Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Economía - Microeconomía, en general

Bildung, Kompetenzerwerb und wirtschaftliche Dynamik im sechsten Kondratieff

Título: Bildung, Kompetenzerwerb und wirtschaftliche Dynamik im sechsten Kondratieff

Tesis , 2001 , 147 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Olaf Stiller (Autor)

Economía - Microeconomía, en general
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Thematik "Bildung, Kompetenzerwerb und wirtschaftliche Dynamik im Zeichen des 6.Kondratieff". Dabei möchte sie die Rolle der Ausbildung (Wissen, Fertigkeiten, Fähigkeiten, Schlüsselkompetenzen) in Bezug auf wirtschaftliche Entwicklung (siehe Kapitel 2) bzw. Unternehmertum, die Auswirkungen von Lernen bzw. Lernmethoden auf innovative und evolutorische unternehmerische Tätigkeit und den Erwerb von Kompetenzen, untersuchen und analysieren.

Aufgrund dieser geschilderten Untersuchungen soll ein ganzheitliches bildungspolitisches Konzept insbesondere für Schule und Hochschule erarbeitet werden, das Unternehmertum bzw. innovative Neugründungen im Schumpeterschen Sinne unterstützt und begünstigt sowie Voraussetzungen einer besseren Wissensnutzung, -verknüpfung und -umsetzung schafft. Zur Verdeutlichung dieses Zusammenhanges werden Boomregionen wie München und Silicon Valley sowie deren universitäres Umfeld betrachtet und die Erfolgsfaktoren dieser Regionen herausgefiltert, um Schlüsse auf eine erfolgreiche zukünftige Entwicklungspolitik im 6.Kondratieff aufzuzeigen.

Diese Arbeit beschäftigt sich exemplarisch mit der High-Tech-Offensive Bayerns im Zeichen des 6.Kondratieffs, um deutlich zu machen, inwieweit Politik Rahmenbedingungen setzen kann, innovatives unternehmerisches Potential zu fördern und zu entwickeln. Das Ziel der Arbeit liegt darin, aufgrund des theoretischen Gerüsts der wirtschaftlichen Entwicklung bzw. des Unternehmertums, der empirischen Wirkungen von innovativen Neugründungen und dem Zusammenhang zwischen Lernen und Selbstevolution, zu einem neuen bildungs- und wirtschaftspolitischen Ansatz für Deutschland im Zeichen des 6.Kondratieffs zu gelangen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorie: Unternehmertum und wirtschaftliche Entwicklung

