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Vertrauen in Organisationen - Eine inhaltliche und perspektivische Analyse von Vertrauen in der wirtschaftswissenschaftlichen Literatur

Titre: Vertrauen in Organisationen - 	Eine inhaltliche und perspektivische Analyse von Vertrauen in der wirtschaftswissenschaftlichen Literatur

Mémoire (de fin d'études) , 2003 , 89 Pages , Note: 2

Autor:in: Magister Werner Sauer (Auteur)

Gestion d'entreprise - Généralités
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Der Aufbau dieser Arbeit ist in drei Hauptkapitel unterteilt. Im ersten Kapitel wird Vertrauen von der theoretischen Sichtweise ausführlich erläutert. Ziel ist es, eine umfassende Definition von Vertrauen zu nennen, die aus den Klassikern der Vertrauensforschung besteht, um eine Basis für das weitere Verständnis im Kapitel 2 vorzubereiten. Es gibt drei Hauptperspektiven, unter denen Vertrauen überwiegend untersucht wird. Dabei handelt es sich um die psychologische, soziologische und ökonomische Perspektive, die auch das Hauptaugenmerk dieser Arbeit umfassen. Im zweiten Kapitel werden verschiedenen Formen von Vertrauen aus den Forschungsarbeiten erwähnt, die bereits im wirtschaftlichen Umfeld untersucht wurden. Dabei wird die Literatur aus diesen drei Sichtweisen analysiert, um herauszufinden, in welcher Perspektive Vertrauen im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich vorkommt. Im dritten und letzten Kapitel wird dann die Konklusion erörtert, welche der genannten Perspektiven bei der Untersuchung von Vertrauen im wirtschaftlichen Umfeld überwiegt. Dabei ist es wichtig, herauszufinden, in welcher Weise die Literatur dieses Thema behandelt. Daraus ergeben sich weitere Fragen: Werden die ökonomischen Berichte überwiegen, in denen Vertrauen im wirtschaftlichen Umfeld als ein Mechanismus der Kostenreduktion dargestellt wird? Oder wird ein Leitfaden angegeben, wie Vertrauenssituationen in Unternehmen einzuführen sind. Oder gibt es auch Literatur mit einem Lehrbuchcharakter, bzw. mit einem Praxisratgeber, die eine aktive Rolle in der Vertrauenssituation eines Unternehmens vorschlagen, um eine Verbesserung herbei zu führen.
Diese Fragen werden im Laufe dieser Arbeit ausführlich beantwortet. Bevor jedoch die einzelnen Literaturangaben untersucht werden, ist es notwendig eine explizite und umfassende Definition des Begriffes Vertrauen darzulegen. Vertrauen ist, wie bereits erwähnt, ein sehr weitreichender Begriff, der unter verschiedenen Perspektiven ganz unterschiedliche Bedeutungen haben kann. Die Literatur über
Vertrauen im wirtschaftlichen Umfeld behandelt viele interdisziplinäre Bereiche,
angefangen bei Vertrauen in virtuellen Unternehmen, Electronic Commerce, über Vertrauensmanagement in Unternehmen und bis hin zu Vertrauen in Transaktionskostenmodellen. Dementsprechend müssen die Definitionsangaben von Vertrauen in dieser Arbeit den weitreichenden Themen der Literatur entsprechen, um ein genaues Verständnisbild der behandelten Bereiche zu ermöglichen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Wie funktioniert Vertrauen?

