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Europäischer Verfassungsvertrag - Eine systemtheoretische Implementierungsstrategie

Titre: Europäischer Verfassungsvertrag - Eine systemtheoretische Implementierungsstrategie

Mémoire (de fin d'études) , 2004 , 108 Pages , Note: 1

Autor:in: Mag, MBA Markus Schuller (Auteur)

Economie politique - Relations économiques Internationales
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der hier gewählte Ansatz sieht den Prozess der Verfassungsgenerierung als Chance, einen partizipativen Visionsprozess innerhalb der Unionsgrenzen generieren zu können. Der dazu verfassten Strategie liegt ein systemtheoretisches Menschenbild zu Grunde. Davon ausgehend wir eine durch Partizipation gezogene Vision erzeugt, die weitere Integrationsschritte ermöglicht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Prolog

1. Europa – eine Analyse

1.1 Kulturelles Subsystem

1.1.1 Bundesstaat vs. Staatenbund

1.1.2 EU-Osterweiterung

1.1.3 Militärstrategie á la Solana

1.1.3.1 Militärische Historie der Europäischen Union

1.1.3.2 Europäische Sicherheitsstrategie

1.1.4 Lissabon Strategie

1.1.4.1 Merkmale der Strategie

1.1.4.2 Aktueller Stand

1.2 Soziales Subsystem

1.2.1 Die bestehenden Institutionen

1.2.2 Konvent zur Zukunft der Europäischen Union

1.2.2.1 Konventsstruktur

1.2.2.2 Arbeitsweise

1.2.2.3 Ergebnis

1.2.2.4 Weiterführende Debatte

1.3 Technisch-Instrumentelles Subsystem

1.3.1 Budget der EU

1.3.2 Finanzielle Vorschau

2. Eine Theorie voller Systeme

2.1 Menschenbild

2.1.1 Die Differenz macht den Unterschied

2.1.2 Organisation vs. Struktur

2.1.3 Kontrolle vs. Autonomie

2.1.4 Autopoiese vs. Allopoiese

2.1.5 Konsequenzen für Begriffswelt

2.1.5.1 Vertrauen

2.1.5.2 Macht & Vertrauen

2.1.5.3 Macht

2.1.5.4 Verantwortung

2.1.5.5 Konflikt

2.1.5.6 Lebensphasen

2.2 Beziehung emergenter Ebenen

2.2.1 Bewusstsein

2.2.2 Kommunikation

2.2.3 Sprachen

2.2.4 Interpenetration

2.3 Strategien horizontaler und vertikaler Integration

2.3.1 Strategischer Orientierungsrahmen

2.3.2 Strategische Verhaltensweisen

3. Die Implementierungsstrategie

3.1 Phase I – Organ konstituieren

3.2 Phase II – Kooperationen bilden

3.2.1 Kooperation mit Kommission

3.2.2 Kooperation mit Medien

3.2.3 Kooperation mit Zivilgesellschaft

3.2.4 Aufgabe des Organs

3.2.4.1 Monitoring

3.2.4.2 Innen-/ Außensicht

3.2.5 Bezugspunkt der Intervention

3.3 Phase III – Irritation stiften

3.3.1 Dekonstruktion

3.3.2 Strategiewahl

3.3.3 Mythen

3.3.3.1 Chimaira USA

3.3.3.2 Chimaira Demokratiedefizit

3.3.4 Ablauf von Phase III

3.4 Phase IV – Selbstreflexion ermöglichen

3.4.1 Rolle der Kommission

3.4.2 Rolle des Organs

3.4.3 Rolle der Medien

3.4.4 Rolle der nationalen, politischen Systeme

3.5 Phase V – Selbststeuerung institutionalisieren

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Diplomarbeit zielt darauf ab, einen partizipativen Entwicklungsansatz für die Einführung der Europäischen Verfassung zu erarbeiten. Durch die Anwendung systemtheoretischer Konzepte wird untersucht, wie die europäische Gesellschaft zur Selbststeuerung befähigt werden kann, um Commitment für die Normvorgaben der Verfassung zu erlangen.

  • Systemtheoretische Analyse der Europäischen Union
  • Entwicklung einer fünfphasigen Implementierungsstrategie
  • Rolle der Zivilgesellschaft, Medien und Kommission im Integrationsprozess
  • Dekonstruktion europäischer Mythen zur Förderung der Selbstreflexion
  • Verbindung von Organisationstheorie und europäischer Politik

Auszug aus dem Buch

1.1.1 Bundesstaat vs. Staatenbund

Wie viel Integration verträgt Europa? Auf diese Frage läuft die in Wellen auftretende Diskussion nach der Finalität der Europäischen Union hinaus. Dem, nach dem 2. Weltkrieg begonnenen, Integrationsprojekt lag kein explizit formuliertes finales Ziel zu Grunde. Der britische Premier Winston Churchill sprach früh von den „Vereinigten Staaten von Europa“, doch erzeugte seine Aussage kaum Resonanz in Form einer eingehenden Diskussion.

