Schwerpunktmäßig konzentriert sich die Ausarbeitung auf die Luftschnittstelle der UMTS-Technologie. Die Arbeit ist für Personen konzipiert, die über ein entsprechendes technisches Verständnis verfügen und sich einen Überblick über die W-CDMA-Technik verschaffen möchten.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG
1.1 AUFGABENSTELLUNG / TASK
1.1.1 Deutsch
1.1.2 English
1.2 AUFBAU DER DIPLOMARBEIT
2 MOBILFUNKGESCHICHTE IN DEUTSCHLAND
3 DIE WELTWEITE STANDARDISIERUNG DER UMTS-LUFTSCHNITTSTELLE
3.1 FREQUENZBAND FÜR UMTS IN DEUTSCHLAND
3.2 UMTS-LIZENZEN IN DEUTSCHLAND
4 DIE SYSTEMARCHITEKTUR BEI UMTS
5 MEHRFACHZUGRIFF AUF DIE LUFTSCHNITTSTELLE
5.1 FREQUENCE DIVISION MULTIPLE ACCESS (FDMA)
5.2 TIME DIVISION MULTIPLE ACCESS (TDMA)
5.3 CODE DIVISION MULTIPLE ACCESS (CDMA)
5.4 UTRA-FDD (W-CDMA)
5.5 UTRA-TDD (TD-CDMA)
6 CODE-SPREIZUNG
6.1 RAHMENAUFBAU UND CODIERUNG IM UPLINK-PFAD (FDD)
6.2 RAHMENAUFBAU UND CODIERUNG IM DOWNLINK-PFAD (FDD)
6.3 ERMITTLUNG DES SPREIZFAKTORS
7 SCRAMBLING CODES
7.1 SPREIZCODES VS. SCRAMBLING CODES IM UPLINK-PFAD
7.2 SPREIZCODES VS. SCRAMBLING CODES IM DOWNLINK-PFAD
8 RAKE EMPFÄNGER
9 LEISTUNGSREGELUNG
9.1 OPEN-LOOP POWER CONTROL
9.2 CLOSED-LOOP POWER CONTROL
9.3 OUTER-LOOP POWER CONTROL
10 HANDOVER
10.1 HARD HANDOVER
10.2 SOFTER HANDOVER
10.3 SOFT HANDOVER
10.4 BEISPIEL FÜR EINEN SOFT HANDOVER
11 ZELLSTRUKTUR UND DATENRATEN
12 ADAPTIVE ANTENNEN
13 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
A ANHANG
A.1 ABKÜRZUNGEN [14, 15]
A.2 UMTS - ANTENNEN
Zielsetzung & Themen
Die Diplomarbeit verfolgt das Ziel, die technischen Grundlagen der W-CDMA-Technik für die Zellplanung im Rahmen des UMTS-Standards zu vermitteln. Die zentrale Forschungsfrage liegt in der Funktionsweise der Luftschnittstelle und deren effizienter Nutzung durch spezifische Codierungs- und Regelungsverfahren.
- Grundlagen und Standardisierung von UMTS und W-CDMA
- Architektur des UTRAN und der Luftschnittstelle
- Methoden des Mehrfachzugriffs (FDMA, TDMA, CDMA)
- Code-Spreizung, Leistungsregelung und Rake-Empfänger
- Handover-Verfahren und adaptive Antennentechnologien
Auszug aus dem Buch
Code-Spreizung
Jeder Teilnehmer bekommt einen einzigartigen Spreizcode zugewiesen, den sogenannten „Channelization Code“. Mit diesem Spreizcode wird das zu übertragende Informationssignal multipliziert. Anschließend wird das gespreizte Informationssignal auf eine Trägerfrequenz moduliert und übertragen. Bei der Übertragung ist das breitbandige Signal Störungen ausgesetzt [4].
Die Übertragung erfolgt unterhalb des Rauschpegels, da sich die spektrale Leistungsdichte aufgrund der Bandspreizung absenkt. Ist das Signal am Empfänger angekommen, folgt die Decodierung. Dies ist aber nur möglich, wenn dem Empfänger die jeweilige Codesequenz des Senders bekannt ist [12].
In Abbildung 12 ist das eben erklärte Vorgehen nochmals grafisch dargestellt. Es ist deutlich zu erkennen, dass ein schmalbandiger Störer auf dem Übertragungsweg kaum Einfluss auf das rückgewonnene Sendesignal hat.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Einführung in die Mobilfunkgenerationen und die Motivation für den Einsatz von UMTS basierend auf der W-CDMA-Technik.
2 MOBILFUNKGESCHICHTE IN DEUTSCHLAND: Ein historischer Rückblick auf die Entwicklung der Mobilfunknetze von der ersten bis zur dritten Generation in Deutschland.
