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Impression Management des Bewerbers und Interviewers bei Personalbewerbungsgesprächen

Titel: Impression Management des Bewerbers und Interviewers bei Personalbewerbungsgesprächen

Diplomarbeit , 2003 , 112 Seiten , Note: 1

Autor:in: Peter Poeckh (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Es gibt viele verschiedene Definitionen von Impression Management. "The desire to
make a favorable impression on others is universal. In one way or another, we all
do things to attempt to control how other people see us, often attempting to get
them to think of us in the best light possible." Diese Definition stammt von Greenberg
(2003). Baron (1989) definiert Impression Management wie folgt: "This term
refers to a process by which individuals change or manage several aspects of their
behavior in order to create a positive impression on other."
Ziel dieser Arbeit ist es darzustellen, wann und warum Individuen Impression Management
betreiben und wie sie dabei vorgehen. Im Speziellen richtet diese Arbeit
ihren Schwerpunkt auf das Impression Management im Rahmen des Einstellungsgespräches.
Dabei lässt sich nicht nur auf Seiten des Bewerbers, sondern auch auf
Seiten des Interviewers, der das Unternehmen vertritt, der Einsatz von Selbstdarstellungsverhalten
nachweisen. Impression Management wird heutzutage nicht
mehr als böswilliges, ausmanövrierendes Verhalten angesehen, sondern als rudimentärer
Bestandteil aller sozialen Interaktionen, vor allem im Berufsleben.
Den Anfang der Arbeit gestaltet die Abgrenzung der Begriffe Personalauswahl und
Personalbeschaffung, da das Verständnis der Unterschiedlichkeit dieser beiden Begriffe
notwendig ist, um die weiteren Ausführungen nachvollziehen zu können.
Im zweiten Kapitel werde ich auf die Impression Management Theory im Näheren
eingehen und dabei ihren Ursprung, ihre Entwicklung und ihre verschiedenen Techniken
behandeln. Die unterschiedlichen Impression Management Techniken stellen
einen fundamentalen Bestandteil dieser Arbeit dar, da sie einerseits die Möglichkeiten
Selbstdarstellungsverhalten zu praktizieren kategorisieren, andererseits als
Ausgangspunkt für das Verhalten im Rahmen eines Interviews dienen.
Das Einstellungsgespräch und die Verwendungsmöglichkeiten von Impression Management
vorher, während und danach, beschreibe ich im dritten Kapitel. Dieser Abschnitt soll einen detaillierten Einblick geben, wie breit das Spektrum an Möglichkeiten
für einen Bewerber ist, seine Chancen zu verbessern, einen bestimmten Arbeitsplatz
zu bekommen. Auf Gefahren, Selbstdarstellung zu übertreiben, weise ich
auch im Speziellen hin. Auch für den Interviewer eröffnen sich Gegebenheiten,
auch wirklich den besten und geeignetsten Kandidaten für das Unternehmen zu rekrutieren.
[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG UND ZIELRICHTUNG DER ARBEIT

2. DAS IMPRESSION MANAGEMENT

2.1. Impression Management Theory

2.1.1. Die Selbstdarstellung und die Metapher des Theaters

2.1.2. Three-component model von Leary und Kowalski

2.2. Impression Management Techniken

2.2.1. Acquisitive Impression Management

2.2.2. Protective Impression Management

3. IMPRESSION MANAGEMENT BEIM INTERVIEW

3.1. Das Interview

3.1.1. Bedeutung und Funktionen des Interviews

3.1.2. Stärken und Schwächen des Interviews

3.1.3. Fehlerquellen des Interviewers

3.1.4. Interviewformen

3.1.5. Ablauf des Interviews

3.1.5.1. Vorbereitung und Vorauswahl

3.1.5.2. Durchführung des Interviews

3.1.5.3. Nachbereitung und Entscheidung

3.1.6. Fragetypen

3.2. Impression Management vor dem Interview

3.3. Impression Management beim Interview

3.3.1. Impression Management beim Interviewer

3.3.1.1. Training und Schulung des Interviewers

3.3.1.2. Verhaltens- und Eindruckssteuerung des Interviewers

3.3.1.3. Informationsverarbeitung und Urteilsbildung

3.3.1.4. Die Entscheidung des Interviewers

3.3.2. Impression Management beim Interviewten

3.3.2.1. Verhaltens- und Eindruckssteuerung des Interviewten

3.3.2.2. Die Entscheidung des Bewerbers

3.3.2.3. Der "Too much of a good thing" Effekt von Baron

3.4. Impression Management nach dem Interview

4. ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die Mechanismen des Impression Managements im Kontext von Einstellungsgesprächen zu untersuchen, wobei sowohl die Strategien der Bewerber als auch die der Interviewer beleuchtet werden. Es wird der Frage nachgegangen, wie diese Prozesse die Urteilsbildung beeinflussen und welche Rolle Selbstdarstellung in sozialen Interaktionen, insbesondere im Berufsleben, spielt.

