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Seniorengerechte Websites - Ein Vergleich der Bedingungen für barrierefreie Websites nach der BITV mit den Bedürfnissen älterer Menschen

Title: Seniorengerechte Websites - Ein Vergleich der Bedingungen für barrierefreie Websites nach der BITV mit den Bedürfnissen älterer Menschen

Diploma Thesis , 2005 , 81 Pages , Grade: 1

Autor:in: Christoph Eikmeier (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit stellt die Ergebnisse einer Untersuchung vor, in der überprüft wurde, ob die "Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung" (BITV), ein Regelwerk zur Erstellung barrierefreier Websites, auch den Bedürfnissen älterer Menschen im Internet genügt. In der ersten Hälfte der Arbeit werden demografische Grundlagen sowie die einzelnen altersbedingten Veränderungen der "Generation 60plus" zusammengefasst. In der zweiten Hälfte werden diese mit den Bedingungen der BITV verglichen. Es stellt sich heraus, dass diese deutliche Mängel hinsichtlich seniorengerechter Websites aufweist. Abschließend werden die Empfehlungen in einem Relaunch der Website www.bsnf.de modellhaft umgesetzt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziele und Vorgehensweise

1.3 Kooperation

2 Ältere Menschen in der Informationsgesellschaft

2.1 Begriffsbestimmung

2.2 Der demografische Wandel

2.2.1 Sinkende Bevölkerungszahlen

2.2.2 Steigende Lebenserwartung

2.2.3 Wachstum der älteren Bevölkerungsschichten

2.2.4 Internationale Betrachtung des Alterungsphänomens

2.2.5 Wirtschaftliche Macht der Älteren

2.3 Ältere Menschen im Internet

2.3.1 Anteil der Internetnutzer

2.3.2 Dauer und Häufigkeit der Internetnutzung

2.3.3 Interessengebiete

2.3.4 Problemfelder und Einstiegshürden

2.3.5 Internationaler Vergleich

2.4 Zusammenfassung und Ausblick

3 Altersbedingte Veränderungen älterer Menschen

3.1 Theorien und Modelle zum Alterungsprozess

3.2 Wahrnehmungssysteme

3.2.1 Sehvermögen

3.2.2 Hörvermögen

3.3 Bewegungsapparat

3.3.1 Motorik

3.3.2 Mobilität

3.4 Psychologische Aspekte

3.4.1 Gedächtnis

3.4.2 Lernverhalten

3.5 Soziale Aspekte

3.6 Kriterien für seniorengerechte Websites

3.7 Fazit

4 Seniorengerechte Websites

4.1 Barrierefreiheit im World Wide Web

4.1.1 Begriffsbestimmung

4.1.2 Technische Grundlagen

4.1.3 Entwicklung der Barrierefreiheit

4.1.4 Barrierefreiheit in Deutschland

4.1.5 Relevanz der BITV abseits der Verwaltungsebene

4.2 Überprüfung der BITV-Richtlinien

4.2.1 Vorgehensweise

4.2.2 Anforderung 1

4.2.3 Anforderung 2

4.2.4 Anforderung 3

4.2.5 Anforderung 4

4.2.6 Anforderung 5

4.2.7 Anforderung 6

4.2.8 Anforderung 7

4.2.9 Anforderung 8

4.2.10 Anforderung 9

4.2.11 Anforderung 10

4.2.12 Anforderung 11

4.2.13 Anforderung 12

4.2.14 Anforderung 13

4.2.15 Anforderung 14

4.3 Zusammenfassung

4.4 Handlungsempfehlungen für Websitebetreiber

4.5 Praktisches Beispiel: www.bsnf.de

4.5.1 Über den Verein

4.5.2 Betrachtung der Website vorher

4.5.3 Betrachtung der Website nachher

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, inwieweit die gesetzlichen Vorgaben der "Barrierefreien Informationstechnik-Verordnung" (BITV) als Maßstab für die Gestaltung seniorengerechter Websites dienen können, indem sie die spezifischen Bedürfnisse der "Generation 60plus" mit den technischen Anforderungen der BITV vergleicht.

  • Demografische Grundlagen und die wachsende Bedeutung älterer Menschen im Internet.
  • Analyse altersbedingter Veränderungen (physisch, psychisch, sozial) und deren Einfluss auf die Internetnutzung.
  • Kritische Überprüfung der 14 Anforderungen der BITV hinsichtlich ihrer Relevanz für Senioren.
  • Entwicklung von Handlungsempfehlungen für Websitebetreiber zur Gestaltung barrierearmer und seniorenfreundlicher Online-Angebote.
  • Praktische Erprobung der Erkenntnisse durch einen Relaunch der Website des Bayerischen SeniorenNetzForums (BSNF).

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung

Unsere Gesellschaft altert. Im Jahr 2020 wird mehr als jeder Vierte in Deutschland 60 Jahre oder älter sein (vgl. BMFSFJ 2002). Bereits heute hat die „Generation 60plus“ einen enormen Einfluss, sowohl gesellschaftlich als auch monetär.

Jahrelang wurde diese Entwicklung von der Wirtschaft vernachlässigt, jetzt bewegt sich der Markt allmählich: Die gegenwärtigen Aktivitäten zeigen, dass die Bedürfnisse der „Neuen Alten“ zunehmend ernst genommen werden. Schlagworte wie „Design for All“, barrierefreies Wohnen, Seniorenmarketing oder „Silver Shopper“ existieren zwar schon längere Zeit, rücken aber doch erst jetzt ins kollektive Bewusstsein der Wirtschaft. Der Tenor lautet: Die Alterung der Gesellschaft ist auch eine wirtschaftliche Chance, sich auf dem Markt von den Mitbewerbern abzuheben.

Vor diesem Hintergrund ist ein weiterer Trend von Bedeutung, nämlich die Zahl der älteren Menschen, die das Internet nutzen. Neueste Erhebungen zeigen, dass dies die einzige Bevölkerungsgruppe ist, bei der die Zahl der Onliner überproportional wächst. So hat sich der Anteil der über 60-Jährigen, die gelegentlich das Internet nutzen, von 7,8% im Jahr 2002 auf 14,5% im Jahr 2004 nahezu verdoppelt. In absoluten Zahlen ausgedrückt heißt das: 2,8 Millionen Deutsche über 60 Jahren bewegen sich mittlerweile im Internet (vgl. Van Eimeren, Gerhard, Frees 2004, S. 352).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die demografische Entwicklung Deutschlands ein und begründet die Relevanz einer seniorengerechten Website-Gestaltung als Antwort auf die wachsende Zahl älterer Internetnutzer.

2 Ältere Menschen in der Informationsgesellschaft: Dieses Kapitel analysiert den demografischen Wandel sowie das Nutzungsverhalten, die Interessen und die Einstiegshürden der "Generation 60plus" im Internet.

3 Altersbedingte Veränderungen älterer Menschen: Es werden die verschiedenen physischen, psychischen und sozialen Alterungsprozesse beleuchtet, die für die Gestaltung von Internetangeboten von Bedeutung sind.

4 Seniorengerechte Websites: Der Hauptteil enthält die Untersuchung der BITV-Anforderungen auf ihre Tauglichkeit für seniorengerechte Websites sowie Handlungsempfehlungen und ein praktisches Beispiel.

5 Fazit: Das Fazit stellt fest, dass die BITV zwar einen wichtigen Beitrag zur Barrierefreiheit leistet, aber allein nicht ausreicht, um die spezifischen Anforderungen älterer Menschen vollumfänglich zu erfüllen.

Schlüsselwörter

Seniorengerechte Websites, Barrierefreiheit, BITV, Generation 60plus, demografischer Wandel, Internetnutzung, Medienkompetenz, Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung, Altersbedingte Veränderungen, Web Usability, Seniorenmarketing, Barrierefreies Webdesign, Informationsgesellschaft, Online-Nutzung, Website-Optimierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Eignung der "Barrierefreien Informationstechnik-Verordnung" (BITV) als Standard zur Gestaltung von Websites, die speziell auf die Bedürfnisse älterer Internetnutzer ausgerichtet sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören der demografische Wandel, altersbedingte physische und psychische Einschränkungen, die rechtlichen Grundlagen der Barrierefreiheit in Deutschland sowie das Nutzungsverhalten der "Generation 60plus".

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, zu prüfen, ob eine Website, die den BITV-Vorgaben entspricht, automatisch auch seniorengerecht ist, oder ob ergänzende Anpassungen notwendig sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine literaturbasierte Analyse demografischer und gerontologischer Daten durch und nimmt eine kritische vergleichende Untersuchung der 14 BITV-Anforderungen vor, ergänzt durch ein praktisches Anwendungsbeispiel.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die 14 Anforderungen der BITV detailliert und bewertet deren Relevanz für ältere Nutzer. Zudem werden Handlungsempfehlungen für Websitebetreiber erarbeitet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Seniorengerechte Websites, BITV, Generation 60plus, demografischer Wandel, Barrierefreiheit und Web Usability.

Wie unterscheidet sich die "Generation 60plus" von anderen Nutzern in Bezug auf das Internet?

Ältere Nutzer haben spezifische Anforderungen an die Bedienbarkeit (z.B. Feinmotorik, Sehschärfe) und Informationsdarstellung (z.B. Sprachstil, Komplexität), während sie bei jüngeren Nutzern weniger im Fokus stehen.

Welche konkreten Erkenntnisse ergab das praktische Beispiel der BSNF-Website?

Der Relaunch zeigte, dass durch eine gestraffte Navigation, die Anpassung der Schriftgröße, hohe Kontraste und eine klare Strukturierung die Nutzbarkeit für Senioren signifikant verbessert werden kann.

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Details

Title
Seniorengerechte Websites - Ein Vergleich der Bedingungen für barrierefreie Websites nach der BITV mit den Bedürfnissen älterer Menschen
College
University of Applied Sciences Mittweida
Grade
1
Author
Christoph Eikmeier (Author)
Publication Year
2005
Pages
81
Catalog Number
V186113
ISBN (eBook)
9783869439105
ISBN (Book)
9783867468749
Language
German
Tags
seniorengerechte websites vergleich bedingungen bitv bedürfnissen menschen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Eikmeier (Author), 2005, Seniorengerechte Websites - Ein Vergleich der Bedingungen für barrierefreie Websites nach der BITV mit den Bedürfnissen älterer Menschen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186113
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