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Kommunikation und Kooperation in multikulturellen Organisationen

Interaktion verschiedener Berufskulturen im Krankenhaus

Título: Kommunikation und Kooperation in multikulturellen Organisationen

Tesis , 2006 , 146 Páginas , Calificación: 1.3

Autor:in: Dipl. Oec. Sabine Moron (Autor)

Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización
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Resumen Extracto de texto Detalles

Beim Management von Kulturenvielfalt in Organisationen steht oftmals, sofern die Organisation dem Thema überhaupt Aufmerksamkeit schenkt, der Umgang mit deutlich erkennbarer Vielfalt (Nationalität, Geschlecht, Religion etc.) im Mittelpunkt. Diese Arbeit bietet eine etwas andere Herangehensweise an die Untersuchung von Konflikt- und Verbesserungspotenzial, das durch kulturelle Vielfalt entsteht. Kulturunterschiede werden auf der Ebene von Wertvorstellungen und Wirklichkeitswahrnehmungen gesucht, die durch viele verschiedenen Faktoren entstehen können. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie diese Unterschiede untersucht werden können, ohne davon auszugehen, dass man als Außenstehender von vornherein weiß, welchen Einfluss sie auf die Interaktionsprozesse haben.

Es wird eine Herangehensweise erarbeitet, die durch eine systemtheoretische, sozialkonstruktivistische Sichtweise die allumfassenden Begriffe Kultur und Interaktion genug konkretisiert, um sie in einer Organisation zu untersuchen und für organisatorische Verbesserungsprozesse nutzen zu können. Als konkretes Beispiel werden die Berufskulturen von Pflegern und Ärzten im Krankenhaus betrachtet. Es ist jedoch leicht möglich, die erarbeitete Methode auf andere Organisationsformen und Kulturbedingungen zu übertragen.

Für die Datenerhebung wird der nextexpertizer - ein auf dem Repertory Grid von Kelly aufbauendes Interviewtool - benutzt, um die Ausprägungen kultureller Merkmale herauszuarbeiten, darzustellen und zu vergleichen. Erst wenn klar ist, was genau die Kulturenvielfalt in einer Organisation ausmacht, können Hypothesen entwickelt werden, was die Auswirkungen dieser Vielfalt sind und wie diese für Verbesserungsprozesse genutzt werden kann. Diese Arbeit ist also keine Abhandlung über konkrete Diversity Management Prozesse; sie blickt stattdessen auf die Fragestellung, was Diversität im Unternehmen überhaupt ist und wie es möglich ist, sich dem Thema unvoreingenommen und dennoch strukturiert zu nähern, um darauf aufbauend positive Veränderungen anstoßen zu können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Multikulturelle Organisationen

1.2 Umgang mit Kulturenvielfalt

1.3 Ziel dieser Arbeit

1.3.1 Fokus dieser Arbeit

1.3.2 Übertragbarkeit der Ergebnisse

1.4 Aufbau

1.5 Zusammenfassung

1.5.1 Rückblick

1.5.2 Ausblick

2 Systemtheorie

2.1 Entstehung von Systemen

2.1.1 Abgrenzung

2.1.2 Schismogenese

2.2 Erhalt von Systemen

2.2.1 Autopoiesis

2.2.2 Sinn

2.2.3 Attraktoren

2.3 Veränderung von Systemen

2.3.1 Kybernetik

2.3.2 Selbstreflexion

2.4 Zusammenfassung

2.4.1 Rückblick

2.4.2 Ausblick

3 Sozialer Konstruktionismus

3.1 Entstehung von Wirklichkeit

3.1.1 Struktur

3.1.2 Beziehung

3.2 Erhalt von Wirklichkeit

3.2.1 Rhetorik

3.2.2 Erwartungserwartungen

3.3 Veränderung von Wirklichkeit

3.3.1 Prozess

3.3.2 Kritische Reflexion

3.4 Zusammenfassung

3.4.1 Rückblick

3.4.2 Ausblick

4 Kultur als System

4.1 Entstehung von Kultur

4.1.1 Abgrenzung

4.1.2 Schismogenese

4.2 Erhalt von Kultur

4.2.1 Autopoiesis

4.2.2 Sinn

4.2.3 Attraktoren

4.3 Veränderung von Kultur

4.3.1 Kybernetik

4.3.2 Selbstreflexion

4.4 Zusammenfassung

4.4.1 Rückblick

4.4.2 Ausblick

5 Interaktion

5.1 Voraussetzungen für Interaktion

5.1.1 Struktur

5.1.2 Beziehung

5.1.3 Rahmenbedingungen

5.2 Verlauf von Interaktion

5.2.1 Rhetorik

5.2.2 Erwartungserwartungen

5.3 Veränderung von Interaktion

5.3.1 Prozess

5.3.2 Kritische Reflexion

5.4 Zusammenfassung

5.4.1 Rückblick

5.4.2 Ausblick

6 Interaktion im Krankenhaus

6.1 Das Krankenhaus als System

6.2 Interaktionsvoraussetzungen im Krankenhaus

6.2.1 Struktur

6.2.2 Beziehung

6.2.3 Rahmenbedingungen

6.3 Zusammenfassung

6.3.1 Rückblick

6.3.2 Ausblick

7 Praxisprojekt

7.1 Aufbau der Studie

7.2 Die verwendete Methode

7.2.1 Der nextexpertizer

7.2.2 Der Ablauf der Interviews

7.3 Die Praxisanwendung

7.3.1 Elemente zur Voraussetzung von interkultureller Interaktion

7.3.2 Elemente zum Verlauf von interkultureller Interaktion

7.3.3 Elemente zur Veränderung von interkultureller Interaktion

7.4 Grenzen des Forschungsdesigns

7.5 Zusammenfassung

7.5.1 Rückblick

7.5.2 Ausblick

8 Interpretation der Daten

8.1 Interpretation des Gesamtergebnisses

8.2 Interpretation der Voraussetzungen

8.2.1 Strukturfaktoren

8.2.2 Beziehungsfaktoren

8.2.3 Rahmenfaktoren

8.2.4 Kulturanalyse

8.3 Interpretation des Verlaufs

8.3.1 Rhetorik

8.3.2 Erwartungserwartungen

8.3.3 Kulturanalyse

8.4 Interpretation der Veränderungsmöglichkeiten

8.4.1 Kybernetik / Prozess

8.4.2 Selbstreflexion / Kritische Reflexion

8.5 Zusammenfassung

8.5.1 Rückblick

8.5.2 Ausblick

9 Rückblick und Ausblick

9.1 Rückblick

9.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, eine strukturierte Herangehensweise zu entwickeln, um interkulturelle Interaktionsprozesse in Organisationen – konkret am Beispiel von Krankenhaus-Berufskulturen – zu untersuchen und für Veränderungsprozesse nutzbar zu machen. Die Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, wie sich durch systemtheoretische und sozialkonstruktivistische Perspektiven die allumfassenden Begriffe Kultur und Interaktion so konkretisieren lassen, dass sie in der Praxis für organisatorische Verbesserungen eingesetzt werden können.

  • Systemtheoretische Fundierung von Organisationen und Kultur
  • Sozialkonstruktivistische Analyse von Wirklichkeitswahrnehmung und Kommunikation
  • Untersuchung von Berufskulturen im Krankenhaus (Ärzte und Pfleger)
  • Praxisanwendung mittels nextexpertizer-Interviews
  • Entwicklung von Ansatzpunkten für organisatorische Veränderungsprozesse

Auszug aus dem Buch

1.1 Multikulturelle Organisationen

Seit einigen Jahren wird unter dem Stichwort Diversity Management der produktive Umgang mit Kulturenvielfalt in Organisationen diskutiert. Dabei wird die Kulturdefinition oft der Einfachheit halber an ein paar eindeutig feststellbaren Kriterien festgemacht. Wenn sich die Mitglieder nicht deutlich in einer der Basiskategorien Nationalität, Geschlecht, Alter, Religion, Behinderung oder sexuelle Orientierung unterscheiden, fehlt in Organisationen oft die Aufmerksamkeit dafür, dass Vielfalt trotzdem, z. B. durch die strukturellen Gegebenheiten, entstehen kann.

Wenn bspw. Arbeitsabläufe so strukturiert sind, dass bestimmte Abteilungen im Unternehmen keine Schnittstellen haben, kann sich schnell in jeder Abteilung eine andere Arbeitskultur entwickeln. Während dies noch keine Konsequenzen haben mag solange die Abteilungen im Arbeitsalltag nicht direkt zusammenarbeiten, führt es spätestens dann zu Komplikationen, wenn aufgrund von veränderten Rahmenbedingungen auf einmal eine Kooperation zwischen ihnen notwendig wird. Noch konkreter ist die Schwierigkeit erkennbar bei Organisationen, in denen es Prozesse gibt, für die Menschen mit sehr unterschiedlichen Qualifikationen benötigt werden. Bedingt durch Unterschiede in der Ausbildung (sowohl was das konkrete Themengebiet als auch was den Grad der Ausbildung angeht) sowie durch die existierenden Rollenmuster bestimmter Berufsgruppen kommunizieren und kooperieren diese Menschen u. U. auf sehr verschiedene Art und Weise. Missverständnisse und Ineffizienzen entstehen in so einem Fall nicht durch Unterschiede in der Basiskategorien, sondern vielmehr durch kulturelle Differenzen, die bedingt sind durch verschiedene Verhaltens- und Denkwelten, welche durch Ausbildung, Rollenverständnis und berufsspezifische Interaktionsmuster geformt werden. Um diese Art von Kulturfaktoren soll es im Laufe dieser Arbeit gehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz der Arbeit und erläutert, warum eine systemtheoretische Herangehensweise an das Thema interkulturelle Vielfalt im Krankenhaus sinnvoll ist.

2 Systemtheorie: Dieses Kapitel legt die theoretische Basis, indem es Systeme, deren Entstehung, Erhalt und Veränderung durch Konzepte wie Autopoiesis, Sinn und Attraktoren erklärt.

3 Sozialer Konstruktionismus: Hier wird dargelegt, wie Wirklichkeit durch soziale Interaktion, Diskurse und Beziehungen konstruiert wird, wobei die Bedeutung von Sprache und Rhetorik im Zentrum steht.

4 Kultur als System: Die Konzepte der Systemtheorie werden auf das Phänomen Kultur angewendet, um zu zeigen, wie Berufskulturen durch Abgrenzung entstehen und stabilisiert werden.

5 Interaktion: Dieses Kapitel verknüpft die vorherigen Theorien mit der Interaktion und analysiert Bedingungen sowie Möglichkeiten der Veränderung von Kommunikationsmustern.

6 Interaktion im Krankenhaus: Die theoretischen Erkenntnisse werden auf das spezifische Beispiel des Krankenhauses und das Zusammenspiel zwischen Ärzten und Pflegern übertragen.

7 Praxisprojekt: Es wird die Konzeption der empirischen Studie mittels des nextexpertizer-Verfahrens vorgestellt, inklusive der methodischen Vorgehensweise bei den Interviews.

8 Interpretation der Daten: Die Ergebnisse der Interviews werden analysiert, interpretiert und mit dem theoretischen Modell der vorangegangenen Kapitel in Bezug gesetzt.

9 Rückblick und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt Anstöße für die Übertragung der Methode auf andere Organisationsformen.

Schlüsselwörter

Systemtheorie, Sozialer Konstruktionismus, Kultur, Interaktion, Krankenhaus, Berufskultur, Diversity Management, nextexpertizer, Kommunikation, Kooperation, Selbstreflexion, Organisationsentwicklung, System, Struktur, Rollenbilder.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss von Kultur auf die Interaktion in Organisationen, insbesondere am Beispiel der verschiedenen Berufskulturen von Ärzten und Pflegern im Krankenhaus.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind Systemtheorie, Sozialer Konstruktionismus, interkulturelle Kommunikation, das Krankenhaus als komplexes System sowie Methoden zur Analyse von Arbeitskulturen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Entwicklung einer Herangehensweise, die durch eine systemtheoretische und sozialkonstruktivistische Perspektive die allumfassenden Begriffe Kultur und Interaktion greifbar macht, um sie für Verbesserungsprozesse im Krankenhaus zu nutzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird für das Praxisprojekt verwendet?

Die Verfasserin nutzt den "nextexpertizer" (basierend auf dem Repertory Grid Interview nach Kelly), um die subjektiven Wirklichkeitskonstruktionen der Interviewpartner ohne vorgefertigte Meinungen abzubilden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil (Systemtheorie und Konstruktionismus), die Übertragung auf Kultur und Interaktion, die spezifische Betrachtung des Krankenhauskontextes sowie das empirische Praxisprojekt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Systemtheorie, Sozialer Konstruktionismus, interkulturelle Interaktion, Krankenhaus, Berufskulturen und nextexpertizer.

Warum konzentriert sich die Studie spezifisch auf Ärzte und Pfleger?

Ärzte und Pfleger stehen im Fokus, da sie die Kernaufgabe des Krankenhauses – die direkte Versorgung der Patienten – gemeinsam verantworten und dabei unterschiedliche Berufskulturen und Rollenbilder repräsentieren.

Welche Rolle spielt die Verwaltung in der Arbeit?

Die Verwaltung wird als ein zentraler Einflussfaktor auf die Rahmenbedingungen im Krankenhaus identifiziert, der durch ökonomische Vorgaben oft in Konflikt mit den beruflichen Idealen von Ärzten und Pflegern gerät.

Was ist das Ergebnis der Interpretation der Daten?

Die Interpretation zeigt, dass kulturelle Unterschiede weniger an der Berufsgruppe festzumachen sind als vielmehr an der individuellen Einstellung zur Arbeit (Patientenfokus vs. Ökonomiefokus) und der Wahrnehmung struktureller Zwänge.

Final del extracto de 146 páginas  - subir

Detalles

Título
Kommunikation und Kooperation in multikulturellen Organisationen
Subtítulo
Interaktion verschiedener Berufskulturen im Krankenhaus
Universidad
University Witten/Herdecke
Calificación
1.3
Autor
Dipl. Oec. Sabine Moron (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
146
No. de catálogo
V186212
ISBN (Ebook)
9783869438498
ISBN (Libro)
9783867469302
Idioma
Alemán
Etiqueta
kommunikation kooperation organisationen interaktion berufskulturen krankenhaus
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dipl. Oec. Sabine Moron (Autor), 2006, Kommunikation und Kooperation in multikulturellen Organisationen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186212
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