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Messung der Werbeeffizienz. Eine Untersuchung am Beispiel des ICE-Sprinters Berlin - Frankfurt am Main

Titel: Messung der Werbeeffizienz. Eine Untersuchung am Beispiel des ICE-Sprinters Berlin - Frankfurt am Main

Diplomarbeit , 2000 , 110 Seiten , Note: 1

Autor:in: Katharina Weh (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist es, Wege aufzuzeigen, wie Werbeeffizienz gemessen werden kann. Um derartige Kontrollen durchzuführen, muss geklärt werden, welche Vorgänge sich bei den Konsumenten abspielen. Erst wenn diese bekannt sind, kann die Forschung Methoden entwickeln, mit denen Erfolge messbar sind. Es gibt eine Reihe von Verfahren, die außerökonomische und teils rein ökonomische Erfolge messen können. Ob diese aber nicht doch auch auf andere Faktoren zurückzuführen sind, bleibt offen.

Die Controlling-Abteilung der DB Reise&Touristik AG stand diesem Problem ebenfalls gegenüber. Auf ihre Initiative hin entstand die Idee, Lösungsmöglichkeiten im Sektor Werbeeffizienzmessung aufzuzeigen. Es ist für die DB Reise &Touristik AG erforderlich zu sehen, wie effizient die einzelnen Kommunikationsmaßnahmen, insbesondere die Werbekampagnen sind.

Hier stellt sich die Frage, welche Kampagne sich für die Messung der Werbeeffizienz anbietet, da das gesamte Repertoire den Rahmen sprengen würde. Es boten sich die Sprinterkampagnen für die Relation Berlin - Frankfurt am Main als Untersuchungsobjekt an, da der Zug ohne Halt durchfährt. Zum einen wurden für diese Relation spezielle Kampagnen geschaltet; zum anderen konnte hier die Zahl der Reisenden sicher festgestellt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

