Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Rhetoric / Elocution / Oratory

Verschiedene Richtungen der Generativen Morphologie

Lexeme-Morpheme-Base-Morphology, Distributed Morphology, Word Syntax

Title: Verschiedene Richtungen der Generativen Morphologie

Research Paper (undergraduate) , 2002 , 12 Pages , Grade: 0

Autor:in: Magister Markus Mross (Author)

Rhetoric / Elocution / Oratory
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

- Beard (1995) vertritt generative Morphologie im Sinne der „LMBM“ („Lexeme-
Morpheme-Base-Morphology“), die LMBM stützt sich auf folgende grundlegende
Annahmen:
1) die LMBM stellt nach Aronoff (1994) eine „lexeme based morphology“ dar,
demnach ist die grundlegende bedeutungsvolle Einheit in einer Sprache das
Lexem (deriviert und underiviert), nicht das Morphem, lediglich das Lexem stellt
eine arbiträre Verbindung/gegenseitig implizierte Paarung von phonologischer
Form und semantischer Bedeutung/grammatischer Funktion dar, lediglich Lexeme
sind „noncontroversial prototypical lexical items“ und besitzen eine eigene
phonologische Form und einen eigenen semantischen und grammatischen Inhalt,
welche in eigenen Lexikoneinträgen spezifiziert ist, demgegenüber sind
grammatische Morpheme (gebundene und freie) wie Affixe (Derivations- und
Flexionsaffixe) nicht als „noncontroversial prototypical lexical items“ konzipiert
und stellen keine vollständig spezifizierten bedeutungsvollen Zeichen mit einer
direkten/eineindeutigen Beziehung zwischen phonologischer, semantischer und
grammatischer Repräsentation dar, grammatische Morpheme sind vielmehr als
phonologische Prozesse konzipiert, d.h. sie stellen lediglich den Output von rein
phonologischen Prozessen dar, diese phonologischen Prozesse operieren unabhängig
von der Derivation semantischer Bedeutung und grammatischer Funktion [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Lexeme-Morpheme-Base-Morphology

1.1. Bibliographie

2. Distributed Morphology

2.1. Bibliographie

3. Word Syntax

3.1. Bibliographie

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit bietet einen wissenschaftlichen Überblick über verschiedene theoretische Richtungen der generativen Morphologie. Das Ziel besteht darin, die grundlegenden Annahmen, Unterschiede und methodischen Ansätze der Lexeme-Morpheme-Base-Morphology (LMBM), der Distributed Morphology (DM) und der Wortsyntax (Word Syntax) systematisch darzustellen und kritisch gegenüberzustellen.

  • Grundlagen und Annahmen der Lexeme-Morpheme-Base-Morphology (LMBM)
  • Methodologische Prinzipien der Distributed Morphology (DM)
  • Theoretische Ansätze der Wortsyntax (Word Syntax)
  • Vergleich der Trennung von Morphologie und Syntax
  • Diskussion von Zero Morphology, Empty Morphology und morphologischer Asymmetrie

Auszug aus dem Buch

1. Lexeme-Morpheme-Base-Morphology

- Beard (1995) vertritt generative Morphologie im Sinne der „LMBM“ („Lexeme-Morpheme-Base-Morphology“), die LMBM stützt sich auf folgende grundlegende Annahmen:

1) die LMBM stellt nach Aronoff (1994) eine „lexeme based morphology“ dar, demnach ist die grundlegende bedeutungsvolle Einheit in einer Sprache das Lexem (deriviert und underiviert), nicht das Morphem, lediglich das Lexem stellt eine arbiträre Verbindung/gegenseitig implizierte Paarung von phonologischer Form und semantischer Bedeutung/grammatischer Funktion dar, lediglich Lexeme sind „noncontroversial prototypical lexical items“ und besitzen eine eigene phonologische Form und einen eigenen semantischen und grammatischen Inhalt, welche in eigenen Lexikoneinträgen spezifiziert ist, demgegenüber sind grammatische Morpheme (gebundene und freie) wie Affixe (Derivations- und Flexionsaffixe) nicht als „noncontroversial prototypical lexical items“ konzipiert und stellen keine vollständig spezifizierten bedeutungsvollen Zeichen mit einer direkten/eineindeutigen Beziehung zwischen phonologischer, semantischer und grammatischer Repräsentation dar, grammatische Morpheme sind vielmehr als phonologische Prozesse konzipiert, d.h. sie stellen lediglich den Output von rein phonologischen Prozessen dar, diese phonologischen Prozesse operieren unabhängig von der Derivation semantischer Bedeutung und grammatischer Funktion

