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Interkulturelle Kommunikation im deutsch-polnischen Grenzgebiet auf Grundlage einer empirischen Untersuchung

Title: Interkulturelle Kommunikation im deutsch-polnischen Grenzgebiet auf Grundlage einer empirischen Untersuchung

Diploma Thesis , 2001 , 115 Pages , Grade: 1.7

Autor:in: Jana Schwedler (Author)

Cultural Studies - Empiric Cultural Studies
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Mit der vorliegenden Arbeit wird der Nachbarsprachenerwerb von deutschen und polnischen SchülerInnen untersucht. Es wird einerseits der Einfluss von Grenznähe und häufigen gegenseitigen Kontakten auf die Wahrnehmung des Nachbarn und andererseits der Erwerb landeskundlicher und sprachlicher Kenntnisse analysiert.
Dabei findet auch der aktuelle Forschungsstand zu interkultureller Kommunikation und interkulturellem Lernen sowie die Einstellungsforschung Berücksichtigung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Begründung der Arbeit

1.2 Überblick über die Arbeit

2. Begriffsdefinitionen und theoretische Ansätze

2.1 Einstellungen

2.1.1 Abgrenzung des Einstellungs-Begriff zu verwandten Begriffen

2.1.2 Funktion von Einstellungen

2.2 Spracheinstellungen

2.3 Spracheinstellungsforschung

2.3.1 Direkte Methoden

2.3.2 Indirekte Methoden

2.4 Spracheinstellungen und Motivation zum Spracherwerb

2.4.1 Die Rolle von Spracheinstellungen beim Fremdsprachenerwerb?

2.4.2 Spracherwerbsmotivation

2.5 Interkulturelle Kommunikation

2.5.1 Der Begriff der Interkulturalität vs. Interkulturelle Kommunikation

2.5.2 Funktion von interkultureller Kommunikation

3. Interkulturelle Kommunikation und Fremdsprachen

3.1 Sprache als Kommunikationsmittel- Fremdsprachen als interkulturelles Kommunikationsmittel

3.2 Interkulturelle Handlungskompetenz

3.3 Interkulturelles Lernen und interkulturelle Erziehung im Fremdsprachenunterricht

3.4 Ansätze einer grenzüberschreitenden Fremdsprachendidaktik

3.5 SprachdidaktischeKonzepte in Grenzregionen

4. Die deutsch-polnischen Beziehungen

4.1 Historische Belastung und der Prozess der politischen Annäherung

4.1.1 Heutige Ausgangslage im deutsch- polnischen Grenzgebiet

4.1.2 Stellung der Nachbarsprachen

4.2 Gegenseitige Wahrnehmung deutscher und polnischer Jugendlicher

4.3 Projekte zur deutsch- polnischen Verständigung im Grenzgebiet

4.3.1 Euroregionen

4.3.2 Deutsch- Polnisches Jugendwerk

4.3.3 Projekt „Spotkanie heißt Begegnung - ich lerne Deine Sprache“

4.3.4 Deutsch- polnische Gymnasien

4.3.5 Europa- Universität- Viadrina

4.3.6 Weitere grenzüberschreitende Projekte im Grenzgebiet

4.3.7 Fazit zu den grenzüberschreitenden Projekten und Überlegungen

5. Untersuchung zur interkulturellen Kommunikation an der Grenze

5.1 Zielsetzung

5.2 Aktueller Forschungsstand zum Thema

5.3 Allgemeine Methodik der empirischen Sprachwissenschaft

5.4 Vorgehensweise in dieser Untersuchung

5.4.1 Hypothesen zum erwarteten Ergebnis der Untersuchung

5.4.2 Auswahl der Informanten

5.4.3 Datenerhebung mittels eines Fragebogens

5.4.4 Bearbeitung des erhobenen Materials

5.5 Auswertung

5.5.1 Hypothesenüberprüfung Gruppe I

5.5.2 Hypothesenüberprüfung Gruppe II

6. Schlussbemerkungen

6.1 Zusammenfassung der empirischen Untersuchung und Schlussfolgerungen für die Praxis

6.2 Polnische Zusammenfassung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Diplomarbeit untersucht den Nachbarsprachenerwerb sowie die interkulturelle Einstellung von deutschen und polnischen Jugendlichen in den Grenzstädten Frankfurt (Oder) und Słubice. Ziel ist es, den Einfluss von Grenznähe und regelmäßigem Kontakt auf das Interesse am Nachbarland und die Motivation zum Erlernen der Nachbarsprache zu analysieren.

  • Analyse der Spracheinstellungen und des Spracherwerbs in einer Grenzregion.
  • Untersuchung der psychologischen und soziologischen Faktoren interkultureller Kommunikation.
  • Vergleich der Motivation deutscher und polnischer Jugendlicher (instrumentelle vs. integrative Motivation).
  • Bewertung schulischer und außerschulischer Fördermaßnahmen für die deutsch-polnische Verständigung.

Auszug aus dem Buch

2.1.1. ABGRENZUNG DES EINSTELLUNGS-BEGRIFF ZU VERWANDTEN BEGRIFFEN

Der Begriff ‘Einstellung’ wird in der Fachwelt oft im gleichen Kontext wie die Begriffe ‘Stereotyp’ und ‘Vorurteil’ gebraucht. Zum Beispiel betrachten einige Autoren, darunter Dabrowska (1999:80-81) Vorurteile als (negative) Einstellungen gegenüber sozialen Gruppen und diese Vorurteile als eine Teilmenge der Stereotype. Nöth (2000:46) sieht Einstellungen als eine Sonderform des Stereotyps an.

Quasthoff (1987:786) dagegen trifft eine klare Unterscheidung zwischen den Begriffen ‘Stereotyp’ und ‘Einstellung’; bei letzterem gäbe es „a higher degree of uniformity“ im Definitionsgebrauch. Stereotype sind mit Quasthoff „expressions of beliefs“, Einstellungen nicht: zum Beispiel ist die Aussage: „Ich mag keine Deutschen“ eine prototypische Einstellungsäußerung, der Satz „Polen sind klug.“ eine stereotype Annahme im Sinne von Quasthoff.

Im weiteren Verlauf dieser Arbeit soll die von ihr getroffene Abgrenzung bei der Verwendung beider Begriffe berücksichtigt werden. Positives oder negatives ‘Vorurteil’ kann synonym mit ‘Stereotyp’ verwendet werden aufgrund der Überlegung, dass beide das gleiche Bezugsobjekt (Individuen oder soziale Gruppen) haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema, Vorstellung der Forschungsfrage und Überblick über den Aufbau der Arbeit.

2. Begriffsdefinitionen und theoretische Ansätze: Theoretische Fundierung der Begriffe Einstellung, Spracheinstellung und interkulturelle Kommunikation sowie Diskussion der Forschungsmethoden.

3. Interkulturelle Kommunikation und Fremdsprachen: Analyse der Rolle von Sprache als interkulturelles Kommunikationsmittel und didaktische Ansätze in Grenzregionen.

4. Die deutsch-polnischen Beziehungen: Darstellung der historischen Belastung, des aktuellen Zustands im Grenzgebiet sowie existierender Projekte zur Völkerverständigung.

5. Untersuchung zur interkulturellen Kommunikation an der Grenze: Beschreibung der empirischen Untersuchung, der Hypothesen sowie detaillierte Auswertung der erhobenen Daten.

6. Schlussbemerkungen: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ableitung von Schlussfolgerungen für die künftige Praxis.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Kommunikation, Spracheinstellungen, Deutsch-polnische Beziehungen, Grenzregion, Fremdsprachenerwerb, Motivation, Nachbarsprache, Vorurteile, Stereotype, Jugendliche, Empirische Untersuchung, Frankfurt (Oder), Słubice, Interkulturelles Lernen, Europa-Universität Viadrina

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Nachbarsprachenkenntnisse sowie die Einstellungen und Wahrnehmungen von deutschen und polnischen Jugendlichen, die in der Grenzregion Frankfurt (Oder) und Słubice leben.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Neben der Einstellungs- und Spracheinstellungsforschung stehen die deutsch-polnischen Beziehungen, der Prozess der politischen Annäherung und die Rolle von Schulprojekten für die Völkerverständigung im Fokus.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist zu prüfen, wie sich das Umfeld (Grenznähe, Schulprojekte, soziales Umfeld) auf die Einstellungen und die Motivation der Jugendlichen auswirkt, die Sprache des Nachbarn zu erlernen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde eine empirische Untersuchung mittels Fragebögen durchgeführt, wobei quantitative und qualitative Methoden (Skalenkonstruktion, Auswertung von Einstellungsfragen) kombiniert wurden.

Was bildet den Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur interkulturellen Kommunikation und Sprache sowie einen empirischen Teil, in dem Hypothesen anhand der Befragung von Jugendlichen aus drei verschiedenen schulischen Gruppen geprüft werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind Interkulturelle Kommunikation, Spracheinstellungen, deutsch-polnische Grenzregion, Nachbarsprachenerwerb und Identitätsfindung.

Wie unterscheidet sich die Motivation polnischer und deutscher Jugendlicher?

Die Arbeit zeigt, dass polnische Jugendliche Deutsch eher aus instrumentellen Gründen (Arbeitsmarktperspektiven) lernen, während bei den (wenigen) deutschsprachigen Lernern von Polnisch eher integrative Motive (Interesse am Nachbarland) vermutet wurden.

Welche Rolle spielt die räumliche Nähe zur Grenze?

Die räumliche Nähe allein reicht laut Arbeit nicht aus, um positive Einstellungen oder Sprachkenntnisse zu fördern; es bedarf gezielter Begegnungs- und Aufklärungsmaßnahmen.

Welche Rolle spielt die Schule für die Sprachförderung?

Schulprojekte sind essenziell, allerdings wird die Effizienz bestehender Angebote teilweise angezweifelt, da trotz Projekten eine gewisse Gleichgültigkeit bei vielen Schülern fortbesteht.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der deutsch-polnischen Identität?

Die Identität der Jugendlichen ist stark bodenständig oder national geprägt; ein europäisches Identitätsbewusstsein oder eine Offenheit gegenüber dem Nachbarn entwickelt sich trotz der Grenzlage nur langsam.

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Details

Title
Interkulturelle Kommunikation im deutsch-polnischen Grenzgebiet auf Grundlage einer empirischen Untersuchung
College
European University Viadrina Frankfurt (Oder)
Grade
1.7
Author
Jana Schwedler (Author)
Publication Year
2001
Pages
115
Catalog Number
V185560
ISBN (eBook)
9783656981169
ISBN (Book)
9783867464635
Language
German
Tags
interkulturelle kommunikation grenzgebiet grundlage untersuchung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jana Schwedler (Author), 2001, Interkulturelle Kommunikation im deutsch-polnischen Grenzgebiet auf Grundlage einer empirischen Untersuchung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185560
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