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Wirkungen von "Taxi Orange"

Titre: Wirkungen von "Taxi Orange"

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2001 , 34 Pages , Note: 1

Autor:in: Erich Gamsjäger (Auteur)

Médias / Communication - Film et Télévision
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Résumé Extrait Résumé des informations

Mit „Taxi Orange“ hat sich der ORF konform zum internationalen Trend gezeigt und erstmals des Genres „Real life Soap“ angenommen. „Taxi Orange“, im folgenden T.O., wurde vom ORF selbst produziert und über eine Dauer von knapp 11 Wochen im Hauptabendprogramm ausgestrahlt. Der ORF hat es dabei geschafft, sich selbstreferentiell in Szene zu setzen und seine Marktanteile gegenüber deutschen Privatanbietern des gleichen Genres zu erhöhen, vor allem indem er österreichische Seher von „Big Brother“ auf „T.O.“ umlenken konnte. Eine wissenschaftliche Aufarbeitung der unterschiedlichen Wirkungen von T.O. auf seine Rezipienten bzw. deren Reaktionen auf bestimmte T.O.-Inhalte steht bislang noch aus. Meine Arbeit soll einen ersten Versuch darstellen, sich diesem Thema zu nähern.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Fragestellung, Hypothesen

1.2 Methoden

1.2.1 Empirischer Teil

1.2.2 Theoretischer Teil

1.3 Probleme

2. Kurzfristige Wirkungen

2.1 Verhalten

2.1.1 Bedeutungsaushandlungen

2.1.2 Lebensweltlicher Bezug

2.1.3 Oppositionelles Lesen

2.1.4 Sexualität

2.1.5 Antipathie

2.1.6 Reaktionen auf Authentizität

2.2 „Are you from Austria ?“

2.3 Endgültige Wertung

3. Längerfristige Wirkungen

3.1 Einstellungen

3.1.1 Zu T.O. und den Protagonisten

3.1.2 Zum ORF

3.1.3 Zur Politik

3.2 Verhalten

3.2.1 Elimination

3.2.2 Konsum

3.2.3 Diskurs

4. Sozialpsychologische Erklärungsmuster

4.1 A-B-x-Theorie

4.2 Mere-exposure-Hypothese

4.3 Anpassungsfunktion von Einstellungen

4.4 Kultivierungshypothese

5. T.O. im öffentlichen Diskurs

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht im Rahmen der Wirkungsforschung die Auswirkungen der „Real Life Soap“ „Taxi Orange“ (T.O.) auf ihre Rezipienten. Dabei wird analysiert, wie Zuschauer die Sendung wahrnehmen, welche psychologischen Mechanismen bei der Bewertung der Protagonisten eine Rolle spielen und inwieweit das Format Einstellungen oder das politische Bewusstsein beeinflusst.

  • Qualitative Analyse von Rezeptionssituationen (teilnehmende Beobachtung)
  • Anwendung sozialpsychologischer Theorien (A-B-x-Modell, Mere-exposure-Hypothese)
  • Untersuchung von Identifikation und Authentizitätswahrnehmung bei Reality-TV
  • Diskussion des Demokratieverständnisses im Kontext des „Eliminationsspiels“

Auszug aus dem Buch

1. EINLEITUNG

Mit „Taxi Orange“ hat sich der ORF konform zum internationalen Trend gezeigt und erstmals des Genres „Real life Soap“ angenommen. „Taxi Orange“, im folgenden T.O., wurde vom ORF selbst produziert und über eine Dauer von knapp 11 Wochen im Hauptabendprogramm ausgestrahlt. Der ORF hat es dabei geschafft, sich selbstreferentiell in Szene zu setzen und seine Marktanteile gegenüber deutschen Privatanbietern des gleichen Genres zu erhöhen, vor allem indem er österreichische Seher von „Big Brother“ auf „T.O.“ umlenken konnte. Eine wissenschaftliche Aufarbeitung der unterschiedlichen Wirkungen von T.O. auf seine Rezipienten bzw. deren Reaktionen auf bestimmte T.O.-Inhalte steht bislang noch aus. Meine Arbeit soll einen ersten Versuch darstellen, sich diesem Thema zu nähern.

