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Neokonservative Bürgergesellschaft und Zivilgesellschaftlicher Republikanismus

Titel: Neokonservative Bürgergesellschaft und Zivilgesellschaftlicher Republikanismus

Diplomarbeit , 2003 , 164 Seiten , Note: 1

Autor:in: Erich Gamsjäger (Autor:in)

Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die zentrale Fragestellung der Diplomarbeit lautet: „Welche Ergebnisse bringt die Anwendung der „Theorie des Zivilgesellschaftlichen Republikanismus“ auf die neokonservativen Gesellschaftsentwürfe?“. Zur Beantwortung dieser Frage soll konkret nach Maßgabe

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 Relevanz

1.2 Thema

1.3 Methoden

1.4 Literatur

2. (NEO)KONSERVATISMUS

2.1 Entwicklung

2.2 Definition

2.2.1 Begriff

2.2.2 Elemente

2.2.2.1 Epistemologie

2.2.2.2 Geschichtsphilosophie

2.2.2.3 Technokratie

2.2.2.4 Organologie

2.2.2.5 Pädagogik

3. BÜRGERGESELLSCHAFTSENTWÜRFE

3.1 Andreas Khol

3.2 Alois Glück

3.3 Lothar Späth

4. NEOKONSERVATIVER GEHALT DER BÜRGERGESELLSCHAFTSENTWÜRFE

4.1 Andreas Khol

4.1.1 Epistemologie

4.1.2 Geschichtsphilosophie

4.1.3 Technokratie

4.1.4 Organologie

4.1.5 Pädagogik

4.2 Alois Glück

4.2.1 Epistemologie

4.2.2 Geschichtsphilosophie

4.2.3 Technokratie

4.2.4 Organologie

4.2.5 Pädagogik

4.3 Lothar Späth

4.3.1 Epistemologie

4.3.2 Geschichtsphilosophie

4.3.3 Technokratie

4.3.4 Organologie

4.3.5 Pädagogik

5. ZIVILGESELLSCHAFTLICHER REPUBLIKANISMUS

5.1 Claude Leforts Politische Philosophie

5.1.1 Grundlagen und Entwicklung

5.1.1.1 Biographie und Kontext

5.1.1.2 Bürokratie

5.1.1.3 Ideologie

5.1.2 Zivilgesellschaftlicher Republikanismus bei Claude Lefort

5.1.2.1 Politisch-Philosophische und historische Grundlagen

5.1.2.2 Demokratietheorie

5.1.2.3 Menschenrechte

5.1.2.4 Totalitarismus

5.2 Zivilgesellschaftlicher Republikanismus bei Helmut Dubiel, Günter Frankenberg und Ulrich Rödel

5.2.1 Historische Grundlagen

5.2.2 Zivilgesellschaft

5.2.3 Konflikt

5.2.4 Republik

5.2.5 Ziviler Ungehorsam

5.2.6 Begründung des sozialen Sicherungssystems

6. ZIVILGESELLSCHAFTLICH-REPUBLIKANISCHE IMPLIKATIONEN NEOKONSERVATIVER GESELLSCHAFTSENTWÜRFE

6.1 Gesellschaft

6.2 Öffentlich-Politische Sphäre

6.3 Konflikt

6.3.1 Menschenrechte

6.4 Macht – Recht – Wissen

6.4.1 Ideologie

6.4.1.1 Bürgerliche Ideologie

6.4.1.2 Totalitäre Ideologie

6.4.2 Zivilreligion

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht den neokonservativen Gehalt zeitgenössischer „Bürgergesellschaftsentwürfe“ von Andreas Khol, Alois Glück und Lothar Späth. Zentrales Ziel ist es, durch die Anwendung der Theorie des „Zivilgesellschaftlichen Republikanismus“ (insbesondere nach Claude Lefort sowie Dubiel, Frankenberg und Rödel) aufzuzeigen, inwieweit diese Entwürfe demokratie- und republiktheoretische Defizite aufweisen und eine autoritäre gesellschaftliche Neuordnung unter dem Deckmantel der „Bürgergesellschaft“ anstreben.

  • Neokonservatismus als politische Ideologie und Gesellschaftslehre.
  • Analyse der Bürgergesellschaftskonzepte von Khol, Glück und Späth.
  • Theorie des Zivilgesellschaftlichen Republikanismus als analytisches Korrektiv.
  • Kritik an der ökonomischen Funktionalisierung sozialer Strukturen und der Entpolitisierung des öffentlichen Raums.
  • Untersuchung von Identitätskonstruktionen, Feindbildern und autoritären Tendenzen in den untersuchten Entwürfen.

Auszug aus dem Buch

Die neokonservative Intellektuellenkritik

Die neokonservative Intellektuellenkritik ist ein relativ junges Phänomen, das sich seit etwa den 1960er Jahren nachweisen läßt. Den intellektuellen Menschen charakterisiert aus neokonservativer Sicht ein hoher formaler Bildungsgrad, gesellschaftliches Engagement, ein Berufstypus im Dienstleistungsbereich, vorzugsweise freiberuflich, im öffentlichen Dienst oder bei Massenmedien und er steht politisch links. Den Intellektuellen, synonym der „Intelligenz“, wird eine Funktions- und Zwecklosigkeit ihrer Tätigkeit verglichen mit den Experten aus Wirtschaft, Technik und Staat unterstellt, sie hätten keinen direkten Erfahrungszugang und seien nicht verantwortlich für praktische Dinge, statt dessen würden sie zunehmend nach sozialem Status und politischem Einfluß streben. Die Erosion traditionaler Sinnstifter und religiöser Weltdeutungssysteme benutzten die Intellektuellen, um ihre Fähigkeit zur Reduktion von Ungewißheit und sinnhaften Orientierung in einer nicht theoriefähigen weil zu komplexen Gesellschaft für ihre egoistischen Herrschaftsinteressen zu mißbrauchen, was die Neokonservativen bis zu der Einschätzung bringt „die sozialwissenschaftliche Intelligenz sei ein neuer Klerus“ (Dubiel 1985, S. 112).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Hinführung zur Fragestellung, Verortung der neokonservativen Gesellschaftsentwürfe und Vorstellung der methodischen Vorgehensweise.

