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Bionik als Prinzip der Produktentwicklung

Anwendungsbeispiele und Umweltnutzen

Título: Bionik als Prinzip der Produktentwicklung

Tesis , 2007 , 121 Páginas , Calificación: 1.3

Autor:in: Jana Morawetz (Autor)

Economía de las empresas - Aprovisionamiento, producción, logística
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In diesem Werk werden zuerst, die in Kapitel zwei beschriebenen Grundlagen der bionischen Produktentwicklung erläutert. Dabei erfolgt neben einer Begriffsdefiniton und einer Abgrenzung der Bionik zu unabhängigen Analogien, ein historischer Rückblick und die aktuelle Entwicklung in Deutschland. Im Anschluss daran steht die Eingliederung der Bionik in die Produktentwicklung bzw. Produktentstehung im Vordergrund. Weiterhin werden die unterschiedlichen Übertragungsprinzipien sowie die methodischen Ansätze zur Übertragung der Naturphänomene in die Technik dargestellt.

Das dritte Kapitel zeigt, welche (potentiellen) Anwendungen sich aus einer biologischen Vorlage entwickeln lassen. Dabei wird das Vorbild erläutert sowie deren technische Umsetzung. Die Beispiele für die bionische Produktentwicklung sind die Basis für die nachfolgende Clusterung in Kapitel vier. Hierbei wird das biologische Vorbild das Kriterium für die Gruppierung sein.

Im nächsten Abschnitt dieser Arbeit wird der Umweltnutzen der Bionik erörtert. Dabei wird der Begriff Umweltnutzen hergeleitet sowie die Natur als Vorbild für ökologische Innovationen betrachtet. Aufgrund der Herleitung wird dann der Umweltnutzen der einzelnen Cluster bestimmt. Nachfolgend werden die Ergebnisse der Clusteranalyse zusammengefasst und kritisch beurteilt.

In Kapitel sechs erfolgt abschließend eine Zusammenfassung der gesamten Arbeit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangslage

1.2 Zielstellung

1.3 Methodisches Vorgehen

2 Grundlagen bionischer Produktentwicklungen

2.1 Charakterisierung der Bionik

2.1.1 Begriff Bionik

2.1.2 Abgrenzung zu unabhängigen Analogien

2.1.3 Historische Entwicklung

2.1.4 Aktuelle Entwicklung in Deutschland

2.2 Phasen der Produktentwicklung

2.2.1 Einordnung in die Produktentstehung

2.2.2 Bionik als Kreativitätstechnik

2.2.3 Bionik in der Konzeptions- und Konstruktionsphase

2.3 Methodische Ansätze zur Übertragung in die Technik

2.3.1 Prinzip der Analogie-Bionik und Abstraktions-Bionik

2.3.2 Methodischer Ansatz nach Zerbst

2.3.3 Methodischer Ansatz nach Hill

2.3.4 Methodischer Ansatz nach Gramann

3 Beispiele für bionische Produktentwicklungen

3.1 Abgespreizte Federn in der Flugtechnik

3.2 Ameisen finden den optimalen Weg

3.3 Ameisenmodell der Arbeitszuweisung

3.4 Baum und Knochen – Vorlage für Konstruktionen

3.5 Bienenmodell der Arbeitszuweisung

3.6 Clownfischsubstanzen als Quallenschutz

3.7 Daumenfittich in der Flugtechnik

3.8 Delphine – Kommunikation unter Wasser

3.9 Dunkelkäfer – Wassergewinnung aus Nebel

3.10 Eisbärenfell als Isoliermaterial

3.11 Fledermaus-Echolotung als Sehhilfe für Blinde

3.12 Fliegenrüssel & Katzenzunge in einem neuen Staubsauger

3.13 Haihaut verringert den Strömungswiderstand

3.14 Haihaut verhindert Biofouling

3.15 Katzenpfote, Spinnennetze, Frösche und Reifen

3.16 Käfer sorgen für Haftung

3.17 Kiefernprachtkäfer als Brandmelder

3.18 Kletten inspirieren zum Klettverschluss

3.19 Kofferfisch – Vorlage für ein Auto

3.20 Lotusblume und die Selbstreinigung

3.21 Muscheln/Schnecken geben die Anleitung für Biokeramiken

3.22 Pfahlrohr - ein biegfestes Verbundmaterial

3.23 Pinguin - ein strömungsgünstiger Körper

3.24 Rattenzähne als Vorlage für Messer

3.25 Regenwurm und Spinnenbein zur Diagnostik

3.26 Sandfisch ohne Abrieb

3.27 Spinnenseide – vielseitiges Hochleistungsmaterial

3.28 Wabenform zur Leichtbauweise

3.29 Wasserjagdspinne – Vorlage für Luftbeschichtung

3.30 Wespen vergeben Prioritäten

4 Clusterung der bionischen Beispiele

4.1 Vorgehen bei der Clusterung

4.2 Cluster 1: Oberflächen

4.3 Cluster 2: Leichtbau und Stabilität

4.4 Cluster 3: Bewegen und Transportieren

4.5 Cluster 4: Materialien und Stoffe

4.6 Cluster 5: Wahrnehmung

4.7 Cluster 6: Organisation

4.8 Zusammenfassung

5 Umweltnutzen der Bionik

5.1 Herleitung des Begriffes Umweltnutzen

5.2 Orientierung an der Natur – kein Garant für Umweltnutzen

5.3 Umweltnutzen der Cluster

5.3.1 Cluster 1: Oberflächen

5.3.2 Cluster 2: Leichtbau und Stabilität

5.3.3 Cluster 3: Bewegen und Transportieren

5.3.4 Cluster 4: Materialien und Stoffe

5.3.5 Cluster 5: Wahrnehmung

5.3.6 Cluster 6: Organisation

5.4 Zusammenfassung

5.5 Kritische Würdigung

6 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Möglichkeiten und Bereiche aufzuzeigen, in denen Unternehmen die Bionik nutzen können, um durch innovative Lösungen Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Ermittlung von Vorgehensweisen zur Übertragung biologischer Vorbilder in die Technik sowie der Analyse des tatsächlichen Umweltnutzens bionischer Anwendungen durch eine systematische Clusterung.

  • Grundlagen der bionischen Produktentwicklung und historische Einordnung
  • Systematische Vorgehensmodelle zur Übertragung von Naturphänomenen
  • Umfangreiche Sammlung praktischer Anwendungsbeispiele
  • Clusterung bionischer Beispiele zur Identifikation von Innovationspotentialen
  • Analyse und kritische Würdigung des Umweltnutzens verschiedener Cluster

Auszug aus dem Buch

3.1 Abgespreizte Federn in der Flugtechnik

Schon Leonardo da Vinci und spätere Aerodynamiker erforschten den Vogelflug und legten damit einen wichtigen Grundstein für den Flugzeugbau. Aber ein Phänomen, was gerade bei großen Vögeln, wie den Greifvögeln, deutlich zu beobachten ist, wurde erstmalig bei der Boeing 747-400, dem heute zweitgrößten Passagierflugzeug der Welt, umgesetzt.

Bei dem Vogelflug sind die großen Federn am Ende der Flügel, also an den Handschwingen, gespreizt und vor allem vorne nach oben aufgebogen (siehe Darst. 13). Dadurch wird der Strömungswiderstand verringert, da nämlich das Flügelende so viele kleine statt mehrere große Wirbel erzeugt. Diesen Effekt wandte Boeing im Jahr 1989 erstmalig an, indem das Unternehmen an die Flügelenden nach oben abstehende Flügelchen, die so genannten Winglets, anbrachte (siehe Darst. 14). Die damit erzeugte Verringerung des Luftwiderstandes durch die 1,80 Meter hohen Winglets, brachte eine Treibstoffersparnis von drei Prozent. Das klingt vielleicht im ersten Moment nicht viel, aber bei einem Verbrauch von 13 Tonnen die Stunde, macht das 400 Liter Kerosin aus, was wiederum neben der ökologischen Entlastung auch einen ökonomischen Vorteil bietet. Bei der Boeing 767 konnte der Verbrauch sogar um fünf Prozent reduziert werden. Aber beim jüngsten Boeing-Modell, der 777-300, kommen die Winglets nicht mehr zum Einsatz. Der amerikanische Flugzeugbauer hat hier so genannte Lowdrag-Flügel, die eine niedrige Wirbelbildung haben, für das neueste Modell konzipiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung der Natur als Inspirationsquelle für die Technik sowie die methodischen Herausforderungen bei deren Umsetzung.

2 Grundlagen bionischer Produktentwicklungen: Dieses Kapitel erläutert die Definition und Geschichte der Bionik, ihre Einordnung in den Produktentstehungsprozess sowie verschiedene methodische Ansätze zur Übertragung biologischer Prinzipien.

3 Beispiele für bionische Produktentwicklungen: Hier wird eine breite Sammlung an Anwendungsbeispielen vorgestellt, die von der Luftfahrt über Logistik bis hin zu Materialien reicht und das Innovationspotenzial der Bionik verdeutlicht.

4 Clusterung der bionischen Beispiele: Die bionischen Beispiele werden systematisch in sechs Cluster eingeteilt, um Unternehmen eine gezieltere Orientierung und Suche nach relevanten Innovationsfeldern zu ermöglichen.

5 Umweltnutzen der Bionik: Dieser Abschnitt untersucht den ökologischen Wert der verschiedenen Cluster und diskutiert, inwieweit bionische Innovationen tatsächlich zu einer Entlastung der Umwelt beitragen können.

6 Zusammenfassung: Die abschließende Zusammenfassung resümiert das Potenzial der Bionik als interdisziplinäre Wissenschaft und unterstreicht die Notwendigkeit weiterer Forschung zur ökonomischen und ökologischen Optimierung.

Schlüsselwörter

Bionik, Produktentwicklung, Naturvorbild, Innovation, Umweltnutzen, Ressourcenschonung, Schwarmintelligenz, Analogie-Bionik, Abstraktions-Bionik, Nachhaltigkeit, Konstruktion, Bio-Inspiration, Technologietransfer, Effizienz, Produktentstehungsprozess.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Prinzip der Bionik als Innovationsquelle für die Produktentwicklung, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Systematisierung dieser Ansätze und der Analyse ihres ökologischen Nutzens liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die theoretischen Grundlagen der Bionik, methodische Vorgehensweisen zur Übertragung biologischer Lösungen in die Technik, die Clusterung bionischer Anwendungen sowie die kritische Bewertung ihres Umweltnutzens.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen Bionik nutzen können, um Innovationen zu schaffen, und zu ermitteln, welche spezifischen Umweltvorteile sich aus verschiedenen Anwendungsclustern ableiten lassen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse sowie eine systematische Clusterung und Fallstudien-Sammlung, um theoretische Bionik-Ansätze mit praktischen Anwendungen zu verknüpfen und deren ökologische Relevanz zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der bionischen Entwicklung, eine umfangreiche Darstellung konkreter Anwendungsbeispiele und deren anschließende Gruppierung in Cluster sowie eine tiefgehende Untersuchung des Umweltnutzens dieser Gruppen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Bionik, Produktentwicklung, Naturvorbild, Innovation, Umweltnutzen, Schwarmintelligenz sowie verschiedene methodische Ansätze wie Analogie- und Abstraktions-Bionik.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Analogie-Bionik und Abstraktions-Bionik für Unternehmen wichtig?

Die Unterscheidung hilft Unternehmen zu verstehen, ob sie ein spezifisches technisches Problem lösen wollen (Analogie-Bionik) oder ob sie durch die Erforschung biologischer Prinzipien nach grundsätzlich neuen, noch unbekannten Innovationsfeldern suchen (Abstraktions-Bionik).

Welche Rolle spielt die Schwarmintelligenz in diesem Dokument?

Die Schwarmintelligenz wird als inspirierendes Vorbild für betriebswirtschaftliche Prozesse, wie Logistikoptimierung und Aufgabenverteilung, hervorgehoben und als wichtiger Bestandteil des Clusters "Organisation" dargestellt.

Wie bewertet die Autorin den Umweltnutzen der Natur als Vorbild?

Die Autorin weist darauf hin, dass die Natur kein allgemeiner Garant für Umweltfreundlichkeit ist und der Umweltnutzen bionischer Anwendungen stark von der spezifischen technischen Umsetzung und dem gesamten Lebenszyklus eines Produkts abhängt.

Final del extracto de 121 páginas  - subir

Detalles

Título
Bionik als Prinzip der Produktentwicklung
Subtítulo
Anwendungsbeispiele und Umweltnutzen
Universidad
University of Applied Sciences Berlin
Calificación
1.3
Autor
Jana Morawetz (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
121
No. de catálogo
V186353
ISBN (Ebook)
9783656998259
ISBN (Libro)
9783869431291
Idioma
Alemán
Etiqueta
bionik prinzip produktentwicklung anwendungsbeispiele umweltnutzen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jana Morawetz (Autor), 2007, Bionik als Prinzip der Produktentwicklung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186353
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