1.1.1 Phasen des Vertrauensaufbaus

1.1.2 Phasen des Vertrauensabbaus

1.2 Vertrauen aus verschiedenen Perspektiven

1.2.1 Vertrauen aus der psychologischen Perspektive

1.2.2 Vertrauen aus der soziologischen Perspektive

1.2.3 Vertrauen aus der ökonomischen Perspektive

1.2.3.1 Vertrauen im Rahmen der Transaktionskostentheorie

1.2.3.2 Vertrauen im Rahmen der Prinzipal-Agenten-Theorie

1.2.3.3 Kosten- und Nutzenbetrachtung von Vertrauen

1.3 Die Rolle von Vertrauen in der Betriebswirtschaft

2 Vertrauen in Unternehmen

2.1 Vertrauen: ein ökonomisches Prinzip?

2.1.1 Vertrauen im Rahmen der Prinzipal-Agenten-Theorie

2.1.2 Stufen der Vertrauensbereitschaft in der Automobilindustrie

2.1.3 Exkurs: Vertrauen und Marketing

2.2 Verschiedene Forschungsschwerpunkte des Vertrauensphänomens

2.2.1 Vertrauen als Koordinationsmechanismus in Organisationen

2.2.2 Vertrauen im strategischen Planungsprozess

2.2.3 Vertrauen ist reine Gefühlssache!

2.2.4 Parallelität von Vertrauen und Geschäftsbeziehungen

2.2.5 Vertrauen als strategische Ressource

2.3 Vertrauen in öffentlichen Verwaltungsorganisationen

2.3.1 Vertrauen als informale Struktur der Bürokratie

2.3.2 Vertrauensbildung in der Organisationsentwicklung

2.4 Vertrauensmanagement

2.4.1 Möglichkeiten der Vertrauensdelegation

2.4.2 Hilfestellung von Vertrauen bei Veränderungsprozessen

2.4.3 Vorraussetzungen und Merkmale für den Vertrauensbedarf

2.5 Vertrauen im E – Commerce

2.5.1 Vertrauen in virtuellen Unternehmen

2.5.2 Möglichkeiten des Vertrauensmanagements im E – Commerce

2.5.2.1 Vertrauen und Reputation

2.5.2.2 Vertrauen als subjektive Risikoeinschränkung

3 Schlussbetrachtung

3.1 Fazit der ersten Fragestellung

3.1.1 Die psychologische Perspektive

3.1.2 Die ökonomische Perspektive

3.1.3 Die soziologische Perspektive

3.1.4 Erweiterung durch eine vierte Perspektive

3.1.5 Die deskriptive Perspektive

3.2 Fazit der zweiten Fragestellung

3.3 Allgemeine Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen Vertrauen innerhalb von Organisationen, wobei der Fokus auf der Analyse aktueller wirtschaftswissenschaftlicher Literatur liegt. Ziel ist es, die vorherrschenden wissenschaftlichen Perspektiven auf Vertrauen zu identifizieren und zu eruieren, inwieweit diese Literatur praxisnahe Lösungen für die Implementierung vertrauensvoller Führungsstile in Unternehmen anbietet.

  • Wissenschaftliche Perspektiven auf Vertrauen (psychologisch, soziologisch, ökonomisch)
  • Rolle von Vertrauen in internen und externen Organisationsstrukturen
  • Vertrauensmanagement als Instrument in Veränderungsprozessen
  • Bedeutung von Vertrauen im Kontext von E-Commerce und virtuellen Unternehmen

Auszug aus dem Buch

1.1.1 Phasen des Vertrauensaufbaus

Im Vertrauensprozess gibt es jeweils drei Phasen des Vertrauensaufbaus, bzw. des Vertrauensabbaus bei interpersonalen Vertrauen. Die Phasen dieser Modelle werden hier nicht bis ins partnerpsychologische Detail erläutert, da es für das weitere Verständnis vollkommen ausreicht, die einzelnen Schritte und deren Inhalte grob zu erwähnen.

Der zeitliche Unterschied von Vertrauensaufbau zum –abbau ist gewaltig. Ersteres ist im Allgemeinen ein langwieriger Prozess und dauert insbesondere dort noch länger, wo Menschen misstrauisch aufgrund schlechter Erfahrungen sind. Vertrauensabbau dagegen kann sehr kurzfristig und plötzlich durch drastische Ereignisse zerstört werden. Dieses Drei-Phasen-Modell von Petermann baut auf Studien zur Arzt-Kind-Interaktion auf, ist aber grundsätzlich auch auf andere Interaktionen bzw. Situationen anwendbar.

Im Aufbau ist erstens das Herstellen einer gemeinsamen Kommunikationsbasis erforderlich, damit klar verständlich ist, über was gesprochen wird. Hierbei wird eine Sensibilität aufgebaut, die kleinste Veränderungen im verbalen oder nonverbalen Verhalten des Gegenübers bemerkt und sofort rückgemeldet wird. Dadurch bekommen die Gesprächspartner ein jeweiliges Feedback des aktiven Zuhörens.

Zweitens ist der Abbau von bedrohlichen Handlungen erforderlich, d.h. man muss dem Gegenüber ein Gefühl der Sicherheit und des Einfühlungsvermögens vermitteln, die sog. Selbstoffenbarung. Weiters ist auch der Aspekt des geplanten unbedingt notwendig, weil eine Bedrohung entstehen kann, wenn Informationen nicht oder ungenügend eingeordnet werden.

Drittens ist ein gezielter Einsatz von vertrauensauslösenden oder –fördernden Handlungen zu erreichen. Zu diesen Handlungen gehören das Äußern von Bitten (z.B. Bitte um Feedback) sowie generell selbstexplorative Äußerungen, die zu einer vertrauensvollen Atmosphäre beisteuern.

