Diese Arbeit besteht aus 6 Kapiteln, beginnend mit Kapitel 1, das die Zielsetzung und die Motivation beschreibt. Anschließend erfolgt der Ablauf der Umsetzung.
Kapitel 2 erläutert die Grundlagen elektronischer Zahlungssysteme und deren Funktionen.
Des Weiteren werden die klassischen Zahlungssysteme, um die es in dieser Arbeit geht, vorgestellt und erklärt.
Kapitel 3 beschäftigt sich mit den Rechtsgrundlagen elektronischer Zahlungssysteme, wobei hier besonderer Wert auf die entsprechenden Datenschutzrichtlinien gelegt wird. Zum Schluss des Kapitels werden die einzelnen elektronischen Zahlungssysteme nach Bereichen aufgeteilt und noch einmal im Hinblick auf die Rechtsgrundlagen analysiert.
Kapitel 4 befasst sich mit der wirtschaftlichen Bedeutung elektronischer Zahlungssysteme für Händler und Kunden. Hierbei werden vor allem die Vor- und Nachteile für Händler und Kunden behandelt.
Kapitel 5 betrachtet die Anforderungen an elektronische Zahlungssysteme. Hierfür werden die elektronischen Zahlungssysteme, gegliedert nach Bereichen, in den einzelnen Anforderungen bewertet. Nach der Bewertung erfolgen ein Vergleich aller genannten elektronischen Zahlungssysteme und die Auswertung einer für diese Arbeit angefertigten Umfrage.
Kapitel 6 enthält eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse dieser Arbeit.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Technologie der Zahlungssysteme
2.1 Verschlüsselungsverfahren
2.1.1 Symmetrische Verschlüsselungsverfahren
2.1.2 Asymmetrische Verschlüsselungsverfahren
2.1.3 Hybride Verschlüsselungsverfahren
2.1.4 RSA
2.1.4.1 RSA- Algorithmus
2.1.4.2 RSA- Verschlüsselung
2.1.4.3 RSA- Entschlüsselung
2.1.5 Public Key Infrastructure - PKI
2.1.5.1 Zertifizierungsstellen
2.1.5.2 Kerberos
2.2 Authentifizierungsverfahren
2.2.1 Digitale Signaturen
2.2.2 Challenge Response
2.2.3 Persönliche Identifikationsnummer - PIN
2.3 Elektronische Zahlungssysteme mit Terminals
2.3.1 Electronic Cash
2.3.2 Point of Sale ohne Zahlungsgarantie - POZ
2.3.3 Elektronisches Lastschriftverfahren
2.3.4 Geldkarte
2.3.4.1 Zahlungen im Handel
2.3.4.2 Zahlungen im Internet
2.3.4.3 Verbreitung
2.3.4.4 Kosten
2.3.5 Kreditkarte
2.3.5.1 Technische Voraussetzungen
2.3.5.2 Kosten
2.3.5.3 Authentifizierung
2.4 Elektronische Zahlungssysteme im Internet
2.4.1 Kreditkarte
2.4.1.1 Secure Socket Layer - SSL
2.4.1.1.1 Technische Voraussetzungen und Kosten
2.4.1.1.2 Kommunikation
2.4.1.1.3 Authentifizierung
2.4.1.2 Secure Electronic Transaction - SET
2.4.1.2.1 Technische Voraussetzungen und Registrierung
2.4.1.2.2 Kommunikation
2.4.1.2.3 Authentifizierung
2.4.2 Lastschriftverfahren
2.4.2.1 Virtuelle Terminals
2.4.2.2 Automatisierte Anwendungen
3 Rechtlicher Rahmen
3.1 Elektronische Signatur
3.1.1 Herkömmliche elektronische Signatur
3.1.2 Fortgeschrittene elektronische Signatur
3.1.3 Qualifizierte elektronische Signatur
3.1.4 Beweiskraft von elektronischen Signaturen
3.2 Datenschutz
3.2.1 Grenzüberschreitender Datenaustausch
3.2.2 Bundesdatenschutzgesetz - BDSG
3.2.2.1 Begriffserklärungen
3.2.2.1.1 Personenbezogene Daten - § 3 Abs. 1 BDSG
