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Nachbehandlung von Beton durch Zugabe wasserspeichernder Zusätze

Título: Nachbehandlung von Beton durch Zugabe wasserspeichernder Zusätze

Tesis , 2002 , 235 Páginas , Calificación: 1.3

Autor:in: Florian Schulz (Autor)

Ingeniería - Ingeniería civil
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Dauerhafte Stahlbetonteile bedürfen einer intensiven Nachbehandlung. Eine wesentliche Aufgabe der Nachbehandlung ist die Sicherstellung einer ausreichenden Feuchthaltung des oberflächennahen Betons, um eine ausreichende Hydratation des Zements zu erzielen. Für die Nachbehandlung gibt es verschiedene anerkannte Verfahren. Diese erfordern einen zusätzlichen Arbeitsaufwand, der sich im Extremfall über einen Zeitraum vom drei bis vier Wochen erstrecken kann. Zur Erhöhung der Attraktivität und Wirtschaftlichkeit von Stahlbeton- und Spannbetonbauteilen wurde in dieser Diplomarbeit ein bisher nicht übliches Nachbehandlungsverfahren erprobt: Die Zugabe eines wasserspeichernden Zusatzes bei der Betonherstellung. Derartige Stoffe werden z. B. als Stabilisatoren bei der Fließestrichherstellung eingesetzt. Nach einer allgemeinen Einleitung wurde in dieser Diplomarbeit der Stand der Kenntnisse zur Nachbehandlung von Beton auf Grundlage einer Literaturrecherche dargestellt. Berücksichtigt und gegenübergestellt wurden die Aussagen der ehemals gültigen „Richtlinie zur Nachbehandlung von Beton“ vom Deutschen Ausschuss für Stahlbeton und der seit Juli 2001 gültigen DIN 1045-3 „Tragwerke aus Beton, Stahlbeton und Spannbeton, Teil 3: Bauausführung“. Im weiteren Verlauf erfolgten Erläuterungen zu den Verfahren der Betonherstellung und –prüfung und zur Versuchsdurchführung. Erläutert wurden ebenso die eingesetzten Betonkomponenten und –zusätze. Schwerpunkt der Diplomarbeit bildete die Durchführung der schon angesprochenen Laborversuche samt deren Auswertung. Ausgangspunkt bildeten acht verschiedene Betonrezepturen, die hinsichtlich Festigkeit und Verarbeitbarkeit das baupraktische Spektrum abdeckten. Diese acht Betone unterschieden sich in Wasserzementwert, Fließmittelgehalt und Stabilisatorgehalt. Es sollte, wenn möglich, nachgewiesen werden, dass die Betonzusammensetzungen mit Stabilisator im Wesentlichen den Eigenschaften eines „normalen“ Betons entsprechen, jedoch eine höhere Feuchte aufweisen. Um eine ergebnismäßige Vergleichbarkeit zwischen den verschiedenen Betonrezepturen herzustellen, wurden ein Versuchsprogramm sowie die Labor- bzw. Versuchsprotokolle ausgearbeitet, mit dem verschiedene Eigenschaften wie z. B. Ausbreitmaß, Druckfestigkeit oder Feuchtegehalt festgestellt und miteinander verglichen werden sollten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung/Problemstellung

1.1 Überblick über die Nachbehandlung von Beton

1.2 Geschichte des Baustoffs Beton

1.3 Beton heute

1.4 Versuchsziele

1.5 Übersicht über den Aufbau der Diplomarbeit

2 Stand der Kenntnisse zur Nachbehandlung von Beton

2.1 Einführung und Hintergrund

2.2 Aussagen zur Nachbehandlung von Beton in der Richtlinie des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton (DAfStb)

