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Absentismus, Möglichkeiten zur Reduzierung; eine empirische Untersuchung am Beispiel öffentlicher Nahverkehrsunternehmen in Nordrhein-Westfalen

Titel: Absentismus, Möglichkeiten zur Reduzierung; eine empirische Untersuchung am Beispiel öffentlicher Nahverkehrsunternehmen in Nordrhein-Westfalen

Diplomarbeit , 2002 , 140 Seiten , Note: 1.7

Autor:in: Carsten Müller (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Fehlzeitenproblematik ist in vielen Unternehmen im Laufe der Jahre zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor geworden. Das gilt grundsätzlich in jeder Branche und in zunehmendem Maße auch für den Sektor des öffentlichen Dienstes. Am Beispiel des im Umbruch befindlichen Unternehmens des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), der Dortmunder Stadtwerke AG, wird die Fehlzeitenproblematik deutlich. Hier zeigen sich in der Vergangenheit über dem Bundesdurchschnitt liegende Arbeitsunfähigkeitsquoten, die besonders im Bereich der gewerblichen Mitarbeiter und hier wiederum bei Fahrdienstmitarbeitern zum Teil im zweistelligen Prozentbereich liegen. Aufgrund der bevorstehenden bzw. bereits begonnenen Öffnung des Marktes des ÖPNV für den freien Wettbewerb, begründet durch entsprechende EU-Richtlinien und -Verordnungen, rückt diese Problematik mehr und mehr als ein Feld erheblicher Einsparungsmöglichkeiten ins Bewusstsein.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Vorgehensweise

1.4 Terminologische Grundlegungen und Abgrenzungen

1.4.1 Fehlzeiten

1.4.2 Arbeitsunfähigkeit

1.4.3 Absentismus

2 Fehlzeiten als Wettbewerbsfaktor

2.1 Kosten der Arbeitsunfähigkeit

2.2 Indirekte Kosten (Das Eisbergmodell)

2.3 Fehlzeitenvergleich zwischen öffentlichen und privaten Unternehmen in Deutschland

3 Mögliche Ursachen von Absentismus

3.1 Die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und weitere über die gesetzliche Regelung hinausgehende tarifliche und übertarifliche Leistungen des Arbeitgebers

3.2 Organisationsstruktur des Unternehmens

3.3 Führungsverhalten

3.4 Betriebsklima

3.5 Innere Kündigung

3.6 Weitere Ursachen

3.7 Exkurs: Zusammenhang zwischen Absentismus und Fluktuation

4 Empirische Untersuchung zum Absentismus anhand von Fragebögen

4.1 Erläuterung der Fragebögen

4.1.1 Erläuterung des Arbeitnehmer-Fragebogens (Arbeitsanamnese)

4.1.2 Erläuterung des Arbeitgeber-Fragebogens

4.2 Auswertung der Fragebögen

4.2.1 Auswertung des Arbeitnehmer-Fragebogens (Arbeitsanamnese) sowie Darstellung und Erläuterung der Ergebnisse

4.2.2 Auswertung des Arbeitgeber-Fragebogens sowie Darstellung und Erläuterung der Ergebnisse

5 Reduzierungsmöglichkeiten von Absentismus durch den Arbeitgeber

5.1 Reaktive Maßnahmen

5.1.1 Rückkehrgespräche

5.1.2 Wiedereingliederungsmaßnahmen

5.1.3 Erweiterte Nachweispflicht des Arbeitnehmers

5.1.4 Medizinischer Dienst der Krankenkasse

5.1.5 Verweigerung der Entgeltfortzahlung

5.2 Präventive Maßnahmen

5.2.1 Kontroll- und Kennzahlensysteme

5.2.2 Prämiensysteme

5.2.3 Arbeitsplatz- und Arbeitszeitgestaltung

5.2.4 Betriebliches Gesundheitswesen

5.2.5 Führungsstruktur und -verhalten

5.3 Weitere Maßnahmen

5.4 Konturen eines Fehlzeitenmanagements

6 Schlussbetrachtung und Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Fehlzeitenproblematik im Sektor des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und analysiert, welche beeinflussbaren Faktoren – insbesondere motivational bedingte Abwesenheiten – zu Absentismus führen, um daraus fundierte Ansätze für ein effektives Fehlzeitenmanagement abzuleiten.

  • Analyse der Ursachen für Absentismus im ÖPNV-Sektor
  • Einfluss von Organisationsstruktur, Führung und Betriebsklima
  • Empirische Erhebung mittels Arbeitnehmer- und Arbeitgeber-Fragebögen
  • Evaluation reaktiver und präventiver Maßnahmen zur Fehlzeitenreduzierung
  • Entwicklung eines ganzheitlichen Fehlzeitenmanagement-Konzepts

Auszug aus dem Buch

1.4.3 Absentismus

Der eigentliche Begriff des Absentismus stammt aus dem Englischen (absentism) und bedeutet zunächst lediglich Abwesenheit. Jedoch wird Absentismus in diesem Zusammenhang enger gefasst und bedeutet eine „missbräuchliche Abwesenheit von der Arbeit, aus freiem Entschluss entstanden und meist durch unehrliche Gründe entschuldigt, z.B. durch ungerechtfertigtes Krankmelden.“ Absentismus ist somit ein beeinflussbarer Teil der Fehlzeiten, mit welchem oft eine gewisse Arbeitsunwilligkeit verbunden ist. Der Arbeitnehmer hat praktisch jeden Tag die Entscheidung zu treffen, ob er zur Arbeit geht oder nicht, wobei zwischen echten Gründen und einer Grauzone zu unterscheiden ist, in welcher der Arbeitnehmer sich für das eine oder das andere Verhalten entscheiden kann.