Zusammenfassung der Kapitel

1. Lexeme-Morpheme-Base-Morphology: Dieses Kapitel erläutert die Annahme, dass das Lexem die grundlegende Einheit der Morphologie bildet und Affixe als rein phonologische Prozesse fungieren.

2. Distributed Morphology: Hier wird der Ansatz vorgestellt, der Aspekte der LMBM und Wortsyntax kombiniert, um grammatische Prozesse auf verschiedenen Ebenen wie D-Struktur und Morphologischer Form zu erklären.

3. Word Syntax: Dieses Kapitel beschreibt die Wortsyntax, welche Morphologie und Syntax als integriertes System betrachtet, in dem Morpheme die basalen bedeutungsvollen Einheiten darstellen.

Schlüsselwörter

Generative Morphologie, Lexeme-Morpheme-Base-Morphology, LMBM, Distributed Morphology, DM, Wortsyntax, Word Syntax, Separation Hypothesis, Morphological Spelling, Lexem, Morphem, Affigierung, Integration Hypothesis, Derivation, Flexion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen systematischen Überblick über drei zentrale Strömungen der generativen Morphologie: die Lexeme-Morpheme-Base-Morphology, die Distributed Morphology und die Wortsyntax.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Beziehung zwischen Lexemen und Morphemen, die Trennung oder Integration von Morphologie und Syntax sowie die phonologische Realisierung grammatischer Informationen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die klare theoretische Abgrenzung und Analyse der grundlegenden Annahmen dieser drei morphologischen Ansätze.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die zentrale Hypothesen führender Forscher wie Beard, Halle, Marantz, Lieber und Selkirk gegenüberstellt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die spezifischen Thesen (wie die Separation Hypothesis oder das Prinzip der eindeutigen lexikalischen Kategorie) für jedes Modell detailliert erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind generative Morphologie, Lexeme, Morpheme, Derivation, Flexion und die jeweiligen spezifischen Hypothesen wie die "Integrated Morphology Hypothesis".

Was besagt die "Separation Hypothesis" in der LMBM?

Sie postuliert eine strikte Trennung zwischen der Derivation von semantischer Bedeutung/grammatischer Funktion und der phonologischen Realisierung durch Affixe.

Wie unterscheidet sich die Wortsyntax von der LMBM hinsichtlich des Morphembegriffs?

Während die LMBM das Lexem als zentrale Einheit sieht, betrachtet die Wortsyntax das Morphem als die grundlegende, bedeutungsvolle Einheit der Sprache.

Welche Rolle spielt die "Morphological Spelling"-Komponente in der Distributed Morphology?

Sie fungiert als Schnittstelle, die grammatische Merkmale nach der syntaktischen Derivation phonologisch realisiert.

Excerpt out of 12 pages  - scroll top

Details

Title
Verschiedene Richtungen der Generativen Morphologie
Subtitle
Lexeme-Morpheme-Base-Morphology, Distributed Morphology, Word Syntax
College
University of Hamburg
Grade
0
Author
Magister Markus Mross (Author)
Publication Year
2002
Pages
12
Catalog Number
V185949
ISBN (eBook)
9783867469821
ISBN (Book)
9783656991892
Language
German
Tags
verschiedene richtungen generativen morphologie lexeme-morpheme-base-morphology distributed morphology word syntax
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Magister Markus Mross (Author), 2002, Verschiedene Richtungen der Generativen Morphologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185949
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  12  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint