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Bewertung von Mineralöleinträgen in die Umwelt im Hinblick auf die Substituierbarkeit durch biologisch schnell abbaubare Kraft- und Schmierstoffe

Título: Bewertung von Mineralöleinträgen in die Umwelt im Hinblick auf die Substituierbarkeit durch biologisch schnell abbaubare Kraft- und Schmierstoffe

Tesis , 2000 , 102 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Daniel Weiner (Autor)

Economía de las empresas - Ética de los negocios, ética económica
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Umweltschäden durch Mineralöle wurden bisher hauptsächlich in der Hinsicht betrachtet, dass ein Eintrag von Verbrennungsprodukten, vorrangig CO2, in die Betrachtungen einbezogen wurden.
Diese Arbeit hingegen untersucht die Auswirkungen einer Einbringung von Teilen der Ölprodukte (Kraft- und Schmierstoffe) selbst. Dabei wurde das bisherige Vorhandensein einschlägiger Daten betrachtet und ausgehend von den Mengen der ausgetretenen und nicht wiedergewonnenen Volumina eine Berechnung und Monetarisierung der dadurch entstehenden Umweltschäden in Form von Sanierungskosten angestrebt. Diese Kosten wurden den Substitutionskosten entgegengestellt, welche durch einen Austausch der bisher üblichen Mineralölprodukte durch biologisch schnell abbaubare Ölprodukte, so zum Beispiel den aus Rapsöl gewonnenen, entstehen würden (z.B. Anbaukosten, Umrüstkosten für Fahrzeuge). Eine verstärkte Konzentration erfolgte dabei auf besonders sensible Umweltbereiche, wie zum Beispiel die Land- und Forstwirtschaft sowie die Trinkwassergewinnung.
Die Arbeit ist dabei in drei Teile gesplittet. Der erste, theoretische Teil befasst sich mit der Aufzeigung der zur Verfügung stehenden Monetarisierungsmethoden, der Klassifizierung der Mineralölprodukte und deren Absatzsituation sowie der Definition der Schadensfälle und des Umweltverhaltens, der Toxizität und der biologischen Abbaubarkeit.
Der zweite, empirische Teil zeigt die Quantifizierung der Mengen auf, welche ausgetreten sind und welche Teile davon in der Umwelt verblieben. Weiterhin werden kurz die wichtigsten Sanierungsmethoden vorgestellt und abschließend werden die Kosten der durch diese Unfälle entstandenen externen Kosten und der Substitutionskosten gegenüber gestellt.
Im dritten und letzten Teil wird zusammenfassend dargestellt, welche statistischen Daten zur Problemstellung vorliegen und welche weiteren Forschungen und Untersuchungen für eine konkrete Zuordnung der einzelnen Kosten noch nötig ist. Zu guter letzt werden einige Handlungsempfehlungen für Hersteller nativer Öle gegeben.

Extracto


Gliederung

EINLEITUNG

1 THEORETISCHER TEIL

1.1 UMWELT ALS MONETARISIERBARES GUT

1.2 VERFÜGBARE METHODEN ZUR MONETARISIERUNG

1.2.1 Tatsächliche Investitionen

1.2.2 Entgangene Erträge

1.2.3 Zahlungsbereitschaftsanalyse

1.3 GENERELLE KRITIK UND AUSWAHL DER VERWENDETEN METHODE

1.4 ALLGEMEINE KLASSIFIZIERUNG DER MINERALÖLE UND MINERALÖLPRODUKTE UND DEREN ABSATZSITUATION

1.4.1 Kraftstoffe, Heizöle und Kerosin

1.4.2 Schmierstoffe und Hydraulikflüssigkeiten

1.4.3 Biologisch schnell abbaubare Schmier- und Kraftstoffe

1.5 SCHADENSFÄLLE UND UMWELTVERHALTEN DER MINERALÖLKOHLENWASSERSTOFFE

1.5.1 Allgemeine Definitionen der Schadensfälle

1.5.2 Boden

1.5.3 Wasser

1.5.4 Land- und Forstwirtschaft

1.5.5 Trinkwasserschutzgebiete und Fischereiwirtschaft

2 EMPIRISCHER TEIL

2.1 QUANTIFIZIERUNG DER EINBRINGUNG

2.2 SANIERUNG

2.3 KOSTEN EXTERNER EFFEKTE UND DER SUBSTITUTION

2.3.1 Monetarisierung externer Effekte

2.3.2 Kosten der Substitution

3 ZUSAMMENFASSUNG UND HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die volkswirtschaftlichen Auswirkungen direkter Mineralöleinträge (Kraft- und Schmierstoffe) in die Umwelt. Ziel ist es, die Kosten der durch Unfälle entstehenden Umweltschäden den Kosten einer Substitution durch biologisch schnell abbaubare Produkte gegenüberzustellen, insbesondere für sensible Bereiche wie Trinkwasserschutzgebiete sowie die Land- und Forstwirtschaft.

  • Monetarisierungsmethoden für Umweltschäden
  • Klassifizierung und Umweltverhalten von Mineralölprodukten
  • Quantifizierung von Eintragsmengen durch Unfälle und Gebrauch
  • Analyse von Sanierungsverfahren und deren Kosten
  • Wirtschaftlichkeitsprüfung der Substitution durch Bio-Öle

Auszug aus dem Buch

1.1 Umwelt als monetarisierbares Gut

Dieser Abschnitt beinhaltet eingangs allgemeine Überlegungen zu der Fragestellung, inwieweit sich Umwelt als wirtschaftliches Gut definieren läßt und wie sie monetarisiert, also in Geldwerten ausgedrückt werden kann. Es wird untersucht, bis zu welchem Grad die Vermeidung und Beseitigung von Umweltschäden ökonomisch vertretbar ist. Daran anschließend werden drei Möglichkeiten zur Monetarisierung von Umwelt und deren Schädigung vorgestellt, die Methoden der Tatsächlichen Investitionen, der Entgangenen Erträge und der Zahlungsbereitschaftsanalyse. Diese drei Theorien werden auf ihre Voraussetzungen, Vor- und Nachteile untersucht, bevor eine Entscheidung für eine der drei Methoden getroffen wird.

Die natürliche Umwelt erfüllt nicht nur einen reinen Selbstzweck, sondern auch grundlegende ökologische und ökonomische Funktionen, sie stellt also eine Art von Gut dar, das in unterschiedlicher Weise durch den Menschen genutzt wird. Die Umwelt selbst ist einerseits ein Konsumgut und eine produktive Ressource. Andererseits fungiert sie als Aufnahmemedium diverser Stoffe, die entweder durch natürliche Vorgänge oder durch menschliche Emissionen freigesetzt werden, so zum Beispiel CO2, welches bei jeder Form der Verbrennung von Kohlenstoffen emittiert wird, auf natürlichem Wege durch Waldbrände oder Vulkanausbrüche, beim anthropogenen Einfluß durch die Verbrennung fossiler und regenerierbarer Rohstoffe wie Holz, Kohle und Mineralöl. Die Mengen der durch den Menschen freigesetzten Stoffe haben dabei kontinuierlich mit der fortschreitenden Industrialisierung zugenommen.

Zusammenfassung der Kapitel

EINLEITUNG: Einführung in die ökonomische und ökologische Bedeutung von Öl sowie Darstellung der Forschungsfrage zur Substituierbarkeit durch native Produkte.

1 THEORETISCHER TEIL: Erläuterung der ökonomischen Bewertung von Umweltgütern und Analyse des Umweltverhaltens sowie der Eigenschaften von Mineralölkohlenwasserstoffen.

2 EMPIRISCHER TEIL: Auswertung statistischer Daten zur Quantifizierung von Unfällen, der darauf folgenden Sanierungsmaßnahmen und der damit verbundenen Kosten.

3 ZUSAMMENFASSUNG UND HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN: Fazit zur Datenlage und Empfehlungen für den verstärkten Einsatz biologisch abbaubarer Schmierstoffe in sensiblen Bereichen.

Schlüsselwörter

Mineralöl, Umweltschäden, Monetarisierung, Substitutionskosten, Biologisch schnell abbaubar, Schmierstoffe, Bodenkontamination, Trinkwasserschutz, Sanierungskosten, Externer Effekt, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Wassergefährdungsklasse, Ökologische Sensibilität, Ressourcenschutz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, ob es volkswirtschaftlich sinnvoll ist, herkömmliche Mineralölprodukte in ökologisch sensiblen Bereichen durch biologisch schnell abbaubare Alternativen zu ersetzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Monetarisierung von Umweltschäden, der Erfassung von Mineralöleinträgen und der Kosten-Nutzen-Analyse bei einem Wechsel zu Bio-Schmierstoffen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist der Vergleich der Kosten externer Umwelteffekte (Schadensbeseitigung) mit den Substitutionskosten bei der Nutzung biologisch abbaubarer Öle.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt primär die Methode der „Tatsächlichen Investitionen“, basierend auf vorliegenden Statistiken zu Unfällen und den Kosten für Sanierungs- und Schutzmaßnahmen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil ist zweigeteilt: Zunächst erfolgt eine theoretische Einordnung der Monetarisierungsmethoden und Stoffklassifizierungen, gefolgt von einer empirischen Datenanalyse und Hochrechnungen zur Umwelteinbringung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Mineralöl, Umweltschäden, biologische Abbaubarkeit, Sanierungskosten und die Substitution von Kraft- und Schmierstoffen.

Warum sind Trinkwasserschutzgebiete besonders relevant für die Untersuchung?

Diese Gebiete weisen eine hohe ökologische Sensibilität auf, weshalb der Gesetzgeber hier besonders strenge Auflagen für den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen erlässt.

Welche Rolle spielt die „Restölsättigung“ in dieser Analyse?

Der Begriff beschreibt den Zustand im Untergrund, in dem kein fließfähiges Öl mehr vorhanden ist, was als Kriterium für den Erfolg oder Abschluss von Sanierungsmaßnahmen dient.

Final del extracto de 102 páginas  - subir

Detalles

Título
Bewertung von Mineralöleinträgen in die Umwelt im Hinblick auf die Substituierbarkeit durch biologisch schnell abbaubare Kraft- und Schmierstoffe
Universidad
Fachhochschule Lausitz
Calificación
1
Autor
Daniel Weiner (Autor)
Año de publicación
2000
Páginas
102
No. de catálogo
V185537
ISBN (Ebook)
9783656981015
ISBN (Libro)
9783867464413
Idioma
Alemán
Etiqueta
bewertung mineralöleinträgen umwelt hinblick substituierbarkeit kraft- schmierstoffe
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Daniel Weiner (Autor), 2000, Bewertung von Mineralöleinträgen in die Umwelt im Hinblick auf die Substituierbarkeit durch biologisch schnell abbaubare Kraft- und Schmierstoffe, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185537
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