Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht

Kunden- und Verbraucherschutz bei Haustürgeschäften, Fernabsatzverträgen und im E-Commerce

Titel: Kunden- und Verbraucherschutz bei Haustürgeschäften, Fernabsatzverträgen und im E-Commerce

Seminararbeit , 2007 , 23 Seiten , Note: 2.7

Autor:in: Dipl.-Kfm. Daniel Stiehler (Autor:in)

Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen des Seminars im Handels- und Gesellschaftsrechts mit Schwerpunkt im Vertriebsrecht stellt die Seminararbeit das Regelungsgebiet der §§ 312 ff BGB, den sog. besonderen Vertriebsformen, umfassend dar. Die Schwerpunkte sind anhand der Gesetzesnormen strukuriert: Haustürgeschäfte, Fernabsatzverträge und E-Commerce.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Haustürgeschäfte ( §§ 312, 312a BGB )

2.1. Überblick

2.2. Persönlicher Anwendungsbereich

2.2.1. Begriff des Verbrauchers gem. § 13 BGB

2.2.2. Begriff des Unternehmers gem. § 14 BGB

2.3. Sachlicher Anwendungsbereich

2.4. Situationsbedingte Voraussetzungen

2.5. Das Widerrufs- und Rückgaberecht und dessen Rechtsfolgen

2.5.1. Widerrufsrecht

2.5.2. Rückgaberecht

2.6. Ausschluss des Widerrufs- und Rückgaberecht i. S. d. § 312 III u.

§ 312a BGB

3. Fernabsatzrechtliche Vorschriften ( §§ 312b, 312c, 312d BGB )

3.1. Überblick

3.2. Persönlicher Anwendungsbereich

3.3. Sachlicher Anwendungsbereich

3.4. Informations- und Mitteilungspflichten

3.5. Widerrufs- und Rückgaberecht

3.6. Verhältnis zu den Haustürgeschäften

4. E-Commerce – Vertragsschluss im elektronischen Geschäftsverkehr

( § 312e BGB )

4.1. Überblick

4.2. Anwendungsbereich

4.3. Pflichten des Unternehmers

4.4. Ausnahmen

4.5. Verhältnis zu Haustürgeschäften und Fernabsatzverträgen

5. Abweichende Vereinbarungen ( § 312f BGB )

6. Kritische Würdigung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert den rechtlichen Rahmen des Verbraucherschutzes bei besonderen Vertriebsformen. Das primäre Ziel ist es, einen strukturierten Überblick über die gesetzlichen Regelungen zu Haustürgeschäften, Fernabsatzverträgen und dem elektronischen Geschäftsverkehr zu geben sowie die spezifischen Rechte und Pflichten der beteiligten Akteure zu beleuchten.

  • Regelungen zu Haustürgeschäften (§§ 312, 312a BGB)
  • Fernabsatzrechtliche Vorschriften (§§ 312b-d BGB)
  • Vertragsschluss im E-Commerce (§ 312e BGB)
  • Widerrufs- und Rückgaberechte bei Verbraucherverträgen
  • Informationspflichten und Transparenz im Online-Handel
  • Rechtliche Bedeutung von Abweichungen und Umgehungsverboten

Auszug aus dem Buch

2.1. Überblick

Zur Aufnahme der schuldrechtlichen Sondergesetze (u.a. das HausTWG, FernAbsG, VerbrKrG) durch das SMG vom 26.11.2001 mit Wirkung zum 01.01.2002 kam es durch ein zentrales Anliegen des Gesetzgebers in der Schaffung einer Einheit der Regelungen im BGB, so dass nicht eine Reihe von Nebengesetzen zum Verbraucherschutz die Übersichtlichkeit und Verständlichkeit hemmt.

Bei Haustürgeschäften wie auch Fernabsatzverträgen handelt es sich um besondere Absatztechniken außerhalb von Geschäftsräumen der Unternehmer. Dieser Weg wird im Zusammenhang mit der Erschließung neuer Absatzkanäle in den vergangenen Jahren zunehmend von der Wirtschaft genutzt. Wir sprechen dabei von Formen des Direktvertriebs, welcher eine Umgehung der „alten“ Handelskette vorsieht, hin zum direkten Vertrieb am Kunden. Genau an dieser Stelle greift § 312 BGB, wo sich gemäß der Norm ein Verbraucher einem Unternehmer gegenübersteht und der Schutz seiner rechtsgeschäftlichen Entscheidungsfreiheit vor Überrumpelung unter diesen besonderen Gegebenheiten durch fehlende Vergleichsmöglichkeiten und der fehlenden Möglichkeit, sich zuvor auf die Situation einzustellen, gerechtfertigt ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert den Grundsatz der Privatautonomie und die Notwendigkeit gesetzlicher Eingriffe zum Schutz strukturell unterlegener Verbraucher bei spezifischen Vertragssituationen.

2. Haustürgeschäfte ( §§ 312, 312a BGB ): Dieses Kapitel definiert den Anwendungsbereich von Haustürgeschäften, erläutert die Rollen von Verbraucher und Unternehmer und beschreibt die Rechtsfolgen des Widerrufsrechts.

3. Fernabsatzrechtliche Vorschriften ( §§ 312b, 312c, 312d BGB ): Es werden Distanzgeschäfte analysiert, wobei die besonderen Informationspflichten und die Widerrufsregeln bei fehlendem persönlichen Kontakt im Mittelpunkt stehen.

4. E-Commerce – Vertragsschluss im elektronischen Geschäftsverkehr ( § 312e BGB ): Hier werden die Herausforderungen des E-Commerce beleuchtet, insbesondere die Pflichten zur Fehlerkorrektur und zur Bestätigung von Bestellungen.

5. Abweichende Vereinbarungen ( § 312f BGB ): Das Kapitel erklärt den halb-zwingenden Charakter der Verbraucherschutzregelungen und das explizite Verbot, diese zu Lasten der Verbraucher zu umgehen.

6. Kritische Würdigung und Fazit: Der Autor resümiert die gelungene Integration in das BGB, weist jedoch auf neue Problematiken durch Informationsüberlastung und Rechtsunsicherheiten bei Online-Auktionen hin.

Schlüsselwörter

Verbraucherschutz, Privatautonomie, Haustürgeschäfte, Fernabsatzverträge, E-Commerce, Widerrufsrecht, Rückgaberecht, Informationspflichten, SMG, BGB, Vertragsabschluss, Online-Handel, Umgehungsverbot, Direktvertrieb, Rechtsunsicherheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den rechtlichen Verbraucherschutz bei sogenannten „besonderen Vertriebsformen“ im Bürgerlichen Gesetzbuch, insbesondere bei Geschäften außerhalb klassischer Ladenräume.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder sind Haustürgeschäfte, Fernabsatzverträge und der Vertragsschluss im elektronischen Geschäftsverkehr.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Erstellung eines strukturierten Überblicks über die Anwendungsbereiche, Rechte und Pflichten sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Integration dieser Schutzvorschriften in das BGB.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine rechtswissenschaftliche Analyse basierend auf Gesetzesmaterialien, Kommentaren, Fachliteratur und einschlägiger Rechtsprechung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich nach den spezifischen Rechtsnormen des BGB (§§ 312 ff.) und erläutert detailliert die Anwendungsbereiche, Informationspflichten und Widerrufsmöglichkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem durch Begriffe wie Verbraucherschutz, Fernabsatz, Haustürgeschäfte, E-Commerce, Widerrufsrecht und Privatautonomie charakterisieren.

Was gilt bei einem Widerruf im Bereich des E-Commerce?

Der Widerruf ist an keine Begründung gebunden und bietet dem Verbraucher, ähnlich wie bei anderen Fernabsatzverträgen, eine Möglichkeit zur Rückabwicklung des Vertrages.

Welche Problematik besteht aktuell bei Online-Auktionshäusern?

Es besteht eine Rechtsunsicherheit bezüglich der Informationspflichten und Widerrufsfristen, da die technische Umsetzung einer Vorabinformation in Textform bei Online-Auktionen strittig ist.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kunden- und Verbraucherschutz bei Haustürgeschäften, Fernabsatzverträgen und im E-Commerce
Hochschule
Philipps-Universität Marburg
Note
2.7
Autor
Dipl.-Kfm. Daniel Stiehler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
23
Katalognummer
V186332
ISBN (eBook)
9783869437682
ISBN (Buch)
9783656993506
Sprache
Deutsch
Schlagworte
seminararbeit privatrecht kunden- verbraucherschutz haustürgeschäften fernabsatzverträgen e-commerce
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dipl.-Kfm. Daniel Stiehler (Autor:in), 2007, Kunden- und Verbraucherschutz bei Haustürgeschäften, Fernabsatzverträgen und im E-Commerce, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186332
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  23  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum