Bausparen

Geschichte des Bausparens, der Bausparvertrag, staatliche Bausparförderung


Seminararbeit, 2000
14 Seiten

Leseprobe

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1 Einleitung

Jeder Mensch hat Existenzbedürfnisse wie Essen, Trinken, und Schlafen, hinzu kommen Grundbedürfnisse, Luxusbedürfnisse,... Mitunter ist auch wohnen ein elementares Bedürfnis. Gute Wohnverhältnisse spielen für die Lebensqualität des Menschen eine zentrale Rolle. Jedoch scheitert der Traum von den eigenen „Vier Wänden“ oft an den fehlenden vorhandenen finanziellen Mitteln und einer guten Fremdfinanzierung. Eine Möglichkeit zur Realisierung könnte ein Bausparvertrag sein. Denn Bausparen ist eine sehr bekannte und beliebte Form der Geldanlage und wird von Kunden oft gewöhnlichen Geldanlagemöglichkeiten vorgezogen. Banken führen den Bausparvertrag nicht in ihrer Produktpalette, aber die meisten von ihnen stehen im Verbund mit einer Bausparkasse und so wird der Bausparvertrag oft über Banken vermittelt.

2 Geschichte des Bausparens

Bereits im 18. Jahrhundert finden sich in England erste zaghafte Anfänge des Bausparens. Im Jahre 1775 wird in Birmingham die erste Bausparkasse gegründet. Dort herrschte in den industriellen Ballungszentren akute Wohnungsnot. Wie so oft machte die Not erfinderisch und so kam eine Gruppe von „klugen Köpfen“ auf die Idee, durch regelmäßige Sparleistungen aller, schneller dem Einzelnen das gewünschte Wohneigentum zu verschaffen. 1

2.1 Bausparen heute

Heute betreuen in der Bundesrepublik Deutschland 20 private und 11 öffentliche Bausparkassen ihre Kunden. Im Jahre 1999 waren am Jahresende im Gesamtbestand ca.33,6 Mio. Bausparverträge. Diese hatten

ein Volumen von knapp 1.300 Mrd. DM Bausparsumme 2 .

1 und

2 Vgl. SCHWÄBISCH HALL, Bausparen konkret 1, Stand Februar 2000, S.2

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3 Bausparidee

Die Idee des Bausparens ist längst nicht so kompliziert, wie sie auf den ersten Blick aussieht. Wie das Wort schon sagt besteht ein Zusammenhang zwischen den Begriffen Bauen und Sparen.

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Dieses System beruht auf der Erkenntnis, dass der Zusammenschluss von Sparern, die das gleiche Ziel verfolgen, zu einem schnelleren Ergebnis führt, als wenn jeder individuell spart. Die Bausparer bilden also eine Gemeinschaft und helfen sich nun gegenseitig beim Erwerb von Wohneigentum, indem sie alle in einen gemeinsamen Topf zahlen. Gleichzeitig erwirbt der Bausparer Anspruch auf ein zinssicheres Bauspardarlehen.

3 Vgl. GRILL; Wolfgang PERCZYNSKI, Hans, Wirtschaftslehre des Kreditwesens, 33. überarbeitete

Auflage, Bad Homburg vor der Höhe, Verlag Gehlen, Stand 1. April 1999, S. 194

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Bausparen
Untertitel
Geschichte des Bausparens, der Bausparvertrag, staatliche Bausparförderung
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg, Ravensburg, früher: Berufsakademie Ravensburg
Autor
Jahr
2000
Seiten
14
Katalognummer
V185985
ISBN (eBook)
9783869439921
ISBN (Buch)
9783656991960
Dateigröße
616 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bausparen
Arbeit zitieren
Diplom Betriebswirt (BA) Stefan David (Autor), 2000, Bausparen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185985

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