Das Thema dieser Diplomarbeit lautet Financial Planning und Portfolio Management Theorie. Zunächst erfolgt ein kurzer Überblick über den Aufbau und den Inhalt der Arbeit. Sie ist in sechs Kapitel untergliedert. Als erstes soll das Thema eingegrenzt und Financial Planning definiert werden. Außerdem befasst sich das erste Kapitel mit sozial- und finanzpolitischen Fragen in Verbindung mit dem privaten Vermögensaufbau der Bevölkerung in Deutschland. Zudem soll der Vermögensverwaltungsmarkt in Deutschland im Vergleich zu den USA dargestellt werden. Im Anschluss begibt sich das zweite Kapitel auf die Ebene der Marktteilnehmer, den Anlegern, Anbietern und Überwachungsgremien. Im Einzelnen beschäftigt es sich u. a. mit den Nutzen, den Zielen, dem Angebot, den verschiedenen Typen und den Funktionen der Markteilnehmer. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der eigentlichen Dienstleistung „Financial Planning“, es beschreibt den Prozess der Beratung, den Aufbau und Inhalt des Beratungsergebnisses. Im folgenden Teil wird der Inhalt des im vorherigen dritten Teils aufgezeigten Finanzkonzeptes mit der modernen Portfoliomanagement-Theorie in Verbindung gebracht und untersucht, in wie weit die Theorie in der Praxis angewendet wird. Das vorletzte Kapitel wirft einen kurzen Blick auf den Financial Planning Angebotsmarkt.
Es sollen wesentliche qualitative Unterschiede in der Beratung der drei Hauptanbietergruppen (Banken, private Finanzdienstleister, Versicherungen) des Financial Planning angesprochen werden und hervor gehoben werden, welche Sparte am ehesten in der Lage ist, ein sauberes Financial Planning im Sinne dieser Arbeit anzubieten. Zuletzt erfolgt noch ein kurzer Ausblick in die Zukunft des Financial Planning.
Inhaltsverzeichnis
- ABBILDUNGSVERZEICHNIS
- TABELLENVERZEICHNIS
- ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
- 1. EINLEITUNG
- 1.1 Aufgabenstellung
- 1.1.1 Inhalt der Arbeit
- 1.1.2 Abgrenzung und Definition des Financial Planning
- 1.2 Der Vermögensverwaltungsmarkt in USA und Europa
- 1.2.1 Finanz- und sozialpolitische Rahmenbedingungen
- 1.2.2 Das Marktpotential in Deutschland
- 1.1 Aufgabenstellung
- 2. DIE SPIELER AUF DEM VERMÖGENSVERWALTUNGSMARKT
- 2.1 Die Nachfrageseite des Financial Planning
- 2.1.1 Anlegerkategorien
- 2.1.2 Ziele und Nutzen der Anleger
- 2.2 Die Angebotsseite des Financial Planning
- 2.2.1 Das Angebotsspektrum
- 2.2.2 Warum Financial Planning?
- 2.2.3 Qualitätsanforderungen an Financial Planner
- 2.2.3.1 Aus- u. Weiterbildung zum Financial Planner
- 2.2.3.2 Die neue EU-Vermittler-Richtlinie
- 2.2.3.3 Haftung und gesetzlicher Rahmen für Financial Planner
- 2.2.4 Entlohnungsformen
- 2.3 Wer sorgt für die Einhaltung der Spielregeln?
- 2.1 Die Nachfrageseite des Financial Planning
- 3. PROZESS UND INHALT DES FINANCIAL PLANNING
- 3.1 Der Beratungsprozess im Überblick
- 3.2 Datenaufnahme
- 3.3 Analyse des Status quo
- 3.3.1 Die Private Bilanz
- 3.3.2 Die Private Gewinn- und Verlustrechnung
- 3.3.3 Chancen- und Risikoanalyse
- 3.4 Das individuelle Finanzkonzept
- 3.4.1 Grundlegendes zum Finanzkonzept
- 3.4.2 Optimierung des Vermögens
- 3.4.3 Optimierung der Risikovorsorge
- 3.4.4 Optimierung des Cash Flows
- 3.5 Konzeptumsetzung und regelmäßiges Update
- 4. PORTFOLIO MANAGEMENT THEORIE IM FINANCIAL PLANNING
- 4.1 Was ist ein Portfolio?
