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Konzepte der Personalentwicklung und ihre Übertragbarkeit auf politische Parteien

Bedarfserhebung im Kreisverband Wandsbek der Grün-Alternativen Liste

Titel: Konzepte der Personalentwicklung und ihre Übertragbarkeit auf politische Parteien

Diplomarbeit , 2005 , 246 Seiten , Note: 1

Autor:in: Jennifer Rolle (Autor:in)

Psychologie - Persönlichkeitspsychologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ich behaupte: Auch in politischen Parteien kann systematische Personalentwicklung betrieben werden.

Um meine These zu untermauern stelle ich die grundlegenden Konzepte und Methoden der Personalentwicklung dar, erkläre in wie weit sich die Arbeit in Parteien von der in Unternehmen unterscheidet und analysiere ausgehend von diesen Unterschieden, welche der Konzepte auf Parteiarbeit übertragbar sind, welche nicht und warum.

Anhand eines praktischen Beispiels führe ich im Praxisteil meiner Arbeit vor, wie Personalentwicklung in einer politischen Partei angegangen werden kann. So beschreibe ich ausführlich die Bedarfserhebung, die ich in einem Kreisverband von Bündnis ´90/Die Grünen durchgeführt habe.

Diese Arbeit kann einerseits als Einführung in die Personalentwicklung dienen, als Argumentationshilfe für systematische Personalentwicklung in Parteien, sowie als praktischer Leitfaden für die Einführung von Personalentwicklung in Parteien. Die Ergebnisse der Bedarfserhebung, die ich beschreibe, können weiterhin erste Anhaltspunkte für Verantwortliche in Parteien liefern, in welchen Bereichen die Parteiarbeit verbessert werden kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

