und Währungsmechanismen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erarbeitung eines technisch und organisatorisch gestützten Anreizsystems, das Mitarbeiter motiviert, ihr Wissen aktiv in den Unternehmenskreislauf einzubringen und Wissensmonopole aufzubrechen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor wählt einen ganzheitlichen Ansatz, der Wissensmanagement als einen ökonomischen Markt interpretiert und Methoden wie Benchmarking, Transaktionsanalysen und den "Science Citation Index" zur Bewertung von Wissenstransfers adaptiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Basis (Daten, Informationen, Wissen), die Grundlagen des Wissensmanagements, Methoden zur Lokalisierung von Wissen, die detaillierte Beschreibung der Marktteilnehmer sowie die technische Modellierung eines Wissensmarktes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Wissensmanagement, Anreizsysteme, innerbetrieblicher Wissensmarkt, Wissensverteilung, Wissenslandkarten und Wissenskultur geprägt.

Warum reicht IT allein nicht aus, um Wissensmanagement erfolgreich umzusetzen?

Der Autor argumentiert, dass eine rein technische Infrastruktur ohne eine gelebte, wissensfreundliche Unternehmenskultur und die Bereitschaft der Mitarbeiter, ihr Wissen freiwillig zu teilen, wirkungslos bleibt; der Mensch ist die zentrale Quelle des Wissens.

Wie funktioniert die "Marktwährung" im Wissensmarkt?

Es wird ein System von "Puts" (Wissensbereitstellung) und "Calls" (Wissensabruf) vorgeschlagen, bei dem Transaktionen auf virtuellen Mitarbeiterkonten protokolliert und durch materielle oder immaterielle Anreize honoriert werden, um den Wert des Wissens messbar und austauschbar zu machen.

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Details

Titel
Anreizsysteme für den innerbetrieblichen Wissensmarkt: organisatorische und technische Möglichkeiten
Hochschule
Fachhochschule für Wirtschaft Berlin
Note
1.3
Autor
Norman Frischmuth (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2000
Seiten
99
Katalognummer
V185512
ISBN (eBook)
9783656999621
ISBN (Buch)
9783867464017
Sprache
Deutsch
Schlagworte
anreizsysteme wissensmarkt möglichkeiten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Norman Frischmuth (Autor:in), 2000, Anreizsysteme für den innerbetrieblichen Wissensmarkt: organisatorische und technische Möglichkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185512
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Leseprobe aus  99  Seiten
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