Der Missbrauch durch Absentismus kann jedoch dann legitimiert werden, wenn die subjektive Befindensstörung ärztlich bescheinigt wird und damit durch ärztliches Fachwissen objektiviert worden ist, wobei die subjektiven Schilderungen der angeblichen Krankheit durch den Patienten mehr Gewicht haben dürften als objektive medizinische Befunde. Es liegt daher die Vermutung nahe, dass es sich also weniger um ein medizinisches Problem handelt, als vielmehr um ein soziales, moralisches und motivationales.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Definiert die Relevanz der Fehlzeitenproblematik als Wettbewerbsfaktor und skizziert das Forschungsziel, beeinflussbare Gründe für Abwesenheiten im ÖPNV zu identifizieren.

2 Fehlzeiten als Wettbewerbsfaktor: Erläutert die direkten und indirekten Kosten von Fehlzeiten und vergleicht das Krankenstandsniveau in öffentlichen und privaten Unternehmen.

3 Mögliche Ursachen von Absentismus: Untersucht diverse Einflussfaktoren wie Entgeltregelungen, Unternehmensorganisation, Führungsstil, Betriebsklima und das Phänomen der Inneren Kündigung.

4 Empirische Untersuchung zum Absentismus anhand von Fragebögen: Dokumentiert die methodische Vorgehensweise und Auswertung der Fragebögen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber zur Identifikation spezifischer Belastungssituationen.

5 Reduzierungsmöglichkeiten von Absentismus durch den Arbeitgeber: Detaillierte Darstellung von Interventionsmaßnahmen, unterteilt in reaktive (z.B. Rückkehrgespräche) und präventive Strategien (z.B. Gesundheitsmanagement).

6 Schlussbetrachtung und Zusammenfassung: Fasst die Kernergebnisse zusammen und empfiehlt ein integratives Fehlzeitenmanagement, das auf Kooperation und kontinuierliche Reflexion setzt.

Schlüsselwörter

Absentismus, Fehlzeiten, ÖPNV, Arbeitsunfähigkeit, Motivationsforschung, Betriebsklima, Innere Kündigung, Fehlzeitenmanagement, Rückkehrgespräche, Gesundheitsmanagement, Arbeitszufriedenheit, Führungsverhalten, Empirische Untersuchung, Personalmanagement, Prämiensysteme

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hauptanliegen der vorliegenden Diplomarbeit?

Die Arbeit untersucht die Ursachen für Fehlzeiten im Sektor des Öffentlichen Personennahverkehrs und entwickelt Strategien zur Reduzierung von beeinflussbarem Absentismus.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Im Mittelpunkt stehen die betriebswirtschaftlichen Kosten von Fehlzeiten, die motivationalen Ursachen für Arbeitsunfähigkeit sowie geeignete Maßnahmen für das Personalmanagement.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Ziel ist es, durch eine Kombination aus Literaturrecherche und empirischer Untersuchung (Fragebögen) ein effektives Fehlzeitenmanagement-Konzept zu erarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit nutzt eine empirische Untersuchung durch zwei verschiedene Fragebögen, die an Fahrdienstmitarbeiter und Personalbereiche verschiedener ÖPNV-Unternehmen versandt wurden.

Was deckt der Hauptteil der Arbeit ab?

Der Hauptteil analysiert Ursachen für Fehlzeiten wie Führungsstrukturen, Arbeitsbedingungen und "Innere Kündigung" sowie konkrete Interventionsmaßnahmen des Arbeitgebers.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Absentismus, Fehlzeitenmanagement, betriebliches Gesundheitswesen, Motivationsfaktoren und Wettbewerbsfähigkeit.

Welche Bedeutung kommt den "Rückkehrgesprächen" zu?

Rückkehrgespräche werden als wichtiges Instrument für das Fehlzeitenmanagement identifiziert, um Kontrolle auszuüben, aber auch, um Mitarbeiter positiv an das Unternehmen zu binden.

Wie bewerten die Mitarbeiter die Informationspraxis?

Die empirische Auswertung zeigt eine deutliche Unzufriedenheit der Mitarbeiter hinsichtlich der Informationspolitik und ihrer Einbindung in betriebliche Entscheidungsprozesse.

Inwiefern beeinflussen externe Faktoren die Fehlzeiten?

Die Arbeit stellt fest, dass externe Faktoren wie die allgemeine wirtschaftliche Konjunktur das Fehlzeitenverhalten beeinflussen, da in Krisenzeiten die Angst vor Arbeitsplatzverlust die Abwesenheitsquoten senken kann.

Ende der Leseprobe aus 140 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Absentismus, Möglichkeiten zur Reduzierung; eine empirische Untersuchung am Beispiel öffentlicher Nahverkehrsunternehmen in Nordrhein-Westfalen
Note
1.7
Autor
Carsten Müller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
140
Katalognummer
V185818
ISBN (eBook)
9783656981992
ISBN (Buch)
9783867466974
Sprache
Deutsch
Schlagworte
absentismus möglickeiten reduzierung untersuchung beispiel nahverkehrsunternehmen nordrhein-westfalen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Carsten Müller (Autor:in), 2002, Absentismus, Möglichkeiten zur Reduzierung; eine empirische Untersuchung am Beispiel öffentlicher Nahverkehrsunternehmen in Nordrhein-Westfalen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185818
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