  • Theoretische Grundlagen des Impression Managements und deren Ursprung
  • Unterscheidung zwischen Acquisitive und Protective Impression Management Techniken
  • Analyse von Impression Management Strategien im Interviewverlauf (vor, während, nach dem Gespräch)
  • Rolle der Wahrnehmungsfehler und der "Self-fulfilling prophecy" bei der Urteilsbildung
  • Evaluierung der Auswirkungen von Impression Management auf die Personalauswahl und Fluktuationsraten

Auszug aus dem Buch

SELF-PROMOTION (kompetent erscheinen)

Eine andere Form neben der "Ingratiation", eine acquisitive Impression Management Taktik einzusetzen, ist "Self-promotion".

Im Gegensatz zu "Ingratiation", wo man das Ziel hat, geschätzt zu werden, will ein "Self-promoter" als kompetent angesehen werden. "The self-promoter tries to make other think he or she is competent on either general ability dimension (e.g. intelligence) or specific skills (e.g. ability to play a musical instrument)." Self-promotion ist ein sehr beliebtes Mittel und wird oft eingesetzt, vor allem dann, wenn es sich um wichtige Anliegen handelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG UND ZIELRICHTUNG DER ARBEIT: Einführung in die Definitionen von Impression Management und Festlegung der Forschungsabsicht sowie Abgrenzung der Begriffe Personalauswahl und Personalbeschaffung.

2. DAS IMPRESSION MANAGEMENT: Erläuterung der Impression Management Theory unter Bezugnahme auf die Theatermetapher von Erving Goffman und des Modells von Leary und Kowalski sowie Detaillierung der verschiedenen Techniken.

3. IMPRESSION MANAGEMENT BEIM INTERVIEW: Analyse der Anwendung von Impression Management Taktiken durch Bewerber und Interviewer in den verschiedenen Phasen des Einstellungsgesprächs sowie der damit verbundenen Effekte auf die Entscheidungsfindung.

4. ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Betrachtung der Forschungsergebnisse und abschließende Bewertung der Rolle von Impression Management als integraler, wenn auch teilweise riskanter Bestandteil des Auswahlprozesses.

Schlüsselwörter

Impression Management, Einstellungsgespräch, Personalauswahl, Selbstdarstellung, Ingratiation, Self-promotion, Urteilsbildung, Wahrnehmungsfehler, Self-fulfilling prophecy, Interviewer, Bewerber, Personalbeschaffung, Anforderungsprofil, berufliche Eignung, soziale Interaktion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den Strategien der Selbstdarstellung (Impression Management), die sowohl Bewerber als auch Interviewer bewusst oder unbewusst in Einstellungsgesprächen einsetzen, um den Eindruck bei der Gegenseite zu steuern.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die theoretischen Grundlagen des Impression Managements, verschiedene Taktiken wie Ingratiation und Self-promotion sowie deren spezifische Anwendung und Wirkung innerhalb des Auswahlverfahrens.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, darzustellen, wann und warum Individuen Impression Management betreiben, welche Techniken sie dabei nutzen und wie diese das Ergebnis von Einstellungsgesprächen maßgeblich beeinflussen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der kritischen Auseinandersetzung mit sozialpsychologischen Konzepten und empirischen Studien basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert den Einsatz von Impression Management chronologisch in die Phasen vor, während und nach dem Interview und analysiert die Verhaltensweisen von Bewerbern und Interviewern sowie auftretende Urteilsfehler.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Impression Management, Einstellungsgespräch, Personalauswahl, Self-promotion, Ingratiation, Urteilsbildung und Self-fulfilling prophecy.

Warum spielt die Phase "vor dem Interview" eine so wichtige Rolle?

Die Vorinterviewphase ist entscheidend, da hier bereits erste Eindrücke durch Unterlagen entstehen, die eine "Self-fulfilling prophecy" auslösen können, welche den weiteren Verlauf und die Bewertung im eigentlichen Gespräch vorwegnimmt.

Was ist der "Too much of a good thing" Effekt?

Dieser von Baron beschriebene Effekt besagt, dass die übermäßige Kombination von Impression Management Taktiken kontraproduktiv wirken kann, da sie den Interviewer dazu veranlasst, den Bewerber als manipulierend oder unehrlich wahrzunehmen.

Ende der Leseprobe aus 112 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Impression Management des Bewerbers und Interviewers bei Personalbewerbungsgesprächen
Hochschule
Wirtschaftsuniversität Wien
Note
1
Autor
Peter Poeckh (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
112
Katalognummer
V185866
ISBN (eBook)
9783656990529
ISBN (Buch)
9783867467384
Sprache
Deutsch
Schlagworte
impression management bewerbers interviewers personalbewerbungsgesprächen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Peter Poeckh (Autor:in), 2003, Impression Management des Bewerbers und Interviewers bei Personalbewerbungsgesprächen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185866
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Leseprobe aus  112  Seiten
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