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Die mobile Generation - Eine Untersuchung zum Umgang von Jugendlichen mit Mobiltelefonen

Title: Die mobile Generation - Eine Untersuchung zum Umgang von Jugendlichen mit Mobiltelefonen

Diploma Thesis , 2007 , 63 Pages , Grade: 1.7

Autor:in: Diplom-Journalist Rainer F. Schuh (Author)

Communications - Journalism, Journalism Professions
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Das Mobiltelefon spielt im Leben von Jugendlichen eine immer größere Rolle. Schon mehr als 90 Prozent der Jugendlichen zwischen 13 und 19 Jahren besitzen ein eigenes Handy. Für viele ist der Verlust des Handys geradezu eine Katastrophe, sind auf dem Handy doch alle wichtigen Kontakte zur Umwelt gespeichert. Neben dem Short Message Service (SMS) gewinnen der eingebaute Fotoapparat und der MP3-Player zunehmend an Bedeutung. Klingeltöne und Logos werden weit weniger heruntergeladen, als uns die Dauerwerbung auf VIVA und MTV glauben machen will. Die Kenntnisse der jungen Leute über die technischen Voraussetzungen des mobilen Telefonierens lassen allerdings zu wünschen übrig. Nur wenige kennen z. B. den Mobilfunkstandard UMTS. Was bei den jungen Menschen vor allem zählt ist, dass die Geräte ansprechend im Design sind. Sie zahlen zwischen 7.50 Euro und 70 Euro an monatlichen Gebühren. Die Erhebung eines Textkorpus von 100 SMS ergab, dass die Jugendlichen im Zusammenhang mit den Kurznachrichten keine Geheimsprache entwickelt haben und auch Akronyme nur selten verwendet werden. Gefragt sind neue Ansätze zur Vermittlung von technischer und allgemeiner Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen, die dem Handy einen wichtigen Platz einräumen. Wie dies spielerisch gelingen kann, zeigt z. B. eine neue Lernsoftware des Institutes für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU).

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Entwicklung des Mobiltelefons zum Massenmedium

3 Stand der Forschung

3.1 SMS in den Massenmedien

3.2 SMS und Wissenschaft

3.3 Handy und SMS aus Sicht der Kommunikationswissenschaft

3.4 SMS und Sprachwissenschaft

3.5 Die „konzeptionelle Mündlichkeit“ der Kurznachricht

3.6 Funktionen von SMS

3.7 Handy im Alltag Jugendlicher

4 Ziel der Untersuchung

5 Jugendliche machen mobil

5.1 Das Handy als persönliches Medium

5.2 SMS als Hauptfunktion

5.2.1 Auswertung der Kurzbotschaften

5.2.2 160 Zeichen reichen

5.2.3 Die Geheimsprache der jugendlichen Simser

5.3 Nutzung der Zusatzfunktionen

5.4 Medienbesitz

6 Der gekonnte Umgang mit dem Mobiltelefon oder: man muss „höllisch aufpassen“

6.1 Einrichten des Handys

6.2 Akzeptanz von „T9“

6.3 Direkt ins Netz

6.4 SAR-Werte

6.5 Übertragungstechniken

6.6 Bekanntes und Bewährtes

6.7 Bescheidene Innovationswünsche

6.8 Hilfe bei Schwierigkeiten mit dem Handy

7 Lernen durch das Handy

7.1 Kostenbewusstsein bis 70 Euro

7.2 Mobilfunknetzbetreiber

7.3 Von Klingeltönen, Abos und Logos

7.4 Die Jugend wählt Design

7.5 Umwelt und Handy

7.6 Handy und Schule

7.7 Schulprojekt Mobilfunk

7.8 Polly und Fred

7.9 www.handysektor.de

7.10 Handy-Dialog mit den Eltern

8 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht das technische Verständnis und die Medienkompetenz von Jugendlichen im Umgang mit ihren Mobiltelefonen. Dabei wird analysiert, wie Jugendliche die vielfältigen Funktionen aktueller Handymodelle in ihren Alltag integrieren, welche Rolle das Kostenbewusstsein spielt und inwieweit Schulen und Eltern zur Vermittlung von Medienkompetenz beitragen.

  • Analyse des Nutzungsverhaltens von Mobiltelefonen bei Jugendlichen (15- bis 17-Jährige).
  • Untersuchung der technischen Kenntnisse (z. B. SIM-Karte, SAR-Werte, Mobilfunktechnik).
  • Evaluierung der Bedeutung und der Strukturen von SMS-Kommunikation.
  • Beurteilung der Rolle von Schule und Eltern bei der Medienkompetenzvermittlung.
  • Betrachtung von Projekten wie "Handy-Kurs mit Polly und Fred" zur Wissensvermittlung.

Auszug aus dem Buch

6.2 Akzeptanz von „T9“

Keine Schwierigkeiten hingegen hatten die Untersuchungsteilnehmerinnen und Untersuchungsteilnehmer mit der Schreibhilfe „T9“. Dieses System errät aus verschiedenen Buchstabenkombinationen anhand eines internen Wörterbuches das für die Übermittlung wahrscheinlichste Wort. Von den 15 Untersuchungsteilnehmern nutzten elf „T9“ und empfanden die Wortvorschläge als hilfreich, um schnell und effektiv eine Botschaft zu schreiben. Vier der Befragten zogen es vor, ihre Nachrichten ohne die Texteingabehilfe zu schreiben, und schalteten diese deshalb gar nicht ein. Ein Schüler bemängelte, dass man die Schreibhilfe „T9“ nur für deutsche Texte einsetzen könne. Waren es bei Döring (Döring 2002b, S. 11) nur 30 Prozent, die sich beim Schreiben von Kurznachrichten von der Schreibhilfe unterstützen ließen, so sind es in der vorliegenden Untersuchung rund 73 Prozent.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Allgegenwärtigkeit der mobilen Kommunikation und die zunehmende Verbreitung von Mobiltelefonen bei Jugendlichen.

2 Die Entwicklung des Mobiltelefons zum Massenmedium: Historischer Abriss der technischen Entwicklung vom autogebundenen Telefon bis zum digitalen Mobiltelefon der Neunzigerjahre.

3 Stand der Forschung: Überblick über bestehende Studien zur SMS-Kommunikation, zur sprachwissenschaftlichen Einordnung und zum alltäglichen Mediengebrauch Jugendlicher.

4 Ziel der Untersuchung: Darlegung der Forschungsfragen, die sich auf das technische Verständnis und die Medienkompetenz von Schülern konzentrieren.

5 Jugendliche machen mobil: Analyse der Gruppendiskussionen zu Nutzungsverhalten, Handyfunktionen und der Bedeutung des Geräts als persönliches Medium.

6 Der gekonnte Umgang mit dem Mobiltelefon oder: man muss „höllisch aufpassen“: Untersuchung der praktischen Fähigkeiten der Jugendlichen bei der Bedienung und Einrichtung des Handys sowie der Risiken (z.B. Kosten, Strahlung).

7 Lernen durch das Handy: Diskussion über Kostenbewusstsein, das Designinteresse und Ansätze zur Wissensvermittlung durch Schulen und Projekte.

8 Zusammenfassung: Abschließende Synthese der Ergebnisse zur Kompetenz der Jugendlichen und dem Bedarf an fächerübergreifender Bildung.

Schlüsselwörter

Mobiltelefon, Handy, Jugendliche, SMS, Medienkompetenz, Kommunikation, UMTS, Mobilfunktechnik, Prepaid, Smartphone, Handystrahlung, SAR-Wert, Bildung, Medienpädagogik, Schulprojekt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht den Umgang von Jugendlichen zwischen 15 und 17 Jahren mit Mobiltelefonen unter besonderer Berücksichtigung ihrer technischen Kompetenz und Medienkompetenz.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt das SMS-Nutzungsverhalten, die Handhabung technischer Funktionen, den Kostenumgang, die Rolle von Schulen und Eltern sowie das Interesse an technischen Hintergründen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, wie kompetent Jugendliche mit ihren Handys umgehen und ob sie die Technik hinter dem Mobilfunk verstehen sowie Gefahren erkennen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor führte zwei Gruppendiskussionen an einer Schule und einem Gymnasium durch und wertete zudem 14 ausgefüllte Fragebögen zum SMS-Verhalten aus.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert, welche Funktionen genutzt werden, wie Jugendliche auf Handyverluste oder Kostenfallen reagieren und welche Wissenslücken bei Themen wie SAR-Werten oder Menüstrukturen bestehen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Mobiltelefon, Medienkompetenz, Jugendliche, SMS, Handystrahlung und schulische Wissensvermittlung charakterisiert.

Wie stehen Jugendliche zu den Gefahren von Handystrahlung?

Die Befragten waren weitgehend uninformiert über die SAR-Werte ihrer Geräte; das Thema wurde in der Schule, wenn überhaupt, nur am Rande behandelt.

Warum nutzen Jugendliche die "T9"-Schreibhilfe?

Die Mehrheit der befragten Schüler nutzt „T9“, da sie die Wortvorschläge als hilfreich empfinden, um Nachrichten schneller und effizienter zu verfassen.

Welchen Einfluss haben Eltern auf die Handy-Nutzung?

Eltern beeinflussen oft die Wahl des Netzbetreibers und die Vertragsgestaltung, sind aber laut den Jugendlichen oft keine geeigneten Ansprechpartner bei technischen Problemen.

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Details

Title
Die mobile Generation - Eine Untersuchung zum Umgang von Jugendlichen mit Mobiltelefonen
College
Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg
Grade
1.7
Author
Diplom-Journalist Rainer F. Schuh (Author)
Publication Year
2007
Pages
63
Catalog Number
V186239
ISBN (eBook)
9783869438290
ISBN (Book)
9783869430744
Language
German
Tags
generation eine untersuchung umgang jugendlichen mobiltelefonen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Journalist Rainer F. Schuh (Author), 2007, Die mobile Generation - Eine Untersuchung zum Umgang von Jugendlichen mit Mobiltelefonen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186239
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