2.1. Definitorische Abgrenzung Wachstum und wirtschaftlicher Entwicklung

2.2. Unternehmertum

2.2.1. Was versteht man unter Unternehmertum?

2.2.2. Zusammenhang zwischen Unternehmertum und wirtschaftlicher Entwicklung in verschiedenen theoretischen Ansätzen

2.2.2.1. Allokationstheorie - Routineunternehmer

2.2.2.2. Österreichische Schule - Arbitrageunternehmer

2.2.2.3. Schumpeter - innovativer Unternehmer

2.2.2.4. Evolutorischer Ansatz - Röpkeunternehmer

2.2.3. Zwischenfazit: Unternehmerfunktionen

2.3. Theorie der langen Wellen

2.3.1. Die Rolle der Basisinnovationen

2.3.2. Bisherige Kondratieffzyklen

2.3.2.1. Erster Kondratieff

2.3.2.2. Zweiter Kondratieffzyklus

2.3.2.3. Dritter Kondratieffzyklus

2.3.2.4. Vierter Kondratieffzyklus

2.3.2.5. Fünfter Kondratieffzyklus

2.3.3. Resumee und Ausblick auf zukünftige Knappheitsfelder

3. Intensität von Unternehmertum

3.1. Großunternehmen: Innovationsblockaden

3.2. Definition: Innovationsrate und Wachstumsrate

3.3. Dynamic Capitalism Typology

3.3.1.Economic Core

3.3.2. Ambitious

3.3.3. Constrained Growth

3.3.3.1. Resource Constrained Growth

3.3.3.2. Self-Constrained Growth

3.3.4. Glamorous

3.4. Empirische Betrachtungen in den USA: Beschäftigungswachstum und Existenzgründung

3.4.1. Grundlagen der Studie Kirchhoffs

3.4.2. Beziehung zwischen Innovativität und Wachstumsrate

3.4.3. Innovation und Beschäftigungswirkung

3.4.4. Erkenntnisse der Studie Kirchhoffs

3.5. Verschiedene Untersuchungen

3.6. Resümee

4. Lernen und Selbstevolution

4.1. Abgrenzung von Wissen, Information und Daten

4.1.1. Daten und Information

4.1.2. Wissen

4.2. Unternehmerisches Lernen

4.2.1. Begriff des Lernens

4.2.2. Lernebenen

4.2.2.1. Herkömmliches Lernen

4.2.2.1.1. Lernen 0

4.2.2.1.2. Lernen 1

4.2.2.2. Evolutorisches Lernen

4.2.2.2.1. Was ist Kompetenz?

4.2.2.2.2. Lernen 2

4.2.2.2.3. Lernen 3

4.2.2.2.4. Kommende Qualifikationsanforderungen

4.2.3. Interdependenz von Lernebenen

4.3. Selbstevolution als Entwicklungsmotor

4.3.1. Liebe, Lebenswerk, Leben, Lernen

4.3.2. Unternehmersysteme

4.4. Lernen und Innovation

4.5. Zwischenfazit

5. Bildungssystem und -strukturen

5.1. Begriff der Bildung

5.2. Schulsystem und -stufen

5.2.1. Grundschule

5.2.2. Sekundarstufe I

5.2.2.1. Kreativitätshemmende Faktoren

5.2.2.2. Neue Fächer und Strukturen

5.2.2.3. Praxis in die Schule einbeziehen

5.2.3. Sekundarstufe II

5.2.3.1. Oberstufe und evolutorisches Lernen

5.2.3.2. Der Schüler als Berater und Unternehmer

5.2.3.3. Die Rolle des Lehrers und Schülers

5.3. Die Hochschule

5.3.1. Universität und Umfeld

5.3.2. Die Universität als Betrieb

5.3.3. Silicon Valley

5.3.3.1. Entwicklung

5.3.3.2. Stanford University und Gründerkultur

5.3.3.3. Entrepreneurship-Programme und -Organisationen

5.3.4. Region München

5.3.4.1. Entwicklung

5.3.4.2. Bedeutung der TUM

5.3.4.3. Entrepreneurship-Aktivitäten

5.4. Institutionelle Voraussetzungen

5.5. Der ganzheitliche bayerische Ansatz

5.5.1. Rahmenbedingungen

5.5.2. Zukunft "Offensive Bayern"

5.6. Zwischenfazit

6. Schlußbetrachtung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Rolle von Bildung, Kompetenzerwerb und Unternehmertum für die wirtschaftliche Dynamik im Kontext des 6. Kondratieffs. Dabei wird analysiert, wie innovative Neugründungen und Bildungsprozesse zu nachhaltigem Wachstum beitragen können, wobei das Hauptaugenmerk auf der Förderung des evolutorischen Lernens und unternehmerischer Fähigkeiten in Bildungsinstitutionen liegt.

  • Wirtschaftliche Entwicklung und die Theorie der langen Wellen (Kondratieffzyklen)
  • Die Bedeutung von Innovation und Unternehmertum als Motoren des Wachstums
  • Lernen und Selbstevolution als Schlüsselkompetenzen für das 21. Jahrhundert
  • Reformansätze für das Bildungssystem zur Förderung unternehmerischer Potenziale
  • Regionale Erfolgsmodelle wie Silicon Valley und die High-Tech-Offensive Bayerns

Auszug aus dem Buch

2.2.2.4. Evolutorischer Ansatz - Röpkeunternehmer

Der Röpke´sche bzw. evolutorische Ansatz versucht im Anschluß an die Ideen Schumpeters sowie der anderen früheren Ansätze anzuknüpfen und diese zu einer einheitlichen Theorie zu verbinden. Grundlage vieler neuerer soziobiologischer und ökonomischer Evolutorik bildet Darwins Theorie der Evolution. Mit seinem Werk "On the Origin of Species" setzt Charles Darwin der theologischen Sicht der Evolution ein mechanisches Prinzip der Evolution entgegen, das nicht mehr und nicht weniger als ein Naturprinzip ist und eben nicht von einer höheren Instanz gegeben. Die Determinanten der Evolution sind Variation und Selektion. Wenn nur zwei Individuen einer Art Nachkommen hinterlassen, werden bei diesen einige Merkmale vorhanden sein bzw. variieren, allerdings in einer neuen zufälligen Kombination (keinen Einfluß auf die Weitergabe bestimmter Merkmale). Die Selektion wird hingegen von den gegebenen Umweltbedingungen determiniert. Das Überleben ist nicht zufällig, sondern hängt von seinen Fähigkeiten ab, sich auf diese Bedingungen einzustellen. Entscheidend für das Überleben einer Art ist der Reproduktionserfolg der Individuen. Das Zusammenspiel von Variation und Selektion ist dann jenes Phänomen, das als Evolution bezeichnet wird. Die Evolution bezieht sich auf alle Aspekte des Lebens, also auch auf unternehmerische Handlung sowie den Unternehmer.

Im folgenden der Arbeit soll von der Position ausgegangen werden, daß jeder Mensch die potentielle Fähigkeit zur Selbstevolution besitzt, wobei die genetische Ausgangsstruktur beschränkt, aber nicht determiniert. In diesem Sinne äußert sich auch Rudolf Steiner: "Denn die Geisteswissenschaft zeigt, daß der Mensch entwicklungsfähig ist, daß er sich neue Welten durch Entfaltung neuer Organe (im Sinne des Kompetenzerwerbes) erorbern kann." Unter ökonomischer Evolution, aus der gleichen Denktradition wie Steiner, Wilber, Maturana usw., versteht Röpke dabei die Steigerung der innovativen Fähigkeiten des Unternehmers in der Zeit. Diese evolutorischen Unternehmer als Träger der Selbstevolution entwickeln sich in sich selbst, entfalten Fähigkeitspotentiale zur Erfüllung der Funktionen von Allokation/Routine, Koordination/Arbitrage und Entwicklung/Invention.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt den Übergang zur Wissensgesellschaft und stellt die Bedeutung von Bildung und Unternehmertum im 6. Kondratieff heraus.

2. Theorie: Unternehmertum und wirtschaftliche Entwicklung: Erläutert die theoretischen Grundlagen der Unternehmerfunktionen (Routine, Arbitrage, Innovation, Evolution) und die Theorie der langen Wellen.

3. Intensität von Unternehmertum: Analysiert empirisch den Zusammenhang zwischen Unternehmensgründungen, Innovationsraten und Beschäftigungswachstum.

4. Lernen und Selbstevolution: Untersucht das unternehmerische Lernen und die Entwicklung von Kompetenzen sowie die Selbstevolution als Motor wirtschaftlicher Entwicklung.

5. Bildungssystem und -strukturen: Entwickelt Reformvorschläge für das deutsche Schul- und Hochschulsystem zur Förderung unternehmerischer Potenziale.

6. Schlußbetrachtung und Ausblick: Fasst die Kernergebnisse zusammen und plädiert für eine neue Ausbildungskultur, um im 6. Kondratieff erfolgreich zu sein.

Schlüsselwörter

6. Kondratieff, Unternehmertum, Innovation, Wirtschaftliche Entwicklung, Selbstevolution, Kompetenzerwerb, Wissensgesellschaft, Bildungssystem, Schlüsselqualifikationen, Schöpferische Zerstörung, Basisinnovation, Gründungsdynamik, Dynamik, Entrepreneurship, Ausbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen Bildung, dem Erwerb von unternehmerischen Kompetenzen und der wirtschaftlichen Dynamik im Kontext des 6. Kondratieff-Zyklus.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf Innovationstheorien, die Theorie der langen Wellen, die Typologie des "Dynamic Capitalism", Unternehmertum sowie Reformansätze für Bildung und Ausbildung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Erarbeitung eines bildungspolitischen Konzepts, das Unternehmertum und innovative Neugründungen unterstützt, um eine erfolgreiche Entwicklung im Zeichen des 6. Kondratieffs zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch klassische und moderne ökonomische Ansätze (z.B. Schumpeter, Röpke, Kirchhoff) sowie der Analyse empirischer Daten zur Gründungsdynamik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Unternehmerfunktionen differenziert, die Rolle von Innovationen in Konjunkturzyklen beleuchtet und die empirischen Belege für den Beschäftigungseffekt von Neugründungen diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind 6. Kondratieff, Unternehmertum, Selbstevolution, Innovation und Kompetenzerwerb.

Warum ist die "Dynamic Capitalism Typology" für die Analyse wichtig?

Sie dient zur Klassifizierung von Unternehmen hinsichtlich ihrer Innovationsrate und ihres Wachstums, was hilft, die empirische Verteilung von Start-Ups zu interpretieren.

Welche Rolle spielt die Region München bei den Fallbeispielen?

München dient als Beispiel für eine erfolgreiche High-Tech-Region, in der durch Forschungsinvestitionen und die Vernetzung von Universitäten mit der Wirtschaft ein dynamisches Gründerumfeld geschaffen wurde.

Final del extracto de 147 páginas  - subir

Detalles

Título
Bildung, Kompetenzerwerb und wirtschaftliche Dynamik im sechsten Kondratieff
Universidad
University of Marburg
Calificación
1
Autor
Olaf Stiller (Autor)
Año de publicación
2001
Páginas
147
No. de catálogo
V185649
ISBN (Ebook)
9783668593763
ISBN (Libro)
9783867465465
Idioma
Alemán
Etiqueta
bildung kompetenzerwerb dynamik kondratieff
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Olaf Stiller (Autor), 2001, Bildung, Kompetenzerwerb und wirtschaftliche Dynamik im sechsten Kondratieff, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185649
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  147  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint