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Übersicht über Benchmarking-Pools für Facility Management in Deutschland und deren Anwendung

Titel: Übersicht über Benchmarking-Pools für Facility Management in Deutschland und deren Anwendung

Masterarbeit , 2006 , 83 Seiten , Note: 1.3

Autor:in: Siegmund Schönberger (Autor:in)

BWL - Controlling
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Sinn und Zweck eines erfolgreichen Facility Managements ist u. a., Immobilien bereitzustellen, die aus Sicht des Kapitalanlegers eine marktgerechte Rendite erzielen, in der sich der Nutzer wohlfühlt, indem seine individuellen Anforderungen voll erfüllt werden und die auch wirtschaftlich zu betreiben sind. Unter diesen Aspekten spielen neben den Erstinvestitionskosten auch Umnutzungs- und Rückbaukosten und vor allem die Betriebs- und Nutzungskosten eine wesentliche Rolle.
Um vorgenannte Ziele zu erreichen, wird u. a. das Instrument der Lebenszykluskostenbetrachtung eingesetzt. In diesem Zusammenhang auch wichtig ist, dass der Facility Manager bereits bei Konzeption und Planung mitwirkt.
Nur durch seine frühe Mitarbeit in diesen Phasen wird es möglich sein, eine werthaltige Immobilie zu schaffen, die auch wirtschaftlich zu betreiben ist.
Ein wichtiges Werkzeug, um ein über deren Gesamtlebensdauer wirtschaftliches Gebäude zu erstellen, ist das Benchmarking. Diese Methode wird mittlerweile auch in Deutschland auf vielen Gebieten erfolgreich eingesetzt.
Auch im Bereich des Facility Managements gibt es bereits mehrere Benchmarking-Pools, in denen Benchmarks (Kennzahlen) des Immobilienbetriebes gesammelt bzw. gebildet werden.
Jedoch schon bei Konzeption und Planung eines Gebäudes ist das zurückgreifen können auf aussagekräftige Kennzahlen wichtig. Nur auf deren Grundlage ist es möglich bereits in der Konzeptionsphase fundierte Entscheidungen zu treffen und bei den sich anschließenden Vor-, Entwurfs- und Ausführungsplanungen die optimalen Systemlösungen zu finden und auch baulich umzusetzen.
Der Begriff des Benchmarkings wird aus diesem Grunde bei dieser Ausarbeitung sehr weit gefasst. Neben den Benchmarks im Sinne von Best Practice werden hierin auch Kennzahlen bezeichnet, die sich in Forschung, Lehre und Praxis herausgebildet haben und sich in der Fachliteratur, in technischen Regelwerken, in Verordnungen, Gesetzen, Richtlinien und Empfehlungen wiederfinden. Außerdem auf diesem Feld auch wichtig sind die marktgeprägten Kennzahlen (Grundstückspreise, erzielbare Mieten u. ä.) Ziel dieser Arbeit ist, den Immobilienentwicklern, Planern, Bauausführenden und Betreibern einen schnellen Überblick über zur Verfügung stehende Bezugsquellen von Benchmarks und Kennzahlen und deren Kosten zu geben.
Da aber jede Kennzahl unter individuellen Bedingungen zustande kommt,
sind diese Umstände - um optimale Ergebnisse zu erzielen - bei der Anwendung zu berücksichtigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Aufgabenstellung

1.2 Vorgehensweise

2. Begriffe, Definitionen, Abgrenzungen

2.1 Facility Management

2.1.1 Begriff

2.1.2 Facility Management in Amerika und Europa

2.1.3 Facility Management in Deutschland

2.2 Benchmarking

2.2.1 Begriff des Benchmarkings

2.2.2 Arten des Benchmarkings

2.2.3 Benchmarking-Pools

2.2.4 Benchmarking im Facility Management

2.3 Anwendungen von Benchmarks im FM

2.3.1 als Richtwerte im Planungsstadium

2.3.2 als Controlling-Instrument

2.3.3 zur Kalkulation und Budgetierung

3. Einteilung der Benchmarking-Pools im FM

3.1 nach Kennzahlarten

3.2 nach internen und externen Kennzahlen

3.3 nach Gebäudenutzungen

3.4 nach kostenfreien und kostenpflichtigen Pools

3.5 nach Lebenszyklusphasen

4. Übersicht über Benchmarking-Pools im FM in Deutschland eingeteilt nach Lebenszyklusphasen (LzPh) und deren Anwendung