Im Rahmen der Seminargruppe, die zum Thema „Analyse Real Life Soaps (TV Ö)“ gearbeitet hat, habe ich mich mit der Frage beschäftigt, welche Auswirkungen die Rezeption von „Taxi Orange“ haben kann. Die Arbeit ist daher im Fach Kommunikationswissenschaft dem Bereich Wirkungsforschung zuzuordnen. Meine zentrale Fragestellung lautet: Welche Wirkungen hat „Taxi Orange“ auf seine Rezipienten ?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Sendeformats „Taxi Orange“ und der wissenschaftlichen Relevanz innerhalb der Wirkungsforschung sowie Formulierung der Hypothesen.

2. Kurzfristige Wirkungen: Darstellung der unmittelbaren Verhaltensreaktionen während der Sendung, insbesondere während der Abschlussshow und den damit verbundenen Eliminationen.

3. Längerfristige Wirkungen: Analyse der nachhaltigen Auswirkungen auf Einstellungen, politisches Handeln und den Konsum von T.O.-bezogenen Produkten bei den befragten Probanden.

4. Sozialpsychologische Erklärungsmuster: Anwendung wissenschaftlicher Theorien wie der A-B-x-Theorie und der Kultivierungshypothese zur Erklärung der beobachteten Rezeptionsmuster.

5. T.O. im öffentlichen Diskurs: Reflexion über die öffentliche Wahrnehmung und kritische Einordnung von T.O. als „Eliminationsspiel“ im Vergleich zu klassischen gesellschaftspolitischen Diskursen.

6. Zusammenfassung: Synthese der Forschungsergebnisse bezüglich des aktiven Rezeptionsverhaltens und der Grenzen der Beeinflussbarkeit der Zuschauer.

Schlüsselwörter

Taxi Orange, Real Life Soap, Wirkungsforschung, Medienrezeption, A-B-x-Theorie, Authentizität, Eliminationsspiel, Kultivierungshypothese, Österreich, ORF, Zuschauerverhalten, Sozialpsychologie, Identifikation, Partizipation, Medienkritik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die medialen Wirkungen der Reality-TV-Sendung „Taxi Orange“ auf österreichische Zuschauer und untersucht, wie Rezipienten mit den Inhalten des Formats interagieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Arbeit fokussiert auf kurzfristige Verhaltensreaktionen während der Sendung sowie längerfristige Einstellungen der Zuschauer, eingebettet in sozialpsychologische Erklärungsmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Wirkungsweise von „Taxi Orange“ auf das Publikum empirisch zu erfassen und zu klären, ob die Sendung passives Konsumverhalten fördert oder aktive, teils kritische Rezeptionsweisen zulässt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor nutzt einen qualitativen Zugang mittels teilnehmender Beobachtung (verdeckt) im TV-Raum eines Studentenwohnheims sowie teilstrukturierte Leitfadeninterviews.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Beobachtungsstudie der Reaktionen (Verhalten, emotionale Ausbrüche), eine Befragung zu Einstellungen und eine theoretische Reflexion anhand sozialpsychologischer Modelle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Wirkungsforschung, Real Life Soaps, Identifikation, Authentizität, A-B-x-Theorie und der gesellschaftspolitische Kontext des Formats.

Wie reagieren die Zuschauer auf die „Eliminations-Entscheidungen“?

Die Zuschauer zeigen sich hochgradig emotional, zeigen physische Stresssymptome und suchen den Austausch mit anderen, um die Ungewissheit über den Spielausgang zu bewältigen.

Kann „Taxi Orange“ als „Demokratiespiel“ bezeichnet werden?

Der Autor verneint dies deutlich, da die Wahlmöglichkeiten an Geld gebunden sind und das Format keinerlei Minderheitenschutz bietet, was dem demokratischen Prinzip widerspricht.

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Résumé des informations

Titre
Wirkungen von "Taxi Orange"
Université
University of Salzburg
Note
1
Auteur
Erich Gamsjäger (Auteur)
Année de publication
2001
Pages
34
N° de catalogue
V185911
ISBN (ebook)
9783656990208
ISBN (Livre)
9783656991410
Langue
allemand
mots-clé
wirkungen taxi orange
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Erich Gamsjäger (Auteur), 2001, Wirkungen von "Taxi Orange", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185911
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Extrait de  34  pages
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