BEDEUTUNG DER MESSUNG DER WERBEEFFIZIENZ

I. DB REISE&TOURISTIK AG

I.1. Instrumente des Marketing-Mix der DB Reise&Touristik AG

I.1.1. Produktpolitik

I.1.2. Preispolitik

I.1.3. Distributionspolitik

I.1.3.1. Direkte Absatzwege

I.1.3.2. Indirekte Absatzwege

I.1.4. Kommunikationspolitik

I.1.4.1. Werbung-above-the-line

I.1.4.1.1. Klassische Werbung

I.1.4.1.2. Public Relations

I.1.4.2. Werbung-below-the-line

I.1.4.2.1. Events, Sponsoring und Kooperationen

I.1.4.2.2. Direkt Marketing

I.1.4.2.3. Verkaufsförderung

I.1.4.2.4. Messen

I.1.4.3. Ziele der Kommunikationspolitik

II. WERBEEFFIZIENZ

II.1. Begriff der Werbeeffizienz

II.2. Modelle der Werbeeffizienz

II.2.1. Stimulus-Response-Modelle

II.2.1.1. AIDA

II.2.1.2. Hierarchie-von-Effekten-Modelle

II.2.1.3. Werbewirkungsmodell von Steffenhagen

II.2.2. Involvement-Modelle

II.2.2.1. Modelle der Werbewirkung nach Ray

II.2.2.2. Modell der Wirkungspfade

II.2.2.3. Elaboration Likelihood Model

II.2.2.4. Alternative-Wege-Modell von Batra und Ray

II.2.3. Mikro-Modelle

II.2.4. Makro-Modelle

II.3. Messung der Werbeeffizienz

II.3.1. Messdimensionen der Werbung

II.3.1.1. Verfahren der Werbeerfolgskontrolle

II.3.1.1.1. Panelerhebungen

II.3.1.1.2. Bestellung unter Bezugnahme auf Werbung

II.3.1.1.3. Direktbefragung

II.3.1.1.4. Netapps-Modell

II.3.1.1.5. Handelsplatzbezogene Erhebungen

II.3.1.1.6. Ökonometrische Ansätze

II.3.1.2. Verfahren der Werbeerfolgsprognose

II.3.1.2.1. Gebiets-Verkaufstest

II.3.1.2.2. Testmarktersatzverfahren

II.3.1.3. Werbewirkungsprognose

II.3.1.3.1. Explorative Verfahren

II.3.1.3.2. Apparative Verfahren

II.3.1.3.3. Projektiv-assoziative Verfahren

II.3.1.3.4. Kommunikationstests

II.3.1.3.5. Expertensysteme

II.3.1.4. Verfahren der Werbewirkungskontrolle

II.3.1.4.1. Recall-Test

II.3.1.4.2. Recognition-Test

II.3.1.4.3. Tracking-Studien

II.3.1.5. Probleme der Testverfahren

III. MESSUNG DER WERBEEFFIZIENZ BEI DER DB REISE&TOURISTIK AG

III.1. Bisherige Messung der Werbeeffizienz bei der DB Reise&Touristik AG

III.2. ICE-Sprinter-Kampagnen

III.2.1. Erste ICE-Sprinter-Kampagne

III.2.2. Zweite ICE-Sprinter-Kampagne

III.3. Spezifiziertes Modell für die Messung der Werbeeffizienz

III.3.1. Der LISREL-Ansatz

III.3.2. Operationalisierung der Modellvariablen

III.3.2.1. Marketing-Mix-Variablen (Stimuli)

III.3.2.2. Psychografische Werbewirkungsvariablen (Organismus)

III.3.2.3. Marktreaktionsvariablen (Response)

III.3.3. Spezifikation der Modellstruktur

III.3.3.1. Messmodelle

III.3.3.2. Strukturmodell

III.3.3.3. Entwurf eines spezifizierten Modells der Werbeeffizienz

III.3.3.4. Identifikation der Modellstruktur

III.3.3.5. Beurteilung der Schätzergebnisse

III.3.3.6. Zusammenfassende Interpretation der Ergebnisse

III.3.3.6.1. Messbeziehungen

III.3.3.6.2. Direkte kausale Beziehungen

III.3.3.6.3. Indirekte und totale Effekte

III.3.3.7. Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Werbeeffizienz am Beispiel der ICE-Sprinter-Kampagnen der DB Reise&Touristik AG messbar zu machen. Hierbei soll ein kausales Wirkungsmodell entwickelt werden, das die Zusammenhänge zwischen ökonomischen und außerökonomischen Erfolgskriterien analysiert und aufzeigt, wie Werbeinvestitionen den Markterfolg beeinflussen.

  • Analyse des Marketing-Mix der DB Reise&Touristik AG
  • Theoretische Fundierung der Werbeeffizienz und Werbewirkungsmodelle
  • Evaluation von Methoden zur Werbeerfolgs- und Werbewirkungskontrolle
  • Entwicklung eines spezifizierten Kausalmodells (LISREL-Ansatz)
  • Untersuchung der ICE-Sprinter-Kampagnen zur Effizienzmessung

Auszug aus dem Buch

II.2.2.4. Alternative-Wege-Modell von Batra und Ray

Eines der konsequentesten Involvement-Modelle, das auf den Erkenntnissen des ELM basiert, ist das Alternative-Wege-Modell von Batra und Ray (1985). Sie berücksichtigen viele bekannte kognitive, affektive und konative Variablen, die zur Kaufhandlung führen. In Abhängigkeit vom Involvement des Rezipienten werden unterschiedliche Abläufe der Wirkung von Werbung bedeutsa Bei hohem Involvement erfolgt die zu einer Kaufabsicht führende Einstellungsbildung durch Informationen und v.a. durch die Qualität dieser Information (kognitive Effekte), während bei geringem Involvement das Gefallen des Werbemittels, die sog. „peripheren“ Hinweisreize (affektive Komponente), zu denen auch die Sympathie, die Attraktivität und die (im ELM nicht explizit berücksichtigte) Darbietungshäufigkeit zur Bildung einer Kaufabsicht führen.70 Je geringer das Involvement des Umworbenen desto stärker wirkt sich eine gefällige und damit emotionale Gestaltung des Werbemittels aus. Weniger der Inhalt, sondern eher seine positive Anmutung entscheidet unter diesen Bedingungen für den Werbeerfolg.71

Eine starre Sequentierung , beginnend bei den Aufmerksamkeitsprozessen bis hin zur Herausbildung von die Kaufhandlung vorbereitenden Einstellungen, wird durch Abkürzungen („dicke Pfeile“ = starke Effekte) aufgelockert. Von der (Probe-) Kaufhandlung geht unter der „low-involvement“- Bedingung ein Pfeil zurück zu den sog. „argumentsensitiven Einstellungen“72 (siehe Abbildung 11). Den Ausgangspunkt bezeichnen Batra & Ray als „Message Response Involvement“, das die Tiefe der Verarbeitung einer Werbebotschaft wiedergibt.73

Zusammenfassung der Kapitel

I. DB REISE&TOURISTIK AG: Dieses Kapitel beschreibt den Marketing-Mix des Unternehmens und ordnet das Produkt ICE in die Gesamtstrategie ein.

II. WERBEEFFIZIENZ: Hier werden theoretische Grundlagen zu Werbewirkung und Werbeerfolg sowie diverse Effizienzmodelle und Messmethoden erläutert.

III. MESSUNG DER WERBEEFFIZIENZ BEI DER DB REISE&TOURISTIK AG: Dieser Hauptteil befasst sich mit der praktischen Anwendung, insbesondere der Entwicklung eines LISREL-basierten Kausalmodells für die ICE-Sprinter-Kampagnen.

Schlüsselwörter

Werbeeffizienz, Werbewirkung, Werbeerfolg, ICE-Sprinter, Marketing-Mix, LISREL-Modell, Kausalanalyse, Involvement, DB Reise&Touristik AG, Werbekontrolle, Werbeprognose, Konsumentenverhalten, Markenbekanntheit, Kaufabsicht, Tracking-Studien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Messbarkeit der Effizienz von Werbemaßnahmen am Beispiel der ICE-Sprinter-Kampagnen der DB Reise&Touristik AG.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verbindet Marketingtheorie mit speziellen Modellen der Werbewirkungsforschung, insbesondere im Bereich des Dienstleistungsmarketings der Deutschen Bahn.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, Wege zur Messung der Werbeeffizienz aufzuzeigen und ein spezifisches Kausalmodell zur Wirkungsanalyse der ICE-Sprinter-Werbung zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Zur statistischen Modellierung wird der LISREL-Ansatz (Linear Structural Relationship) verwendet, um kausale Beziehungen zwischen latenten Variablen zu testen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die bisherige Werbemessung bei der Bahn, stellt die ICE-Sprinter-Kampagnen vor und entwickelt ein spezifiziertes Werbewirkungsmodell basierend auf empirischen Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Werbeeffizienz, LISREL, Kausalanalyse, Involvement, Werbewirkung, ICE-Sprinter und die DB Reise&Touristik AG.

Warum wurde der LISREL-Ansatz gewählt?

Dieser Ansatz ermöglicht es, Messfehler zu berücksichtigen und komplexe kausale Zusammenhänge zwischen theoretischen Variablen zu trennen und statistisch zu prüfen.

Welche Rolle spielt das Produktinvolvement für diese Untersuchung?

Da der Kauf einer ICE-Sprinter-Fahrkarte für den Kunden eine gewisse Bedeutung hat, wird von einem hohen Involvement ausgegangen, was die Modellstruktur der Einstellungsbildung maßgeblich beeinflusst.

Ende der Leseprobe aus 110 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Messung der Werbeeffizienz. Eine Untersuchung am Beispiel des ICE-Sprinters Berlin - Frankfurt am Main
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim, früher: Berufsakademie Mannheim
Note
1
Autor
Katharina Weh (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2000
Seiten
110
Katalognummer
V185556
ISBN (eBook)
9783668664517
ISBN (Buch)
9783867464598
Sprache
Deutsch
Schlagworte
messung werbeeffizienz eine untersuchung beispiel ice-sprinters berlin frankfurt main
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Weh (Autor:in), 2000, Messung der Werbeeffizienz. Eine Untersuchung am Beispiel des ICE-Sprinters Berlin - Frankfurt am Main, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185556
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Leseprobe aus  110  Seiten
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