4.1. Konzeptionsphase

4.1.1. Bauprojektmanagement in LzPh.1

4.1.2 Projektentwicklung

4.1.3 Grundstück

4.1.4 Planungsgrundlagenermittlung

4.1.5 Wettbewerbe durchführen

4.2 Planungsphase

4.2.1 Bauprojektmanagement in LzPh 2

4.2.2 Objektplanung

4.2.3 Ausschreibung und Vergabe von Bauleistungen

4.3 Errichtungsphase

4.3.1 Bauprojektmanagement in LzPh. 3

4.3.2 Bauleistungen erbringen

4.3.3 Bauüberwachung

4.4 Vermarktungsphase

4.5 Beschaffungsphase

4.6 Betriebs- und Nutzungsphase

4.6.1 Objektmanagement

4.6.2 Bereitstellung von Arbeits- und Produktionsflächen

4.6.3 Objektbetrieb / Betriebsführung

4.6.4 Ver- und Entsorgung

4.6.5 Reinigung und Pflege

4.6.6 Schutz- und Sicherheitsdienste

4.6.7 Objektverwaltung und Controlling

4.6.8 Supportleistungen

4.7 Umbau- und Sanierungsphase

4. 8 Leerstandsphase

4.9 Verwertungsphase

4.9.1 Abbruch / Rückbau

4.9.2 Altlastenbeseitigung

4.9.3 Recycling / Entsorgung

4.10 Tabellarische Übersicht der Kennzahlenquellen

5. Anmerkungen zur Anwendung des Benchmarkings im Facility Management

5.1 Hinweise zur Anwendung

5.1.1 bei Konzeption, Planung und Errichtung

5.1.2 beim Controlling

5.1.3 bei Optimierungsprozessen

5.2 Probleme bei der Anwendung von Kennzahlen

5.2.1 in Hinblick auf die Beschaffung

5.2.1 hinsichtlich deren Vergleichbarkeit

5.2.2 bezüglich der Aktualität

5.3 Kennzahlenbildung und deren Einsatz

6. Schlussbetrachtungen

Zielsetzung & Themen

Die Masterarbeit hat zum Ziel, Immobilienentwicklern, Planern, Bauausführenden und Betreibern einen umfassenden Überblick über verfügbare Quellen für Benchmarks und Kennzahlen im Facility Management in Deutschland zu geben, um die Effizienz über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie zu steigern.

  • Methodische Einteilung von Benchmarking-Pools im Facility Management
  • Strukturierung nach Lebenszyklusphasen von der Konzeption bis zur Verwertung
  • Darstellung relevanter Kennzahlenquellen mit Kosten- und Anwendungsbezug
  • Analyse von Anforderungen an Datenqualität und Vergleichbarkeit
  • Unterstützung bei der Entscheidungsfindung in Planungs- und Betriebsphasen

Auszug aus dem Buch

2.2.4 Benchmarking-Pools

Ins Deutsche übersetzt steht das Wort Pool u. a. für ein (Sammel) Becken oder auch für eine Interessens- bzw. Arbeitsgemeinschaft. In Benchmarking-Pools werden zur Verfolgung gemeinsamer - in der Regel wirtschaftlicher Ziele - von Interessensgemeinschaften Informationen zum gegenseitigen Austausch gesammelt. Als Hilfsmittel dienen hierzu heutzutage Datenbanksysteme. Durch den Einsatz der EDV wird die Aufbereitung und Auswertung der gesammelten Informationen erleichtert und professionalisiert. Außerdem ist über Internet und Intranet ein schneller geregelter Zugriff auf die Daten möglich.

Im Kontext der erweiterten Auslegung des Benchmark-Begriffes gemäß Kapitel 2.2.3 finden sich Benchmarking-Pools auch in technischen Regelwerken, in Publikationen diverser Arbeitsgemeinschaften, Fachverbände und Instituten, sowie in Baubestimmungen und Umweltauflagen wieder.

Genannt seien hier vor allem die DIN-Regelwerke sowie Verordnungen, Richtlinien, Bestimmungen etc. vor allem der öffentlichen Hand. Auch auf diese Regelwerke und Bestimmungen kann – zwar teilweise nur gegen Gebühr – über das weltweite Netz zugegriffen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, der Anwendergruppen und der methodischen Vorgehensweise bei der Untersuchung von Benchmarking-Pools.

2. Begriffe, Definitionen, Abgrenzungen: Definition und geschichtliche Einordnung von Facility Management sowie Grundlagen und Arten des Benchmarkings im FM-Kontext.

3. Einteilung der Benchmarking-Pools im FM: Differenzierung der Pools nach Kriterien wie Kennzahlarten, Gebäudenutzung und Lebenszyklusphasen als Vorbereitung für die praktische Übersicht.

4. Übersicht über Benchmarking-Pools im FM in Deutschland eingeteilt nach Lebenszyklusphasen (LzPh) und deren Anwendung: Detaillierte tabellarische Auflistung von Kennzahlenquellen und Benchmarking-Möglichkeiten, gegliedert nach den Phasen von der Konzeption bis zur Verwertung.

5. Anmerkungen zur Anwendung des Benchmarkings im Facility Management: Diskussion über praktische Anwendungshinweise, Probleme bei der Datenbeschaffung und Aspekte der Vergleichbarkeit und Aktualität von Kennzahlen.

6. Schlussbetrachtungen: Zusammenfassung der wesentlichen Aussagen und Ausblick auf die Notwendigkeit, Kennzahlen konsequent in der Praxis umzusetzen.

Schlüsselwörter

Facility Management, Benchmarking, Lebenszykluskosten, Kennzahlen, Immobilienbetrieb, Projektentwicklung, Gebäudenutzung, Kostenoptimierung, Planungsphasen, Datenpools, Best Practice, Effizienzsteigerung, Immobilienverwaltung, Baukosten, Wirtschaftlichkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Identifikation und Strukturierung von Benchmarking-Pools und Kennzahlenquellen für das Facility Management in Deutschland, um Betreibern und Planern ein Werkzeug für effiziente Entscheidungen an die Hand zu geben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind das Facility Management, die Anwendung von Benchmarking-Methoden über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie sowie die systematische Erfassung von Kennzahlenquellen für verschiedene Phasen wie Planung, Errichtung und Betrieb.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, dem Anwender einen schnellen Überblick über verfügbare Adressen, Richtlinien und Datenbanken zu verschaffen, damit fundierte wirtschaftliche Entscheidungen auf Basis verlässlicher Kennwerte getroffen werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer strukturierten Literatur- und Marktanalyse, die Benchmarking-Pools nach Lebenszyklusphasen gemäß GEFMA-Richtlinien klassifiziert und tabellarisch aufbereitet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Grundlagen, die Einteilung der Benchmarking-Pools und eine umfangreiche tabellarische Übersicht der Kennzahlenquellen, geordnet nach den Phasen Konzeption, Planung, Errichtung, Betrieb und Verwertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Facility Management, Benchmarking, Lebenszykluskosten, Kennzahlen, Immobilienbetrieb und Kostenoptimierung charakterisiert.

Warum ist die Unterscheidung nach Lebenszyklusphasen so wichtig?

Da in jeder Phase eines Gebäudes – von der Planung bis zum Rückbau – unterschiedliche Kostenfaktoren und Anforderungen bestehen, ist eine phasenbezogene Datenbasis essentiell, um aussagekräftige Benchmarks für die jeweilige Situation zu erhalten.

Welche Herausforderungen bestehen bei der Anwendung von Benchmarks?

Herausforderungen sind insbesondere die Beschaffung zuverlässiger Daten, die Vergleichbarkeit von Immobilien unterschiedlicher Alter, Ausstattung oder Nutzung sowie die Notwendigkeit, Kennzahlen stets auf ihre Aktualität zu prüfen.

Wie unterstützt das Facility Management die Wirtschaftlichkeit von Immobilien?

Durch den Einsatz von Benchmarking können Kostentreiber frühzeitig identifiziert und durch gezieltes Controlling und Prozessoptimierung über den gesamten Lebenszyklus hinweg ein Gesamtoptimum für Investoren und Nutzer erreicht werden.

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Details

Titel
Übersicht über Benchmarking-Pools für Facility Management in Deutschland und deren Anwendung
Hochschule
Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Note
1.3
Autor
Siegmund Schönberger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
83
Katalognummer
V186224
ISBN (eBook)
9783656998426
ISBN (Buch)
9783867469432
Sprache
Deutsch
Schlagworte
übersicht benchmarking-pools facility management deutschland anwendung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Siegmund Schönberger (Autor:in), 2006, Übersicht über Benchmarking-Pools für Facility Management in Deutschland und deren Anwendung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186224
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  83  Seiten
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