Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Economía de las empresas - Control de gestión

Geschäftsprozessmodellierung zum Zweck von Kostenrechnungsanwendungen für den Mittelstand

Título: Geschäftsprozessmodellierung zum Zweck von Kostenrechnungsanwendungen für den Mittelstand

Tesis , 2005 , 77 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Per Rißmann (Autor)

Economía de las empresas - Control de gestión
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Prozesskostenrechnung und Geschäftsprozessmodellierung.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einführung

Teil 1 Einführung und Aufbau von Prozesskostenrechnungssystemen

1. Von der Funktionsorientierung zur Prozessorientierung

2. Grenzen herkömmlicher Kostenrechnungssysteme

3. Prozessorientierte Kostenrechnung ( Prozesskostenrechnung )

3.1 Gesamtkonzept

3.2 Elemente des Prozessmodells

3.3 Prozesstypen

4. Vorgehensweise bei der Prozesskostenermittlung

4.1 Prozessanalyse

4.1.2 Spezifizieren der Zielsetzungen

4.1.3 Hauptprozessvorstrukturierung

4.1.4 Tätigkeitsanalyse zur Teilprozessermittlung

4.1.5 Bestimmung der Prozesszeiten

4.1.6 Ermittlung der Kosten

4.1.7 Hauptprozessverdichtung

5. Ermittlung von Prozesskostensätzen

5.1 Ermittlung nach Verursachungsprinzip

5.2 Bearbeitungszeitorientierte Ermittlung

6. Kostenplanung und Kostenkontrolle

6.1 Kontrolle der Kosten leistungsmengeninduzierter Prozesse

6.1.1 Kontrolle der variablen Kosten

6.1.2 Kontrolle der fixen bzw. sprungfixen Kosten

6.2 Kontrolle der Kosten leistungsmengenneutraler und leistungsmengenunabhängiger Prozesse

7. Prozessbenchmarking

8. Ergebnisrechnung

9. Activity Based Costing – ABC

9.1 Historische Besonderheiten der Kostenrechnung der USA und Deutschlands

9.2 Verfahrensunterschiede PKR – ABC

Teil 2 Prozessmodellierung unter Kostenrechnungsaspekten

1. Ziele und Sinn von Modellen und Modellierung

2. Das Aris-Konzept

3. Beispielprozess

4. Prozessmodellierung mit Ablaufplänen

5. Struktogramme

6. ereignisgesteuerte Prozessketten

6.1 Prozessketten Grundmodell

6.2 erweitertes Prozesskettenmodell

7. Modell zur Prozesskettenkalkulation

8. Entiny Relationship Modelle (ERM)

8.1 Grundbegriffe

8.2 Beziehungen und Notation

8.3 Anwendungsmöglichkeiten in der Kostenrechnung

8.3.1 ERM - Modell zur Bearbeitungszeiterfassung

8.3.2 Tabellensystem

8.3.3 Prozesszeitermittlung

8.3.4 Berechnung des Prozesskostensatzes

9. Geschäftprozessmodellierung mit der Unified Modelling Language

9.1 Objektorientierung und UML

9.2 Anwendungsfallmodell – „use cases“

9.2.1 Akteure

9.2.2 Anwendungsfälle

9.2.3 Spezielle Anwendungsfälle

9.3 Aktivitätsmodelle

9.4 Weitere Modelle der UML

9.4.1 Geschäftsklassenmodell

9.3.2 Pakete

9.3.3 Organisationsplan

9.3.4 Zustandsmodelle

Teil 3 Auswertung

1. Prozesskostenrechnung

1.1 Kritische Betrachtung

1.1.1 Werden verstärkt Fehlentscheidungen provoziert?

1.1.2 Ist eine verursachungsgerechtere Kostenermittlung möglich?

1.2 Prozesskostenrechnung für den Mittelstand ?

2. Auswertung der Modellierungsmethoden

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Anwendung der Geschäftsprozessmodellierung zur Unterstützung der Kostenrechnung, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen. Ziel ist es, Methoden der Prozesskostenrechnung zu analysieren, deren Eignung für den Mittelstand zu bewerten und ein geeignetes Modellierungsverfahren vorzuschlagen, das sowohl organisatorische Abläufe als auch kostenrechnerische Aspekte integriert.

  • Grundlagen der Prozesskostenrechnung und Abgrenzung zu herkömmlichen Systemen
  • Methoden der Prozessanalyse und Ermittlung von Prozesskostensätzen
  • Einsatzmöglichkeiten verschiedener Modellierungsmethoden (ARIS, UML, etc.)
  • Kritische Analyse der Anwendbarkeit im Mittelstand

Auszug aus dem Buch

2. Grenzen herkömmlicher Kostenrechnungssysteme

Eines der größten Probleme bei der Ermittlung der Selbstkosten der Produkte eines Unternehmens, ist das Problem der verursachungsgerechten Zurechnung der Gemeinkosten auf die einzelnen Kostenträger. Ebenfalls problematisch ist die Verrechnung interner Leistungsbeziehungen zwischen verschiedenen Kostenstellen. Hier ist zwar eine Verrechnung mit Hilfe von Betriebsabrechnungsbögen und Gleichungssystemen möglich, jedoch nur wenn geeignete Bezugsgrößen zur Verfügung stehen.

Die Berechnung der Einzelkosten - welche eindeutig von bestimmten Kostenträgern wie Produkten, Prozessen, Aufträgen, Kundengruppen, Absatzgebieten oder auch anderen Kostenstellen verursacht werden – stellt sich als relativ unproblematisch dar, da diese in der Regel in Form von Materialverbräuchen, Lohnkosten oder Maschinenstundensätzen zugeordnet werden können. Halten die Einzelkosten an den Gesamtkosten eines Unternehmens einen hohen Anteil, so lassen sich auch die angefallenen Gemeinkosten, welche den Kostenträgern nicht eindeutig zugewiesen werden können, relativ einfach verrechnen.

In lohnintensiven Wirtschaftszweigen lassen sich die Gemeinkosten zum Beispiel über das Lohnzuschlagsverfahren folgendermaßen berechnen:

Fertigungskosten = Ferigungslohn + (Materialkosten) + Fertigungsgemeinkostenzuschlag

Zusammenfassung der Kapitel

1. Von der Funktionsorientierung zur Prozessorientierung: Das Kapitel erläutert den Wandel von funktionalen hin zu prozessorientierten Unternehmensorganisationen aufgrund veränderter Marktbedingungen wie Globalisierung und stärkerem Wettbewerbsdruck.

2. Grenzen herkömmlicher Kostenrechnungssysteme: Hier werden die Schwachstellen der klassischen Zuschlagskalkulation aufgezeigt, insbesondere bei der verursachungsgerechten Zurechnung von Gemeinkosten.

3. Prozessorientierte Kostenrechnung ( Prozesskostenrechnung ): Es wird das Gesamtkonzept der Prozesskostenrechnung als Instrument zur Kostentransparenz und zur Verbesserung der Gemeinkostenplanung vorgestellt.

4. Vorgehensweise bei der Prozesskostenermittlung: Dieses Kapitel beschreibt den praktischen Ablauf der Prozessanalyse, angefangen bei der Festlegung des Untersuchungsbereichs bis hin zur Verdichtung zu Hauptprozessen.

5. Ermittlung von Prozesskostensätzen: Das Kapitel vergleicht zwei Verfahren: die Ermittlung nach dem Verursachungsprinzip und die bearbeitungszeitorientierte Ermittlung.

6. Kostenplanung und Kostenkontrolle: Hier wird dargelegt, wie Prozesskosten geplant und Abweichungen mittels Kennzahlensystemen kontrolliert werden können.

7. Prozessbenchmarking: Das Kapitel behandelt Prozessbenchmarking als Werkzeug zur Identifikation von Optimierungspotenzialen durch den Vergleich mit Best-Performance-Prozessen.

8. Ergebnisrechnung: Es wird aufgezeigt, wie durch prozessorientierte Erweiterungen eine verursachungsgerechtere Kundendeckungsbeitragsrechnung möglich wird.

9. Activity Based Costing – ABC: Dieses Kapitel vergleicht das US-amerikanische Activity Based Costing mit der deutschen Prozesskostenrechnung hinsichtlich ihrer Ursprünge und methodischen Unterschiede.

Schlüsselwörter

Prozesskostenrechnung, Prozessmodellierung, Kostenrechnung, Mittelstand, Gemeinkostenzurechnung, Prozessanalyse, Prozesskostensatz, Cost Driver, ARIS-Konzept, Unified Modelling Language, Prozessbenchmarking, Controlling, Geschäftsprozess, Teilprozess, Unternehmensorganisation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Einführung und methodischen Gestaltung von Prozesskostenrechnungssystemen sowie deren Abbildung durch Geschäftsprozessmodellierung, mit besonderem Fokus auf die Anwendung im Mittelstand.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Prozesskostenrechnung, verschiedene Methoden der Geschäftsprozessmodellierung (ARIS, UML, Ablaufpläne), die Kostenplanung und -kontrolle sowie der praktische Einsatz dieser Konzepte in mittelständischen Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine prozessorientierte Kostenrechnung eine verursachungsgerechte Kostenzurechnung ermöglicht wird und welche Modellierungstechniken am besten geeignet sind, um die betrieblichen Abläufe für dieses Kostenrechnungssystem abzubilden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse von Kostenrechnungs- und Modellierungsverfahren, ergänzt durch die Entwicklung von Berechnungsformeln und die Anwendung an einem konkreten Beispielprozess aus einem Handelsunternehmen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodischen Grundlagen der Prozesskostenrechnung (Teil 1), die Darstellung verschiedener Modellierungsmethoden anhand eines Beispielprozesses (Teil 2) sowie eine kritische Auswertung der Eignung dieser Methoden (Teil 3).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Prozesskostenrechnung, Prozessmodellierung, Cost Driver, Gemeinkosten, ARIS, UML, Mittelstand und Prozessbenchmarking.

Warum ist die Prozesskostenrechnung für den Mittelstand kritisch zu hinterfragen?

Aufgrund des hohen Aufwands bei der Datenerhebung und -pflege ist die Einführung einer komplexen Prozesskostenrechnung für kleinere Unternehmen mit begrenzten Ressourcen nicht immer wirtschaftlich sinnvoll, da der Nutzen in keinem ausgewogenen Verhältnis zum Aufwand stehen könnte.

Welche Rolle spielt das ARIS-Konzept in der Modellierung?

ARIS bietet durch die Trennung in verschiedene Sichten (Daten, Funktionen, Organisation) und Abstraktionsebenen (Fachkonzept, DV-Konzept) eine strukturierte Möglichkeit, betriebswirtschaftliche Abläufe zu modellieren und für die Kostenrechnung nutzbar zu machen.

Warum wird die Unified Modelling Language (UML) als Modellierungsmethode diskutiert?

Die UML wird als Vorteil diskutiert, da sie objektorientiert ausgerichtet ist, standardisiert als Industriestandard gilt und mit moderner Software einfach in Programmcode überführt werden kann, was sie besonders für die informationstechnische Weiterverarbeitung attraktiv macht.

Final del extracto de 77 páginas  - subir

Detalles

Título
Geschäftsprozessmodellierung zum Zweck von Kostenrechnungsanwendungen für den Mittelstand
Universidad
University of Applied Sciences Jena
Calificación
2
Autor
Per Rißmann (Autor)
Año de publicación
2005
Páginas
77
No. de catálogo
V186229
ISBN (Ebook)
9783869438382
ISBN (Libro)
9783869430690
Idioma
Alemán
Etiqueta
geschäftsprozessmodellierung zweck kostenrechnungsanwendungen mittelstand
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Per Rißmann (Autor), 2005, Geschäftsprozessmodellierung zum Zweck von Kostenrechnungsanwendungen für den Mittelstand, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186229
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  77  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint