In dieser Arbeit wird das Konzept der Corporate Identity erklärt. Vom geschichtlichen Hintergrund über Struktur bis hin zur Reflexion. Im Anhang befinden sich noch 3 Beispiele(Salomon, Coca Cola, BMW). Siehe Inhalt und Einleitung!
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Geschichte
3. Begriff
4. Definition
5. Struktur
5.1. Corporate Philosophy - Die Unternehmensphilosophie
5.2. Corporate Behavior - Das Unternehmensverhalten
5.3. Corporate Design - Das Unternehmenserscheinungsbild
5.4. Corporate Communications - Die Unternehmenskommunikation
5.5. Corporate Culture - Die Unternehmenskultur
5.6. Corporate Image - Das Unternehmensimage
6. Ziele
7. Wirkungen
8. Fazit, Trends und Perspektiven
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, das Konzept der Corporate Identity (CI) als strategisches Instrument zur Differenzierung und Identitätsbildung in Unternehmen zu erläutern und dessen praktische Anwendung sowie Wirksamkeit anhand ausgewählter Unternehmensbeispiele zu verdeutlichen.
- Historische Entwicklung und Begriffsbestimmung der Corporate Identity.
- Strukturmodell der CI bestehend aus Philosophie, Verhalten, Design, Kommunikation, Kultur und Image.
- Analyse der Zielsetzungen und Wirkungszusammenhänge von CI-Strategien.
- Praktische Untersuchung der CI-Konzepte bei den Unternehmen Salomon, Coca-Cola und BMW.
Auszug aus dem Buch
5.2. Corporate Behavior - Das Unternehmensverhalten
„Das CB ist das weitaus wichtigste Instrument der CI. Es ist das schlüssige Verhalten des Unternehmens mit seinen Auswirkungen und Folgen.“ So wie das Unternehmen sich verhält, so steht es auch bei seinen Mitarbeitern und Kunden da. „CB = in sich schlüssige und damit widerspruchsfreie Ausrichtung aller Verhaltensweisen der Unternehmensmitglieder im Innen wie auch Außenverhältnis“ Jedes Unternehmen stellt sich Dritten gegenüber weitaus stärker durch sein Verhalten, als durch seine Verlautbarungen dar, d.h. Taten zählen mehr als Worte.
Und den Eindruck den ein Unternehmen durch seine Taten hinterlässt, ist intensiver und nachhaltiger als die Wirkung von optischen und kommunikativen Maßnahmen, obwohl diese im weitesten Sinne mit dem Verhalten zusammenhängen.
Das Unternehmen stellt sich beispielsweise dar durch das:
Angebotsverhalten, also auf welchen Märkten bietet es an - regional oder international; in welchem Segment - Industrie oder Dienstleistung; welche Produktpositionierung nimmt es vor – einzigartig oder me too; wie ist die Produktausstattung in Form von Verpackung, Verwendungsart, etc.; in welchen Verfahren wurde das Produkt produziert – Einzel- oder Serienfertigung
Preisverhalten, also ist es im Niedrigpreis- oder Hochpreissegment positioniert
Vertriebsverhalten, also über welche Vertriebswege geht es in den Markt, wie präsentiert es das Produkt
Investitionsverhalten: betreibt es eine Erhaltungs-, Expansions- oder Rationalisierungspolitik; wie viel steckt es in F&E,
Finanzierungsverhalten: wie ist der Liquiditätsgrad, hat es genügend liquide Mittel oder ist es hoch verschuldet, wie wurden die finanziellen Mittel beschafft - Eigen- oder Fremdfinanzierung, wer sind die Geldgeber - Banken, Aktionäre
Kommunikationsverhalten: hierauf wird bei der Unternehmenskommunikation noch eingegangen
Sozialverhalten: auf welche Art und Weise werden Sozialleistungen erbracht – wie ist die medizinische Versorgung der Mitarbeiter, ist das Unternehmen sozialpolitisch engagiert - unterstützt es soziale Projekte, verhält es sich ökologisch
Kapitelzusammenfassungen
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit von Corporate Identity in globalisierten Märkten und skizziert den Aufbau der Hausarbeit.
2. Geschichte: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung des CI-Konzepts in vier Phasen, von traditionellen Identitätsmerkmalen bis zur heutigen strategischen Bedeutung.
3. Begriff: Hier wird der Begriff der Corporate Identity hergeleitet, indem auf die Bedeutung von „Corporate“ und die sozialpsychologische Unterteilung der Identität eingegangen wird.
4. Definition: Das Kapitel definiert Corporate Identity als integriertes strategisches Kommunikationskonzept und dynamischen Prozess zur Steuerung der Selbstdarstellung.
5. Struktur: Hier werden die Kernelemente – Philosophie, Verhalten, Design, Kommunikation, Kultur und Image – sowie deren gegenseitige Beeinflussung dargestellt.
6. Ziele: Dieses Kapitel beschreibt die strategischen Zielsetzungen, die ein Unternehmen durch die Implementierung eines CI-Konzepts erreichen möchte.
7. Wirkungen: Hier werden die internen und externen Wirkungszusammenhänge von CI analysiert, wobei auf die Bedeutung einer konsistenten Identitätsvermittlung eingegangen wird.
8. Fazit, Trends und Perspektiven: Das abschließende Kapitel fasst die Bedeutung von CI als langfristige Investition zusammen und betont die Relevanz des Konzepts auch für kleine und mittlere Unternehmen.
Schlüsselwörter
Corporate Identity, Unternehmensphilosophie, Corporate Behavior, Corporate Design, Unternehmenskommunikation, Unternehmenskultur, Unternehmensimage, Identitätsmix, Integrierte Kommunikation, Stakeholder, Wettbewerbsvorteil, Markenidentität, Unternehmensführung, Strategie, Positionierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept der Corporate Identity (CI) und erläutert, wie Unternehmen durch eine einheitliche Selbstdarstellung ihre Identität stärken und sich im Wettbewerb positionieren können.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die Struktur der CI (Philosophie, Verhalten, Design, Kommunikation, Kultur, Image), die historische Entwicklung sowie die praktische Anwendung durch verschiedene Instrumente.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist es, die Bestandteile der Corporate Identity begreiflich zu machen und zu erläutern, wie Unternehmen diese nutzen, um Identität und Image erfolgreich miteinander in Einklang zu bringen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie der deskriptiven Untersuchung von Fallbeispielen zur Veranschaulichung der CI-Praxis.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen der CI-Instrumente sowie die Ziele und Wirkungen detailliert analysiert und anschließend anhand der Beispiele Salomon, Coca-Cola und BMW angewendet.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Corporate Identity, Markenidentität, Unternehmenskultur, Strategie und Differenzierung.
Warum ist das "Corporate Behavior" laut Autor so wichtig?
Das Corporate Behavior wird als wichtigstes Instrument eingestuft, da Taten mehr als Worte zählen und das tatsächliche Handeln eines Unternehmens intensiver auf die Außen- und Innenwahrnehmung wirkt als bloße Werbemaßnahmen.
Wie unterscheidet sich die Situation bei Coca-Cola im Vergleich zu kleinen Betrieben?
Während globale Konzerne wie Coca-Cola professionelle CI-Strukturen nutzen, haben kleine Betriebe zwar kürzere Entscheidungswege, nutzen aber oft noch kaum die Chancen einer professionellen Corporate Identity zur Stärkung ihres Profils.
- Citation du texte
- Daniel Hartling (Auteur), 2004, Die Corporate Identity des Unternehmens - Konzept und ausgewählte Beispiele, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186115