TEIL 1: THEORIE

2 DER BEGRIFF „PERSONALENTWICKLUNG“

2.1 PERSPEKTIVEN DER PERSONALENTWICKLUNG

2.1.1 Personale Perspektive

2.1.2 Interpersonale Perspektive

2.1.3 Apersonale Perspektive

3 STRÖMUNGEN DER PERSONALENTWICKLUNG

3.1 RATIONALES PROBLEMLÖSE- UND ENTSCHEIDUNGSMANAGEMENT

3.2 PHASEN-MODELLE

3.2.1 Person-Entwicklung

3.2.2 Gruppen-Entwicklung

3.2.3 Organisationsentwicklung

3.3 PERSONALENTWICKLUNG ALS SELBSTORGANISATION

4 VORGEHENSWEISE IN DER PERSONALENTWICKLUNG

4.1 BEDARFSERHEBUNG

4.1.1 Moderation

4.1.2 Mitarbeiterbefragung

4.1.3 Bedarfserhebung nach dem Rational-Ansatz

4.2 INTERVENTION

4.3 EVALUATION

5 DIE ÜBERTRAGBARKEIT DER KONZEPTE DER PERSONALENTWICKLUNG AUF POLITISCHE PARTEIEN

5.1 VERGLEICHBARKEIT VON UNTERNEHMEN UND POLITISCHEN PARTEIEN

5.2 DER BEGRIFF „PERSONAL“

5.3 EINFLUSS DER EINZELNEN AUF DIE ORGANISATION

5.4 DIE PERSPEKTIVEN DER PERSONALENTWICKLUNG

5.5 STRÖMUNGEN DER PERSONALENTWICKLUNG

5.6 VORGEHENSWEISE IN DER PERSONALENTWICKLUNG

5.7 INHALTE DER PERSONALENTWICKLUNG

TEIL 2: PRAXIS

6 SYSTEMATISCHE PERSONALENTWICKLUNG IM KREISVERBAND WANDSBEK DER GAL

7 BESCHREIBUNG DES KREISVERBANDS WANDSBEK DER GAL

7.1 PARTEI

7.2 FRAKTION

7.3 SITZUNGEN UND ANDERE TERMINE

7.3.1 Ortsebene

7.3.2 Kreisebene

7.3.3 Landesebene

7.3.4 Bundesebene

8 WORKSHOP ALS VORSTUDIE ZUR MITGLIEDERBEFRAGUNG

9 KONSTRUKTION DES FRAGEBOGENS

9.1 ENTSCHEIDUNG FÜR EINE FRAGEBOGENBEFRAGUNG

9.2 STRUKTUR DES FRAGEBOGENS UND FRAGEARTEN

9.3 ERFÜLLUNG DER KLASSISCHEN GÜTEKRITERIEN

9.3.1 Reliabilität und Validität

9.3.2 Relevanz und Repräsentativität der Inhalte

9.3.3 Änderungssensitivität

9.3.4 Akzeptanz

9.3.5 Repräsentativität der Stichprobe

9.4 ERFÜLLUNG DER GÜTEKRITERIEN AUS KOGNITIONSPSYCHOLOGISCHER PERSPEKTIVE

9.4.1 Verständlichkeit

9.4.2 Bekanntheitsgrad

9.4.3 Bezug zu Ereignissen und Verhaltensweisen

9.4.4 Spezifität

9.4.5 Individueller Bezug

9.4.6 Neutralität

9.4.7 Geringe Bedrohung

10 AUSWERTUNGSMETHODEN

10.1 AUSWERTUNG UND INTERPRETATION DER GESCHLOSSENEN FRAGEN

10.2 AUSWERTUNG DER OFFENEN FRAGEN

10.2.1 Transkriptionshandbuch

10.2.2 Interpretationsrichtung

10.2.3 Bestimmung der Analysetechniken

10.2.4 Definition der Analyseeinheiten

10.2.5 Interpretation der Ergebnisse in Bezug auf die Hauptfragestellung

10.2.6 Erfüllung der inhaltsanalytischen Gütekriterien

11 VORBEMERKUNGEN ZUR DATENAUSWERTUNG

12 FRAGE 1.1: SCHNELLER AUF AKTUELLE THEMEN REAGIEREN

12.1 GENAUER WORTLAUT DER FRAGE

12.2 TABELLARISCHE AUSWERTUNG

12.3 INTERPRETATION DER QUANTITATIVEN ERGEBNISSE

12.4 INHALTLICHE STRUKTURIERUNG DER FREIEN ANTWORTEN

13 FRAGE 1.2: TERMINE FÜR INFORMATION UND DISKUSSION

13.1 GENAUER WORTLAUT DER FRAGE

13.2 TABELLARISCHE AUSWERTUNG

13.3 INTERPRETATION DER QUANTITATIVEN ERGEBNISSE

13.4 INHALTLICHE STRUKTURIERUNG DER FREIEN ANTWORTEN

14 FRAGE 1.3: ATTRAKTIVITÄT DER VERANSTALTUNGEN ERHÖHEN

14.1 GENAUER WORTLAUT DER FRAGE

14.2 TABELLARISCHE AUSWERTUNG

14.3 INTERPRETATION DER QUANTITATIVEN ERGEBNISSE

14.4 INHALTLICHE STRUKTURIERUNG DER FREIEN ANTWORTEN

15 FRAGE 1.4: MEHR TEILNEHMER FÜR VERANSTALTUNGEN GEWINNEN

15.1 GENAUER WORTLAUT DER FRAGE

15.2 TABELLARISCHE AUSWERTUNG

15.3 INTERPRETATION DER QUANTITATIVEN ERGEBNISSE

15.4 INHALTLICHE STRUKTURIERUNG DER FREIEN ANTWORTEN

16 FRAGE 2.1: AUF THEMATISCHE SCHWERPUNKTE KONZENTRIEREN

16.1 GENAUER WORTLAUT DER FRAGE

16.2 TABELLARISCHE AUSWERTUNG

16.3 INTERPRETATION DER SKALIERENDEN STRUKTURIERUNG

16.4 INHALTLICHE STRUKTURIERUNG

17 FRAGE 2.2: MEHR ANTRÄGE UND ANFRAGEN STELLEN

17.1 GENAUER WORTLAUT DER FRAGE

17.2 TABELLARISCHE AUSWERTUNG

17.3 INTERPRETATION DER QUANTITATIVEN ERGEBNISSE

17.4 INHALTLICHE STRUKTURIERUNG DER FREIEN ANTWORTEN

18 FRAGE 3.1: MEHR PRESSEMITTEILUNGEN SCHREIBEN

18.1 GENAUER WORTLAUT DER FRAGE

18.2 TABELLARISCHE AUSWERTUNG

18.3 INTERPRETATION DER QUANTITATIVEN ERGEBNISSE

18.4 INHALTLICHE STRUKTURIERUNG DER FREIEN ANTWORTEN

19 FRAGE 3.2: INTERNETSEITEN ERWEITERN

19.1 GENAUER WORTLAUT DER FRAGE

19.2 TABELLARISCHE AUSWERTUNG

19.3 INTERPRETATION DER SKALIERENDEN UND FORMALEN STRUKTURIERUNG

19.4 ZWEITE FORMALE STRUKTURIERUNG UND INTERPRETATION

19.5 INHALTLICHE STRUKTURIERUNG

20 FRAGE 3.3: VERBREITUNG VON SCHRIFTLICHEM MATERIAL

20.1 GENAUER WORTLAUT DER FRAGE

20.2 TABELLARISCHE AUSWERTUNG

20.3 INTERPRETATION DER SKALIERENDEN UND FORMALEN STRUKTURIERUNG

20.4 INHALTLICHE STRUKTURIERUNG

21 FRAGE 4.1: NEUE MITGLIEDER GEWINNEN

21.1 GENAUER WORTLAUT DER FRAGE

21.2 TABELLARISCHE AUSWERTUNG

21.3 INTERPRETATION DER QUANTITATIVEN ERGEBNISSE

21.4 INHALTLICHE STRUKTURIERUNG DER FREIEN ANTWORTEN

22 FRAGE 5.1: VERBESSERUNG DER BEZIRKSINTERNEN KOMMUNIKATION

22.1 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 1

22.1.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

22.1.2 Tabellarische Auswertung

22.1.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

22.1.4 Inhaltliche Strukturierung

22.2 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 2

22.2.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

22.2.2 Tabellarische Auswertung

22.2.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

22.2.4 Inhaltliche Strukturierung

22.3 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 3

22.3.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

22.3.2 Tabellarische Auswertung

22.3.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

22.3.4 Inhaltliche Strukturierung

22.4 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 4

22.4.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

22.4.2 Tabellarische Auswertung

22.4.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

22.4.4 Inhaltliche Strukturierung

22.5 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 5

22.5.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

22.5.2 Tabellarische Auswertung

22.5.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

22.5.4 Inhaltliche Strukturierung

22.6 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 6

22.6.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

22.6.2 Tabellarische Auswertung

22.6.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

22.6.4 Inhaltliche Strukturierung

22.7 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 7

22.7.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

22.7.2 Tabellarische Auswertung

22.7.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

22.7.4 Inhaltliche Strukturierung

22.8 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 8

22.8.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

22.8.2 Tabellarische Auswertung

22.8.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

22.8.4 Inhaltliche Strukturierung

22.9 AUSWERTUNG DER ALLGEMEINEN KOMMENTARE

22.9.1 Tabellarische Auswertung

22.9.2 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

22.9.3 Inhaltliche Strukturierung

23 FRAGE 5.2: VERNETZUNG MIT DEN LANDESARBEITSGEMEINSCHAFTEN

23.1 GENAUER WORTLAUT DER FRAGE

23.2 TABELLARISCHE AUSWERTUNG

23.3 INTERPRETATION DER SKALIERENDEN UND FORMALEN STRUKTURIERUNG

23.4 INHALTLICHE STRUKTURIERUNG

24 FRAGE 5.3: VERNETZUNG MIT DEM LANDESVORSTAND

24.1 GENAUER WORTLAUT DER FRAGE

24.2 TABELLARISCHE AUSWERTUNG

24.3 INTERPRETATION DER QUANTITATIVEN ERGEBNISSE

24.4 INHALTLICHE STRUKTURIERUNG

25 FRAGE 6: BÜRGER AUF INHALTLICHER UND PERSÖNLICHER EBENE ERREICHEN

25.1 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 1

25.1.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

25.1.2 Tabellarische Auswertung

25.1.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

25.1.4 Inhaltliche Strukturierung

25.2 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 2

25.2.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

25.2.2 Tabellarische Auswertung

25.2.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

25.2.4 Inhaltliche Strukturierung

25.3 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 3

25.3.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

25.3.2 Tabellarische Auswertung

25.3.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

25.3.4 Inhaltliche Strukturierung

25.4 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 4

25.4.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

25.4.2 Tabellarische Auswertung

25.5 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 5

25.5.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

25.5.2 Tabellarische Auswertung

25.5.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

25.5.4 Inhaltliche Strukturierung

25.6 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 6

25.6.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

25.6.2 Tabellarische Auswertung

25.6.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

25.6.4 Inhaltliche Strukturierung

25.7 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 7

25.7.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

25.7.2 Tabellarische Auswertung

25.7.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

25.7.4 Inhaltliche Strukturierung

25.8 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 8

25.8.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

25.8.2 Tabellarische Auswertung

25.8.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

25.8.4 Inhaltliche Strukturierung

25.9 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 9

25.9.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

25.9.2 Tabellarische Auswertung

25.9.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

25.9.4 Inhaltliche Strukturierung

25.10 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 10

25.10.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

25.10.2 Tabellarische Auswertung

25.10.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

25.10.4 Inhaltliche Strukturierung

25.11 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 11

25.11.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

25.11.2 Tabellarische Auswertung

25.11.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

25.11.4 Inhaltliche Strukturierung

25.12 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 12

25.12.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

25.12.2 Tabellarische Auswertung

25.12.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

25.12.4 Inhaltliche Strukturierung

25.13 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 13

25.13.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

25.13.2 Tabellarische Auswertung der Kommentare

25.13.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

25.13.4 Inhaltliche Strukturierung

25.14 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 14

25.14.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

25.14.2 Tabellarische Auswertung

25.14.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

25.14.4 Inhaltliche Strukturierung

25.15 AUSWERTUNG DER ALLGEMEINEN KOMMENTARE

25.15.1 Tabellarische Auswertung

25.15.2 Inhaltliche Strukturierung

26 FRAGE 7: MITWIRKUNG BEI DER UMSETZUNG

26.1 GENAUER WORTLAUT DER FRAGE

26.2 TABELLARISCHE AUSWERTUNG

26.3 INTERPRETATION DER QUANTITATIVEN ERGEBNISSE

27 AUSBLICK AUF DAS WEITERE VERFAHREN

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht die Übertragbarkeit moderner Konzepte der Personalentwicklung (PE) auf die Arbeit in ehrenamtlich organisierten politischen Parteien, am Beispiel des Kreisverbandes Wandsbek der Grün-Alternativen Liste (GAL). Das primäre Ziel ist es, ein theoretisches Bewertungsschema zu entwickeln und in der Praxis zu prüfen, ob systematische Personalentwicklung trotz demokratischer Strukturen und ehrenamtlicher Basis praktikabel ist.

  • Grundlagen der Personalentwicklung und ihrer Strömungen
  • Analyse der Übertragbarkeit von PE-Konzepten auf politische Parteien
  • Bedarfserhebung durch Mitgliederbefragung im Kreisverband Wandsbek
  • Diskussion von Kommunikationswegen und Effektivität der Gremienarbeit

Auszug aus dem Buch

Die Übertragbarkeit der Konzepte der Personalentwicklung auf politische Parteien

Da es keine Literatur zu der Übertragbarkeit der Konzepte der Personalentwicklung auf politische Parteien gibt, will ich versuchen ein eigenes Bewertungsschema zu entwickeln. Dabei stelle ich verschiedene Hypothesen auf und argumentiere sie, ihre empirische Überprüfung steht aber noch aus.

Gegenstand meiner Betrachtungen sind ausschließlich die Aktiven der unteren Parteiebene (Kreisverbände) und nicht ihre (wenigen) Angestellten. Der Einfachheit halber spreche ich nur allgemein von Parteien, obwohl sich meine konkreten Betrachtungen streng genommen nur auf Bündnis ‘90/Die Grünen beziehen, mit deren Organisationsstrukturen ich mich vertraut gemacht habe. Ferner stelle ich klar, dass ich die Arbeit der Parteien idealtypisch beschreibe, also so, wie sie sein sollte. Da es mir darauf ankommt, ganz grundsätzlich herauszufinden, ob die Konzepte der Personalentwicklung übertragen werden können, halte ich es für legitim, Spezialfälle auszuklammern. Dieser Hinweis gilt auch für alle folgenden Kapitel.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Arbeit klärt grundlegend, ob Personalentwicklungskonzepte auf politische Parteien anwendbar sind und beschreibt die methodische Vorgehensweise anhand einer Bedarfserhebung.

2 DER BEGRIFF „PERSONALENTWICKLUNG“: Dieses Kapitel definiert Personalentwicklung und differenziert zwischen personalen, interpersonalen und apersonalen Perspektiven.

3 STRÖMUNGEN DER PERSONALENTWICKLUNG: Es erfolgt eine Strukturierung der Ansätze in Rationales Management, Phasen-Modelle und Selbstorganisation.

4 VORGEHENSWEISE IN DER PERSONALENTWICKLUNG: Das Kapitel erläutert die Phasen Bedarfserhebung, Intervention und Evaluation unter Berücksichtigung verschiedener Methoden.

5 DIE ÜBERTRAGBARKEIT DER KONZEPTE DER PERSONALENTWICKLUNG AUF POLITISCHE PARTEIEN: Hier wird geprüft, ob sich Organisationsstrukturen von Parteien mit denen von Unternehmen vergleichen lassen und inwiefern PE-Konzepte trotz Ehrenamtlichkeit übertragbar sind.

6 SYSTEMATISCHE PERSONALENTWICKLUNG IM KREISVERBAND WANDSBEK DER GAL: Einleitung in den Praxisteil, der die Bedarfserhebung durch Survey-Feedback im Kreisverband dokumentiert.

7 BESCHREIBUNG DES KREISVERBANDS WANDSBEK DER GAL: Detaillierte Darstellung der Organisationsstruktur von Partei, Fraktion und Gremien in Wandsbek.

8 WORKSHOP ALS VORSTUDIE ZUR MITGLIEDERBEFRAGUNG: Darstellung der Vorstudie zur Identifikation relevanter Themenfelder für den Fragebogen.

9 KONSTRUKTION DES FRAGEBOGENS: Beschreibung der methodischen Konstruktion des Fragebogens unter Beachtung klassischer und kognitionspsychologischer Gütekriterien.

10 AUSWERTUNGSMETHODEN: Erläuterung der qualitativen und quantitativen Auswertungsschritte nach der Methode von Mayring.

11 VORBEMERKUNGEN ZUR DATENAUSWERTUNG: Kurzfassung zur Stichprobe und zum Rücklauf der Fragebögen.

12 - 27 (Ergebnisse und Ausblick): Diese Kapitel präsentieren die detaillierte Auswertung der einzelnen Fragen des Fragebogens, die Diskussion der Ergebnisse und den Ausblick auf zukünftige Maßnahmen.

Schlüsselwörter

Personalentwicklung, Politische Parteien, Bedarfserhebung, Mitgliederbefragung, Survey-Feedback, Kreisverband Wandsbek, GAL, Ehrenamt, Organisationspsychologie, Politische Kommunikation, Gremienarbeit, Selbstorganisation, Evaluation, Qualifizierung, Interne Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob und in welcher Form Konzepte der Personalentwicklung aus der Wirtschaft auf die ehrenamtliche Arbeit in politischen Parteien übertragen werden können.

Welches ist das primäre Ziel der Studie?

Das Ziel ist die Entwicklung eines Bewertungsschemas für die Anwendbarkeit von Personalentwicklung in Parteien und die Durchführung einer praktischen Bedarfserhebung im Kreisverband Wandsbek der GAL.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es wird ein Survey-Feedback-Ansatz gewählt, der durch eine qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring ergänzt wird, um die Antworten der Mitgliederbefragung systematisch zu strukturieren.

Was charakterisiert die untersuchte Organisation?

Es handelt sich um einen ehrenamtlich organisierten Kreisverband einer Partei, der durch demokratische Entscheidungsstrukturen und die Notwendigkeit von Eigenaktivität der Mitglieder geprägt ist.

Welche Rolle spielt die Kommunikation in dieser Untersuchung?

Kommunikation ist ein zentrales Handlungsfeld; die Studie zeigt, dass eine effektive bezirksinterne Vernetzung und die transparente Weitergabe von Informationen essenziell für die Arbeit der Ehrenamtlichen sind.

Warum ist eine Systematik in der Personalentwicklung laut Autorin wichtig?

Systematik hilft dabei, Ressourcen gezielter einzusetzen, Fehlinvestitionen bei Trainings zu vermeiden und die Motivation der ehrenamtlichen Mitglieder durch passgenaue Angebote zu stärken.

Welche Rolle spielt das "Organigramm" in den Ergebnissen?

Das Organigramm wird von den Mitgliedern als hilfreich erachtet, um Zuständigkeiten und Ansprechpartner klarer zu definieren und so die interne Kommunikation effizienter zu gestalten.

Wie bewerten die Befragten das Thema "Schulungen"?

Die Akzeptanz für formale Schulungen ist eher gering, da die Mitglieder die Zeitbelastung kritisch sehen und eine "Konsumhaltung" vermeiden möchten; praktische Unterstützung wird bevorzugt.

Ende der Leseprobe aus 246 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Konzepte der Personalentwicklung und ihre Übertragbarkeit auf politische Parteien
Untertitel
Bedarfserhebung im Kreisverband Wandsbek der Grün-Alternativen Liste
Hochschule
Universität Hamburg
Note
1
Autor
Jennifer Rolle (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
246
Katalognummer
V186228
ISBN (eBook)
9783869438399
ISBN (Buch)
9783869430683
Sprache
Deutsch
Schlagworte
konzepte personalentwicklung übertragbarkeit parteien bedarfserhebung kreisverband wandsbek grün-alternativen liste
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jennifer Rolle (Autor:in), 2005, Konzepte der Personalentwicklung und ihre Übertragbarkeit auf politische Parteien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186228
Blick ins Buch
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