Herstellen von Weichlötverbindungen mit dem elektrischen Lötkolben (Unterweisung Kommunikationselektroniker / -in Fachrichtung Funktechnik)


Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2000
16 Seiten, Note: gut

Leseprobe

Inhalt

1. Thema der Unterweisung

2. Ausbildungsberuf

3. Ausbildungssituation
3.1 Angaben zur Person des Auszubildenden
3.2 Angaben zur Entwicklungssituation des Auszubildenden
3.3 Angaben zur soziologischen Situation des Auszubildenden
3.4 Angaben zur allgemeinen Ausbildungssituation
3.4.1 Allgemeinbildende Schulen
3.4.2 Berufsbildende Schulen
3.4.3 Verhalten im Ausbildungsbetrieb

4. Ausbildungsrahmenplan
4.1 Unterweisungsthema
4.2 Fundstelle des Unterweisungsthemas
4.3 Vorangegangene Unterweisung
4.4 Nachfolgende Unterweisung

5. Ausbildungsort und Zeitpunkt

6. Dauer der Unterweisung

7. Arbeitsmittel
7.1 Arbeitsmittel
7.2 Lernmittel
7.3 Lehrmittel

8. Unfallverhütungsvorschriften

9. Lernzielentwicklung
9.1 Richtziele (Makroziele)
9.2 Grobziele
9.3 Feinziele (Mikroziele)

10. Lernzielbereiche
10.1 Kognitive Lernziele
10.2 Affektive Lernziele
10.3 Psychomotorische Lernziele

11. Handlungskompetenz und Schlüsselqualifikationen
11.1 Fachkompetenz
11.2 Persönliche Kompetenz
11.3 Soziale Kompetenz

12. Methodenwahl

13. Didaktische Prinzipien
13.1 Altersgerechtigkeit
13.2 Zielklarheit
13.3 Fasslichkeit
13.4 Praxisnähe und Aktivitätsförderung
13.6 Erfolgssicherung
13.7 Differenzierung und Individualisierung

14. Unterweisung
14.1 Vorbereitung des Auszubildenden
14.2 Vormachen und Erklären
14.3 Ausführungsversuche machen lassen
14.4 Üben und Festigen

15. Erfolgskontrolle

16. Nachbearbeitung der Unterweisung

17. Anlagen

1. Unterweisungsthema

Herstellen einer Weichlötverbindung mit dem elektrischen Lötkolben

2. Ausbildungsberuf

Kommunikationselektroniker/- in Fachrichtung Funktechnik

3. Ausbildungssituation

3.1 Angaben zur Person des Auszubildenden

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3.2 Angaben zur Entwicklungssituation des Auszubildenden

Hermann befindet sich in der Adoleszenz-Phase. (Nachpubertät) Es sind teilweise schwankende Verhaltensmuster zu erkennen. Er ist ein großer kräftiger Mensch. Sein Umgang mit Mitauszubildenden und Ausbildern ist beeindruckend. Aufgrund seiner guten Leistungen im Betrieb genießt er hohes Ansehen innerhalb seiner Ausbildungsgruppe. Er wurde vor kurzem zum Gruppensprecher gewählt.

3.3 Angaben zur sozilogischen Situation des Auszubildenden

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3.4 Angaben zur allgemeinen Ausbildungssituation

Hermann befindet sich im zweiten Quartal des 1. Ausbildungsjahres in der Ausbildungswerkstatt des Marinearsenals in Wilhelmshaven.

3.4.1 Allgemeinbildende Schulen

Hermann besuchte nach der Orientierungsstufe die Realschule in Wiesmoor. Diese schloss er mit dem erweiterten Realschulabschluss ab.

3.4.2 Berufsbildende Schulen

Bereits beim Besuch des Berufsberaters stand für Hermann fest, dass er einen elektrotechnischen Beruf ergreifen wollte. Die Leistungen in den Klassenarbeiten der Berufsschule waren überwiegend gut. Bisher gab es noch keine Zeugnisse.

3.4.3 Verhalten im Ausbildungsbetrieb

Hermann ist ein umgänglicher und leistungsstarker Auszubildender. Er zeigt, im Vergleich zu seinen Mitauszubildenden, überdurchschnittliche Leistungen. Im Rahmen der Ausbildungseinheit „Anfertigen von mechanischen Teilen“ nach §7 Abs. 1 Nr. 5 des Ausbildungsrahmenplanes fiel er durch gute Ergebnisse positiv auf. Bei innerbetrieblichen Ausbildungserfolgskontrollen erreicht er ebenfalls gute Ergebnisse.

4. Ausbildungsrahmenplan

4.1 Unterweisungsthema

Herstellen von Weichlötverbindungen mit dem elektrischen Lötkolben.