- 4.2 Investmentphilosophien und -stile
- 4.3 Performance
- 4.3.1 Die Rendite
- 4.3.2 Risiko
- 4.3.3 Liquidität
- 4.3.4 Zeithorizont
- 4.3.5 Inflation
- 4.4 Asset Allocation und effiziente Portfolios
- 4.5 Portfolio-Insurance
- 4.6 Portfolio Management Theorie im Berateralltag
- 5. BERATUNGSQUALITÄT DER FINANZDIENSTLEISTER
- 5.1 Beurteilungskriterien
- 5.2 Beratungsqualität bei Banken
- 5.3 Beratungsqualität bei privaten Finanzdienstleistern
- 5.4 Beratungsqualität bei Versicherungen
- 5.5 Für jeden Kunden der richtige Finanzdienstleister
- 6. DIE ZUKUNFT DES FINANCIAL PLANNING
- ANHANG
- QUELLENVERZEICHNIS
- VERZEICHNIS DER GESPRÄCHSPARTNER
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Diplomarbeit befasst sich mit dem Thema Financial Planning und Portfolio Management Theorie. Ziel ist es, die Bedeutung des Financial Planning für den Vermögensverwaltungsmarkt zu beleuchten und die relevanten theoretischen Grundlagen des Portfolio Managements im Kontext der Finanzplanung zu erläutern. Die Arbeit analysiert die Spieler auf dem Markt, den Beratungsprozess, die Inhalte des Financial Planning sowie die Herausforderungen und Chancen der Finanzdienstleister im Wettbewerb.
- Die Bedeutung des Financial Planning für den Vermögensverwaltungsmarkt
- Die Spieler auf dem Markt: Anleger, Finanzdienstleister, Regulierungsbehörden
- Der Beratungsprozess und die Inhalte des Financial Planning
- Die theoretischen Grundlagen des Portfolio Managements
- Die Herausforderungen und Chancen der Finanzdienstleister im Wettbewerb
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 führt in das Thema Financial Planning ein und erläutert die Aufgabenstellung der Arbeit. Es werden die Abgrenzung und Definition des Financial Planning sowie der Vermögensverwaltungsmarkt in USA und Europa beleuchtet. Kapitel 2 analysiert die Spieler auf dem Markt, sowohl die Nachfrageseite (Anleger) als auch die Angebotsseite (Finanzdienstleister). Es werden die verschiedenen Anlegerkategorien, ihre Ziele und Bedürfnisse sowie das Angebotsspektrum der Finanzdienstleister vorgestellt. Kapitel 3 beschreibt den Beratungsprozess im Financial Planning, von der Datenaufnahme über die Analyse des Status quo bis hin zur Erstellung des individuellen Finanzkonzepts. Es werden die wichtigsten Elemente des Finanzkonzepts, wie die Optimierung des Vermögens, der Risikovorsorge und des Cash Flows, erläutert. Kapitel 4 beschäftigt sich mit der Portfolio Management Theorie im Financial Planning. Es werden die wichtigsten Begriffe und Konzepte des Portfolio Managements, wie Investmentphilosophien, Performance, Risiko, Liquidität, Zeithorizont und Inflation, erklärt. Kapitel 5 befasst sich mit der Beratungsqualität der Finanzdienstleister. Es werden verschiedene Beurteilungskriterien vorgestellt und die Beratungsqualität von Banken, privaten Finanzdienstleistern und Versicherungen analysiert. Kapitel 6 gibt einen Ausblick auf die Zukunft des Financial Planning.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Financial Planning, Portfolio Management, Vermögensverwaltung, Anleger, Finanzdienstleister, Beratungsprozess, Finanzkonzept, Performance, Risiko, Liquidität, Zeithorizont, Inflation, Asset Allocation, Portfolio-Insurance, Beratungsqualität, Wettbewerb.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Financial Planning?
Financial Planning ist ein ganzheitlicher Beratungsprozess zur Optimierung des privaten Vermögens, der Risikovorsorge und des Cashflows unter Berücksichtigung individueller Ziele.
Welche Rolle spielt die Portfolio Management Theorie?
Sie liefert die wissenschaftliche Basis für die Asset Allocation, um Portfolios so zu strukturieren, dass bei gegebenem Risiko die maximale Rendite erzielt wird.
Wie läuft der Beratungsprozess im Financial Planning ab?
Der Prozess umfasst die Datenaufnahme, die Analyse des Status quo (Bilanz, G&V), die Erstellung eines Finanzkonzepts und die regelmäßige Überprüfung der Umsetzung.
Was sind die wichtigsten Kennzahlen für ein Portfolio?
Zentral sind Rendite, Risiko (Volatilität), Liquidität, der Zeithorizont der Anlage und die Berücksichtigung der Inflation.
Gibt es Unterschiede in der Beratungsqualität zwischen Banken und Versicherungen?
Die Arbeit untersucht qualitative Unterschiede und hinterfragt, welche Anbietergruppe am ehesten in der Lage ist, eine neutrale und saubere Finanzplanung anzubieten.
Was ist Asset Allocation?
Asset Allocation bezeichnet die strategische Aufteilung des Vermögens auf verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Renten, Immobilien oder Rohstoffe zur Risikostreuung.
- Arbeit zitieren
- Matthias Schindler (Autor:in), 2003, Financial Planning und Portfolio Management Theorie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185883