2. (NEO)KONSERVATISMUS: Systematische Aufarbeitung des (Neo)Konservatismus, seiner historischen Wurzeln sowie seiner spezifischen Elemente wie Epistemologie, Technokratie und Organologie.

3. BÜRGERGESELLSCHAFTSENTWÜRFE: Deskriptive Darstellung und Kurzdarstellung der Bürgergesellschaftskonzepte von Andreas Khol, Alois Glück und Lothar Späth.

4. NEOKONSERVATIVER GEHALT DER BÜRGERGESELLSCHAFTSENTWÜRFE: Analyse der Entwürfe hinsichtlich ihrer Übereinstimmung mit neokonservativen Kernelementen zur Identifizierung ihrer ideologischen Ausrichtung.

5. ZIVILGESELLSCHAFTLICHER REPUBLIKANISMUS: Theoretische Grundlegung des Analyseinstruments anhand von Claude Lefort sowie der bundesdeutschen Vertreter Dubiel, Frankenberg und Rödel.

6. ZIVILGESELLSCHAFTLICH-REPUBLIKANISCHE IMPLIKATIONEN NEOKONSERVATIVER GESELLSCHAFTSENTWÜRFE: Kritische Anwendung der Theorie des Zivilgesellschaftlichen Republikanismus auf die Bürgergesellschaftsentwürfe zur Identifizierung von demokratietheoretischen Defiziten.

7. ZUSAMMENFASSUNG: Synthetisierende Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse über den neokonservativen Gehalt der Bürgergesellschaftsentwürfe.

Schlüsselwörter

Neokonservatismus, Bürgergesellschaft, Zivilgesellschaftlicher Republikanismus, Claude Lefort, Demokratie, Sozialstaat, Autorität, Tradition, Subsidiarität, Leistungsgesellschaft, Politische Philosophie, Politische Kultur, Ideologiekritik, Gesellschaftsentwürfe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit?

Die Arbeit untersucht, wie führende neokonservative Politiker ihre Konzepte der „Bürgergesellschaft“ legitimieren und inwiefern diese theoretisch mit dem „Zivilgesellschaftlichen Republikanismus“ vereinbar sind oder diesem entgegenstehen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themen umfassen den Konservatismus im 20. Jahrhundert, Theorien der Zivilgesellschaft, moderne Demokratietheorien, Sozialstaatskritik sowie die Rolle von Werten, Tradition und staatlicher Ordnung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist der Nachweis, dass die untersuchten Bürgergesellschaftsentwürfe von Khol, Glück und Späth neokonservative Strategien verfolgen, die eine demokratische, pluralistische Gesellschaftsordnung zugunsten einer autoritären und leistungszentrierten Struktur untergraben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit betreibt theoretische Forschung unter Anwendung einer diskursanalytischen und hermeneutischen Perspektive, wobei die Theorie des Zivilgesellschaftlichen Republikanismus als transzendenter Maßstab dient.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung des Neokonservatismus, die induktive Aufbereitung der drei Gesellschaftsentwürfe, deren analytische Untersuchung sowie die anschließende kritische Gegenüberstellung mit dem zivilgesellschaftlich-republikanischen Modell.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere: Neokonservatismus, Zivilgesellschaftlicher Republikanismus, Subsidiarität, Leistungsgesellschaft, Entstaatlichung und das „Dispositiv der Demokratie“ nach Claude Lefort.

Warum wählt der Autor Khol, Glück und Späth als Untersuchungsobjekte?

Die Auswahl basiert auf dem parteiinternen Status der Autoren innerhalb von ÖVP und CSU/CDU sowie der hohen politischen Relevanz ihrer veröffentlichten Manifeste, die programmatisch für aktuelle konservative Gesellschaftsentwürfe stehen.

Welches Fazit zieht der Autor zur "Aktiven Bürgergesellschaft"?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass diese Konzepte eine „totalisierende Tendenz“ aufweisen, da sie gesellschaftliche Pluralität unter einem moralischen und leistungsorientierten Diktat homogenisieren wollen.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von Zivilgesellschaft hier vom republikanischen Ideal?

Während der Zivilgesellschaftliche Republikanismus auf Autonomie und die Offenheit politischer Konflikte setzt, zielen die untersuchten Entwürfe auf eine „befriedete“, an ökonomischen Sachzwängen ausgerichtete und staatlich gesteuerte Ordnung ab.

Ende der Leseprobe aus 164 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Neokonservative Bürgergesellschaft und Zivilgesellschaftlicher Republikanismus
Hochschule
Universität Salzburg
Note
1
Autor
Erich Gamsjäger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
164
Katalognummer
V185912
ISBN (eBook)
9783656990192
ISBN (Buch)
9783867467599
Sprache
Deutsch
Schlagworte
neokonservative bürgergesellschaft zivilgesellschaftlicher republikanismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Erich Gamsjäger (Autor:in), 2003, Neokonservative Bürgergesellschaft und Zivilgesellschaftlicher Republikanismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185912
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Leseprobe aus  164  Seiten
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