3.2.2.1.2 Dateien - § 3 Abs. 2 BDSG
3.2.2.1.3 Datenerhebung - § 3 Abs. 4 BDSG
3.2.2.1.4 Speichern, Verändern, Übermitteln, Löschen, Sperren und Nutzen von Daten - § 3 Abs. 5 & 6 BDSG
3.2.2.1.5 Anonymisieren und Pseudonymisieren - § 3 Abs. 7 BDSG
3.2.2.1.6 Verantwortliche Stelle, Empfänger, Dritte - § 3 Abs. 8 & 9 BDSG
3.2.2.2 Wichtige Paragraphen für elektronische Zahlungssysteme
3.2.2.2.1 Vorschriften für mobile Speicher- und Verarbeitungsmedien
3.2.2.2.2 Automatische Verarbeitung personenbezogener Daten
3.2.2.2.3 Verantwortliche für die Einhaltung des Datenschutzes
3.3 Elektronische Zahlungssysteme
3.3.1 Rechtsgrundlagen für Kreditkarten
3.3.2 Rechtsgrundlagen für Lastschriftverfahren
3.3.3 Rechtsgrundlagen für die Geldkarte
4 Wirtschaftliche Bedeutung
4.1 Unternehmen
4.1.1 Rationalisierung
4.1.2 Umsatzsteigerung
4.1.3 Kosteneinsparungen
4.1.3.1 Transaktionskosten
4.1.3.2 Kostenreduzierung durch Virtuelle Terminals
4.1.3.3 Kosteneinsparungen durch automatisierte Prozesse
4.1.4 Sicherheit
4.1.4.1 Magnetstreifenkarten
4.1.4.2 Persönliche Identifikationsnummer - PIN
4.1.4.3 Geldkarte
4.1.5 Verlässlichkeit
4.1.6 Steigerung der Serviceleistungen
4.2 Kunden
4.2.1 Flexibilität
4.2.2 Verfügbarkeit
4.2.3 Anonymität
5 Akzeptanz und Affinität
5.1 Anforderungen an elektronische Zahlungssysteme
5.1.1 Verbreitung und Marktdurchdringung
5.1.2 Sicherheit
5.1.3 Zahlungszeitpunkt
5.1.4 Zahlungsbereich
5.1.5 Kosten
5.1.6 Anonymität
5.1.7 Bedienbarkeit
5.1.8 Geschwindigkeit
5.1.9 Skalierbarkeit
5.1.10 Stornierungsmöglichkeiten
5.1.11 Absicherung im Schadensfall
5.2 Bewertung elektronischer Zahlungssysteme
5.2.1 Kreditkartenzahlung
5.2.1.1 Verbreitung und Marktdurchdringung
5.2.1.2 Sicherheit
5.2.1.3 Zahlungszeitpunkt
5.2.1.4 Zahlungsbereich
5.2.1.5 Kosten
5.2.1.6 Anonymität
5.2.1.7 Bedienbarkeit & Geschwindigkeit
5.2.1.8 Skalierbarkeit
5.2.1.9 Stornierungsmöglichkeiten
5.2.1.10 Absicherung im Schadensfall
5.2.1.11 Zusammenfassung
5.2.2 Lastschriftverfahren
5.2.2.1 Verbreitung und Marktdurchdringung
5.2.2.2 Sicherheit
5.2.2.3 Zahlungszeitpunkt
5.2.2.4 Zahlungsbereich
5.2.2.5 Kosten
5.2.2.6 Anonymität
5.2.2.7 Bedienbarkeit & Geschwindigkeit
5.2.2.8 Skalierbarkeit
5.2.2.9 Stornierungsmöglichkeiten
5.2.2.10 Absicherung im Schadensfall
5.2.2.11 Zusammenfassung
5.2.3 Geldkarte
5.2.3.1 Verbreitung und Marktdurchdringung
5.2.3.2 Sicherheit
5.2.3.3 Zahlungszeitpunkt
5.2.3.4 Zahlungsbereich
5.2.3.5 Kosten
5.2.3.6 Anonymität
5.2.3.7 Bedienbarkeit & Geschwindigkeit
5.2.3.8 Skalierbarkeit
5.2.3.9 Stornierungsmöglichkeiten
5.2.3.10 Absicherung im Schadensfall
5.2.3.11 Zusammenfassung
5.2.4 Vergleich elektronischer Zahlungssysteme
5.3 Umfrageergebnis
5.3.1 Aufbau der Umfrage
5.3.2 Ergebnisse der Umfrage
5.3.3 Zusammenfassung
6 Fazit
Zielsetzung & Themen
Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Anforderungen zu identifizieren, die ein elektronisches Zahlungssystem erfüllen muss, um im B2C-Bereich eine weltweite Akzeptanz zu erreichen. Dabei werden klassische Systeme evaluiert, rechtliche Grundlagen beleuchtet und die wirtschaftliche Bedeutung für Händler und Kunden analysiert.
- Sicherheitsarchitekturen von Zahlungssystemen (Verschlüsselung, Authentifizierung, PKI)
- Analyse und Vergleich gängiger Verfahren (Electronic Cash, Geldkarte, Kreditkarte, Lastschrift)
- Rechtliche Rahmenbedingungen und Datenschutzaspekte im E-Commerce
- Wirtschaftliche Bedeutung, Rationalisierung und Kosteneffizienz für Händler
- Auswertung der Benutzerakzeptanz durch empirische Umfragedaten
Auszug aus dem Buch
2.1.1 Symmetrische Verschlüsselungsverfahren
Die symmetrische Verschlüsselung benutzt einen Schlüssel für die Ver- und Entschlüsselung. Dafür ist es wichtig, dass der Schlüssel im Vorfeld über ein sicheres Medium an den Empfänger der Nachricht gesendet wird. Der Nachteil bei der symmetrischen Verschlüsselung besteht darin, dass der Verwaltungsaufwand für die hohe Anzahl der Schlüssel recht hoch ist.
Zwei der bekanntesten Verfahren, die auf der symmetrischen Verschlüsselung aufbauen, sind der Data Encryption Standard, kurz (DES), und der International Data Encryption Algorithm, kurz IDEA. Der Data Encryption Standard ist in den siebziger Jahren von IBM entwickelt worden und verwendet eine 56 Bit Verschlüsselungstiefe. Mit einer Verschlüsselungstiefe von 128 Bit ist der International Data Encryption Algorithm wesentlich sicherer als der Data Encryption Standard. Der International Data Encryption Algorithm ist von den Schweizern Lay und Massey entwickelt und 1990 veröffentlicht worden. Das Patent für den International Data Encryption Algorithm besitzt im europäischen Raum die Schweizer Firma Ascom.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Beschreibt die Motivation der Arbeit, die Relevanz elektronischer Zahlungssysteme im B2C-Bereich und den inhaltlichen Aufbau der Untersuchung.
2 Technologie der Zahlungssysteme: Erläutert die technischen Grundlagen wie Verschlüsselungs- und Authentifizierungsverfahren und stellt klassische Systeme vor.
3 Rechtlicher Rahmen: Analysiert die rechtlichen Grundlagen elektronischer Zahlungen mit einem Fokus auf Signaturgesetz und Datenschutzbestimmungen.
4 Wirtschaftliche Bedeutung: Untersucht die ökonomischen Vor- und Nachteile der Systeme, insbesondere hinsichtlich Rationalisierung, Kosteneinsparungen und Sicherheit.
5 Akzeptanz und Affinität: Bewertet die Zahlungssysteme nach spezifischen Kriterien und wertet die Ergebnisse einer durchgeführten Nutzerumfrage aus.
6 Fazit: Fasst die Erkenntnisse über die Akzeptanzfaktoren und die Bedeutung der Sicherheit für den Erfolg elektronischer Zahlungssysteme zusammen.
Schlüsselwörter
Elektronische Zahlungssysteme, B2C, Verschlüsselung, Authentifizierung, Kreditkarte, Geldkarte, Electronic Cash, Lastschriftverfahren, Datenschutz, Digitale Signatur, RSA, SET, SSL, Transaktionskosten, E-Commerce
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht die Verbreitung und Akzeptanz von elektronischen Zahlungssystemen im B2C-Geschäftsbereich und vergleicht verschiedene Technologien.
Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?
Die Arbeit fokussiert sich auf die technische Funktionsweise (Verschlüsselung, Sicherheit), die rechtlichen Rahmenbedingungen (Datenschutz, Signaturgesetz) und die ökonomische Relevanz für Händler.
Was ist die primäre Forschungsfrage?
Es soll ergründet werden, welche Anforderungen ein elektronisches Zahlungssystem erfüllen muss, um eine weite Akzeptanz im B2C-Sektor zu erreichen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?
Neben der theoretischen Analyse der Zahlungssysteme wurde eine empirische Umfrage durchgeführt, um die Meinung und das Nutzungsverhalten von Anwendern zu erfassen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in technologische Grundlagen, rechtliche Aspekte, ökonomische Implikationen sowie eine detaillierte Bewertungsmatrix der verschiedenen Zahlungssysteme.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Verschlüsselungsverfahren, elektronische Signatur, Geldkarte, Kreditkarte und die Analyse von Akzeptanzfaktoren.
Warum ist das SET-Verfahren in Deutschland bisher kaum verbreitet?
Die Arbeit stellt fest, dass SET sehr komplex in der Implementierung ist und zusätzliche Software- sowie Zertifizierungsaufwände erfordert, was die Akzeptanz im Vergleich zu SSL hemmt.
Welche Rolle spielt die Geldkarte laut der Analyse?
Die Geldkarte ist als nationales Zahlungssystem für Micropayments konzipiert, leidet aber unter mangelnder Akzeptanz im E-Commerce aufgrund notwendiger Zusatzhardware beim Endkunden.
- Quote paper
- Stephanie Kretschmar (Author), 2005, Elektronische Zahlungssysteme - Verbreitung und Akzeptanz im B2C Bereich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186021