2.3 Aussagen zur Nachbehandlung von Beton in der DIN

2.4 Vergleich der Regelungen aus DIN und DAfStb-Richtlinie

2.5 Zusammenfassung der Nachbehandlungskriterien

2.5.1 Zusammenfassung im Allgemeinen

2.5.2 Zusammenfassung im Speziellen

3 Versuchsdurchführung und Versuchsauswertung

3.1 Erläuterung der durchgeführten Versuche

3.1.1 Einführung

3.1.2 Kornzusammensetzung/Siebversuch

3.1.3 Ausbreitversuch

3.1.4 Verdichtungsversuch

3.1.5 Luftporengehalt von Frischbeton

3.1.6 Frischbetonrohdichte

3.1.7 Festbetonrohdichte

3.1.8 Druckfestigkeit

3.1.9 Feuchte-/Temperaturmessungen an Platten

3.1.10 Schwindmessungen

3.1.11 Bestimmung des Feuchtegehalts

3.1.12 Fehlerbetrachtung

3.2 Erläuterung der einzelnen Betonkomponenten

3.2.1 Beton

3.2.2 Fließmittel

3.2.3 Stabilisator

3.2.4 Feststellung des Stabilisator- und Fließmittelgehalts

3.3 Auswertung der Versuche

3.3.1 Allgemeine Gegenüberstellung der Versuchsergebnisse der verschiedenen Betonrezepturen

3.3.2 Auswertung der Druckfestigkeiten

3.3.3 Auswertung der Schwindmessungen

3.3.4 Messungen der relativen Feuchte

3.3.5 Bestimmung des Feuchtegehalts

3.3.6 Vergleich der Aussagen aus 3.3.4 und 3.3.5

4 Auswirkungen des Stabilisatoreinsatzes auf die Nachbehandlung

4.1 Auswirkung des Stabilisators auf die Nachbehandlungsmaßnahmen

4.2 Konsistenz und Verarbeitbarkeit

4.3 Materialkosten

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit zielt darauf ab, den Einsatz eines wasserspeichernden Zusatzes (Stabilisators) im Beton zu untersuchen, um die Feuchthaltung und damit die Hydratation im oberflächennahen Bereich zu verbessern, die Betonqualität zu erhöhen und möglicherweise den Nachbehandlungsaufwand zu reduzieren.

  • Vergleich der Nachbehandlungsregelungen in der DAfStb-Richtlinie und der DIN 1045-3.
  • Durchführung von Laborversuchen mit acht verschiedenen Betonrezepturen.
  • Einfluss von Wasserzementwert, Fließmittel und Stabilisator auf Frisch- und Festbetoneigenschaften.
  • Analyse der Druckfestigkeit, des Feuchtegehalts und des Schwindverhaltens.
  • Bewertung der Wirtschaftlichkeit und der praktischen Anwendungsmöglichkeiten.

Auszug aus dem Buch

1.1 Überblick über die Nachbehandlung von Beton

Um eine ausreichende und dauerhafte Betonqualität herzustellen, muss der Beton im ausreichenden Maße nachbehandelt werden. Ziel ist hierbei primär die Gewährleistung der Hydratation im oberflächennahen Bereich durch eine ausreichende Feuchthaltung basierend auf verschiedenen Maßnahmen. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Austrocknung zu verhindern oder dem Beton Wasser zuzuführen. Entsprechende Regelungen finden sich in der DAfStb-Richtlinie zur Nachbehandlung von Beton oder in der DIN 1045-3 wieder, wobei die DIN im Juli 2001 die Richtlinie ersetzt hat. Die vorliegende DIN ergänzt die für den Beton gültige EN 206. Der nicht zu unterschätzende Einfluss der Nachbehandlung auf die Betonqualität lässt sich anhand Abbildung auf Seite 9 erkennen.

Der Vorteil der Nachbehandlung, die Herstellung einer guten Betonqualität, wird leider von einem wesentlichen Nachteil begleitet: einem hohen Zeit- und dadurch einem hohen Kostenaufwand. Die Nachbehandlung wird daher in der Bauausführung nur im geringen Maße berücksichtigt.

Im Rahmen dieser Diplomarbeit soll anhand von Laborversuchen der Einsatz eines wasserspeichernden Zusatzes geprüft werden. Hierdurch soll eine höhere Feuchte im Beton erreicht werden, die eine zeitlich längere Hydratation sicherstellt. Dies würde bei gleicher Art und Weise der Nachbehandlung von Betonbauteilen wie bisher eine höhere Betonqualität bedeuten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung/Problemstellung: Einführung in die Thematik der Nachbehandlung von Beton, Darstellung der Problemstellung hinsichtlich Zeit- und Kostenaufwand sowie Erläuterung der Forschungsziele und des Aufbaus der Arbeit.

2 Stand der Kenntnisse zur Nachbehandlung von Beton: Theoretischer Überblick über die Notwendigkeit der Nachbehandlung, Vergleich der Regelungen der DAfStb-Richtlinie und der DIN 1045-3 sowie Diskussion der Nachbehandlungskriterien.

3 Versuchsdurchführung und Versuchsauswertung: Detaillierte Erläuterung der experimentellen Methoden, der verwendeten Betonkomponenten und der Auswertung der durchgeführten Laborversuche zur Festigkeit, Feuchte und Schwindverhalten.

4 Auswirkungen des Stabilisatoreinsatzes auf die Nachbehandlung: Zusammenfassende Bewertung der praktischen Auswirkungen des Stabilisatoreinsatzes im Hinblick auf Nachbehandlungsmaßnahmen, Verarbeitbarkeit und Materialkosten.

5 Fazit: Zusammenfassung der Ergebnisse, Bestätigung des positiven Einflusses auf die Betonqualität und Empfehlungen für weiterführende Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

Beton, Nachbehandlung, Hydratation, Wasserzementwert, Stabilisator, Fließmittel, Druckfestigkeit, Schwinden, Feuchtegehalt, DIN 1045-3, Dauerhaftigkeit, Baustoffprüfung, Betonqualität, Frischbeton, Festbeton.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Optimierung der Nachbehandlung von Beton durch die Zugabe eines wasserspeichernden Zusatzes (Stabilisator), um die Hydratation und damit die Qualität und Dauerhaftigkeit von Betonbauteilen zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die theoretischen Anforderungen an die Betonnachbehandlung, der Vergleich aktueller Normen (DIN 1045-3 vs. DAfStb-Richtlinie) sowie die praktische experimentelle Überprüfung von Betonrezepturen mit Zusatzstoffen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es zu untersuchen, ob durch den Einsatz eines wasserspeichernden Stabilisators im Beton eine höhere Feuchte im Bauteil erzielt werden kann, die eine längere Hydratation ermöglicht, ohne den Arbeitsaufwand für die Nachbehandlung zu erhöhen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine experimentelle Arbeit, die durch umfangreiche Laborversuche an acht verschiedenen Betonrezepturen gestützt wird. Dabei werden Frisch- und Festbetoneigenschaften (Rohdichte, Druckfestigkeit, relative Feuchte, Schwindmaß) systematisch gemessen und ausgewertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Literaturanalyse und die Versuchsreihe. Er behandelt die Durchführung und Auswertung der Versuche, einschließlich der Materialcharakterisierung, der Versuchsparameter und der detaillierten Analyse der Messergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Beton, Nachbehandlung, Hydratation, Stabilisator, Fließmittel, Druckfestigkeit, Schwinden, Feuchtegehalt und DIN 1045-3 charakterisieren.

Welche Rolle spielen Wasserzementwert und Fließmittel in den Versuchen?

Sie dienen als variierende Parameter, um die Einflüsse auf Verarbeitbarkeit und Festigkeitsentwicklung zu verstehen. Fließmittel werden zur Konsistenzregelung eingesetzt, während der Wasserzementwert einen maßgeblichen Einfluss auf das Schwindverhalten und die Kapillarporenstruktur hat.

Wie wurde die Wirksamkeit des Stabilisators im Beton bewertet?

Die Wirksamkeit wurde primär über Messungen der relativen Feuchte in verschiedenen Tiefen (2 cm und 4 cm) sowie über den Feuchtegehalt nach 28 Tagen und während einer Trocknungsphase im Wärmeschrank bewertet.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der Materialkosten?

Der Autor stellt fest, dass der Stabilisator einen signifikanten Kostenfaktor darstellt, während Fließmittel kaum ins Gewicht fallen. Die Entscheidung zum Einsatz muss daher im Einzelfall gegen den Nutzen einer potenziell besseren Betonqualität oder geringerer Nachbehandlungsfristen abgewogen werden.

Final del extracto de 235 páginas  - subir

Detalles

Título
Nachbehandlung von Beton durch Zugabe wasserspeichernder Zusätze
Universidad
University of Applied Sciences Berlin
Calificación
1.3
Autor
Florian Schulz (Autor)
Año de publicación
2002
Páginas
235
No. de catálogo
V185829
ISBN (Ebook)
9783656982845
ISBN (Libro)
9783867467063
Idioma
Alemán
Etiqueta
nachbehandlung beton zugabe zusätze
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Florian Schulz (Autor), 2002, Nachbehandlung von Beton durch Zugabe wasserspeichernder Zusätze, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185829
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