Die wichtigste Komponente in allen diesen Phasen ist aber der Wille zum Vertrauen, denn ohne ein konsistentes Verhalten in den Vertrauensaufbauphasen für das Vertrauen wird das gewünschte Ziel nicht erreicht. Daraus kann man ableiten, dass dieser Wille freiwillig und aus ehrlichen Motiven erfolgen muss. Den Willen zum Vertrauensaufbau kann man sehr schwer vorheucheln und kann somit nicht erzwungen werden. Das bedeutet, dass Vertrauen aus eigener Kraft sowie ehrlichen und selbstoffenbarenden Motiven erfolgt, die für die zukünftige Vertrauensbeziehung ausschlaggebend sein werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Definiert Vertrauen als Mechanismus der Reduktion sozialer Komplexität und legt die zwei Kernfragen der Arbeit fest, welche wissenschaftlichen Perspektiven dominieren und welche praxisnahen Lösungen existieren.

2 Vertrauen in Unternehmen: Untersucht aktuelle Forschungsberichte zum Thema Vertrauen aus verschiedenen Perspektiven und analysiert deren Praxisrelevanz für Organisationen.

3 Schlussbetrachtung: Führt die Ergebnisse der Literaturanalyse zusammen und zieht ein Fazit über die Bedeutung von Vertrauen als essentielle und zunehmend soziologisch betrachtete Größe im Wirtschaftsumfeld.

Schlüsselwörter

Vertrauen, Organisationen, Wirtschaftspsychologie, Transaktionskosten, Prinzipal-Agenten-Theorie, Vertrauensmanagement, Organisationsentwicklung, E-Commerce, Systemvertrauen, Reputation, Interpersonelles Vertrauen, Selbstorganisation, Unternehmensführung, Soziale Architektur, Veränderungsprozesse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit einer inhaltlichen und perspektivischen Analyse des Vertrauensbegriffs in der wirtschaftswissenschaftlichen Literatur, insbesondere im Kontext von Organisationen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die psychologische, soziologische und ökonomische Sichtweise auf Vertrauen, dessen Rolle in Unternehmen, öffentlichen Verwaltungen, virtuellen Strukturen sowie im E-Commerce.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, aus welchen wissenschaftlichen Perspektiven über Vertrauen berichtet wird und ob die analysierte Literatur konkrete, praxisnahe Lösungen für die Implementierung vertrauensvoller Führungsstile bietet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturanalyse und einer inhaltlichen Untersuchung relevanter Fachberichte, Dissertationen und Handwörterbücher.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden aktuelle Forschungsberichte analysiert, unterteilt in die Perspektiven von Vertrauen, Ansätze zur Implementierung von Vertrauensmanagement, Veränderungsprozesse und die Anwendung in virtuellen sowie E-Commerce-Umgebungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Vertrauen, Organisationen, Transaktionskosten, Vertrauensmanagement, soziologische Perspektive und strategische Ressource.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Vertrauen und Kontrolle?

Die Arbeit beleuchtet Vertrauen oft als effizientere Alternative zu kostspieligen Kontrollmechanismen, insbesondere bei hoher Marktkomplexität, wobei Vertrauen als soziale Architektur und nicht nur als ökonomisches Instrument begriffen wird.

Welche Bedeutung hat Vertrauen für den E-Commerce?

Vertrauen ist hier essenziell, da es als Risikoeinschränkung fungiert und das Fehlen persönlicher Kontakte überbrückt, wobei Systemvertrauen und Reputation zentrale Rollen spielen.

Was ist das zentrale Fazit zur soziologischen Perspektive?

Das Fazit zeigt, dass Vertrauen in der modernen wissenschaftlichen Literatur zunehmend aus einer soziologischen Makroperspektive betrachtet wird, da Organisationen als ganzheitliche soziale Einheiten verstanden werden.

Wie bewertet der Autor die Praxisrelevanz der Literatur?

Die Arbeit stellt fest, dass es zwar einige praxisorientierte Ratgeber gibt, die wissenschaftliche Erfassung von Vertrauen jedoch oft sehr komplex ist, weshalb die theoretische Grundlegung in der Literatur häufig überwiegt.

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Résumé des informations

Titre
Vertrauen in Organisationen - Eine inhaltliche und perspektivische Analyse von Vertrauen in der wirtschaftswissenschaftlichen Literatur
Université
Vienna University of Economics and Business
Note
2
Auteur
Magister Werner Sauer (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
89
N° de catalogue
V185857
ISBN (ebook)
9783656990611
ISBN (Livre)
9783867467322
Langue
allemand
mots-clé
vertrauen organisationen eine analyse literatur
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Magister Werner Sauer (Auteur), 2003, Vertrauen in Organisationen - Eine inhaltliche und perspektivische Analyse von Vertrauen in der wirtschaftswissenschaftlichen Literatur, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185857
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