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Anwendungshinweise bei der Implementierung eines Risikomanagementsystems für Aktiengesellschaften

(angelehnt an das KonTraG) unter spezieller Betrachtung der e-Businessproblematik

Title: Anwendungshinweise bei der Implementierung eines Risikomanagementsystems für Aktiengesellschaften

Diploma Thesis , 2001 , 93 Pages , Grade: 2

Autor:in: Daniela Ziegler (Author)

Business economics - Operations Research
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Seit jeher haben sämtliche Kulturen weltweit eine spezielle Affinität für den Blick in die Zukunft. Wir haben Angst vor dem Ungewissen und versuchen mit Hellseherei, Horoskopen, Handlesen sowie sonstigen Methoden diese Angst zu mildern. Im privaten Bereich wird Vorhersehung, wenn auch unauslöschbar praktiziert, belächelt. Auf der ökonomischen Ebene besprechen erfolgreiche Unternehmen auf andere Weise das „Orakel“. Das es sich hierbei um keinen Hokuspokus handelt und die bewusste Auseinandersetzung mit der unklaren Zukunft durchaus von existenziellem Nutzen ist, soll diese Diplomarbeit verdeutlichen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A EINLEITUNG

B ERLÄUTERUNGEN ZUM THEMENVERSTÄNDNIS

B.1 GESETZLICHE GRUNDLAGEN

B.1.1 ENTSTEHUNG DES KONTRAG

B.1.2 KONTRAG - § 91 ABS. 2 AKTG

B.2 VERÄNDERUNGEN INNERHALB DER VERANTWORTLICHKEITEN

B.2.1 VORSTAND

B.2.1.1 Gemeinschafts- und Konzernverantwortung

B.2.1.2 Verantwortung für die Lageberichterstellung

B.2.2 AUFSICHTSRAT

B.2.3 ABSCHLUSSPRÜFER

B.2.4 RISIKOMANAGER

B.3 DEFINITIONEN

B.3.1 RISIKOBEGRIFF

B.3.2 RISIKOMANAGEMENTBEGRIFF

B.3.3 ELEMENTE DES RISIKOMANAGEMENTSYSTEMS

B.3.3.1 Internes Überwachungssystem (IKS)

B.3.3.2 Frühwarnsystem

B.3.3.3 Risiko-Controlling

C RISIKOMANAGEMENTPROZESS

C.1 RISIKOMANAGEMENT - PROAKTIVER REGELKREIS

C.2 UNTERNEHMENSVISION

C.2.1 UMSETZUNG DER RISIKOMANAGEMENTVISION

C.2.2 UNTERNEHMENSPOLITIK - RISIKOPOLITIK

C.2.2.1 Definition der Risikomanagementkodizes

C.2.2.2 Umsetzungshilfe - Risikohandbuch

C.3 RISIKOSTRATEGIE

C.4 RISIKOANALYSE

C.4.1 RISIKOIDENTIFIZIERUNG

C.4.1.1 Risikofelder

C.4.1.2 Risikoerfassung

C.4.1.3 Zuordnungen zu den Perspektiven

C.4.2 RISIKOBEWERTUNG

C.4.2.1 Bewertungsmethoden

C.4.2.1.1 Quantifizierbare Risiken

C.4.2.1.2 Qualifizierbare Risiken

C.4.2.2 Ermittlung der Schwellenwerte

C.5 DARSTELLUNG DES RISIKOPROFILS – TOOLS ZUR ANALYSE

C.5.1 RISIKOINVENTUR

C.5.2 RISIKOMATRIX

C.5.3 RISIKOERFASSUNGSBOGEN (RISKMAP)

C.6 RISIKOSTEUERUNG

C.6.1 VERMEIDUNG

C.6.2 VERMINDERUNG

C.6.3 FINANZIERUNG

C.6.3.1 Überwälzung

C.6.3.2 Selbsttragen

C.7 RISIKO-CONTROLLING

C.8 BERICHTS- UND KOMMUNIKATIONSWESEN

D KRISENMANAGEMENT

D.1 KRISENPRÄVENTION

D.2 FRÜHERKENNUNG

D.3 SCHADENBEGRENZUNG

D.4 BESEITIGUNG NEGATIVER FOLGEWIRKUNGEN

D.5 KRISENNACHBEARBEITUNG

E UMFRAGE ZUM RISIKOMANAGEMENT IN DER PRAXIS

D.6 UMFRAGEERGEBNIS

D.7 AUSWERTUNG DES UMFRAGEERGEBNISSES

D.8 EINORDNUNG DES UMFRAGEERGEBNISSES

F SCHLUSSTEIL – ZUKUNFTSPERSPEKTIVEN

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, dem Leser die Systematik des Risikomanagements unter Berücksichtigung des KonTraG zu erläutern, mit einem besonderen Fokus auf die Anforderungen und Herausforderungen von Aktiengesellschaften in der e-Business-Branche. Die Arbeit soll Verantwortlichen als Orientierungshilfe dienen, um effektive Maßnahmen zur Identifikation, Bewertung und Steuerung unternehmerischer Risiken zu etablieren.

  • Gesetzliche Anforderungen des KonTraG (§ 91 Abs. 2 AktG)
  • Prozesshafte Implementierung des Risikomanagements
  • Methoden der Risikoidentifikation und -bewertung
  • Strategien zur Risikosteuerung und Krisenprävention
  • Praktische Einordnung des Risikobewusstseins in e-Business-Unternehmen

Auszug aus dem Buch

C.1 Risikomanagement - Proaktiver Regelkreis

In vielen Bereichen der Unternehmensführung veranschaulichen Regelkreise die Systematik von Prozessen. Schon lange versteht sich eine erfolgreiche Gesellschaft als dynamischer Prozess, der nicht in eine Richtung und auch nicht einmalig durchlaufen wird. Durch den permanenten Wandel, vor allem im Zeitalter des e-Business, ist das Erkennen sowie Ausnutzen aller Chancen überlebenswichtig. Dabei hilft der Prozess des Risikomanagements als Teil der Unternehmensführung, dieser ist auch als proaktiver lernenden Mechanismus zu verstehen, der sich selbst und somit die gesamte Unternehmenssituation iterativ verbessert.

Der Prozess ist auf allen Unternehmensebenen und -bereichen zu integrieren. Top-down (vom obersten Management zur operativen Ebene), als auch umgekehrt bottom-up werden ganzheitlich und kontinuierlich die Ursachen- Wirkungsverhältnisse kommuniziert. Diese Art von Unternehmensführung hilft nicht nur bei der Risikominimierung, sondern hat auch den angenehmen Nebeneffekt in jungen Start-Up-Unternehmen den Zusammenhalt zu fördern. Durch die Eigenverantwortung der Mitarbeiter sowie deren Verständnis für den ganzheitlichen Zusammenhang steigt die Motivation. Nachfolgend sind die Elemente des Regelkreises skizziert, anhand der Pfeile soll dargestellt werden, dass zwischen den einzelnen Bereichen sowohl Interdependenzen als auch Rückkoppelungen stattfinden, die Sprechblasen stehen für eine permanente Kommunikation und Dokumentation.

Zusammenfassung der Kapitel

A EINLEITUNG: Führt in die Thematik der Zukunftsbetrachtung im ökonomischen Kontext ein und erläutert die Relevanz eines Risikomanagementsystems für Start-Up-Unternehmen.

B ERLÄUTERUNGEN ZUM THEMENVERSTÄNDNIS: Legt die gesetzlichen Grundlagen (KonTraG) dar und definiert die Rollen sowie Verantwortlichkeiten der beteiligten Organe wie Vorstand und Aufsichtsrat.

C RISIKOMANAGEMENTPROZESS: Beschreibt detailliert den proaktiven Regelkreis des Risikomanagements, von der Vision über die Analyse bis hin zur Steuerung und dem Berichtswesen.

D KRISENMANAGEMENT: Behandelt die notwendige Erweiterung des Risikomanagementsystems auf akute Krisensituationen durch Präventions- und Bewältigungsstrategien.

E UMFRAGE ZUM RISIKOMANAGEMENT IN DER PRAXIS: Analysiert den aktuellen Status quo des Risikobewusstseins in börsennotierten e-Business-Unternehmen anhand einer empirischen Umfrage.

F SCHLUSSTEIL – ZUKUNFTSPERSPEKTIVEN: Fasst die Notwendigkeit eines Umdenkens in der jungen Unternehmensführung zusammen und plädiert für externe Unterstützung bei der Implementierung professioneller Risikomanagementsysteme.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, KonTraG, Aktiengesellschaft, e-Business, Risikomanagementsystem, Früherkennung, Risikoanalyse, Risikosteuerung, Risikoinventur, Risikomatrix, Krisenmanagement, Unternehmensführung, Risikoidentifizierung, Risikopolitik, Unternehmensvision

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung eines Risikomanagementsystems für Aktiengesellschaften, das auf dem KonTraG basiert und speziell auf die Herausforderungen von e-Business-Unternehmen zugeschnitten ist.

Welche zentralen Themenfelder behandelt das Werk?

Zu den Schwerpunkten zählen gesetzliche Anforderungen, die Definition von Risikobegriffen, der Risikomanagementprozess, Krisenmanagement sowie eine praktische Bestandsaufnahme durch eine Umfrage.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, dem Leser die Systematik des Risikomanagements näherzubringen und aufzuzeigen, wie Unternehmen den Anforderungen des § 91 Abs. 2 AktG gerecht werden und Risiken effektiv steuern können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt theoretische Erläuterungen auf Basis aktueller Gesetze und Fachliteratur, ergänzt durch eine empirische Umfrage unter 50 börsennotierten e-Business-Unternehmen.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil wird der proaktive Regelkreis des Risikomanagements erläutert, inklusive Risikoidentifizierung, -bewertung, -darstellung und -steuerung.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem Risikomanagement, KonTraG, e-Business, Frühwarnsysteme, Risikoanalyse, Risikomatrix und Krisenmanagement.

Wie bewertet die Autorin die Umsetzung in der Praxis?

Die Umfrageergebnisse deuten auf erhebliche Umsetzungslücken hin; viele Unternehmen vernachlässigen trotz der gesetzlichen Verpflichtung die notwendige Strukturierung und Kommunikation von Risiken.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur laut dieser Arbeit?

Die Unternehmenskultur ist entscheidend, da Risikobewusstsein bei jedem einzelnen Mitarbeiter verankert sein muss, damit ein Risikomanagementsystem seine volle Wirkung entfalten kann.

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Details

Title
Anwendungshinweise bei der Implementierung eines Risikomanagementsystems für Aktiengesellschaften
Subtitle
(angelehnt an das KonTraG) unter spezieller Betrachtung der e-Businessproblematik
College
University Of Applied Sciences Munich
Grade
2
Author
Daniela Ziegler (Author)
Publication Year
2001
Pages
93
Catalog Number
V185655
ISBN (eBook)
9783656981275
ISBN (Book)
9783867465526
Language
German
Tags
anwendungshinweise implementierung risikomanagementsystems aktiengesellschaften kontrag betrachtung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniela Ziegler (Author), 2001, Anwendungshinweise bei der Implementierung eines Risikomanagementsystems für Aktiengesellschaften , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185655
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