Sollten dennoch dieses Thema aufgreifende Diskurse geführt werden, steht in deren Mittelpunkt die Frage, ob sich die EU zu einem Bundesstaat weiterentwickeln oder ein Staatenbund bleiben soll.

Die Vertreter des Staatenbundes sind in Frankreich wohnhaft. Seit Staatspräsident de Gaulle, der von einem „Europa der Vaterländer“ ausging, blieben die Franzosen dieser Linie treu. Das bedeutet ein Beibehalten des bereits existierenden Gebildes der Europäischen Union. Dieser Organisationsform fehlen mehrere konstitutive Staatsmerkmale. Zum Beispiel gibt es kein Volk, sondern lediglich Mitgliedsländer und die Organisation besitzt keine staatliche Gewalt. In Summe behalten die Staaten ihre Souveränität und geben nur in einzelnen Feldern ihre Kompetenz ab.

Vertreter des Bundesstaates finden sich in Deutschland und Italien wieder. Der Bundesstaat impliziert das Organisationsprinzip selbständiger Glieder, die sich zu einem übergeordneten Ganzen zusammenschließen. Jeder einzelne Staat ist mit den politischen Institutionen einer repräsentativen Demokratie und eigenen Kompetenzen ausgestattet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Europa – eine Analyse: Dieses Kapitel untersucht die Europäische Union anhand soziologischer und politischer Subsysteme, beleuchtet die EU-Osterweiterung sowie bestehende Institutionen und aktuelle Strategien wie Lissabon.

2. Eine Theorie voller Systeme: Hier wird die theoretische Grundlage mittels der Allgemeinen Systemtheorie und autopoietischer Systemkonzepte erarbeitet, um ein Verständnis für soziale Systeme und deren Steuerung zu schaffen.

3. Die Implementierungsstrategie: Dieses Kapitel präsentiert das Kernstück der Arbeit: Ein fünfphasiger Prozess, der von der Konstituierung eines Organs bis zur Institutionalisierung der Selbststeuerung reicht, um die europäische Integration partizipativ zu gestalten.

Schlüsselwörter

Europäischer Verfassungsvertrag, Implementierungsstrategie, Systemtheorie, Autopoiese, Partizipation, Europäische Union, Konvent, Governance, Selbststeuerung, Dekonstruktion, Demokratiedefizit, Integration, Luhmann, Sozialsysteme, Politikwissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der strategischen Implementierung des Europäischen Verfassungsvertrages unter Anwendung systemtheoretischer Ansätze, um die europäische Integration stärker an der Partizipation der Bürger auszurichten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Systemtheorie nach Luhmann und Maturana, die Organisation der EU, die Rolle von Medien und Zivilgesellschaft sowie die Entwicklung einer Strategie zur europäischen Selbststeuerung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen "Strategieleitfaden" für Entscheidungsträger zu entwickeln, der aufzeigt, wie die Einführung einer Verfassung nicht als bürokratischer Akt, sondern als partizipativer Visionsprozess vollzogen werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die Allgemeine Systemtheorie herangezogen, ergänzt durch Ansätze der Organisationsentwicklung und Dekonstruktionsmethoden, um soziale Prozesse innerhalb der EU abzubilden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse des Ist-Zustandes der EU, eine theoretische Herleitung soziologischer Systembegriffe und die detaillierte Beschreibung der fünfphasigen Implementierungsstrategie.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Autopoiese, Interpenetration, Kommunikation als soziales System, Dekonstruktion von Mythen, Selbststeuerung und emergente Ebenen.

Wie definiert der Autor das Demokratiedefizit der EU?

Der Autor betrachtet das Demokratiedefizit nicht als festen Zustand, sondern als einen Mythos, der durch fehlende wechselseitige Verantwortung zwischen Bürgern und politischen Institutionen aufrechterhalten wird.

Warum spielt die Systemtheorie eine so große Rolle?

Die Systemtheorie liefert den nötigen "Sprachraum", um die Komplexität der europäischen Gesellschaft ohne Rückgriff auf einfache, hierarchische Steuerungsmodelle zu erfassen und Prozesse der Selbstorganisation zu begreifen.

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Résumé des informations

Titre
Europäischer Verfassungsvertrag - Eine systemtheoretische Implementierungsstrategie
Université
University of Linz
Note
1
Auteur
Mag, MBA Markus Schuller (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
108
N° de catalogue
V186046
ISBN (ebook)
9783869439563
ISBN (Livre)
9783867468251
Langue
allemand
mots-clé
europäischer verfassungsvertrag eine implementierungsstrategie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Mag, MBA Markus Schuller (Auteur), 2004, Europäischer Verfassungsvertrag - Eine systemtheoretische Implementierungsstrategie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186046
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Extrait de  108  pages
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