4.2 Fundstelle des Unterweisungsthemas

Das Thema dieser Unterweisung ist in dem beiliegenden

Ausbildungsrahmenplan für das Berufsbild „Kommunikationselektroniker Fachrichtung Funktechnik“ entnommen. Es ist aufgeführt unter §7 Abs.

1 Nr. 6. Es ist ebenfalls im innerbetrieblichen Ausbildungsplan enthalten.

4.3 Vorangegangene Unterweisung

Es wurde ein Drahtgittergestell für die Lötübung hergestellt. Eine theoretische Unterweisung zum Thema löten fand statt.

4.4 Nachfolgende Unterweisung

Nachdem die Übung erfolgreich abgeschlossen ist, wird Hermann Lötübungen mit elektrischen Bauteilen wie z.B. Widerständen und Kondensatoren durchführen.

5. Ausbildungsort und Zeitpunkt

Die theoretische Unterweisung findet in einem separaten Unterrichtsraum; und die praktische Unterweisung findet direkt in Hermanns Arbeitsplatz in der Ausbildungswerkstatt statt. Mittwochmorgen, nach der Frühstückspause, die gegen 9.30 Uhr endet, beginne ich mit der Unterweisung. Dieser Zeitpunkt ist günstig, da ich durch die Wahl dieses Zeitpunktes für dieses wichtige Thema die beste physische und psychische Leistungsfähigkeit ausnutzen kann.

6. Dauer der Unterweisung

Die Dauer der Unterweisung hängt stark vom Geschick und der Aufnahmefähigkeit Hermanns ab. Ich werde jedoch versuchen, einen Zeitraum von 60 Minuten nicht zu überschreiten. Gegebenenfalls unterbreche ich die Unterweisung durch eine Pause an einer sinnvollen Stelle.

7. Arbeitsmittel

7.1 - Arbeitsplatz: Ausbildungswerkstatt des 1. Ausbildungsjahres

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

7.2 Lernmittel

- Muster, Bestückte Platinen, fertiggestellte Drahtgitter, Schaubilder
- Lehrbuch

8. Unfallverhütungsvorschriften

In der Lehrwerkstatt sind die allgemeinen Betriebsschutzvorschriften der

Bundeswehr, welche die Zentrale Dienstvorschrift 43/2 regelt, zu beachten. Weiterhin gelten die mit der Hausordnung zu Beginn der Ausbildung bekannt gegebenen Unfallverhütungsvorschriften. Hierüber werden die Auszubildenden zu Beginn der Ausbildung und wiederkehrend belehrt.

Allgemeine Beispiele:

- Tragen von Schutzkitteln
- geschlossenes Schuhwerk

Beispiele für die Unterweisung:

- für ausreichend Umluft sorgen, da die entstehenden Dämpfe giftig sind; es sind Schwermetalle enthalten, die sich im Körper anreichern.
- keine Nahrungsaufnahme am Arbeitsplatz
- Hände nach dem Löten waschen
- Lotreste sind Sondermüll
- elektrische Leitungen der Lötstation auf eventuelle Beschädigung prüfen.
- es besteht die Gefahr schwerer Verbrennungen
- geeignete, nicht brennbare Unterlage verwenden
- Lötstation bei Verlassen des Arbeitsplatzes ausschalten

9. Lernzielentwicklung

9.1 Makroziele (Richtziele)

Der Auszubildende soll im Rahmen des Ausbildungsrahmenplanes

vorgeschriebenen Kenntnisse zum Herstellen von mechanischen Verbindungen gemäß § 7 Abs. 1 Nr. 6 des Ausbildungsrahmenplanes erwerben.

9.2 Grobziele

Das Grobziel ist das Herstellen von Weichlötverbindungen für elektrische und mechanische Beanspruchung mit dem elektrischen Lötkolben.

9.3 Mikroziel (Feinziel)

Der Auszubildende ist nach der Unterweisung in der Lage, saubere und ordentliche Silberdrahtverbindungen mit Lötzinn herzustellen.

[...]

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Herstellen von Weichlötverbindungen mit dem elektrischen Lötkolben (Unterweisung Kommunikationselektroniker / -in Fachrichtung Funktechnik)
Veranstaltung
Ausbildereignungsprüfung
Note
gut
Autor
Jahr
2000
Seiten
16
Katalognummer
V18574
ISBN (eBook)
9783638228923
Dateigröße
930 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Herstellen, Weichlötverbindungen, Lötkolben, Kommunikationselektroniker, Fachrichtung, Funktechnik), Ausbildereignungsprüfung
Arbeit zitieren
Karsten Feigenbutz (Autor), 2000, Herstellen von Weichlötverbindungen mit dem elektrischen Lötkolben (Unterweisung Kommunikationselektroniker / -in Fachrichtung Funktechnik), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/18574

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