3 DIE WELTWEITE STANDARDISIERUNG DER UMTS-LUFTSCHNITTSTELLE: Analyse der weltweiten Harmonisierung und Frequenzvergabe sowie der verschiedenen terrestrischen Funkschnittstellen der IMT-2000-Familie.
4 DIE SYSTEMARCHITEKTUR BEI UMTS: Beschreibung der drei Hauptbestandteile UE, UTRAN und Core Network und deren Zusammenwirken.
5 MEHRFACHZUGRIFF AUF DIE LUFTSCHNITTSTELLE: Erläuterung der verschiedenen Zugriffsverfahren FDMA, TDMA und CDMA sowie deren spezifischer Einsatz in UMTS.
6 CODE-SPREIZUNG: Detaillierte Betrachtung der OVSF-Codes zur Kanaltrennung und der Rahmenstrukturen in Uplink- und Downlink-Pfad.
7 SCRAMBLING CODES: Erläuterung der Verwürfelungscodes zur Identifikation von Basisstationen und Mobilstationen sowie deren Rolle in der Netz-Performance.
8 RAKE EMPFÄNGER: Funktionsweise der Mehrwegeausbreitung und deren vorteilhafte Nutzung durch den Rake-Empfänger zur Signalverbesserung.
9 LEISTUNGSREGELUNG: Analyse der drei Leistungsregelungsarten (Open-Loop, Closed-Loop, Outer-Loop) zur Lösung des Near-Far-Problems.
10 HANDOVER: Detaillierte Beschreibung der Handover-Mechanismen (Hard, Softer, Soft) und des Konzepts der Macrodiversity.
11 ZELLSTRUKTUR UND DATENRATEN: Einordnung der UMTS-Technik in verschiedene Versorgungszonen und die damit verbundenen Anforderungen an Datenraten und Zellgrößen.
12 ADAPTIVE ANTENNEN: Einführung in die SDMA-Technik und die Vorteile adaptiver Antennen für die Kapazitätserhöhung und Störungsminimierung.
13 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Zusammenfassende Betrachtung der Vorteile von W-CDMA und ein Blick auf die technologischen Entwicklungen der vierten Mobilfunkgeneration.
Schlüsselwörter
UMTS, W-CDMA, Luftschnittstelle, Code-Spreizung, OVSF, Rake-Empfänger, Leistungsregelung, Handover, Frequenzplanung, SDMA, Adaptive Antennen, Zellplanung, Netzinfrastruktur, Signalqualität, Mehrwegeausbreitung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Diplomarbeit primär?
Die Arbeit befasst sich mit den technischen Grundlagen der UMTS-Mobilfunktechnologie, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der W-CDMA-Technik und den damit verbundenen Herausforderungen bei der Zellplanung liegt.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Zu den zentralen Themen zählen die Systemarchitektur, Methoden des Mehrfachzugriffs, Techniken zur Signalverarbeitung wie Rake-Empfänger, Verfahren zur Leistungsregelung sowie verschiedene Handover-Konzepte.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, dem Leser ein umfassendes Verständnis für die W-CDMA-Luftschnittstelle zu vermitteln, damit dieser die funktionalen Zusammenhänge einer modernen UMTS-Zellplanung nachvollziehen kann.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse technischer Standards und Protokolle, ergänzt durch mathematische Erklärungen (z.B. Orthogonalität, Leistungsberechnungen) und grafische Veranschaulichungen der Signalverarbeitung.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in technologische Kapitel, die von den Grundlagen des Mehrfachzugriffs über die Codierung und Leistungsregelung bis hin zu modernen Ansätzen wie adaptiven Antennen reichen.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind W-CDMA, Spreizfaktor (SF), Scrambling Codes, Rake-Empfänger, Near-Far-Problem, Hard/Soft Handover sowie die Systemkomponenten Node B und RNC.
Wie unterscheidet sich W-CDMA von herkömmlichen FDMA/TDMA-Verfahren?
Während bei FDMA/TDMA Benutzer durch Frequenzen oder Zeitschlitze getrennt werden, nutzt W-CDMA die Codierung (Code-Spreizung), sodass alle Benutzer zur gleichen Zeit das gleiche Frequenzband verwenden können.
Warum ist das Near-Far-Problem in CDMA-Systemen besonders kritisch?
Da alle UEs denselben Frequenzblock teilen, könnten starke Signale nahegelegener Endgeräte schwache Signale weiter entfernter Endgeräte überlagern oder "auslöschen", was eine präzise Leistungsregelung zwingend erforderlich macht.
- Citar trabajo
- Alexander Beck (Autor), 2001, UMTS: Grundlagen der W-CDMA Zellplanung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185661